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Hallo Leute!

Weiss jemand oder hat wer Erfahrung damit ,woran man erkennen kann, ob ein psychosomatisches Problem ein mit dem momemtanen Lebensumständen oder mit einem alten Thema (Problem aus der Kindheit)zu tun hat?

Meine derzeite Angst ist fast nicht mehr auszuhalten.
Ich mache seit ung.vier Jahren Psychotherapie bei meinem Yogalehrer von dem ich sehr viel halte.
Habe in dieser Zeit schon erstaunlich gute Phasen erlebt und glaubte auch schon mit der Therapie aufhören zu können.
Mein aktuelles Angstproblem lautet wie folgt:
Ich arbeite in einer Firma ,wo ich mittlerweile gut verdiene und mir meine Ps.therapie auch leisten kann.Habe aber angst dies alles zu verlieren.Mein grösstes Problem sind momentan meine nagenden Bauch/Magenschmerzen und die Atemlosigkeit , die fast nichts mehr in meinem Leben zu lässt.Kann fast nichts mehr essen und schlafe extrem schlecht mit komischen Träumen.
Habe diese Problem schon seit mittlerweile 8-9 Jahren , wo es mir so richtig körperlich bewusst wurde.Hatte einen Vater der früher Alk. war und sehr aggressiv war zu mir als Kind.Meine Mutter wurde von ihrer Mutter oft geschlagen .Ich wurde aber jedoch "nur" verbal von meinem Vater geschlagen."Ich kann nichts -Ich tauge nichts-kein Lob etc.
Jetzt hab ich einen Führungsposten in meiner Firma angenommen und habe extreme Probleme damit um zu gehen.
Ich glaube jetzt jeden Tag , das dies ein Hauptgrund für meine derzeitigen Problem ist.Glaube dadurch auch gemobbt zu werden.
Weiters habe ich sehr grosse Probleme mit Beziehungen zum weiblichen Geschlecht und ziehe mich dadurch immer zurück und gehe jeder Begegnung mit weiblichen Wesen aus dem Weg um meine Symptome nicht zu verstärken.Mein Zustand ist , wenn ich keine Beziehung zu einer Frau habe tagsüber na ja ganz gut lebbar.Habe seit ungefähr 2 Jahren auch Smptome beim Einkaufen entwickelt:Schwitzen wenns zur Kassa geht und angst vor allen anderen Menschen,denn die könnten merken wie schlechts mir geht. Ich gehe auch nicht sehr viel in öffentliche Lokale ,da ich Angst vor meinen Symptomen habe,beim Kennenlernen von Menschen.Dies macht mich extrem einsam.Bi ein sehr guter Tennisspieler ,kann aber derzeit meinen sport nicht ausüben wegen der extremen Symptome (Atemlosigkeit/Magen/Bauchschmerzen).
Habe jetzt wieder Angst ab zu nehmen , da ich sehr wenig essen kann. bin 1.90 m gross mit 68 kg.Ein Vorgestzter der so ausieht,wird leicht untergraben denk ich mir.Ich habe durch meine Psychotherapie und Yoga meine Lebenseinstellung ein wenig geändert und habe jetzt Angst vor einem Menschen der früher einer war mit den ich über alles reden konnte.Dieser Mensch ist ein Verwandter von meinem Chef und ich habe das Gefühl, die beiden wollen sich mit Mobbing bei mir rächen.Ich habe natürlich auch dazu beigetragen das die Situation jetzt so ist da ich oft ja gesagt habe zu Meinungen von diesem Menschen und mich so reinschleimen wollte.Wie kann ich mit dieser Situation fertig werden.?? Weiss irgenwer Rat?Habe extreme angst vor Jobverlust und denke bei jeder Tätigkeit in der Firma an dieses Thema und glaube an den körperlichen Symptomen dieses Menschen zu erkennen , das er weiss was vorgeht.Ich kann zwar noch immer sehr gut mit diesem Menschen über meine Probleme reden aber das gefühl das er sich mit meinem Chef bei mir rächen will, ist dauernd da. Habe auch das Gefühl , das jeder Gegen mich ist, auch privat.Vor 4 Jahren (Dauer zwei Jahre) habe ich Deanxit 2Tabletten 20mg genommen und die haben super geholfen.Nebenwirkungen die mir nicht unrecht waren war das ich 16 kg zugenommen habe und Tennismatches gewonnen habe, wo ich nicht einmal davon träumen wollte.Ich habe es dann nach mehreren Absetzversuchen geschafft von den Deanxit los zu kommen .Habe wieder abgenommen , kann aber ganz gut damit leben.Mit Yoga und Therapie gewann ich dann auch noch weitere TraumTennismatches ABER ich lies mich nie wirklich auf eine Beziehung ein "Verdrängung" und ging Frauen aus dem Weg.PURE ANGST VOR NÄHE!.Meine psychosomatischen Beschwerden sind dann zu Silvester eskaliert:Mädl kennen gelernt mit KOTZEN vor dem ersten Date.Aber ich überwand mich und traf mich mit diesem Mädl.Als ich sah ,das dieses Mädl sehr viel Alk. (ich vielleicht die Hälfte von ihr) konsumierte,war ich sehr traurig ,da sie mir auch erzählte das sie jahrelang vergewaltigt wurde.Die Berührungen von ihr waren aber sehr angenehm.Wir haben uns dann ein paar SMS geschickt,sie wurde dan krank und rührte sich nicht mehr.Im ersten Moment war ich traurig und dann ging ich wieder in die Haltung über , wo ich mir dachte das meine psychsom- Symptome wieder besser werden wenns keinen Kontakt mehr gibt.Dem ist bis jetzt nicht so.Alles ist noch verstärkt da.Da ich im Kopf habe ,immer wenn ich in eine Beziehungssituation komme nicht mehr arbeitsfähig sein zu können macht das noch mehr Angst.Zuletzt will ich noch bemerken ,das ich ein Phänomen der Parapsychologie(Paranoja) entwickelt habe vor dem ich extreme Angst habe:Zwei Beispiele:Arbeitskollege über den ich oben gesprochen habe geht ins Firmenkloo .Ich kurz hinter ihm.Ich sizte alleine am WC auf einmal macht es einen Kracher und der Spiegel reist von der Wand ab und ist kaputt.Mein Denken:Ich muss was ändern an dieser Situation (Beziehung zum Kollegen)sonst gehts mir immer schlechter (der Spiegel zeigts mir).

