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S
Hallo,
Seit Montag abend geht es mir so richtig schlecht...ich habe Montag abend ganz normal zu abend gegessen, direkt danach über fiel mich eine bleierne Müdigkeit und massive Schweißausbrüche und Kreislauf Probleme, das war sooo schlimm, dass ich duschen musste ( die Klamotten klebten an mir) und ich musste mich hinlegen. Ausnahmsweise hatte ich zwar mal lange geschlafen ( 7,5 std, normal sind 5 -6 std), aber ich bin wie gerädert aufgewacht, hatte gestern den ganzen Tag massiv mit folgenden Problemen zu kämpfen: extreme Müdigkeit, Kreislauf, ungewöhnlich starke Ängste, Unruhe, Kopfschmerzen, Übelkeit, Gefühl von Durchfall, pa, Bedürfnis weg zu rennen, Bauchschmerzen, Benommenheit, starke konzentrationsprobleme.ich war früh im Bett, um 4:30 wach, wieder starke Unruhe, Ängste, Gefühl nicht klar denken zu können... im mom gehts mir gut, Symptome sind weg, aber die Angst bleibt, dass es wiederkommt, auch bleibt die Frage nach dem warum...
Für mich stellt sich die Frage, ob es wirklich mit dem essen zusammenhing ( bin allergisch, weiss aber nicht worauf, gängige Sachen waren OK, ich solle mich selbst beobachten...) oder ob das die Nachwirkungen der letzten Tage waren ( stress auf der Arbeit)? Mir ist schon öfters aufgefallen, dass stress, ärger und Veränderungen bei mir nicht sofort etwas auslösen, sondern zeitversetzt. Also Palaver am Montag, den ich vermeintlich gut weg gesteckt habe, führt meist am darauffolgenden we zu starken Ängsten, Unruhe und sonstigen Symptomen, auch wenn der Palaver längst geklärt ist und die Sache eigentlich aus dem Kopf ist...
Gestern kam auch folgende Frage bei mir auf: im mom kämpfe ich sehr stark gegen die Ängste an, Rede mir ununterbrochen ein, dass das nur die Angst ist, dass mir nichts passiert, dass alles OK ist usw, beruhige mich ständig selber und eigentlich klappt das auch normalerweise gut, ABER...woran erkenne ich, ob es wirklich nur unbegründete Ängste sind oder nicht doch Symptome einer Krankheit? Wenn ich zukünftig alles an Ängsten und Symptomen als psychisch und eingebildet niederkämpfe und das, was ich für psychisch hielt doch in Wahrheit irgendwann mal etwas organisches ist, Laufe ich dann nicht Gefahr irgendwann mal zu spät zum Arzt zu kommen? Versteht ihr, was ich meine? Fühle mich sehr unsicher und habe irgendwie das vertrauen in mich selbst verloren...
Kennt das jemand? Was soll ich tun?
Lg

16.07.2014 05:44 • 17.07.2014 #1


4 Antworten ↓


M
Guten Morgen,

Für mich hört es sich so an, als hätte sich in deinem Unterbewusstsein die Angst breit gemacht du könntest auf etwas das du isst allergisch reagieren, es könnte was passieren das du nicht im Griff hast, jetzt wo du eine problematische Zeit hinter dir hast, und angeschlagen bist, hat dieser Gedanke viel Raum um sich zu entfalten, ein kurzer Gedanke beim essen, wenn auch unbewusst reicht aus um dich in Panik zu versetzen, alle Symptome die du dir nur vorstellen kannst, unter einer allergischen Reaktion sind dann auch wirklich da, aber nur weil du dich verspannst.

Das die Ängste ausbrechen wenn du denn Stress hinter dir hast ist ganz normal, ist bei mir auch so anstatt sich zu entspannen, bekommt man Angstzustände, deine Symptome sind da ziemlich klassisch, unterscheiden kann man das überhaupt nicht, die Angst ist eine perfekte Lügnerin.

Wenn abgeklärt ist das mit dir soweit alles in Ordnung ist, solltest du anfangen zu akzeptieren, nicht beruhigen denn das ist verdrängen, lass die Angst zu, lass ihr ihren Spielplatz, lebe weiter als wenn nichts gewesen wäre, und sie wird vergehen.

Das warum, ist eine Frage die nur du dir beantworten kannst, mancher findet es heraus, andere nicht, wieder andere ahnen was es ist und wollen nicht hinsehen, so oder so wichtig ist jetzt zu akzeptieren was du im Moment nicht ändern kannst.

