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1

H
@stardust
finde das klasse wie du es meisterst und echt die zähne zusammen beist und weiter machst....habe großen respekt vor dir!

ja die gedanken die sind ja meist die übeltäter und oft schleichen sie so unten rum so das es einem oft nicht bewusst ist was da jetzt genau ab geht.

das mit der PME wurde mir auch schon empfohlen und will/wollte ich auch machen aber ich komme da so schwer rein und darum verdränge ich es oft
weil bekomme beim loslassen panik
und an sport garnicht zu denken, kaumn fange ich an zu schwitzen, panik pur mit schwindel....breuchte da unterstützung aber habe niemand....
gehe dafür in den stall meiner pflegepferde und power mich da aus...komme da auch ins schwitzen aber es ist schon richtig gut geworden mit der panik....da kann ich nicht einfach aufhören, stall musss gemacht sein und zum denken komme ich da auch nicht so schnell....weil bin ja beschäfftigt^^

12.08.2009 21:42 • #21


S
Heeexe, zum Sport nur kurz:

Ich hab mich auch nicht getraut, dachte immer wenn ich heute fahre, fall ich um, bekomm nen Kollaps.

Dann hab ichs probiert, saß aufm Hometrainer, noch viel mehr Angst, dachte ich kipp runter... es gibt nur nen kurzen Knackpunkt, bei mir immer so in den ersten 5min. Plötzlich ist die Angst weg, und mit der Angst geht der Schwindel und alles.

Man braucht niemanden dazu, radel einfach los, probier dass du den Ärger, deine Wut, deine Angst, alles reinsteckst, als wenn du es wegradeln willst, aus dem Körper schwitzen.

Ich hab meinen Hometrainer im Wohnzimmer, wenn mir wirklich zu schwindlig werden würde, naja dann leg ich mich halt hin. Im freien würd ichs mir auch noch nicht trauen, nicht allein.

Ich hab auch argen Schwindel wenn ich anfang, der geht weg, probiers einfach, ich hab mich auch lange nicht getraut.


Der Sport wirkt GEGEN den Schwindel. Evtl. hast du auch einen niedrigen Blutdruck wie ich. Wenn du Sport machst, verengen sich die Gefäße (blutdruck steigt etwas), das Herz pumpt schneller (du wirst also perfekt durchblutet das kribbeln und der schwindel verschwindet schnell), die Atmung geht schneller (normalerweise auch nicht zu schnell, keine Angst, achte nicht zusehr auf die Atmung, das richtet sich schon), Schweiss entsteht (das ist ein gutes Zeichen! Die Kühlung des Körpers funktionert!) und vor allem, die körperliche Betätigung frisst deine Stresshormone die die Panik und die Angst ausgelöst haben.

Deine Panik und Angst verschwindet dadurch schneller, die Stresshormone werden schneller abgebaut.

Dieses Wissen hab ich mir immer wieder durch den Kopf gehen lassen beim Fahren und es geht wirklich sehr schnell dass man sich mehr und mehr traut. Ich wünscht nur meine Agoraphobie würd so schnell verschwinden, aber den Schwindel hab ich halt auch erst 3 Monate und keine 7 jahre


ok, das mal nur zur erklärung, will dich nicht überreden oder so, nur einfach mal aufzeigen, dass dir auch zu 99% nichts passieren würde, wenn du trotz schwindel weiter machst

12.08.2009 22:04 • #22


A


Ständiger Schwindel

x 3


H
stardust,
ja genau dieser knackpunkt wenn man den überwindet hat man es so gut wie geschafft.... ich fange vor lauter angst an die luft etwas an zu halten oder ich glaube ich hüberventiliere ab und zu sogar und das verursacht ein extrem schwiendel mit dem ich leider noch nicht so recht komme wie mit den andren symtomen

ich bekomme panik wenn ich anfangen zu schwitzen, kennt ihr das? also auch wenn ich in der sonne bin, bei beweghung oder so....

weil das das alles NORMAL ist was im körper passiert wenn man sport macht, weiß ich.
mir ist auch klar das sport seeeeehr gut ist wenn man ängste und co. hat wegen dem stressabbau....

