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Hallo, ich leider seit einem Jahr unter Angst und manchmal Panik. Fing an mit Reduzierung der Schilddrüsentabletten und dem Herzstolpern . Hatte dann auch ein halbes Jahr Ruhe. Und plötzlich ab Januar geht es hoch und runter. Sobald ich nur leichten Stress habe oder mich über was aufrege. Komme ich nicht runter und finde abends nicht in den Schlaf, folge am nächsten Tag total die innere Unruhe und mehr Herzstolpern. Abends wenn ich mich ins Bett lege, kommt dann die Angst vor nicht einschlafen. Ich habe vom Arzt Opipramol bekommen bei Bedarf. Manchmal reichten drei Tage Einnahme und ich komme raus und kann wieder super schlafen und die Unruhe ist weg. Dann plötzlich geht das wieder los. Nicht einschlafen innere Unruhe. Ich bin echt verzweifelt. Kennt das jemand das auf und ab. Ich suche ständig nach körperlichen Ursachen. Vielleicht hoher Blutdruck, messen bringt nicht viel, ich sehe das Teil und die Angst steigt, oder vielleicht doch meine Schilddrüse, werte sind noch in der Norm , aber die Schilddrüse ist klein. Was macht ihr gegen sowas, kennt ihr das? Kennt ihr Opipramol?

07.03.2020 20:22 • 09.03.2020 #1


25 Antworten ↓


Hallo, opipramol ist ein älteres antidepressivum. Eigentlich sollte man das täglich nehmen, um einen wirkspiegel aufzubauen.

07.03.2020 20:29 • #2



Opipramol zum Einschlafen bei Unruhe und Angst?

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flow87
Zitat von Kath38:
Hallo, ich leider seit einem Jahr unter Angst und manchmal Panik. Fing an mit Reduzierung der Schilddrüsentabletten und dem Herzstolpern . Hatte dann auch ein halbes Jahr Ruhe. Und plötzlich ab Januar geht es hoch und runter. Sobald ich nur leichten Stress habe oder mich über was aufrege. Komme ich nicht runter und finde abends nicht in den Schlaf, folge am nächsten Tag total die innere Unruhe und mehr Herzstolpern. Abends wenn ich mich ins Bett lege, kommt dann die Angst vor nicht einschlafen. Ich habe vom Arzt Opipramol bekommen bei Bedarf. Manchmal reichten drei Tage Einnahme und ich komme raus und kann wieder super schlafen und die Unruhe ist weg. Dann plötzlich geht das wieder los. Nicht einschlafen innere Unruhe. Ich bin echt verzweifelt. Kennt das jemand das auf und ab. Ich suche ständig nach körperlichen Ursachen. Vielleicht hoher Blutdruck, messen bringt nicht viel, ich sehe das Teil und die Angst steigt, oder vielleicht doch meine Schilddrüse, werte sind noch in der Norm , aber die Schilddrüse ist klein. Was macht ihr gegen sowas, kennt ihr das? Kennt ihr Opipramol?


Wie hoch sind deine T3 und T4 Werte?

07.03.2020 20:32 • #3


Das letzte Mal waren sie in der Norm. Ft4. 0,9 und ft3 2,5 oder so. Die ganz aktuellen Werte bekomme ich nächste Woche.

07.03.2020 20:35 • #4


Schlun77: ich nehme sie auf Bedarf wenn ich Tage hintereinander nicht einschlafen kann und Angst habe, nach zwei drri Tagen geht es dann wieder damit. Depressiv bin ich nicht und deshalb könnte ich sie bei Bedarf nehmen sagt der .Psychiater. Ich will kein Dauermedikament wegen dem Herzstolpern nehmen. Hab jetzt eine Therapie angefangen und hoffe ich schaffe es damit.

07.03.2020 20:47 • #5


Naja, wenn sie dir helfen, dann passt es doch. Ich hatte opipramol auch jahrelang für abends. Es ist halt total nervig, es gibt sehr viele Medikamente und keiner weiß so richtig welches passen könnte. Ich war 5 Jahre mit paroxetin und opipramol beschwerdefrei. Was machst du für ne Therapie?

