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Hallo liebe Leute,

ich leide zur Zeit an extremen Schlafstörungen.
Ich werde dieses Problem mal aufklären.

Immer wenn ich versuche zu schlafen und meine Augen zu mache, springen mir plötzlich sinnlose Gedanken durch den Kopf.
Die Gedanken haben keinen Zusammenhang. Es sind Wörter/Gesprächsfetzen/Ohrwürmer/Gespräche. Teilweise kann ich die Gespräche einem Freund zu ordnen. Es ist so, als ob ich in meinem Kopf ein Gespräch führe und ich als "Beobachter" zu schaue. Diese Gedanken/Gespräche ergeben überhaupt keinen Sinn.

Jedenfalls merke ich, dass mein Gehirn "Müll" denkt und schrecke innerlich auf und kriege Angst.
Dies ist mir besonders bei starkem Alk. aufgefallen und zwar immer den Tag danach, wenn ich einen Kater habe.

Heute mit 21 habe ich dieses Problem fast jede Nacht. Die Gedankensprünge treten tagsüber nicht auf oder auch nur, weil ich mich so damit beschäftige und ständig prüfe, ob mein Gedanke jetzt in Ordnung war.

Eigentlich ist das nicht schlimm mit diesen Gedanken, da sie keine bösen Gedanken sind und keinen Bezug zu meinen Depris haben( Liebe, Job,....).

Es ist einfach nur Müll. Ich würde es schnelle, zusammenhangslose, wirre, Gedankensprünge nennen.
Diese lassen mich nicht schlafen, da ich Angst bekomme und das Gefühl unangenehm ist. Mein Brustkorb wird schwerer und meine Muskeln spannen sich an.
Mir ist auch aufgefallen ,dass ich nicht mehr diese typische Müdigkeit habe, wenn man Abends auf dem Sofa sitzt und merkt das man müde wird und entspannt in den Schlaf gleitet. Ich habe das Gefühl, dass mein Kopf so viel Energie hat und nicht müde wird, wobei ich körperlich merke, dass ich Schlaf brauch.

Kennt jemand dieses Problem?

02.05.2018 15:15 • 03.05.2020 x 2 #1


8 Antworten ↓


Arachne
Diese sinnlosen Gedanken vor dem Einschlafen kenne ich. Aber für mich ist das eher einfach der Zustand zwischen Wach und Traum. Manchmal schrecke ich auf, wenn ich merke, dass es keinen Sinn ergibt, was ich gerade denke. Manchmal führe ich dann sogar laut den letzten Satz zu Ende, was mir dann irgendwie unangenehm ist. Aber ich denke, dass diese sinnlosen Gedanken an sich nichts schlimmes sind. Ich würde eher sagen, sie sind wie Träume. Die ergeben ja auch selten richtig Sinn.

Liebe Grüße
Arachne

02.05.2018 15:31 • x 1 #2



Unkontrollierbare Gedanken beim Versuch zu Schlafen

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weltwunder
Ich kenne dieses Kreiseln der Gedanken auch. Bei mir ist es aber so, dass das nicht immer gleich stark ist. Besonders ausgeprägt ist es bei mir, wenn mich viel beschäftigt und sich mein Leben im Umbruch befindet. Zum Beispiel vor dem Ende einer Ausbildung, nach dem Ende einer Beziehung oder auch wenn ich umgezogen bin.

Mir helfen fixe Einschlafrituale, die jeden Tag gleich sind. Man kann sich auch ein bisschen auf's Einschlafen konditionieren. Und wenn ich gar nicht einschlafen kann, gehen auch Hörspiele, die ich schon mehrfach gehört habe. Wenn ich zuhöre, nehmen die eigenen wirren Gedanken weniger Raum ein.

03.05.2018 18:32 • x 1 #3


YesItsMe0
Habe ich auch. Mittlerweile habe ich es ganz gut im Griff.

Ich habe meinen Laptop vor dem Bett liegen und schaue dort Streams von Leuten die spiele zocken.Die Augen werden davon schnell schwer und ich drehe mich dann nach einigen Minuten auf die andere Bettseite sodass ich den Stream nur noch höre. Ich schlafe dann praktisch sofort ein.