aber trotzdem bekomme ich es nicht hin. daheim habe ich nur die möglichkeit zu tanzen.... was ich eigendlich seeehr gerne mache
aber dann kommt so ne phase wo es mir plötzlich nicht gut geht und dann kommt übelkeit und auch wenn ich weiter tanze (meist treibt die musik mich weiter) wird das immer schlimmer....könnte evtl. aber auch an dem schimmel im haus liegen?!
oder ist auch ein angst syntom?!

ja weil alleine auf dem feld radeln, niemals.... ist noch ne stufe zu hoch.

ja danke lieb von dir
es könnte sein das es sich eben bei mir schon eher festgefressen habe da ich es im gegensatz zu dir schon mid. 6j. habe

13.08.2009 08:52 • #23


D
Sport ist eigentlich keine so schlechte Idee. Hab aber leider keinen Hometrainer. Was also bedeutet ich müsste in ein Fitnessstudio gehen.

Allerdings ist da wieder Angst zu groß.

13.08.2009 09:10 • #24


H
mhh naja finden tut man da schon was

laufe die treppe hoch und runter, tanze, mache liegestützen u.ä., wische den boden in arkord-zeit (oh ja da kommt man auch ins schwitzen) und zwar ab und zu mit hand und ab und zu mit wischbesen.... ein bisschen gibt es da schon.....

ins studio könnte ich auch nieeee,würde denken das andre meine ängets sehen, was aber oft nicht der fall ist aber trotzdem dieser innere druck....

13.08.2009 10:20 • #25


Schlafkappe
Also ich bin eigentlich die meiste Zeit beschäftigt. Und komm gar nicht auf die Idee mir den Schwindel herzudenken. Trotzdem habe ich ihn. Heut ist es wieder richtig schlimm. Aber zum Arzt möcht ich eigentlich noch nicht gehen. Hab da echt Angst davor, dass ich es mir einbilde, obwohl ich mich sonst in nichts reinsteigere. Meine Devise war eigentlich immer, Sorgen machen mußt du dir erst, wenn tatsächlich etwas passiert.

13.08.2009 11:58 • #26


H
ne gedanken über schwindel macht man sich ja auch nicht so...das meine ich nicht.

die ängste werden oft über unbewusste (hört sich komisch an) negative gedanken hervorgefrufen und so kommt dann auch der schwiendel

13.08.2009 12:15 • #27


S
@heexe: Ich habs auch schon seit 7 Jahren minimum^^ ist bei mir genauso festgefressen aber ok^^ Also Schimmel in der Wohnung ist nie gut... Da würd ich auf jeden Fall was unternehmen...gesundheitliche Folgen sind da sicherlich nicht auszuschliessen. (weiss ja nicht wie verschimmelt, im Winter schimmeln bei uns im Schlafzimmer auch die Ecken)

dass dir beim tanzen schlechter wird, kann ich mir auch vorstellen, mir gehts beim Radeln auch erst schlechter, halte die Angst aber mittlerweile dann aus, und es lässt schnell nach.

Ich hab darüber heute mal mit meiner Therapeutin gesprochen. Sie meinte wenn ich Panik habe, ist Radfahren auch ok, genauso gut wenn ich aber mal keinen Bock habe, ist aber auch Putzen, oder naja Spazieren, usw. hauptsache in Bewegung bleiben (gern auch in der Wohnung vorerst), und sich nicht zurückziehen (in meinem Fall oft ins Bett legen und abwarten).


Wer kein Sportgerät hat zuhause: Einfach mal im Stand Joggen, oder versucht mal Pilates, hilft mir auch sehr gut und ist erstmal nicht so anstrengend, man braucht nur nen DvD-Player und ein wenig Platz damit man sich hinlegen und setzen kann. Man trainert dabei auch gut die Atmung. Oder man besorgt (oder lässt sich besorgen) ein Springseil, und hüpft was das Zeug hält.

Knackpunkt: Bewegung ist gut, damit merkt man auch schneller dass die PA harmlos ist, als wenn man im Bett liegt oder auf dem Sofa und es über sich ergehen lässt.

Man vergisst sie schneller, man baut schneller die Streßhormone ab, und man hat ein gutes Gefühl wenn man sein Herzrase, seine Atemnot, seine Übelkeit, seinen Schwindel, usw. (jaja ich hab auch alles davon, bzw. übelkeit nicht mehr seit ein paar wochen), überwindet, und dass sogar während man sich bewegt hat!