16.07.2014 06:35 • #2


A


Pa nach dem essen

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S
Hi,
Das mit der Allergie kommt daher, das bei einer Blutabnahme ein zu hoher ige wert ermittelt wurde, die klassischen Tests waren negativ, der allergologe sagte, allergisch bin ich auf jeden Fall, worauf müsste ich halt selber herausfinden durch Selbstbeobachtung, wenn ich denn einen Verdacht hätte, könnte ich wieder kommen und man könne gezielt testen...generell geht es mir aber nach dem essen öfters schlechter, bin da halt sensibel. Nur so extrem und wie aus dem nichts am Montag hatte ich das noch nie...
Abgeklärt ( organisch) ist ausser Blutbild gar nix, das ist ja das Problem. Einen Arzt zu finden, der meine Angststörung ernst nimmt und der mich mal komplett durch heckt, auch mit CT, Schilddrüse, hormone...wäre ein Wunsch von mir, leider habe ich mittlerweile jedes vertrauen in Ärzte verloren, zu oft bin ich an Ärzte geraten, die meine Probleme heruntergespielt haben oder mir ohne Untersuchung mit blöden Ratschlägen kamen wie: gehen sie mal früher ins Bett oder mal wieder spazieren und ernähren sie sich gesund, dann haben sie auch keine Probleme.... ich war letzten noch bei einem neuen Hausarzt, der mir empfohlen wurde als über aus kompetent und engagiert... ich war dort in erster Linie, weil ich fünf Wochen erkältet war und es nicht weg gehen wollte, daufhin wurde ich ohne Untersuchung gleich angepampt, dass ja wohl irgendwas in meinem leben erheblich schief laufen würde, wenn ich so lange krank wäre und ich solle ein leben mal über denken... sorry, aber da bin ich bedient, das muss ich nicht haben, aber zwingen kann ich die Ärzte zu Untersuchungen auch nicht.
So weit, dass ich meine Ängste einfach akzeptiere bin ich noch nicht, im mom hilft mir mich selber zu beruhigen und mir möglichst oft meine ma mantras zu sagen am besten.
Heute hab ich wieder yoga, letzte Woche war schön und schlimm gleichzeitig, schön war, dass ich ausgepowert war und wirklich entspannt, kurz vorm einschlafen...schlimm war die Erkenntnis wie wenig Kondition ich noch habe, wie ungelenk ich geworden bin und wie fremd mir mein eigener Körper war...
Lg

16.07.2014 08:14 • #3


M
Zitat von sommerblume21:
der allergologe sagte, allergisch bin ich auf jeden Fall, worauf müsste ich halt selber herausfinden durch Selbstbeobachtung


Ich denke dieser Spruch das große Problem ist, Du sollst praktisch gesehen bei jedem Essen darauf warten ob du vielleicht allergisch reagierst, mit einer Angststörung beobachtet man sich eh schon viel zu viel, und du bist jetzt aufgefordert auf Symptome zu achten, das ist eine ganz blöde Situation, und würde jedem hier Probleme bereiten, da muss es doch eine andere Möglichkeit geben, im Vorfeld mal abzuklären auf was du allergisch reagierst.

Einen engagierten Arzt zu finden kann manchmal schon ein Problem sein, ich an deiner Stelle würde von meinen Problemen erzählen, und sagen das ich gerne einen Gesundheitscheck machen möchte, wenn du dann weißt das alles mit dir soweit OK ist fällt auch das Akzeptieren leichter.

17.07.2014 13:22 • #4


S
Hi madman, dass mit dem sich selbst beobachten kam zeitgleich mit den Ängsten, ich könnte nicht sagen, ob zuerst die Angst da war und das beobachten dazu kam oder umgekehrt... finde das aber jetzt im nachhinein auch unmöglich von dem Arzt...Problem ist auch das es zog tausend Sachen gibt, auf die man allergisch reagieren kann...erstmal werden ja die Klassiker getestet...für viele Sachen gibt es noch keine testmöglichkeiten und dann kommt noch die KK, die auch irgendwann die kosten nicht mehr tragen will, also bleibt nur beobachten, ausschließen. Da geht es mir nicht besser oder schlechter, als tausenden anderen auch... wenn man unter pa und gas leidet ist das natürlich tödlich...
Gesundheitscheck ist mir zu wenig, check up 35 hab ich schon gemacht, demnach bin ich topfit ( lol), was mir etwas mehr Sicherheit geben würde, wäre 1. Ein hormonstatus ( lehnt der Frauenarzt ab) 2. Ein gründlicher check der Schilddrüse und nicht nur TSH und 3. Ein MRT oder CT des Kopfes um endlich mal die Angst wegen Migräne, tumor, Schlaganfall loszuwerden. Wobei mir der dritte Punkt der wichtigste wäre. Leider kosten die Untersuchungen ne Menge Geld und es muss eine Indikation vorliegen, wobei in schon gehört habe, dass manche Psychiater das verordnen, um den Patienten ängste zu nehmen und nicht weil es indiziert ist, also quasi als Beweis, dass Ängste unbegründet sind und tatsächlich psychisch. Ich hoffe auf den Termin beim Psychiater Ende September...
Im mom kämpfe ich auch stark mit derealisierung und depersonalisierung, seit Montag ist alles nur mist, auch das yoga gestern hat mir nicht geholfen, solange ich da bin, gehts mir gut und ich bin entspannt, sobald ich raus bin ist der Effekt weg...eigentlich muss ich ständig gucken, dass ich beschäftigt bin, dann geht es, natürlich kann ich nicht gewollt den ganzen Tag unter Strom stehen und Aktion machen...aber Entspannung und Ruhe sind für mich tödlich, weil damit kommt die Angst und die Unruhe. In meinem alten job ist mir das nie aufgefallen, da ich immer zu viel Arbeit hatte und zu wenig Zeit, dann noch Haushalt, Kinder usw, der Tag war immer viel zu kurz für alles, was gemacht werden musste, da war keine Zeit für nachdenken und Ruhe...jetzt arbeite ich nur noch halbtags, habe auf der Arbeit eigentlich nix zu tun, habe auch zuhause viel mehr Zeit für alles u d plötzlich hab ich soviel Zeit Überfall, dass die Gedanken und alles automatisch kommen. Ich fühle mich nicht ausgelastet, habe gleichzeitig aber such keinen antrieb was neues zu beginnen, dafür gehts mir zu schlecht. Besonders de zwei Monate, in denen ich zuhause war, Überstunden und Urlaub abgefeuert habe, waren die Hölle für mich, den ganzen Tag allein zuhause nur mit meinen Gedanken...furchtbar. ich hätte nie gedacht, dass mir so was passieren würde... lg

17.07.2014 17:28 • #5





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Mira Weyer