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O
du wirst net verrückt^^ wir alle werden das net.. und wenn dann merkste das net

du machst dich nur selber verrückt... sage dir immer.. das mache ich auch... wenn du angst hast verrückt zu werden.. bist du es net... wie gesagt.. verrückte wissen net das sie verrückt sind... für die sind diese dinge die sie sehen und hören wirklich da.. sie können keinen unterschied zur realität ausmachen...

#21


S
Vielen dank ihr zwei

#22


O
dafür sind wa da

#23


P
Janz jenau, wie man hier im Rheinland sacht

#24


S
Ich glaub ich laß mal die Finger von solchen Büchern oder Filmen. Alles gut in griff bekommen pa's und Zwänge sind weniger und nu der rotz.

x 1 #25


O
Zitat von sindi:
Ich glaub ich laß mal die Finger von solchen Büchern oder Filmen. Alles gut in griff bekommen pa's und Zwänge sind weniger und nu der rotz.



zu dieser erkenntnis bin cih auch erst vor kurzem gekommen.. mich damit erst mal net so sehr zu beschäftigen.. tut einem net gut man denkt auch gleich das kann mir auch passieren..

#26


S
mist selbstdiagnosen wa

#27


M
Hallo sindi,

wie geht es dir inzwischen?

ich kenne die Angst vor einer Psychose, Schizophrenie oder dem verrückt werden sehr gut!

Ich leide fast täglich darunter

Auch mein Therapeut hat mir versichert das ich nicht Psychotisch bin aber was bin ich dann?
Ich fühle mich einfach nicht normal!
Andauernd diese Angst und auch das Gefühl verrückt zu sein und jeden Moment auszurasten!
Das Gefühl und diese Angst davor kann man keinem beschreiben!

Oder hat sich dieses Gefühl einfach so festgesetzt weil man stets daran denkt?

#28


M
kann man denn bei einem Neurologen irgendwelche Tests oder Untersuchungen machen um eine Psychose oder Schozophrenie festzustellen??

Hat das schon jemand von euch gemacht?

#29


Nataraja
Hab auch manchmal Angst verrückt zu werden.

Ich hab mich mit dem Thema Psychose noch nicht auseinander gesetzt, aber ich hab manchmal den Eindruck was im Augenwinkel zu sehen. Ne Spinne an der Decke, oder nen Schatten..ganz komisch. Dann denk ich auch immer ich werd verrückt.

Aber das Schlimmste war Sommer 2010 als es mir so schlecht ging. Da hab ich mir eingeredet total crazy zu sein. Mir kam Alles so unwirklich vor und ich mir selbst auch, wenn ich mich im Spiegel angesehen hab.

Weiß nich ob das Jemand versteht.. das war aber wirklich Einbildung. Ich hab mich da in so Viel reingesteigert.. also man kann sich auch einbilden verrückt zu werden.

#30


S
Hallo ihr zwei. Es geht mir mal gut mal schlecht hab mal gelesen was so ungefähr in nem psychosetest drin steht. Ich Versuch einfach nicht mehr daran zu denken, klappt aber teilweise nicht. Manchmal habe ich das Gefühl als würde ich drauf warten oder es erwarten ( selbstfolter)
Mein Thera hat mir Versichert das wenn ich eine Psychose hätte ich nicht mehr in seiner Behandlung wäre. Ich versteh nur nicht warum ich mich damit nicht zufrieden stellen kann. Nein man sucht das nächste um sich zu sagen man sei verrückt.

Lg

#31


A

Angst vor Psychose

Hallo zusammen!

Ich habe eine Angststörung und Depression gemischt. Ich habe Angst an einer Psychose oder Schizophrenie zu leiden. Kennt das jemand? Ich steigere mich zeitweise da richtig rein und dann bekomme ich Symptome so, dass mir ganz blöd wird im Kopf (ich denke es ist wie eine Panikattacke) und dann bekomme ich erst richtig Angst unter einer diesen Krankheiten zu leiden.