Ich werde an einem Urlaubstag von meinem Arbeitskollegen (den ich oben beschrieben habe- mein Stellvertreter) angerufen , das es eine wichtige Arbeit zu erledigen gibt.1 Telefonat Arbeitskollege, zweites Telefonat mein Chef. Ich fahre mit dem Auto in die Firma und ein LKW reist mir den Rückspiegel kurz vor der Firma runter:Mein Denken:Kündig endlich du hast verloren!??
Kann mir vielleicht wer weiter helfen , oder habt ihr Erfahrungen gemacht mit solchen Denkweisen/Phänomänen?.
Ich weiss nicht was ich ändern soll bzw.ich hab Angst das meine Symptome stärker werden, wenn ichs weiter laufen lasse.
Würde mich sehr über Erfahrungsberichte zum Thema :Meine angst vor Frauen und Arbeitssituation freuen .
Danke einsweilen.Bis bald- Euer Angstfreund Hannes

07.01.2005 17:58 • 21.01.2005 #1


4 Antworten ↓


Hello lieber Hannes

Eins vorweg: um zu Leben braucht es nicht viel, doch ist es tief verborgen...Glück und Liebe.

Du sagst du hast Angst, dass zu verlieren was du besitzt...alles zu verlieren.

Die Welt entsteht in deinem Innerem...du siehst die Welt aus dem Innerem heraus. Freiheit entsteht im Innerem. Was ist schon wenn man seinen Job verliert...sein Vermögen....es ist Spielzeug...alles ist vergänglich im Äusseren...es kommt und geht. Verhungern wirst du nicht...nicht hier.

Wenn du etwas mit Angst machst...was ist dann...du versuchst alles mögliche das du es richtig machst...dabei verkrampfst du dich...Illusionen werden stärker.

Du spielst erfolgreich Tennis...sehr sogar...warum ist das so? Ist es die Liebe zu diesem Sport? Wie oft hast du dich selbst beobachtet...wie oft hast du deine Fähigkeit dabei verbessert....und.....? Du bist erfolgreich...du hast die richtigen Impulse In Dir gestartet.

Deine Paranoia...was andere über dich denken oder dir Dinge passieren die du dann auf deine Person zurück schließt...sind Illusionen. Es gibt Impulse von Aussen...keine Frage...doch muss mann selbst frei sein um sie richtig zu deuten.

