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Cloudsinthesky

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Hallo liebes forum

Mich würde interessieren, ob es anderen auch so geht, denn ich bin am verzweifeln.

Seit Monaten bin ich völlig erschöpft. zuerst hatte ich einen stärkeren Eisenmangel und habe es darauf geschoben.
der ist nun aber gut behoben, auch wenn ich noch mehr nehmen könnte, um den Spiegel zu erhöhen was ich auch tue, aber ich bin schon bei 35 was ja ganz gut ist.

Meine Blutwerte waren völlig in Ordnung auch keine Entzündung im Körper laut der Blutwerte und auch die Schilddrüse wurde endokrinologisch untersucht und auch da war zusammen mit allen anderen Hormonen alles in Ordnung.

Trotzdem kann nicht mehr dieses Schwächegefühl und die Erschöpfung nicht erklären. weiß nicht was ich noch unternehmen könnte damit es mir endlich besser geht

Ich stehe schon morgens völlig benommen auf und bin so müde, als hätte ich nicht geschlafen. das zieht sich dann durch den Tag und entweder Bleibt es bei Müdigkeit, was noch erträglich ist, oder es kommt eine ganz schlimme Erschöpfung dazu die mir fast den Alltag unmöglich macht.

Ich weiß nicht was ich noch tun oder untersuchen lassen soll. Habe auch Schmerzen am ganzen Körper vor allem ständig wie muskelkater in den Beinen und die Beine sind auch das, was ich am meisten schwach anfühlt.

Ich war zweimal beim Neurologen, da hat keiner etwas gesagt da war das mit den Beinen aber auch noch nicht so schlimm. da ging es um Schwindel, den ich auch noch zusätzlich habe

Natürlich kommt dann die Angst, MS, ALS...
Ich bin unendlich traurig, weil es mir so geht aber ich bin auch so unglaublich traurig und weiß nicht mal genau, warum eigentlich.

Vielleicht kennt das Problem und kann mir raten.
Ich gehe fast täglich spazieren und habe Haushalt zu machen, arbeite momentan aber nicht mehr, was auch schwierig ist, wegen des Geldes.

Liebe Grüße cloud

21.10.2018 09:28 • 21.10.2018 #1


15 Antworten ↓


petrus57

petrus57


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@Cloudsinthesky

Mein Ferretinwert liegt bei 86,5 und ich bin habe auch immer müde und erschöpft. Schwäche in den Beinen habe ich auch. Aber an MS oder ALS denke ich dabei nicht.

Ich glaube das liegt bei mir an der latenten Depression.

21.10.2018 09:37 • x 1 #2


Cloudsinthesky

Cloudsinthesky


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Danke @petrus57. Ich glaube das ja im Grunde auch, weil ich so eine Traurigkeit habe, die ich aber eigentlich nicht depressiv nennen würde, weil man da ja eher nichts fühlt.

Aber mein Alltag geht so flöten, das geht einfach nicht

21.10.2018 09:50 • #3


petrus57

petrus57


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Es gibt ja auch verschiedene Stufen einer Depression. Von leicht bis schwer. Es ist nicht immer so, dass man da nichts spürt.

21.10.2018 09:56 • x 1 #4


Icefalki

Icefalki


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Claudi, ich würde mal ein Antidepressiva ausprobieren. Klingt sehr nach depri. Ich hab mich ja auch x Jahre dagegen gesperrt. Gegen alles. Bin nicht zum Arzt, weil es dem Eingeständnis gleichkam, einen an der Klatsche zu haben. Frag mich nicht, wie blöd man sein kann.

Mir hat es wahnsinnig geholfen. Allerdings war ich damals buchstäblich am Boden. Tiefer ging echt nimmer. Allerdings waren mir Nebenwirkungen vollkommen gleichgültig, da ich wirklich alle Zustände eh schon hatte und auch kannte. Man kann bei mir sagen, dass ich erst durch die Medis therapiefähig wurde.

Mein Zustand durch das AD kann man so beschreiben: Ich war total relaxt. Innerlich ruhig. Wie beschützt. Ein Gefühl, das ich überhaupt nicht mehr kannte. Und ohne Angst, ohne innerliches Amok laufen konnte ich mich dann mit mir auseindersetzen.

Wie mit einem Boot auf dem Meer, konnte ich mich treiben lassen, die Stille geniessen, das plätschern hören, geniessen, Ruhe.

Früher wäre da Panik gewesen, weil man könnte ja kentern, ertrinken, vom Hai gefressen oder im Sturm ums Leben kommen.

Nur mal als Beispiel zu vorher und nachher.

21.10.2018 10:37 • x 2 #5


Cloudsinthesky

Cloudsinthesky


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Danke ihr beiden

@petrus57 nimmst du ad?

Ich glaube bei mir wäre es so, dass ginge es mir ein bisschen besser, ich sofort alle Dinge wieder in Angriff nehmen würde, die jetzt brach liegen.
Ich weiß nicht, ob ich dann noch Zugang zu mir und meinem inneren hätte.
Vielleicht würde ich den auch nicht brauchen?