#32


P
Hallo,

hatte das früher auch, bin aber meines Wissens nicht psychotisch . Wenn man sich dann reinsteigert und beobachtet, wie die Angst auf das Denken und Erleben wirkt, interpretiert man das schnell als Psychose. Damit hat es allerdings nichts zu tun.

Ich schreibe es immer wieder: wer Angst davor hat, verrückt zu werden, ist es in aller Regel nicht. Psychotiker zweifeln meist nicht an ihrer geistigen Gesundheit (das soll erst im Zuge der Therapie erreicht werden) und genau das ist die Schwierigkeit bei deren Behandlung.

Grüße

pc

#33


A
Danke für Deine Antwort, es tut gut wenn man weis das man damit nicht alleine ist. Du hast recht wenn die Angst kommt bekommt man dann leicht das Gefühl verrückt zu werden oder es nicht mehr auszuhalten. Schön das es bei Dir wieder besser ist.

#34


M
Hallo Arona,

ich kann dich so gut verstehen!

Leide zur Zeit auch wieder mal ganz extrem unter der Angst eine Psychose zu bekommen oder schon eine zu haben!

Dieses Gefühl ist einfach nur schrecklich und kaum auszuhalten!

Ich stehe vor Angst richtig neben mir und bin richtig durcheinander und kann nicht klar denken.
Ja und das ist dann mein Beweis das ich langsam abgleide in den "Wahnsinn".

Ich war gestern bei meinem Therapeuten und er hat mich fast ausgelacht und mir verboten mit psychischen Krankheiten um mich zu werfen.
Er hat ja recht und gestern war ich ja auch wieder beruhigt.

Nur heute bin ich wieder felsenfest davon überzeugt eine Psychose zu haben!
Kennt das noch jemand so extrem?

Wie geht es Dir inzwischen?

LG

#35


M
Hallo Minimaus und Arona,

An diese Angst kann ich mich nur noch wage erinnern als ich noch nicht als schizophren diagnostiziert worden bin. Ich bin mir sicher dass es nicht nur ein Verzweifeln war sondern wir hir beschrieben sich panisch äußerte. Ich sag mal so, dieses Verrücken, damit man verrückt ist, wird durch die Kraft erzeugt die stärker ist als die Kraft die ihr bisher auf der geradliniegen unbedenklichen Zeit aufbringt, und nun auch aufbringt um auf dieser Line zu bleiben. Ich hatte keine Wahl. Sich dagegen zu sträuben macht ein kranker als wenn man das Verrücken akzeptierend erfährt. Beobachtet euch mit euren gedanken ohne entgegen zu wirken.

"shizophrenie" ist nur etwas unschön klingendes, weil es behandelt werden müsste. Ob nun mit oder ohne Medikamente, eine Behandlung gegen unwohlsein ist nur kurzfristig und temporer zufrieden stellend. Nicht aber wenn man seine verrückt scheinenden Gedanken durch beobachten kontolliert, prüft oder erforscht wie es auch sonst immer gewesen ist oder jeder macht. Nicht wundern dass ich aber in Behandlung bin. Das ist eine andere Geschichte während diese "Patientenführung"s-debatte im Hintergrund nicht mal

Es wird gesagt das shizophrene hoch sensieble Antennen haben. Diese Sensibilität kann durchaus mit Medikamenten gedämpft werden. Das Problem ist aber, dass scheinbar nicht erkannt wird dass die Antennenausrichtung der gedimpften Antenne bleibt und dies nicht mit Medikamenten behandelt werden kann. Deshlab sollte alles unbekannte willkommen sein. Auch wenn man eine Stimme hört, ist sie kontrollierbarer wenn man sie wie ein Tinnitus zuläst. Er verschwindet dann. Nicht so direkt wenn man ihn in Form von Ignoranz akzeptiert, sondern wenn man ihn hören läst.