Erwachse daraus...gib den Menschen um dich herum Mut...sei es nur durch deine Anwesenheit...erwarte nichts...denn...du hast alles um Lebendig zu sein.

Mein Lichtlein wird zur Zeit von Mauern umgeben...aber ich hoffe trotzdem du verstehst was ich geschrieben habe.

Bleib fit und Matchball Hannes

Tarek Δ

11.01.2005 12:42 • #2



TRAUMA/ANGST Zukunftsängste

x 3


Hi Tarek!

Danke für deine Antwort.Der eine Satz in deinem mail wie unten
gibt mir zu denken.Wann bin ich endlich frei um etwas richtig deuten zu können?.Hab in der Therapie meine Kindheit schon hundertmal durchgekaut.Bin ich zu ungeduldig?

Der Satz von dir:

Deine Paranoia...was andere über dich denken oder dir Dinge passieren die du dann auf deine Person zurück schließt...sind Illusionen. Es gibt Impulse von Aussen...keine Frage...doch muss mann selbst frei sein um sie richtig zu deuten.

Du sagst du hast momentan Mauern aufgebaut.Vielleicht kann ich dir helfen sie kleiner zu machen, denn deine Zeilen haben mir auch gut getan.Was belastet dich ?

Wenn du willst rühr dich halt.

Liebe Grüsse Hannes

13.01.2005 19:33 • #3


Hello lieber Hannes

vielen Dank für deine Antwort...schön wenn meine geschrieben Worte dir einwenigen helfen konnten, es ist schon zurück gekommen.

Zitat:
Wann bin ich endlich frei um etwas richtig deuten zu können?.Hab in der Therapie meine Kindheit schon hundertmal durchgekaut.Bin ich zu ungeduldig?



Ich glaube...das man Freiheit nur erlangt...wenn man sich von allen Dingen die einen besitzen sich lösen kann. Dazu gehören materielle Dinge oder Titel ("Ich bin das oder dies")=Stolz....also eigentlich alles was nur für einen Selbst da ist....was man besitzen kann...natürlich auch Wissen (Altes durch Neues z.B.).

Aber es ist leider nicht so...das man nun alles von Bord wirft und man dann gleichzeitig Frei ist...es ist nur ein Anfang..ein Schritt...viele Erkenntnisse folgen daraus...die man unbedingt braucht...sich selbst und die Umwelt zu begreifen...

Für mich ist die Erkenntnis...das im Moment (also diese eine Sekunde)...die Freiheit ist....nur man muss es begreifen können.

Der Duft einer Blume...das einatmen...das Riechen...das genießen....und(!) das wieder Loslassen...das Ausatmen.

Viele Buchstaben und Wörter könnte ich hier noch schreiben...man kann es nur erleben...jeder selbst...beschreiben ist hier eigentlich nicht möglich.

Zitat:
Was belastet dich ?


Mich persönlich....mein Ego...das hat was mit meiner Arbeit zu tun....Weisst du....wenn man in einer Goldgrube arbeitet...und der Boss...seine Mitarbeiter....nicht einmal zu Weihnachten...eine kleine Belohnung für die "extra" Arbeiten die man geleistet hat...damit das hier eine Goldgrube bleibt und nicht wie versprochen belohnt wird...und auch selbst finanziell ziemlich schlecht da steht...dann kann...das Ego ziemlich an Gewicht gewinnen...Wunsch usw...(siehe mein anderen Beitrag)

Aber es ist nur kleiner Ausschnitt...aber ich bin selbst schuld...ich kann jederzeit gehen...doch als Familienvater...muss man die Zähne zusammen beißen.

A pro po Zähne...Psyche und unsere Zähne...da werde ich mal versuchen nächste Woche ein Beitrag zu verfassen...laut Chinesischer Medizin besteht ein Zusammenhang zwischen bestimmten Zähnen und Organen. Aber umgekehrt können auch Zähne psychische Reaktionen auslösen. Vielleicht hat einer hier lust und Zeit im Netz zugoogln, ich habe bis etz noch nicht viel gefunden.

In Liebe
Tarek Δ

14.01.2005 15:33 • #4


hallo Hannes,
habe einen guten Spruch gefunden, den ich mir immer wieder mal durchlese:

"Kein Unglück ist in Wirklichkeit so groß wie unsere Angst!"

Und es ist doch im tiefsten Herzen immer ein Unglück (gleich welcher Art) vor dem wir uns fürchten!
Liebe Grüße
staunebär

21.01.2005 11:11 • #5




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