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Hallo Forum!

Ich bin 44 Jahre alt und meine Themen sind Einsamkeit, Zukunftsangst, Arbeitslosigkeit, gestörtes Selbstwertgefühl, Suchtmittel.
Ehrlich gesagt weiß ich jetzt gar nicht genau, wo ich anfangen kann zu schreiben.
Vielleicht finde ich ja passende Menschen hier.

Viele Grüße

30.06.2009 16:44 • 01.07.2009 #1


24 Antworten ↓


Herzlich Willkommen catweazel!
Da bist Du hier vermutlich genau richtig.
Liebe Grüße

30.06.2009 16:49 • #2



Zukunftsängste und Suchtmittel - gibt es Gleichgesinnte?

x 3


Danke Pax.

Und in welche Unterrubrik schreibe ich am besten?

LG Catweazle

30.06.2009 18:21 • #3


Schlafkappe
Hallo Catweazle,
willkommen hier. Ich denke, wenn du ein bißchen rein liest, findest deine Rubrik auf jeden Fall. Bei dir dürfte es einiges geben, das richtig für dich ist. Schreib doch mal etwas mehr über dich, wenn du willst. Seit wann bist du arbeitslos, seit wann nimmst du Suchtmittel und was, hast schon mal eine Entziehungskur hinter dir? Usw. Bin seit 7 Monaten trocken und sehr glücklich darüber.

30.06.2009 19:10 • #4


Hallo Schlafkappe.

Danke für Deinen Text.
Ohne Job bin ich schon 2 Jahre. Süchtig schon über 20. Auch schon mehrere Behandlungen hinter mich gebracht.
7 Monate hatte ich noch nie geschafft, meistens nur 3 oder so.
Mir geht es trocken, genauso schlecht wie mit, nur halt mit anderer Qualität.


LG Cat.

30.06.2009 19:22 • #5


Schlafkappe
Hast du auch schon eine Lanzeittherapie gemacht?
Mir geht es ohne Alk auch nicht unbedingt besser, als mit. Einschlafen können, ohne Alk ist manchmal ein Riesenproblem, oder einfach schlechte Gedanken wegtrinken hat ja auch was. Ich hab während meiner Therapie sogar 6 Kilo abgenommen (war vorher schon nicht gerade gut genährt), und da hat es immer geheißen, du bist nur so dünn, weil du trinkst und rauchst, du hast deine Depressionen nur vom Alk usw. Aber da hat sich nichts geändert. Aber es ist so schön, aufzuwachen mit klarem Kopf, immer zu wissen was am Abend vorher war. Ich kann es nur empfehlen. Ich hab auch z.B. nie diesen Saufdruck, von dem in der Therapie die Rede war gespürt.
Ich wünsche dir, dass du auch noch einen Versuch startest, und es durchhälst. Würde dir gerne helfen!

30.06.2009 19:34 • #6


Hallo Schlafkappe!

Ja, LZT habe ich hinter mir, sogar mehrfach.
Ich bin jetzt wieder etwa 4 Wochen ohne. Saufdruck kenne ich auch nicht so.
Im Vorfeld hatte ich mich immer schon entschieden zu konsumieren, weil ich alles, vor allem mich selbst, nicht mehr aushalten konnte.
Ein Mix aus Selbstmitleid und das Gefühl verückt zu werden, weil das Leben irgendwie sinnlos und aussichtlos ist, ließen mich immer wieder rückfällig werden. Ich will/wollte noch so viel und kriege nichts auf die Reihe.

30.06.2009 19:45 • #7


Lebt Ihr in einer Partnerschaft?

30.06.2009 19:48 • #8


Nein, ich würde es gerne, jedoch lebe ich schon jahrelang alleine.

30.06.2009 19:50 • #9


Hallo Catweazle
ich kann dir nur raten nochmal eine Therapie zu machen ,ich weiß nicht ob du Kinder hast .Mein Vater hat früher getrunken ,dann eine Therpie gemacht .Er war dann 30 trocken ,worauf ich stolz bin,danach war das Leben vor allen Dingen mit ihm schöner.Ich weiß auch nicht wielange du schon trinkst ,mein Vater ist elendig gestorben (innerlich verbrand sagte uns der Arzt ,das sind schmerzen ohne ende)obwohl er 30 Jahre nicht mehr getrunken hatte ,der Körper vergisst nichts,das hat uns auch der Arzt gesagt und es stimmt .lg sorpi