Ich merke ja, daß wenn mal ein paar Tage dabei sind wo es mir nur müde geht, ich trotzdem die halbe Wohnung auf den Kopf stelle und plane, was ich Jetzt alles mit dem bisschen Energie anfangen könnte.
Ausruhen und was für mich tun ist nicht dabei.

Das muss ich glaube ich lernen...

Nachdem ich heute nacht fast eine Stunde nur geheult habe, weil ich nicht weiter weiß, sind komischerweise die Schmerzen in den Beinen weniger schlimm.

Ich glaube das es gut wäre, wenn ich nachts entspannter schlafen könnte. Das scheint durchs weinen doch der Fall gewesen zu sein, auch wenn ich mich heute ziemlich mau fühle.

Ich bin ja im November beim Neurologen. Mal sehen...

21.10.2018 10:45 • #6


petrus57

petrus57


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@Cloudsinthesky

Ja, ich nehme Escitalopram und Mirtazapin. Mir geht es damit nicht gut aber besser wie noch vor 2 Jahren.

21.10.2018 10:50 • x 1 #7


Cloudsinthesky

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Wisst ihr, ich würde ein AD gar nicht ablehnen, wenn ich wüßte, ja damit gehts mir besser. So wie ich bei Aspirin weiß ja, da gehen die Schmerzen weg.
Ich möchte meinen Körper aber nicht mit dem Medikament "vergiften", wenn ich nicht mal weiß, ob es hilft...und ich habe halt eine riesen Angst vor Seditativem, was wohl mit meiner schlimmen Erfahrung zu tun hat. Ich denke, deshalb hat mir die Therapeutin das noch nicht vorgeschlagen.

21.10.2018 11:09 • #8


Cloudsinthesky

Cloudsinthesky


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Aber die Schwäche einfach nur krass und beängstigend

Fängt gerade schon wieder an so richtig schlimm

21.10.2018 12:04 • #9


Chillangel

Chillangel


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Traurigkeit hat nicht unbedingt mit dem Körper zu tun, hier scheint mir doch das Psychische voran zu stehen.

Ich kann nicht zu PP raten, aber bevor ich dem Hypochondrie-Mechanismus erliegen würde, wäre ein Versuch mit Antidepresssiva nicht von der Hand zu weisen.

21.10.2018 12:18 • x 2 #10


Cloudsinthesky

Cloudsinthesky


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Wenn man mir sagen würde, dass es psychisch ist, hätte ich überhaupt kein Problem damit.

Ich versteife mich nicht in ms oder so. Ich möchte nur eine Erklärung, egal welche...

KANN die Psyche solche extreme Erschöpfung und Schwäche machen? Was sollte abgeklärt werden um sicher zu gehen, dass nichts übersehen wurde?

Mrt vom Kopf zb? Hatte ich bisher 2x. Einmal vor ca 10 Jahren und einmal vor hm 7 oder so... Jeweils ok.

21.10.2018 13:26 • #11


petrus57

petrus57


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Zitat von Cloudsinthesky:
KANN die Psyche solche extreme Erschöpfung und Schwäche machen?


Ja.

Schon mal an CFS gedacht:

https://www.fatigatio.de/leben-mit-cfs/was-ist-cfs/

21.10.2018 13:30 • #12


Cloudsinthesky

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@petrus57 ja, das hatte ana schon mal erwähnt.
Aber das ist ja auch so schwer festzustellen.

Ich schau mir den link mal an danke!

Momentan habe ich das Gefühl, alle "schlimmen events" meines Lebens schlagen über mir zusammen und ich habe keine Kraft mehr, keinen Schutz

21.10.2018 13:35 • #13


Sabinesos


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Ich wollte auch nie Medis nehmen, habe mich dann doch anders entschieden und nehme Insidon. Damit geht es mir etwas besser. Die Erschöpfung kenne ich sehr gut, bei mir liegt es aber auch daran, dass mein Kopf nicht aufhört zu rattern,ich mich dadurch verspanne, daher Schwindel und Verspannungsschmerzen und daher wieder Erschöpfung

21.10.2018 13:44 • x 1 #14


Cloudsinthesky

Cloudsinthesky


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Ja, mein Kopf kommt auch nicht zur Ruhe. Klar es geht einem schlecht, dann überlegt man... Mir ging es eigentlich besser, aber dann kam 2x Migräne und jetzt ist es wieder aus und vorbei. Obwohl die Migräne am Donnerstag rum war.

Mal sehen, was die Neurologin sagt. Schlimmer kann es fast nicht werden durch Nebenwirkungen, aber möchte dann auch wirklich eine Besserung

Ich habe auch so Angst, dass durch die Erschöpfung einfach aufhöre zu leben..

21.10.2018 14:10 • #15


Cloudsinthesky

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Zitat von petrus57:


Also das würde schon passen, allerdings müsste dafür eine depression ausgeschlossen sein, wenn ich das richtig verstanden habe. Das kann ich allerdings nicht ausschließen... Habe seit 20 Jahren damit zu tun.

21.10.2018 15:18 • #16



Mira Weyer


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