LG

Maik

#36


N

Angst vor Psychose

Hallo zusammen,

ich lese hier seit einiger Zeit mit und habe mich jetzt angemeldet. Ich hatte im November 2010 eine Depression, allerdings vom Arzt nicht wirklich wahrgenommen und behandelt (das ist nicht so tragisch, wenn Sie wollen, verschreibe ich Ihnen Johanneskraut).

Im Februar letzten Jahres habe ich das erste Mal Panikattacken erlebt und wusste das überhaupt nicht einzuordnen. Die Attacken und diffusen Ängste haben immer weiter zugenommen, dazu kamen seltsame körperliche Symptome, wie Schwindel, Herzrasen, etc., sodass ich nicht mal mehr Sport "machen konnte".

Irgendwann haben dann auch ein dauerhaftes Unruhegefühl, das wirklich scheusslich war, und Konzentrationsstörungen eingesetzt. Im August habe ich dann durch viele Internetrecherchen und nach div. Arztbesuchen inkl. Notaufnahme endlich im Internet einen Hinweis auf die Angststörung gefunden. Kein Arzt hat irgendwie angedeutet, dass es sich um etwas psychisches handeln könnte.

Also habe ich dann im September bei einem (aus meiner Sicht) sehr guten Psychotherapeuten eine Therapie begonnen. Daraufhin ging es mir schon viel besser, ich habe heute keine Panikattacken mehr, fühle mich körperlich gesund.

Im letzten 3/4 Jahr hat sich seit der Therapie einiges getan: ich höre wieder mehr auf mein Bauchgefühl und übergehe es nicht mehr so häufig wie vorher. Eine sehr große Baustelle habe ich jetzt weitergebracht - ich habe meine Selbstständigkeit mit meinem Geschäftspartner beendet und mich getrennt, leider nach wie vor sehr stressig und kompliziert. Im Moment sammle ich wieder Ideen, um etwas neues aufzubauen.

Ich habe auch während meiner Panikattacken immer wieder starke Angst vor einer Psychose gehabt und auch teilweise Symptome an mir selbst "festgestellt". D.h. ich dachte, ich habe Halluzinationen, obwohl ich direkt im gleichen Moment erkannt habe, dass es sich wohl um eine Illusion handelt. Z.B. im Dunkeln habe ich in Baumschatten irgendwelche Figuren interpretiert, etc.

Im Moment habe ich ab und zu ein verschwommenes Sehen und leichte Konzentrationsschwierigkeiten beim Arbeiten am PC, manche Tage auch leichte Kopfschmerzen und fühle mich im Nacken/Oberrücken sehr verspannt. Das geht soweit, dass ich ab und zu gelbe Flecken "sehe". Ich fühle mich manchmal leicht depressiv und schwindelig. Wir haben in der Familie einen Fall von einer Paranoiden Schizophrenie. Irgendwie wirkt es auf mich so, dass wenn es der Person schlecht geht, ich auch diese Symptome oder das Gefühl habe, dass es mir schlecht geht.

In der Familie herrscht eher wenig Austausch darüber und insgesamt eher ein schlechtes Konfliktmanagement.

Ich weiß das Ganze im Moment überhaupt nicht einzuschätzen. Angst vor Krankheiten habe ich schon seit meiner Kindheit, ich vermute auch eine Angststörung. Meine Eltern sind getrennt und an die Zeit habe ich mich automatisch insbesondere während der Therapie oft erinnert. Natürlich mit vielen negativen Gedanken.

Da fällt mir gerade noch ein: ich bin jetzt Anfang 20 und im Moment single. Ich habe Schwierigkeiten, mich auf eine Beziehung einzulassen und fühle mich, ohne das es einen offensichtlichen Grund dazu gibt, schnell eingeengt. Körperlich bin ich recht fit, auch wenn Sport im Moment definitiv zu kurz kommt. Das ändere ich jetzt wieder.

