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RainerSkeptiker
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Betreff des Beitrags: Wir sind alle Versuchskaninchen! Verfasst: 06.Okt.2011, 18:33 |
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Registriert: 12.Aug.2011, 15:24 Beiträge: 45
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Hallo, ich lese hier regelmäßig die Beiträge über sogenannte Medikamente. Dazu kann ich nur schreiben, es wird in der Forschung getestet, getrickst, gelogen. Gegen neurotische Erkrankungen gibt es keine wirksame Produkte. Benzodiazepine machen extrem abhängig, irgend wann helfen sie nicht mehr und der Entzug kann Jahre dauern. SSRI und SNRI wurden zuerst gegen Depressionen eingesetzt. Dann erkannten "schlaue" Pharmazeuten die Möglichkeit der Wirkung gegen Angst. Jetzt probieren die armen Patienten in der Regel ein Mittel nach dem anderen aus. Nach frühestens 6 Wochen soll das Zeug erst wirken, mit vorher extremen zusätzlichen Beschwerden. Hilft Mittel A nicht, wird Mittel B versucht. Außerdem bekommen Angst- und Panik Erkrankte noch Mittel gegen Epilepsie, Schizophrenie, Psychosen, manische Depressionen. Alles nach dem Schema, vielleicht hilft es. Das Ganze ist eine Bankrott Erklärung der Pharma Industrie. Allerdings wird gut damit verdient... Gruß Rainer
_________________ Alkohol löst keine Probleme. Milch aber auch nicht!
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Schlaflose
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Betreff des Beitrags: Re: Wir sind alle Versuchskaninchen! Verfasst: 06.Okt.2011, 18:41 |
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Registriert: 09.Jun.2011, 10:01 Beiträge: 559
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Hallo Rainer Skeptiker,
das ist mir egal, mir haben die Medikamente in den letzen 12 Jahren zumindest so weit geholfen, dass ich noch unter den Lebenden weile, ohne hätte ich mich längst umgebracht.
Viele Grüße
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crazy030
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Betreff des Beitrags: Re: Wir sind alle Versuchskaninchen! Verfasst: 06.Okt.2011, 19:12 |
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Registriert: 22.Jan.2010, 23:49 Beiträge: 3313 Wohnort: Berlin (Spandau/Staaken)
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Schlaflose hat geschrieben: Hallo Rainer Skeptiker,
das ist mir egal, mir haben die Medikamente in den letzen 12 Jahren zumindest so weit geholfen, dass ich noch unter den Lebenden weile, ohne hätte ich mich längst umgebracht.
Viele Grüße Das hab ich von Bekannten auch schon oft so gehört und ich denke, die Medikamente haben daher auch eine Berechtigung. Und das man länger nach dem passenden Medikament sucht, ist nicht unüblich. Auch bei Blutdrucktabletten oder Betablockern kommen viele Patienten erst klar, wenn sie 3 oder mehr verschieden versucht haben und finden dann das passende. Es ist also nicht nur im Bereich der Psychopharmaka so. Ich denke aber, es muss jeder selbst wissen. Ich hab mich gegen Medikamente entschieden, aber sie zu verteufeln, halte ich für sehr falsch.
_________________ www.mattBLOG.de
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Glockenblume
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Betreff des Beitrags: Re: Wir sind alle Versuchskaninchen! Verfasst: 06.Okt.2011, 20:15 |
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RainerSkeptiker hat geschrieben: Hallo, ich lese hier regelmäßig die Beiträge über sogenannte Medikamente. Dazu kann ich nur schreiben, es wird in der Forschung getestet, getrickst, gelogen. Gegen neurotische Erkrankungen gibt es keine wirksame Produkte. Benzodiazepine machen extrem abhängig, irgend wann helfen sie nicht mehr und der Entzug kann Jahre dauern. SSRI und SNRI wurden zuerst gegen Depressionen eingesetzt. Dann erkannten "schlaue" Pharmazeuten die Möglichkeit der Wirkung gegen Angst. Jetzt probieren die armen Patienten in der Regel ein Mittel nach dem anderen aus. Nach frühestens 6 Wochen soll das Zeug erst wirken, mit vorher extremen zusätzlichen Beschwerden. Hilft Mittel A nicht, wird Mittel B versucht. Außerdem bekommen Angst- und Panik Erkrankte noch Mittel gegen Epilepsie, Schizophrenie, Psychosen, manische Depressionen. Alles nach dem Schema, vielleicht hilft es. Das Ganze ist eine Bankrott Erklärung der Pharma Industrie. Allerdings wird gut damit verdient... Gruß Rainer Hallo Skeptiker (der Nickname passt gut zu dir), dann lasse uns doch mal wissen, wie du deine pathologischen Ängste, Panikattacken, oder Depressionen usw überstanden hast? Vielleicht können wir ja noch etwas diesbezüglich