Ich persönlich zumind. habe sehr schnell das Gefühl bekommen ach, ist nichts passiert hm...obwohl mir schwindlig war, ich keine luft bekommen hab und mein herz raste, ich schwitzte wie sau beim fahren, und und und.


Ich weiss es ist sauhart den Punkt zu knacken, ich kanns auch draussen noch nicht gut (seit heute muss ich raus, jeden tag 20min spazieren oder was ich will, hauptsache raus, täglich) ich kehrte heute heilfroh vom spazieren zurück, ging dafür nach der Therapie kurz ne Zeitschrift kaufen, war so 10min drinnen im Laden und es war gerade erträglich. Doch beim Spazieren wollte ich nicht mehr und kehrte relativ früh um...da schaffe ich es einfach noch nicht zu sagen auch hier kann dir nichts passieren, geh noch ein Stück

Doch auch da bin ich guter Dinge. Man MUSS sich trauen...nur indem man sieht dass nichts passiert, gewinnt man selbstvertrauen zurück und vertrauen an seinen Körper, in kleinen Schritten, Stück für Stück.

Ich weiss, wir alle haben das oft genug gehört, gelesen, gesagt bekommen, und mir hängts genauso zum Hals raus. Aber irgendwann machts mal Klick...bei mir hats über 7 jahre gedauert...nun bin ich froh dass ich endlich den Mut und den Willen hab wirklich was zu ändern, auch mit dem Wissen dass ich mich ab jetzt oft meiner Angst stellen muss.

Aber wie sagte meine Freundin heute so schön: Es gibt nur den einen Weg, und zurück führt keiner mehr, nach vorne Blicken, der Angst ins Auge schauen bis sie aufgibt, das ist der einzige, du kannst keinen anderen mehr gehen.

Und da hat sich recht.

13.08.2009 22:28 • #28


L
hallo,

ich hab auch ständig schwindel...meistens ist der einfach im kopf, so ein komisches gefühl, gegen das ich zb auf der arbeit sehr ankämpfen muss.
oft hab ich auch schwankschwindel und gummibeine.

da ich das aber schon seit jahren mit pausen habe und weiß, dass ich a.gesund bin und
b. mir noch nie was dadurch passiert ist, denke ich mir dann ok, der schwindel ist dabei, dann soll er. ich mache mal einfach weiter.
es dauert immer ne stunde oder zwei, zb auf der arbeit oder wenn ich abends weggehe oder so, bis ich mich dann mit der situation arrangiert habe und dann fang ich an, mich wohl zu fühlen.

seit einiger zeit hängen in meiner wohnung überall affirmationen, ich denke und sage sie mir täglich mehrmals.
gedanken sind nur energien...wenn man jahrelang negative manifestiert hat, ist es klar, dass der körper mit symptomen reagiert.
man muss versuchen, um zulenken, in positive gedanken.
das kostet etwas training und am anfang wehr sich der körper noch dagegen, in dem er zb den schwindel verstärkt.
man muss es dann durchziehen und wird bald eine besserung spüren.

wer immer nur negatives denkt, an krankheiten, symptome, schwindel, der zieht genau das an.
steht in viele büchern über den umgang mit glaubenssätzen.

wenn man den schwindel als etwas, das irgendwie zu einem gehört, akzeptiert, verliert er an gewicht.

lg

03.10.2009 14:41 • #29


L
hallo,

ich hab auch ständig schwindel...meistens ist der einfach im kopf, so ein komisches gefühl, gegen das ich zb auf der arbeit sehr ankämpfen muss.
oft hab ich auch schwankschwindel und gummibeine.

da ich das aber schon seit jahren mit pausen habe und weiß, dass ich a.gesund bin und
b. mir noch nie was dadurch passiert ist, denke ich mir dann ok, der schwindel ist dabei, dann soll er. ich mache mal einfach weiter.
es dauert immer ne stunde oder zwei, zb auf der arbeit oder wenn ich abends weggehe oder so, bis ich mich dann mit der situation arrangiert habe und dann fang ich an, mich wohl zu fühlen.

