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Leakobil
Hallo, ich bin 21 jahre alt und mache mir seit c.a 2 jahren ständig Gedanken um den Tod. Es hat damit angefangen das ich falsche Medikamente ( Schildrüsenunterfunktion) bekam und dadurch mein Körper verrückt spielte ( kribbeln, Krämpfe, herzstolpern ) erst als ich deshalb ins Krankenhaus kam hat man die falsche medikation bemerkt. Das herzstolpern ist trotzdem geblieben ( hab auch EKG machen lassen, war alles in Ordnung ) . Seitdem hab ich immer mal wieder angst Gedanken das mein herz stehen bleibt . Auch denke ich oft das ich bald sterben muss . Bekomme deshalb ein innerlichen Druck und traurige Gefühle. Das ding ist das ich bis jetzt noch niemand geliebtes verloren hab und ich angst davor hab weil ich denke das ich es nicht verkrafte. Bei jedem anruf denke ich , jetzt ist jemand aus meiner Familie gestorben. Es gibt Tage da ist es nicht so schlimm weil ich dann denke , jeder stirbt mal, ich komm in den Himmel und da ist es schön. Aber ansonsten hab ich ständig diese Hintergedanken das ich sterben muss . Ich habe ein super Verhältnis zu meiner Familie und ein tollen Freund , ich weiss mein leben zu schätzen , ich lache auch gerne. Die Gedanken sind aber immer da, was mir ein beklemmendes Gefühl gibt. Kennt das jemand ? Was mach ich am besten dagegen ?

13.01.2016 11:44 • 14.01.2016 #1


3 Antworten ↓


Vergissmeinicht
Hey Lea,

dann heiße ich Dich erstmal herzlich Willkommen hier bei uns.

ES sind typische Angstsymptome in Verbindung mit Verlustangst und depresse Züge. In Akutphasen kannst Du Dich ablenken, wie z.B. mit: erfolgserlebnisse-f59/skills-zur-ablenkung-bei-druck-zur-beruhigung-t69784.html

Dauerhaft wirst Du einiges aufarbeiten müssen und am Besten mit einem Therapeuten. Schon in der Richtung mal was unternommen?

13.01.2016 12:15 • x 1 #2



Todes Gedanken

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Hallo,

ich hatte auch schon Phasen, in denen mich der Tod beschäftigt hat und ein starkes Gefühl da war, bald sterben zu müssen. Es hat sich bei mir manchmal "von alleine" dadurch erledigt, dass einfach zuviel Zeit vergangen ist und ich doch noch am Leben war. Im Nachhinein betrachtet, waren das oft Phasen, in denen auch andere Probleme da waren, die Ängste ausgelöst haben.

Vielleicht hilft Dir die Beschäftigung mit der religiösen Seite des Todes weiter, die Du schon angesprochen hast. Also in dem Sinn, dass Du einfach mal davon ausgehst, dass es nur Angstgedanken sind, die Du nicht ernst nehmen musst. Und dass andererseits selbst der echte Tod in ein Leben nach dem Tod führen würde.

Grüße

pc

13.01.2016 18:48 • x 1 #3


Minnie maus90
Das kenne ich zu gut. Mir geht es genauso wie dir. Nur das bei mir noch viele körperliche Beschwerden dazu kommen die wohl psychisch sind. Bei mir ist es seitdem ich jemanden verloren habe der an Krebs gestorben ist und noch recht jung war.
Du bist auf jeden Fall nicht allein mit deinen Gedanken. Ich versuche mir immer zu sagen das alles was passiert einen Grund hat. Es wäre besser wir würden weniger grübeln. Aber das ist eben sehr schwer. Ich habe Montag einen Termin beim Hausarzt und werde ihr wieder alles erzählen. Sie wird mich wohl zu einem Therapeuten schicken. Vielleicht vertraust du dich auch mal deinem arzt an

14.01.2016 22:22 • #4




Mira Weyer