von dir lernen? Wenn nicht, was bezweckst du denn mit deinem negativen Beitrag? Verunsicherung oder Aufklärung??????? Wenn die Angst zu mächtig wird und sich zu einer Panikattacke entwickelt oder bei einer intensiven Reizüberflutung zu einer Psychose führt, sind Psychopharmaka oder Neuroleptika ganz sicherlich eine hilfreiche und notwendige Angelegenheit. Oder bei einer endogenen oder manischen Depression ist man auch auf Medikamente angewiesen, um zu überleben. Woher hast du eigentlich deine "Weisheiten" du Besserwisser? Sorry, aber mir fiel gerade keine passendere Bezeichnung für dich ein. Benzodiazepine können abhängig machen, das stimmt, aber ein Entzug dauert sicherlich keine Jahre. Was meinst du denn mit "sogenannten Medikamente?" Es sind Medikamente und wir können dankbar sein, dass es sie gibt. Gruß Glockenblume
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Rockzee
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Betreff des Beitrags: Re: Wir sind alle Versuchskaninchen! Verfasst: 06.Okt.2011, 20:30 |
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Registriert: 05.Aug.2011, 13:55 Beiträge: 298 Wohnort: landshut
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ich stimme euch volll zu. ich habe auch medis, (lasea täglich und tavor auf bedarf) und ich muss sagen, würde ich die lasea nicht nehmen könnte ich nicht in die arbeit gehen, und würde ich meine tavor nicht haben, würde ich zwei mal in der woche in der notaufnahme liegen, und könnte ebenso nicht arbeiten, weil ich die ganze zeit nicht schlafen könnte...
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Sebi-MUC
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Betreff des Beitrags: Re: Wir sind alle Versuchskaninchen! Verfasst: 06.Okt.2011, 21:06 |
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Registriert: 30.Mai.2011, 15:35 Beiträge: 182 Wohnort: München
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Ich glaub ich halt mich hier raus! Sonst werd ich wahrscheinlich dem Forum noch verbannt... 
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Sebi-MUC
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Betreff des Beitrags: Re: Wir sind alle Versuchskaninchen! Verfasst: 06.Okt.2011, 21:09 |
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Registriert: 30.Mai.2011, 15:35 Beiträge: 182 Wohnort: München
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Aber interessantes Thema! Bin gespannt was der Rainer antwortet 
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RainerSkeptiker
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Betreff des Beitrags: Re: Wir sind alle Versuchskaninchen! Verfasst: 06.Okt.2011, 22:12 |
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Registriert: 12.Aug.2011, 15:24 Beiträge: 45
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_________________ Alkohol löst keine Probleme. Milch aber auch nicht!
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islandfan
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Betreff des Beitrags: Re: Wir sind alle Versuchskaninchen! Verfasst: 06.Okt.2011, 22:19 |
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Registriert: 15.Jan.2011, 13:12 Beiträge: 159 Wohnort: Nordbayern
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Ich finde es nicht gut, wie sehr pauschalisiert wird. Viele psychisch erkrankte Menschen können ohne die Einnahme von Medikamenten ihr Leben nicht in den Griff bekommen. Ich habe es selbst erlebt. Dass die Pharmafirmen Geld mit den Produkten machen, ist normal, das gilt für alle anderen Medikamente auch. Wenn man Bluthochdruck hat, nimmt man schließlich auch die Tabletten, die die Pharmafirmen auf den Markt bringen und da sagt keiner, pass auf, du bist ein Versuchskaninchen. Sicherlich sollte man alles genau unter ärztlicher Kontrolle machen und sicherlich ist es nur mit der Einnahme von Medikamenten nicht getan, aber ich finde es einfach traurig, dass so eine große Angst vor den Psychopharmaka gemacht wird.
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crazy030
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Betreff des Beitrags: Re: Wir sind alle Versuchskaninchen! Verfasst: 06.Okt.2011, 22:52 |
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Registriert: 22.Jan.2010, 23:49 Beiträge: 3313 Wohnort: Berlin (Spandau/Staaken)
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RainerSkeptiker hat geschrieben: Ja und? Es gibt massig solcher Links. Fakt ist aber, AD haben schon vielen Leuten das Leben gerettet, ich hab selbst schon mit einigen gesprochen. Man kann es nicht so sehr verallgemeinern.
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