seit einiger zeit hängen in meiner wohnung überall affirmationen, ich denke und sage sie mir täglich mehrmals.
gedanken sind nur energien...wenn man jahrelang negative manifestiert hat, ist es klar, dass der körper mit symptomen reagiert.
man muss versuchen, um zulenken, in positive gedanken.
das kostet etwas training und am anfang wehr sich der körper noch dagegen, in dem er zb den schwindel verstärkt.
man muss es dann durchziehen und wird bald eine besserung spüren.

wer immer nur negatives denkt, an krankheiten, symptome, schwindel, der zieht genau das an.
steht in viele büchern über den umgang mit glaubenssätzen.

wenn man den schwindel als etwas, das irgendwie zu einem gehört, akzeptiert, verliert er an gewicht.

lg

03.10.2009 14:42 • #30


L
Hallo,leide auch seit ca.ende letzten jahres dolle an schwindelattacken,schwankschwindel liftschwindel,alles das volle programm hoffe es geht irgentwann weg!es ist manchmal net zum aushalten!konnte manchmal nicht mal aufs klo gehen oder vor die tür ,oder meinem sohn zum kiga zu bringen!Lg allen gleichgesinten Lena.

18.10.2009 12:03 • #31


M
Hey, mach dir keine Sorgen, ich kenne das auch! Es ist wichtig, sich am besten ganz abchecken zu lassen, aber höchstwahrscheinlich ist es bei dir psychisch bedingt. Wenn du diese Zustände näher beschreiben würdest, könnten wir vielleicht der Sache näher auf die Spur kommen? Wann hast du das und wann nicht? Wie geht es weg? Seit wann hast du das, was war der Auslöser dafür?

Also, wie vorhin gesagt, ich kenne das auch. März 09 fing es bei mir zum ersten Mal an. Völlig unklar, was das ausgelöst hatte, ich weiß nur, dass ich zu der Zeit in einer absoluten Tiefphase war und einige Tage vorher richtige Heulanfälle, Angstzustände und Depressionen hatte (die auch begründet sind). an dem Tag hatte ich diesen Liftschwindel. Wenn ich mich bewegte, fühlte es sich an, als wäre ich auf unsicherem Boden, wie auf einem Boot oder sowas. Das Gefühl, wenn der Aufzug hoch oder runter fährt und dann stoppt. Das machte mir Angst und verschlimmerte den Schwindel. Ich hatte das einige Wochen öfters und besonders, wenn ich einen Aufzug benutzte, dann hielt das Gefühl danach mehrere Minuten an. Nach einigen Wochen wurde es weniger (übrigens hörte ich auf zu Rauchen, das verschlimmerte den Schwindel doch nur). Ich hatte es dann noch einige Male, aber meistens in der Bahn, weil man auch da unsicher steht und wenn ich ausgestiegen bin, hat das Gefühl noch einige Minunten angehalten. Aufgehört hat das ganze, als ich es einfach ignoriert habe und versucht habe, mich mehr zu entspannen. Im Urlaub hatte ich das kein einziges Mal! und überhaupt habe ich das jetzt nur, wenn ich total gestresst bin, wegen irgendwas Angst habe und dabei stehe.

14.12.2009 19:33 • #32


L
Hey..der letzte Beitrag ist nun schon etwas länger her, aber ich bin grad in meiner Verzweiflung darauf gestoßen

Mir geht es ähnlich wie euch..seit über einem Jahr hab ich ständigen Schwindel und Ohnmachtsgefühlen. Mal mehr, mal weniger. Trotz meiner Bedenken und Zweifel habe ich es trotzdem geschafft, mein Studium zu beenden. Das war ein harter Kampf..

Nun wollte ich eigentlich arbeiten gehen bzw. in einem Monat weiter studieren. Ich hab mich beworben, habe Zusagen bekommen..aber was nun? Bei jedem Schritt den ich mache, hab ich Angst umzukippen und ohnmächtig zu werden (ich bin allerdings auch noch nie richtig umgekippt)..wie soll ich dann arbeiten? Würdet ihr mir dazu raten?! Meint ihr davon könnte es besser werden?!

Ich versuche schon die ganze Zeit mich nicht von dem Schwindel einschränken zu lassen..gehe viel alleine raus, fahre Bahn, fahre kurze Strecken Fahrrad, war sogar 3 Wochen lang im Urlaub mit dem Rucksack unterwegs. Ich schone mich nun wirklich nicht, weil ich weiß dass es nichts bringt. Aber es wird einfach nicht besser ..Bin ich einfach zu ungeduldig? Muss ich einfach etwas abwarten und dann wird´s von alleine besser? Oder habt ihr noch Tips, was ich aktiv (mal abgesehn von Psychotherapie..die mach ich schon) dagegen unternehmen kann?

