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Marvonaut
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Moin ! Ich bin neu hier, heiße Maddin, 51 Jahre alt aus Schleswig-Holstein.

Ich habe nach einer übermotivierten Reha mit anschließender, erstmaliger Herzrythmusstörung eine
generalisierte Angststörung entwickelt, mit Hauptaugenmerk auf meine Gesundheit.
Die Herzrythmusstörung hat halt immens dazu beigetragen das mein Kopf in den Alarmzustand gewechselt ist und
erst langsam wieder davon loslassen will.

Durch die erhöhte Wahrnehmung / den Alarmmodus, ist mir halt alles aufgefallen was im Moment so gar nicht ins Bild passt. meine Sicht ist krisselig bei Helligkeit oder flimmerig bei linearen Kontrasten und ich habe einen, mal mehr mal weniger präsenten Tinnitus auf beiden Ohren wahrgenommen. Dies ist der Angststörung geschuldet (meint zumindest mein Psychologe) weil dadurch ja quasi der Filter, der alles unwichtige im Normalzustand rausgefiltert hat, wegfällt.

Nun merke ich im Laufe der letzten Monate, wie mein Fokus wandert, zuerst waren es die Augen die mich sorgten,
mittlerweile trage ich eine Gleitsichtbrille mit Migränefilter und das dämpft alles, aber nun sind es die Ohren und der
Tinnitus. nachts wird der Tinnitus in letzter Zeit lauter und ist morgens absolut präsent, den Tag über variiert es.

Ich mach mir natürlich Sorgen um mein Gehör und meine Augen, sind halt die elemantaren Faktoren, und frage mich in erster Linie : Ist es normal das der Fokus von einem Sinn auf den anderen wechselt bei einer Angststörung ? So als ob sich die Angststörung was neues sucht um quasi Aufmerksamkeit zu bekommen ? Und muss man sich wirklich bei leichtem Tinnitus oder Sehstörungen ernsthaft große Sorgen machen taub oder blind zu werden ? Wie gesagt, ich hab meine Augen schon abgecheckt und der Augenarzt ist zufrieden, der HNO steht diese Woche an, aber der Fakt das ich viele Medikamente nehme, Betablocker, Gerinnung, Zucker, Blutdruck, trägt dazu bei das ich immer gleich vom schlimmsten ausgehe. Das ist natürlich für einen Heilungsverlauf kontraproduktiv,

Kennt das jemand von euch auch so in der Art ?

Liebe Grüße,

Maddin

17.02.2026 #1


3 Antworten ↓


Schlaflose
Zitat von Marvonaut:
Tinnitus. nachts wird der Tinnitus in letzter Zeit lauter und ist morgens absolut präsent, den Tag über variiert es.

Ich mach mir natürlich Sorgen um mein Gehör

Ich habe seit 1986 permanent Tinnitus in beiden Ohren. Ich höre aber immer noch wie ein Luchs.

x 1 #2


A


Tinnitus Ohr / Auge nach Angststörung

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User_0815_4711
Zitat von Marvonaut:
aber der Fakt das ich viele Medikamente nehme, Betablocker, Gerinnung, Zucker, Blutdruck, trägt dazu bei das ich immer gleich vom schlimmsten ausgehe.

Willkommen!
Metabolisches Syndrom. Wie kommt?

#3


M
Wie sowas halt kommt, lange Zeit nichts gemacht, jeglichen Mist gefuttert und auch gerne mal gefeiert...

Zucker ist Typ 2, Werte sind okay, Blutdruck auch, das ist nicht das Problem.
Den Betablocker und den Gerinnungshemmer bekommste gratis lebenslang mit der ersten Herzrythmusstörung.

Momentan bin ich immernoch dabei meinen Lebenswandel umzustellen, lauf täglich meine 8-10.000 Schritte,
achte auf das was ich esse, trinke keinen Alk., das einzige was ich mache ist Vapen und Kaffee trinken...

Was Sport anbelangt bin ich halt auch noch ein wenig vorsichtig..hab auf der Reha in 5 Wochen 10 Kilo abgenommen und danach gab es dann die Herzgeschichte... später gab es dann nochmal ne Herzgeschichte ausgelöst von der Betäubung beim Zahnarzt...
mein Körper ist da noch ziemlich im Stressmodus und es wird auch noch ne Zeit dauern bis ich den wieder normal belasten kann.

x 1 #4






Mira Weyer
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