07.03.2020 21:00 • #6


Ok so lange hast du es genommen. Und wieviel? Ich nehme 25mg oder 50mg und das bei Bedarf. Ich hab halt Angst was länger zu nehmen, weil ich Angst hab das sie aufs Herz gehen. Eine Verhaltenstherapie.

07.03.2020 21:30 • #7


Schlimme Nacht. Hatte gedacht , vielleicht geht es ohne Opipramol und konnte nicht einschlafen . Dann kam die Angst, dann hat Opipramol nicht geholfen ich hab Stunden gebraucht um überhaupt etwas zu schlafen. Aufgewacht wieder Angst. Das ist schon verrückt . Wie schafft man es da mal raus?. Ich drehe mich nur um hoffentlich kann ich schlafen , weil ohne Schlaf treibe ich mein Blutdruck hoch und mache mich krank. Ich hab seit paar Tagen auch ständig Kopfschmerzen und merke wie ich die Zähne aufeinander presse.

08.03.2020 08:40 • #8


Ich hatte, glaube ich, 50 mg oder 100 mg. Ist die Angst einfach bei dir da oder gibt es Situationen?

08.03.2020 09:35 • #9


Burgenland
guten morgen trotz allem .Mir geht es schon seit jahrzehnten so mit angst unruh e und allem was so dazu gehört Also bei mir kommt es sicher von der SD eine Überfunktion und seit ich medikamente dagegen nehme ist es besser.Auch die zeitweisen BD Spitzen sind weniger geworden leider nicht ganz weg und von den Meds habe ich auch zeitweise schlappe u schmerzende Beine .Alles nicht schön.
Ein u durchschlafen ist auch gestört ja und wenn man darauf wartet treten die Beschwerden alle auf .Was hast du den mit der SD unter oder Überfunktion? liebe Grüsse Burgenland

08.03.2020 09:44 • #10


polly75
Zitat von Kath38:
Schlimme Nacht. Hatte gedacht , vielleicht geht es ohne Opipramol und konnte nicht einschlafen . Dann kam die Angst, dann hat Opipramol nicht geholfen ich hab Stunden gebraucht um überhaupt etwas zu schlafen. Aufgewacht wieder Angst. Das ist schon verrückt . Wie schafft man es da mal raus?. Ich drehe mich nur um hoffentlich kann ich schlafen , weil ohne Schlaf treibe ich mein Blutdruck hoch und mache mich krank. Ich hab seit paar Tagen auch ständig Kopfschmerzen und merke wie ich die Zähne aufeinander presse.

Mir schlägt die innere Unruhe auch sehr auf den Schlaf. Kommen akute Sorgen dazu schlafe ich nicht, auch nicht tagsüber um was nachholen zu können und in der nächsten Nacht wird es dann noch schlimmer. Oft schlummere ich dann ne Sekunde ein und schrecke sofort wieder hoch. Opipramol hilft mir als Dauermedikament ganz gut, aber in Akutsituationen reicht es nicht. Meine Ärztin hat mir Zopiclon verschrieben. Das ist ein Schlafmittel und von einer Tablette schlafe ich gesichert ein. Ich nehme das als absolutes Notfallmedikament so 2 bis 3 mal im Jahr, um diesen Teufelskreis, dass sich nach einer durchwachten Nacht Stress aufbaut, der mich auch in den nächsten Nächten nicht schlafen lässt, zu durchbrechen. Das Gute daran ist, dass das Wissen, im Medizinschrank etwas zu haben was auf jedenFall wirkt, oft reicht um nachts zu entspannen und doch noch einzuschlafen. Ich sag mir dann o.k., diese Nacht ist egal, die liege ich wach, morgen kann ich eine Tablette nehmen, wenn es nötig ist. Darüber bin ich dann doch so manches Mal eingeschlafen.

08.03.2020 09:55 • #11


Ich nehme wenn überhaupt 50mg Opipramol und damit konnte ich auch super schlafen und konnte sie relativ schnell wieder weg lassen und es ging von alleine. Allerdings ist mir aufgefallen, dass ich sie ca. 1-2 Stunden vorm zu Bett gehen nehmen muss wenn die Angst im Bett da ist, hilft es nicht.