Zum Thema Sport..da gehts mir nicht anders wie euch..ich trau mich einfach nicht Aber bei mir ist es dazu auch noch so..es wird durch den Sport nicht besser..eher schlimmer. Am Anfang fühle ich mich noch ganz gut und je länger ich was mache, desto länger kann ich drüber nachdenken und es geht mir immer schlechter, weil mir ja was passieren KÖNNTE..was wahrscheinlich nie passieren wird..

Vielleicht könnt ihr mir irgendeinen Rat geben..ich bin 21 und verlier grad so ein bisschen die Perspektive..schließlich muss ich irgendwann auch mal Geld verdienen. Und so wie ich mich im Moment fühle, ist arbeiten nicht möglich..

Danke schon mal
LG,Elisa

17.09.2010 15:23 • #33


M
Zitat von heeexe:
ja du hast was WICHTIGES angesprochen: gedanken!
die sind meist die ursache warum wir diese attacken bekommen, das schaukelt sich unauffällig hoch

mich würde mal interessieren was da genau im hirn passiert wenn wir diesen dauerschwindel oder benommenheit haben weil das konnte mir bis jetzt nóch keiner erklären.... weil ich glaube das hat nichts mehr mit gedanken und attacken zu tun weil eine attcke ist ja kurz von dauer...



Hallo ihr Lieben!
ich bin auch eine weile schon hier kämpfe jehts mal wieder mit schwindel.
Da ich beruflich viel über die Psychologie des menschens lerne kann ich euch das ein wenig erklären.
Also das ist so wir denken unbewusst daran das uns schwindlich wird haben kalte Hände und füße der Blutdruckabfall beginnt.
Denn rest wisst ihr ja selber!
Ich habe gelernt das bei uns der Streß schalter im Gehirn ständig unter strom steht sich nicht von alleine zurück legt.
Versucht mal wenn es zum schwindel kommt etwas Süßes zu essen da wir schnell unterzuckern das hat mir viel geholfen.
Und lasst euch niemals von der Angst beherschen auch wenn schwer ist geht hin wo ihr wollt macht was ihr wollt geht nicht aus der situation raus sonst hat sie euch im griff.
Alles Liebe und Gute Melanie2010

18.09.2010 12:51 • #34


L
Hallo Melanie2010,

du hast recht..das mit dem Süßen wirkt..aber leider ist das für mich keine gute Lösung. Ich hab seitdem ich den Schwindel hab mehrere Kilo zugenommen..weil ich irgendwie immer das Gefühö habe Essen hilft. Nur so optimal ist das ja leider auch nicht..

lg,lieschen

21.09.2010 17:05 • #35


S
Hallo,

der Schwindel ist auch ein Symptom das mich dauernd begleitet. Ich könnte sagen mir ist DAUERschwindlig!
Hab ganz selten mal klare Momente!
Es fällt mir auch schwer damit klar zu kommen, weil der Schwindel mir zusätzlich Angst macht und sich die Situation dann meistens automatisch hochschaukelt.
Ich hoffe das ich bald mal wieder einen klaren moment habe -.-

LG

23.09.2010 11:18 • #36


F
Hallo ihr Lieben,

bei mir war auch das Schlimmste dieser nervige Schwindel. Anfangs kam er nur selten und dann immer öfter... bis ich das Haus jahrelang so gut wie gar nicht mehr verlassen habe, aus Angst sofort umzukippen. Tja und als er mich dann auch zu Hause keine Sekunde mehr in Ruhe gelassen hat und ich nicht mal mehr aufgestanden bin und schon sicher war totkrank zu sein kam ich ins Krankenhaus.

Ich wurde mit der Diagnose gesund entlassen, der Schwindel war natürlich immer noch da. Auch Orthopäde, Augenarzt und HNO haben nichts gefunden... körperlich bin ich also kerngesund. Mein Hausarzt hat mich dann zum Neurologen überwiesen, dem sofort klar war das der Schwindel psychisch bedingt sein muss.

