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Hallo ihr, ich leide seit 2 Monaten wieder unter Panikattacken mit allem was dazu gehört (vor allem Angst vor Ohmacht), nachdem ich 2 Jahre Ruhe hatte. Nun beginnt bald das Studium wieder, dazu muss ich aber wieder alleine in die Stadt und in eine WG ziehen. Hinzu kommt das eigentlich schöne Angebot, einen Nebenjob als Kellnerin auszuüben-damit könnte ich mein Studenteneinkommen etwas aufbessern. Eigentlich alles ganz schön, nur: Ich habe Panik ohne meine Eltern in der Nähe, ich habe Panik in Städten, ich habe erst recht Panik in vollen Räumen(beim Kellnern alltag!), habe Angst vor zu vielen Fremden... Nun frage ich mich, ob ich einfach allen Mut zusammenbringen soll und versuchen soll, das wie geplant durchzuziehen. Habe einfach Angst, dass mein Körper das nicht packt, fühle mich z.Z. nämlich extrem schwach obwohl ich nur auf dem Sofa rumsitze. Mein Arzt sagt, dass gerade dann alles besser wird, wenn ich unter Leute gehe und Sress und Aufgaben habe. Was meint ihr? Kneifen?
Danke für jede Meinung!!

05.10.2008 12:27 • 18.10.2008 #1


6 Antworten ↓


Hallo Sonnenblume84 !

Nicht kneifen, aber Alternativen (gegen die Angst und Unsicherheit) überlegen, für den Fall, dass es doch mit dem Kellnerjob nicht klappen sollte (Was wir natürlich nicht hoffen wollen).

Liebe Grüsse,

Helpness

05.10.2008 13:48 • #2



Soll ich DAS wirklich wagen?

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Unbreakable
Hallo Sonnenblume,

leider geht aus deinem Beitrag nicht hervor, ob du dich z.Z. in psychologischer Behandlung befindest.

Konfrontation ist gut und schön, allerdings sollte man vorher medikamentös eingestellt sein, denn wenn du dich jetzt mit der Arbeit als Kellnerin konfrontierst und dabei etwas Schlimmes passiert, kann es zu einem sogenannten Angsttrauma kommen.

Ich kann dir nur raten zu einem erfahrenen Psychologen zu gehen, dich medikamentös einstellen zu lassen z.B. mit Antidepressivas und es dann zu versuchen.

Ich wünsche dir viel Glück und vor allem Kraft.

Liebe Grüße

Unbreakable

05.10.2008 13:56 • #3


danke für die Antworten! Bin in psychologischer Betreuung, nehme aber keine Medis, da ich Angst vor Nebenwirkungen habe...Ausserdem habe ich doch keine Depressionen, auch wenn Antidepressiva auch eine beruhigende Wirkung haben. Was kann denn Schlimmes passieren beim Kellnern, wodurch ein Angsttrauma resultieren könnte?

05.10.2008 15:31 • #4


Hi liebe Leute,
nun ist es passiert! ich bin mutterseelenallein in Flensburg, alle sind mir fremd, keine vertrauten Personen... Und es geht mir gut wie nie! Der Tapetenwechsel scheint mir gut zu tun. Ich war heute in der Stadt und habe mir noch ei paar Sachen für mein Zimmer im Studentenwohnheim gekauft und ich habe es überlebt. Hatte zwar die übliche Derealisation, aber es war auszuhalten. Nun sitze ich hier und könnte Bäume ausreisssen und ne Party feiern. Ich weiss, dass es keine entgültige Heilung sein wird, aber ich bin mehr als nur in der Lage mein Studium und den alltag anzugehen. Ich möchte allen hier Mut machen, das Unvorstellbare zu wagen und sein leben in irgendeiner weise einschneidend zu verändern-ich könnte weinen vor Freude!
Ihr schafft das auch!

14.10.2008 19:13 • #5


Hallo,

hey freut mich dass es so gut klappt! Und vergiss das mit dem Trauma bitte Du könntest auch morgen von nem Bus überfahren werden! Wenn wir schon dabei sind alle noch so unwahrscheinlichen Möglichkeiten aufzuzählen und dir ein bisschen Angst zu machen! Und wenns dir ohne Medis gut geht gibt es gar nichts besseres! Antidepressiva nimmt man auch nicht mal so zur Vorbeugung!

Weiterhin viel Glück! Ich drück die Daumen!
sunshine

18.10.2008 08:22 • #6


Sonnenblume84

Du hast alles richtig gemacht Glückwunsch du hast dich getraut und gewagt . Der Wille ist Dein Weg, Du hast grosses geleistet sei stolz auf dich.Wenn es dir mal nicht so gut geht d,enke an deinen riesen Erfolg zurück.Ich wünsche dir weiterhin alles erdenklich Gute , viel Kraft WILLEN und Erfolge im Leben.Du machst das alles super ich hab Hochachtung vor dir, bin stolz auf dich.

GLg Von dat olle Biggi

18.10.2008 08:31 • #7




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