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Guten Abend,

Bin der Michael 23 jahre jung und leide seit paar monaten unter angst hab nähmlich angst dass ich plötzlich keine luft mehr bekomme. War oft beim Hausarzt auch zwischendurch bei nem anderen Arzt hab oft unzählige HErz EKG und belastungs ekg gemacht doch ohne befund, die Schilddrüse hat auch normale werte hab auch mehrere größere bluttests hinter mir die auch alle okay waren die ärzte meinte es gäbe kein grund zur sorge. ich merke jedoch das ich selbst auf meine atmung denke und mich da reinstegere es kommt mir so vor dass wenn ich nicht auf meine atmung achte bzw kontrolliere das ich dann nicht mehr atmen werde selbständig . hyperventilation und panikattacken hab ich kanger nicht mehr nur dieser zwangsgedanke dass ich meine atmung selbst kontrollieren muss. Kann mir jemand vllt paar tipps geben wie ich diese gedanken loswerde den dieser gedanke macht mich ziemlich nervös und unruhig im alltag vllt hat jemand erfahrung und war erfolgreich von dieser qual sich zu befreien.

lg

01.06.2017 01:13 • 02.06.2017 #1


8 Antworten ↓


laribum
Also erstens wird der Atem durch das verlängerte Rückenmark gesteuert. Es funktioniert also nicht das man so lange bewusst die Luft anhält bis man erstickt.

Zweitens ist das kein Fall für den Allgemeinmediziner sondern für psychotherapeutische Hilfe. Das Problem hatte ich ähnlich auch mal...

01.06.2017 01:29 • #2



Zwangsgedanke, unruhe verzweifelt

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Schlaflose
Vielleicht hilft es, dir immer wieder zu sagen, dass die Atmung durch einen Reflex gesteurt wird und nicht der Kontrolle unterliegt. Jedes Lebewesen atmet von selbst. Das ist quasi ein Naturgesetz.

01.06.2017 07:28 • #3


petrus57
So was kommt bei mir auch ab und zu vor. Habe das schon gut 40 Jahre. Aber wenn ich nicht mehr daran denke ist der ganze Spuk vorbei. Mir reicht es schon wenn ich darüber lese und schreibe. Dann fange ich schon wieder an bewusst zu atmen.

01.06.2017 08:19 • #4


vielen dank für eure antworten und eure zeit. was mich interessiert ist es möglich das dieser reflex versagen kann der für das atmen zuständig ist

01.06.2017 23:29 • #5


@laribum

hat dir die psychotherapeutische hilfe etwas gefragt lebst du mittlerweile angstfrei würde mich über ne antwort sehr freuen

01.06.2017 23:47 • #6


Schlaflose
Zitat von GetStrong:
vielen dank für eure antworten und eure zeit. was mich interessiert ist es möglich das dieser reflex versagen kann der für das atmen zuständig ist


Nur wenn das Gehirn an der Stelle, die dafür zuständig ist, verletzt wird oder durch einen Tumor. Auch bei Nervenkrankheiten die langsam zu einer Lähmung der Atemmuskulatur führen z.B. bei ALS im Endstadium.

02.06.2017 06:26 • #7


laribum
Zitat von GetStrong:
@laribum

hat dir die psychotherapeutische hilfe etwas gefragt lebst du mittlerweile angstfrei würde mich über ne antwort sehr freuen


Ja hat was gebracht weil man auch lernt wie man nicht mehr auf seine Atmung achtet. Das muss man ja auch nicht ist reine Zeitverschwendung...

02.06.2017 09:17 • #8


kopfloseshuhn
Jaja die liebe Angst um die Kontrolle.
ich kann dir nur sagen, dass der Atmen eines der Dinge ist, die man wirklich nciht kontrollieren muss.
Schau mal: du schläfst doch auch, nicht wahr? Und wachst jeden Morgen wieder auf und das ganz ohne deine Atmung kontrolliert zu haben.
Huch macht das nun Angst? nein sollte es nicht. Das zeigt nur, dass dein Atmereflex ganz und gar in ordnung ist.

Die Atmung wird allein gesteuert und läuft Willensunabhängig.
Klar können wir da eingreifen aber wozu?
Im Grunde macht man das wenn man Hyperventiliert - ja da greift man dann ein um sich wieder zu beruhigen. Aber das atmen selbst nein das braucht keine Hilfe.

Du sagst selbst: wenn du dich auf die Atmung konzentrierst...also das einfachste Mittel ist zugleich das schwierigste. Hör auf dich darauf zu konzentrieren!
Ablenkung und Vertrauen in deinen Körper.
Nicht reinsteigern! Aussteigen, Karussell anhalten, etwas anderes denken.

Liebe Grüße

Dieser Refelx kann auch nicht "einfach mal so" aussetzen. dazu braucht es wirklich schon schwere Unfälle (wie schon genannt) die den Bereich im Gehirn zerstören oder eine Vergiftung mit Benzos zum Beispiel. Eine Überdosis davon kann eine Atemlähmung verursachen.

Ansonsten ist es völlig unnötig sich darauf zu konzentrieren.

02.06.2017 10:22 • x 1 #9




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