Was mir auch gut hilft ist ein anstrengender Tag oder Sport.

04.05.2018 21:02 • #4


Hallo, ich bin in exakt der selben Situation (etwas erschreckend). 21 Jahre alt und wirklich 1 zu 1 die selben Symptome wie bei dir. Der Post ist jetzt schon 2 Jahre her. Hast du irgendwelche Neuigkeiten was dein Problem war/ist und hast du Hilfe gefunden?
LG

01.05.2020 01:18 • x 1 #5


Ich denke,es ist nichts unnatürliches,dass "wirre" Gedanken kommen,wenn man so "halnwach" ist,sich also zwischen Wach und Schlafphase bewegt.

Ich habe das zwar nicht oft aber mir hilft es,entweder bei einem Hörbuch einzuschlafen oder den Fernseher leise laufen zu lassen.
Und wenn dann doch nach "störende" Gedanken kommen,sie einfach kommen und gehen zu lassen.

Man kann auch eine geführte Meditation machen vor dem Einschlafen,ich mache gerne diese hier:



Solltest Du die Gedanken als bedrohlich empfinden oder merken,dass sich gewisse Gedanken auch tagsüber immer wieder aufdrängen,ist es gut,sie mit einem Therapeuten zu besprechen.

Auch Autogenes Trainig kann gut beim Einschlafen helfen.
Hierzu werden von der Krankenkasse Kurse angeboten von ca 10 Einzelstunden (Eigenanteil 30-40 Euro).
Ist eine gute Sache,denn man kann das Autogene Training auch tagsüber gut nutzen zur Anspannungsregulation.

01.05.2020 05:24 • #6


JanikW
Hallo Rasputinus,

Zuerst einmal ist es wichtig für dich zu verstehen das es vollkommen normal ist wirre Gedanken zu haben. Wir haben am Tag ca. 60.000 Gedanken und die meisten davon sind wirr und unbewusst.

Dein Gehirn muss alle Informationen verarbeiten und dafür braucht es Zeit. Achte darauf was du vor dem Schlafen gehen tust, siehst du eventuell fern, bist an deinem Handy oder surfst am Laptop? All das macht es deinem Gehirn sehr schwer alle Informationen richtig zu verarbeiten.

Das beste was du machen kannst ist also, deinem Gehirn die Zeit zu verschaffen, die es benötigt um wieder in einen entspannteren Zustand zu kommen.
Ein Weg das zu erreichen ist es, eine Stunde bevor du zu Bett gehst alle Bildschirme und gegebenenfalls auch deinen Wlan-router abzuschalten. Somit kann dein Gehirn alle tagsüber aufgenommenen Informationen ungehindert verarbeiten.

Auch eine abendliche Meditation wird dir langfristig dabei helfen wieder mehr Klarheit in deinen Gedanken zu verschaffen.

Ich hoffe dieser Tipp hilft dir. Wenn du weitere Fragen hast kannst du dich gerne bei mir melden.


Lg

JanikW

01.05.2020 08:28 • #7


cube_melon
Der Thread ist nahezu zwei Jahre alt. Der Ersteller ist auch seit 2 Jahren nicht mehr Online gewesen.

Und wer mit einer Angsterkrankung berauschende Getränke konsumiert bis zum Hangover-Haustier, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

01.05.2020 08:55 • x 1 #8


Zitat von co98:
Hallo, ich bin in exakt der selben Situation (etwas erschreckend). 21 Jahre alt und wirklich 1 zu 1 die selben Symptome wie bei dir. Der Post ist jetzt schon 2 Jahre her. Hast du irgendwelche Neuigkeiten was dein Problem war/ist und hast du Hilfe gefunden?LG


Ich bin ebenfalls 21 Jahre alt und habe exakt dieselben Probleme. Hätte es eigentlich nicht besser beschreiben können.

Wäre sehr interessant, wenn man sich mal darüber austauschen könnte.

03.05.2020 06:49 • #9




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