30.06.2009 20:04 • #10


Schlafkappe
Auch ich würde dir die Therapie noch mal sehr ans Herz legen. Ist aber wahrscheinlich eine Sache der Genehmigung. Du schaffst es doch auch ohne, ist doch toll. Ich schaff es doch auch, trotz Problemen. Ich habe es auch hauptsächlich für meine Kinder gemacht, und die sind richtig stolz auf mich.
In einer Partnerschaft lebe ich nicht, und meine Kinder sind so gut wie aus dem Haus.
Sorpi dir kann ich sagen, dass Gott sei Dank die Leber das Organ ist, das sich am schnellsten erholt. Bei mir ist inzwischen alles in Ordnung. Klar vergißt der Körper nichts. Aber daran zu denken, dass man als trockener Alki später doch daran stirbt, ist nicht gerade aufbauend. Da könnte man sich ja gleich zu Tode trinken, aber das wollen wir ja nicht.
Also weiter so!

30.06.2009 20:33 • #11


Hallo Catweazle

Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Ich selber bin seit 1985 trockener Alk..

Hinter dem Alk. stecken Ängste, daher bist du hir im Forum richtig. Der Alk. ist nur die Auswirkung eines anderen, vorangehenden Problems.

LG, omega

30.06.2009 20:43 • #12


Eine stationäre Therapie mache ich freiwillig nie wieder. Ich habe diesbezüglich soviel hinter mir, ich kann es nicht mehr hören. Vom Verstand her ist mir alles klar, nur eben das Gefühl. Und das schafft keine Therapie bei mir. Übertherapiert. Zauberbergsyndrom.
Es muss einen anderen Weg geben....

30.06.2009 20:43 • #13


Hallo Forum!

Kennt das auch jemand? Bedenken zu haben, dass man ewig alleine bleiben muss? Nicht gemocht zu werden von anderen, geschweige denn von einer Frau? Die Befürchtung, dass man im Laufe der Jahre "seltsam" geworden ist und dass ein sozialer Kontakt zu einem selbst gar nicht mehr möglich ist ?

Gruß Catweazle.

01.07.2009 09:03 • #14


hallo catweazel! könnte es nicht eventuell so sein, dass Du durch Deine Suchtproblematik, den Zugang zu Dir völlig verloren hast. Da wird ja immer alles überdeckt und nicht zu sich selbst gefunden.
Das wäre meiner Meinung nach sicherlich das erste Problem, was es anzupacken gilt.
Dann klappt das auch mit einer Frau.

01.07.2009 09:09 • #15


Das könnte sein Pax; diesbezüglich habe ich ja schon diverse Behandlungen hinter mir und besuche die Selbsthilfe.
Aber an meinen Gefühlen hatte sich dadurch nie etwas geändert. Mag sein, dass ich mir vieles nur einrede. Aber es macht mich ganz schön fertig; nicht zu wissen, wie kann ich mich ändern.

01.07.2009 14:04 • #16


Ok, kannst du Dich positiv sehen oder stellst du Dich komplett in Frage.
Wo sind Deine Talente?

01.07.2009 14:29 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Pax.

Talente? Vermag ich jetzt nicht wirklich zu sagen. Es gibt Eigenschaften die ich annehmen kann (wenn ich clean lebe) wie, Pünktlichkeit und Aufmerksamkeit.
Also im ganzen sehe ich mich nicht positiv. Dafür sind viel zu viele Jahre vergangen. Ich habe Geschwister, die sind ganz anders (untereinander jedoch ähnlich) als ich. Die leben das Leben.

Gruß Catweazle

01.07.2009 14:55 • #18


Zitat:
Also im ganzen sehe ich mich nicht positiv. Dafür sind viel zu viele Jahre vergangen

Das ist der große Fehler fang damit an. Schreibe auf, wo Du gut bist, was Du geschafft hast.
Nimm das Leben leichter.
Liebe Grüße

01.07.2009 15:17 • #19


Hallo Catweazle

Zitat:

...Kennt das auch jemand? Bedenken zu haben, dass man ewig alleine bleiben muss? Nicht gemocht zu werden von anderen, geschweige denn von einer Frau? Die Befürchtung, dass man im Laufe der Jahre "seltsam" geworden ist und dass ein sozialer Kontakt zu einem selbst gar nicht mehr möglich ist ? ...

Und ob das jemand kennt, auch ohne aktuelle Alk..

LG, omega

01.07.2009 16:51 • #20



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