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Hallo ich bin neu hier, bin 20 Jahre komme aus Ba.-Wü.

Ich habe alles, Beruf, Hund, Hobby, Freund, tolle Family und doch habe ich Angst....

Manchmal denke ich echt ich spinne, aber ich hab so Panik vor der Zukunft, habe Angst mein Job zu verlieren, habe Angst Kinder zu bekommen, habe Angst auszuziehen, habe Angst jemanden zu verleiren, einfach Alles!Und dann jagt ein Gedanke den Anderen!Teufelskreis...

Habe Angst die aktuelle Situation zu verlieren, weil eigentlich alles perfekt ist, aber ich kann nie den Moment geniessen, denn die Angst vor der Zukunft zerstört mir dies wieder...

Hinzu kommt noch das ich überhapt keine Nerven hab, also bzw. im Job schon da mekrt niemand was aber bei meiner Family und auch so mich belasted immer gleich alles, jegliche Veränderungen.

Weiter bin ich ein Perfektionist ich muss alles zu 10000% machen schon in der ersten Klasse ich hätte eigentlich aufs gymmi gekonnt die Lehrer sagten Nein weil sie meinten da lande ich in ner Anstalt...

Kennt das noch jemand , bitte schreibt mir bald bin cih echt am Ende und doch zu feige zu nem Phsycholgoe zu gehn......!

HIlft mir..
Danke JEN

01.05.2010 20:49 • 07.05.2010 #1


2 Antworten ↓


Zitat von jenrick:
Manchmal denke ich echt ich spinne, aber ich hab so Panik vor der Zukunft, habe Angst mein Job zu verlieren, habe Angst Kinder zu bekommen, habe Angst auszuziehen, habe Angst jemanden zu verleiren, einfach Alles!Und dann jagt ein Gedanke den Anderen!Teufelskreis...

In der heutigen Zeit und bei der Lage auf dem Arbeitsmarkt haben die Meisten solche Ängste. Sicherheiten gibts kaum noch so dass es jetzt auch nichts bringen würde dir zu sagen "mach dir kein Kopf wird schon nicht passieren"
Was wäre wenn du den Job verlieren würdest ?
Wär schei. aber nicht das Ende, es gibt ja noch andere Jobs.
Du könntest dir im Vorfeld schon Gedanken machen was du in so nem Fall tun könntest, wo und als was du dich dann bewerben kannst.
Was wär wenn ein Kind kommen würde oder du ausziehen würdest ?
Wie könntest du dann mit der Situation umgehen ?
Die Welt wird auch davon nicht untergehen, du selbst hättest nur etwas mehr Verantwortung und ich denke schon das du dem gewachsen wärst. Es wär nur nicht mehr so bequem wie zu Hause bei Mami

Mein Neffe (22) ist vor kurzem Papi geworden. Freundin (23), Töchterchen 3 Wochen.
Wohnen noch bei Mami. Freundin studiert, er beginnt jetzt mit dem Studium. Sie sind gerade in dem Ort in den sie studieren auf Wohnungssuche, werden also ausziehen und mit der richtigen Organisation genug Zeit für Studium und Kind haben.
Für meinen Neffen gabs bisher nur PC und Auto. kochen, waschen, putzen hat bisher Mami gemacht. Er wollte eigentlich keine Familie gründen.
Ich hätte mir bei ihm nie vorstellen können dass er mal freiwillig Windeln wechselt usw. aber er tut es und er tut es gern.
Sicher war es erst mal ne riesen Umstellung plötzlich für so nen kleinen Wurm verantwortlich zu sein aber obwohl er eigentlich was ganz anderes wollte gehts ihm gut mit der Situation so wie sie ist.
Nur weil Veränderung in eine Richtung geht die man nicht plant muss es einen selbst nicht zwangsläufig schlecht damit gehen.

Statt in Panik zu geraten wär es besser im Vorfeld schon mal zu überlegen wie man mit veränderten Situationen umgehen kann.

01.05.2010 22:12 • #2


Hallo Jen,

Ich glaube, du solltest vor Allem mal eines lernen, nämlich das Loslassen. Verabschiede dich von dem Gedanken, immer Alles perfekt machen zu wollen, und von dem Wunsch, Alles kontrollieren zu wollen. Beides ist sehr eng mit der Angst vor der Zukunft verbunden, und Beides kann man lernen. Ich war früher auch Perfektionist, aber ich finde, da wird man nicht glücklich dabei. Toller Link zum Thema. Der Mensch kann weder immer super Leistung erbringen noch immer Alles richtig machen. Jeder Mensch hat auch Fehler und Schwächen, dadurch wird man erst zum Menschen. Das heißt nicht, dass du ab jetzt schlampig arbeiten sollst, nein. Du kannst und darfst Alles geben, was du geben kannst - aber eben nicht mehr. Und daran scheitert der Perfektionist oft. Er sucht auch noch zwei Stunden vor dem Abgabetermin kleine Fehler in der Präsentation, weil er einfach nicht mit dem zufrieden sein kann, was er leistet.

Leben heißt Veränderung, immer. Manche dieser Veränderungen empfinden wir als gut und andere als schlecht. Manche werfen uns richtig aus der Bahn. Aber jede Veränderung ist immer auch eine Chance, in jeder Veränderung steckt etwas Gutes. Man muss es nur sehen lernen. Wenn man anstatt Problemen oder Veränderung die Wörter Chance oder Möglichkeit verwendet, dann kann man mit Veränderungen oft viel besser umgehen.
Wenn man wirklich panische Angst vor etwas hat, hilft es auch, sich die Sache wirklich mal ganz intensiv auszumalen. Mal dir doch mal aus, was z.B. passieren würde, wenn du ausziehen würdest. Du würdest deine eigene Bude haben, könntest sie ganz nach deinen Wünschen gestalten. Du würdest den Anzeigemarkt durchforschen und dir was suchen, was dir gefällt. Du würdest gemeinsam mit Freunden und der Familie einrichten, streichen, tapzieren, Möbel zusammen schustern, Böden verlegen. Klingt nicht nach dem ultimativen Horrorszenario, finde ich Mir hilft es oft, wirklich mal zu überlegen: Wenn das, wovor ich mich fürchte, wirklich eintritt - was würde ich danach tun? So denkt man nämlich weiter, bleibt nicht an der Angst selber hängen sondern entwickelt sich im Kopf eine Lösung dazu. Ich finde das hilft dabei, besser damit umzugehen, die Angst verliert dadurch irgendwie auch ihren Schrecken.

Egal, was in der Zukunft passiert: Es gibt für jedes Problem mindestens eine Lösung. Du musst ja nicht Alles alleine machen, du hast Familie und Freunde, die dir helfen auf deinem Weg. Wenn die nicht weiter wissen gibt es Beratungsstellen und andere Experten, die einem helfen können. Du hast im Leben immer die Möglichkeit, es so zu leben, wie du es willst. Probleme sind immer auch Chancen, sich zu beweisen und über sich selbst hinaus zu wachsen.

Ich find zu vielen Fragen des Lebens die Beiträge auf dieser Seite ganz interessant. Einfach, um mal einen anderen Blickwinkel zu gewinnen.

Liebe Grüße,
Bianca

07.05.2010 11:52 • #3




Mira Weyer