Auf Grund Kinderwunsch bekam ich vor Jahren SD Tabletten und die wurden nie abgesetzt, weil gesagt wurde Verdacht auf Hashimoto, bis mein Hausarzt und ein anderer Arzt nach den ganzen Berichten nie auffällige Werte gesehen haben. Als ich Herzstolpern bekam sollte ich sie ausschleichen. Und da ging alles los mit den sch. Schlafstörungen. Als ich raus war ging es irgendwann gut, ein halbes Jahr fast nie Angst und super geschlafen. Seit Januar ein Dauer hoch und runter. Und ich suche nach Gründen und hab ständig Herzangst. Meine Unterwerte waren immer in der Norm, der TSH zur Zeit auch in der Norm 3.8 oder so. Die Angst kommt beim Herzstolpern oder wenn ucb der Meinung bin ich muss man Blutdruck messen oder wenn ich Stress tagsüber habe komme ich da nicht mehr runter und schwups abends nicht einschlafen und dann geht es los, innerliche Unruhe usw.

08.03.2020 10:01 • #12


Zitat von polly75:
Mir schlägt die innere Unruhe auch sehr auf den Schlaf. Kommen akute Sorgen dazu schlafe ich nicht, auch nicht tagsüber um was nachholen zu können und in der nächsten Nacht wird es dann noch schlimmer. Oft schlummere ich dann ne Sekunde ein und schrecke sofort wieder hoch. Opipramol hilft mir als Dauermedikament ganz gut, aber in Akutsituationen reicht es nicht. Meine Ärztin hat mir Zopiclon verschrieben. Das ist ein Schlafmittel und von einer Tablette schlafe ich gesichert ein. Ich nehme das als absolutes Notfallmedikament so 2 bis 3 mal im Jahr, um diesen Teufelskreis, dass sich nach einer durchwachten Nacht Stress aufbaut, der mich auch in den nächsten Nächten nicht schlafen lässt, zu durchbrechen. Das Gute daran ist, dass das Wissen, im Medizinschrank etwas zu haben was auf jedenFall wirkt, oft reicht um nachts zu entspannen und doch noch einzuschlafen. Ich sag mir dann o.k., diese Nacht ist egal, die liege ich wach, morgen kann ich eine Tablette nehmen, wenn es nötig ist. Darüber bin ich dann doch so manches Mal eingeschlafen.



So war es bei mir auch öfters. Genau so. Wenn ich es zu spät nehme bin ich so voller Angst. Hab auch dir Zopiclon, nur ich hab es in den letzten 2,5 Monaten einmal oder so die Woche genommen, also nur eine 1/4. und jetzt hab ich Angst abhängig zu werden. Ich hab sie erstmal weggelegt.
Mein Problem ist schon, wenn ich nicht einschlafen kann, Schlummer ich nur, ich schrecke dann auch hoch falls der Körper in den Schlaf fällt. Nur die Ängste werden dann von Nacht zu Nacht schlimmer, die Gedanken kreisen, was ich meinem Körper mit dem Schlafentzug antue, meinem Herz vor allem, Bluthochdruck usw. das ist dann mein Teufelskreis. Tagsüber hab ich manchmal null Unruhe geht es ins Bett geht der sch. los. Ich hoffe die Therapie hilft mir. Tagsüber nehme ich noch Baldrian und lasea vielleicht hilft das auch irgendwann.

08.03.2020 10:07 • #13


Hat jemand damit noch Erfahrung?