Seit Juni mache ich nun eine Therapie und bin fast komplett schwindelfrei, ich kann euch also durchaus Hoffnung machen. Ich habe in der Therapie viel über mich und meinen Körper gelernt und weiß nun das und vor allem auch warum der Schwindel bei der Erkrankung normal ist.

Meine Therapeut hat mir gesagt und aufgezeigt, das der Schwindel sogar zeigt, das mein Körper normal funktioniert. Es ist eine Reaktion unseres Nervensystems (der Sympatikus regelt das wohl) auf die Angst bzw. auf die Selbstbeobachtung die man durch den Schwindel entwickelt.

Seit ich keine Angst mehr vor dem Schwindel habe, lässt er mich tatsächlich weitgehend in Ruhe und selbst wenn er sich mal wieder kurz zeigt, ist er nach ein paar Sekunden wieder weg.

Verliert einfach eure Hoffnung nicht und versucht euch nicht vom Schwindel beeinflussen zu lassen. Das sagt man natürlich immer leichter als es ist, aber es funktioniert tatsächlich.

Wenn jemand Interesse hat, einfach PN an mich. Ich scanne dann gerne das Blatt ein, das mein Therapeut mir zur Erklärung gegeben hat.

27.09.2010 22:34 • x 1 #37

Sponsor-Mitgliedschaft

jadi
genau ich stimme dir zu wenn man dem schwindel keine beachtung schenkt verschwindet er.....oder man ihn sogar provoziert.....ich schrieb schon mehrmals......ich selber habs auch durch genau das gleich wie bei fragola....ich bin nicht mehr raus...zuhause hielt ich mich an türrahmen ,wände feste musste ständig sitzen......wenn ich doch draussen war dann nur in begleitung und schön mit festhalten bei der anderen person.........um so mehr man den schwindel beachtet um so mehr verliert man das vertrauen in den körper und auch in die erde...........lauft lauft ohne euch festzuhalten oder anzulehnen.egal wie weich die beine sind...egal wie doll der schwindel ist...ihr kippt nicht um.........er wird verschwinden...wie bei mir

28.09.2010 07:28 • #38


L
Danke fürs Mut machen Kann ich gebrauchen..

Wie gut hat euch denn die Therapie geholfen..und wie lange hat´s gedauert bis es besser wurde?
Ich hab Verhaltenstherapie angefangen..bin leider bis jetzt sehr unregelmäßig da gewesen, aber versuche nun wieder regelmäßig hin zu gehn. Nur irgendwie hab ich das Gefühl das bringt mir alles nichts Aber irgendwas muss ich ja machen..von allein wird´s ja leider auch nicht besser..

Ich habe jetzt schon seit längerm ein Angebot im Theater zu arbeiten..nur eigentlich ist es genau das, was im Moment gar nicht geht..viele Leute, geschlossene große Räume..Mach ich mir nur noch mehr Probleme wenn ich zusage oder wär es möglich, dass es sogar besser wird? Ich kann das so schlecht selbst einschätzen was gut ist für mich und was nicht..seit dem Schwindel ist mein Körper für mich unberechenbar..ich hab keine Ahnung wie er auf was reagiert..

29.09.2010 22:10 • #39


T
bei mir kam der schwindel auch im studium und zwar zusammen mit ängsten und depressionen, obwohl zu dem zeitpunkt eigentlich alles gut war.
der schwindel kam also verzögert und ist auch verzögert wieder verschwunden nach ein paar monaten mit psychotherapie. das ist jetzt ca. 6 jahre her. leider kommt er häufig wieder, mal länger mal kürzer.

es wurde geschrieben, dass ignorieren hilft, das kann ich bestätigen. bei mir kommt noch hinzu, dass ich mir einbilde, merkwürdig zu laufen, als wenn es jedem auffallen müsste, dass etwas mit mir nicht stimmt. ich habe mir aber bestätigen lassen, dass ich normal laufe. und wenn ich allein laufe und mir schwindlig ist, hilft es mir, etwas kleines in einem laden zu kaufen, weil ich dann durch das kurze gespräch mit dem verkäufer abgelenkt bin. dann geht´s die nächsten 100 meter schon mal besser.

süßigkeiten helfen bei mir nicht.

23.10.2010 00:13 • #40


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