Habt ihr eine Idee, wie ich dem, was mich wirklich belastet, mehr auf die Spur kommen könnte? Für mich ist das im Moment alles einfach zu diffus und nicht greifbar. Die berufliche Zukunft? Wohnsituation (Stadt oder Land)? Vielleicht der "gesellschaftliche Zwang", ein Studium durchzuziehen, mich im Moment das Unternehmertum wieder viel mehr reizt?

Achja, zu den körperlichen Symptomen: sollte ich die körperlichen Beschwerden checken lassen? Evtl. HWS/Muskelverspannung/was auch immer? Sobald ich dem Arzt was von Psychotherpie erzähle, habe ich immer das Gefühl, dass er die Symptome darauf schiebt und sich nicht mehr ernsthaft mit einer Physiologischen Diagnose beschäftigt...

Freue mich auf eure Kommentare.
LG
NRWler

#37

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Christina
Zitat von NRWler:
Habt ihr eine Idee, wie ich dem, was mich wirklich belastet, mehr auf die Spur kommen könnte? Für mich ist das im Moment alles einfach zu diffus und nicht greifbar. Die berufliche Zukunft? Wohnsituation (Stadt oder Land)? Vielleicht der "gesellschaftliche Zwang", ein Studium durchzuziehen, mich im Moment das Unternehmertum wieder viel mehr reizt?
Es gibt nie nur das eine, große Problem, den einen Konflikt, dem man auf die Spur kommen könnte, um dann geheilt zu sein... Ich meine, du brauchst da nicht großartig zu suchen, es springt einen geradezu an. Vieles ist bei dir in der Schwebe, nicht nur beruflich, sondern auch familiär. Mit Anfang 20 ist es normal, wenn die Ablösung von der Herkunftsfamilie noch nicht vollzogen/verarbeitet wurde und man noch dazwischen hängt - um so mehr, wenn es belastende Ereignisse (wie die Scheidung der Eltern oder die paranoide Schizophrenie eines Verwandten) gibt. Dazu noch eine psychische Störung plus Therapie... Das sind alles Veränderungen und Belastungen. Die positiven Veränderungen müssen sich erst mal setzen und stabilisieren und dann stehen ja noch weitere Entscheidungen an. Natürlich fühlt sich das diffus an. Das mag unangenehm sein, ist aber m.E. völlig normal.

Vielleicht hilft es dir, wenn du dir von den praktischen Dingen, die demnächst anstehen, eine Liste machst und Prioritäten setzt, welche Entscheidungen Vorrang haben. Und die arbeitest du dann ab. Mach dir auch klar, dass nichts in Stein gemeißelt ist - das nimmt den Druck.

Zitat von NRWler:
Achja, zu den körperlichen Symptomen: sollte ich die körperlichen Beschwerden checken lassen? Evtl. HWS/Muskelverspannung/was auch immer?
Bei anhaltenden und starken Beschwerden würde ich es mal checken lassen, ohne die Psychotherapie zu erwähnen. Aber deiner Beschreibung nach tippe ich auf Verspannungen, gegen die man mit dem üblichen Programm (Wärme, Mass., Physiotherapie) vorgehen kann. Und vielleicht zum Augenarzt, manchmal ist es mit 'ner Brille getan.

Liebe Grüße
Christina

#38


N
Hallo Christina,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

Die Prioritätenliste ist gut, simple, aber effektiv. Ich versuche es

Liebe Grüße
NRWler

#39


P
Meine Therapeutin hat immer zu mir gesagt, so lange ich noch Angst vor einer psychose habe, habe ich auf keinen fall eine. Jemand in einer Psychose kann diese nicht erkennen und reflektieren. Ich weiß nicht ob dich das beruhigt, mich hat es sehr beruhigt und ich konnte mich dadurch von der psychoseangst verabschieden.

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