08.03.2020 16:31 • #14


Kirsche1
Deine Einschlafprobleme kommen davon, dass du schon förmlich Angst vor dem einschlafen hast. Und sobald du im Bett liegst erwartest du sofort schlafen zu können. Ich hatte das auch ganz lange, bis ich gemerkt habe das dieser Druck und die Angst nur alles schlimmer machen und ich erst recht wach lag. Ich hab auch eine Weile täglich Tavor gebraucht um runterzukommen, mittlerweile nur noch ganz selten. Opipram hab ich auch hier liegen, traue mich aber nicht und hab auch beschlossen das Ganze ohne Tabletten zu schaffen. Natürlich, wenn es irgendwann nicht mehr geht, würde ich was nehmen. Versuch dich vor dem schlafen abzulenken, am besten ist lesen. Es ist Anfangs echt schwer sich darauf dann zu konzentrieren, aber irgendwann sollte das auch klappen.

08.03.2020 16:51 • #15


Genau, so wie du es sagst wird es sein. Sobald ich liege und merke ich schlafe nicht ein kommt die Angst und Unruhe. Es wird dann immer mehr und dann denke ich, sch., wenn ich nicht schlafe schade ich meinem Herz, Blutdruck geht hoch und Herzstolpern. Das geht jetzt seit zwei Monaten hoch und runter. Dann schlafe ich super ohne Tabletten und ganz schnell ein und dann ein Einbruch. Hatte auch Angst vor Opipramol. Aber das nehmen viele und es macht nicht abhängig. Hab es ausprobiert und es hatte geholfen. Deshalb hoffe ich das ich damit rauskomme. Nur eine Dauerlösung ohne Tabletten will ich.

08.03.2020 17:39 • #16


Kirsche1
Ich kenne es wirklich nur zu gut, und den Mist kann man auch nicht einfach so stoppen. Vorallem schöpft man Hoffnung an den guten Tagen, und dann so ein blöder Rückfall. Aber es ist doch schonmal gut das du Opipramol sogar nur als Bedarf brauchst.

08.03.2020 18:28 • #17

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Genau, da ich so ein Kontrollmensch bin, ist es umso schwerer. Ich will einfach nur ins Bett und schlafen, aber plötzlich kommt die Unruhe dann die Angst und schwups ich kann nicht schlafen.
Genau und den Tagen wo es mir gut geht denke ich super es wird. Ich will einfach kein starkes Antidepressiva nehmen, ich hab Herzangst und will sowas nicht. Wenn es nicht anders geht muss ich, aber meine Ängste komme immer wenn Ich schlafen will. Jetzt muss ich Opipramol mal einige Tage nehmen um hoffentlich etwas mehr Ruhr zu bekommen. Und ich hab mit einer Therapie angefangen, da setze ich viel Hoffnung rein.

08.03.2020 19:28 • #18


kleinesAngsthaeschen
Zitat von Kirsche1:
Deine Einschlafprobleme kommen davon, dass du schon förmlich Angst vor dem einschlafen hast. Und sobald du im Bett liegst erwartest du sofort schlafen zu können. Ich hatte das auch ganz lange, bis ich gemerkt habe das dieser Druck und die Angst nur alles schlimmer machen und ich erst recht wach lag. Ich hab auch eine Weile täglich Tavor gebraucht um runterzukommen, mittlerweile nur noch ganz selten. Opipram hab ich auch hier liegen, traue mich aber nicht und hab auch beschlossen das Ganze ohne Tabletten zu schaffen. Natürlich, wenn es irgendwann nicht mehr geht, würde ich was nehmen. Versuch dich vor dem schlafen abzulenken, am besten ist lesen. Es ist Anfangs echt schwer sich darauf dann zu konzentrieren, aber irgendwann sollte das auch klappen.



Liebe Kirsche,

wie viel Tavor am Tag hast du genommen und wie lange?
Möchte dir keine Moralpredigt halten, nehme selbst gerade täglich Tavor...

Liebe Grüße

09.03.2020 13:55 • #19


Kirsche1
Zitat von kleinesAngsthaeschen:
wie viel Tavor am Tag hast du genommen und wie lange?


Ich hab es knapp einen Monat fast täglich genommen, selten mal Zwei, aber anders wäre es wahrscheinlich nicht gegangen. Momentan hab ich wieder so eine Phase, wo ich wahrscheinlich mal wieder eine brauchen werde. Aber abhängig bin ich auch bei dem Monat nicht geworden.

09.03.2020 15:23 • #20



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