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Danibanani
Hallihallo Forum
Ich bin ein neues Mitglied hier und dachte mir ein versuch ist es mal Wert, meine Gedanken und Probleme, hier zu teilen und villeicht sogar ein paar gute Tipps zu bekommen.

Ich fang am besten erstmal bei mir an. Ich bin 18 Jahre alt und habe es bis jetz nicht gerade leicht gehabt und ein paar auch Traumatische Erlebnisse schon in meinen jungen Jahren hinter mir. Auf die ich aber jetz nicht genauer Eingehen will. Meine "Leidensgeschichte" begann vor etwa 2 Jahren mit einer Panikattacke auf dem Sofa die ich damals aber nicht als Panikattacke einordnete da ich über all das noch nicht so bescheid wusste wie jetz nach Nachforschungen und Informationsammlungen. Meine Sicht verschwomm auf einmal, meine Gedanken wurden mir zuviel, mein Herz raste, ich hatte wahnsinnige Angst wusste aber nicht vor was da es so plötzlich aus dem nichts kahm. Ich hatte gerade ein halbes Jahr Dro.konsum hinter mir und verband das mit irgenwelchen Nachwirkungen davon. Ich war sehr eingeschüchtert die Abgst hielt fast Tagtäglich an und wurde bei gewissen Situationen mal besser mal schlechter. Ich beschloss etwas dagegen zu tun . Änderte etwas an meinem Leben trennte mich von meinem Ex-Freund von all den schlechten Erinnerungen alte Freundeskreise Wohnort zog wieder zu meiner Mutter. Und Tag für Tag wurde es besser ich baute mich wieder auf . Fing ein Praktikum an also arbeitete wieder ging wieder unter Freude die Angst war zwar noch da aber sie wurde weniger und tratt nurnoch in einzelnen Situationen schlimmer auf, undzwar unter mehreren Leuten Bewerbungsgespräche , Bei neuem Kennenlernen , langen Augenkontakten halt hauptsächlich bei sozialem Kontakt . So lebte ich dann etwa knapp 1.5 Jahre weiter. Ich lernte soweit damit umgehen das ich abunzu sogar wirklich denken konnten " Das Problem" seie verschwunden. Ich hatte mehr freude am leben konnte wieder gut schlafen , zog in eine Wg , lernte meinen jetzigen Freund kennen alles schien super. Ausser bei den sozialen Kontakten wie gerade beschrieben.
Ab diesem Zeitpunkt schien alles so toll , jeder Tag machte mir immer mehr freude fast ein halbes Jahr shien ich fast Angstfrei. Jedoch vor knapp Einem Monat bekahm ich wieder eine Panickattake etwa so wie die 1. und vor etwa 2 Wochen die nächste. Meine ständige Angst ist seitdem wieder da. Undzwar noch schlimmer als am Anfang schlimmer als denje.. Sogar neue Ängste sind dazugekommen schlechte Gedanken die Zukunftsängste hervorrufen vor dem nächsten Tag der nächsten Situation und steigern sich oft soweit bis zu eim Punkt wo ich fast Zusammenbreche und sage nein Ich schaff das alles nicht mehr. Kann mich nacher langsam langsam immer wieder beruhigen sodass es auszuhalten ist. Aber das ist doch kein Leben mehr ich möchte wieder Spass haben und meinem normalen Alltag wieder mit freude und ohne Ängste angehen können. Bin jetz auch schon einmal zu einem Psychiater gegangen zu einem 1. Gespräch aber bis jetz weiss ich noch nicht wie es weitergeht ob mit Therapie oder ja was mann oder ob mann überhuapt etwas dagegen machen kann. Habt Ihr Erfahrungen mit ähnlichen Situationen ? Habt Ihr villeicht irgendwelche wirksamen Therapiearten die einem Weiterhelfen ?

Würde mich sehr über Tipps und Erfahrungen von euch freuen. Lg
* sry für den Langen Text konnte es aber nicht einigermassen Verständlich kürzer Formulieren.

24.01.2016 00:59 • 28.01.2016 #1


12 Antworten ↓


Ehmkay
Hi Danibanani,

Willkommen im Forum.
Erstmal kann ich nur sagen das man auf jeden fall etwas dagegen tun kann und sollte. Wichtig zu wissen bei einer Panikattake ist, dass nichts schlimmes passieren kann. Sie hält ca zwischen 10 und 20 Minuten an. Länger kann der Körper kein Adrenalin auf einmal ausschütten. Mit hat es geholfen zu sehen das mir wirklich nichts passieren kann. Ich sitze da und warte bis es vorbei ist. Danach bin ich total fertig aber über glück das nichts passiert ist.
Ich habe keine Soziale Phobie, aber die Agoraphobie ist ähnlich und mir habt die Verhaltenstherapie sehr gut geholfen. Zudem eine Tiefenpsychologie.
Leicht beruhigende Medikamente helfen mir auch um durch schwierige Situationen zu kommen.
Wann ist dein nächster Therapietermin? Bei den ersten Gesprächen geht es erstmal darum das der Therapeut dich kennen lernt und exakt weis was mit dir los ist und wo er ansetzen muss.
Erst dann kann er mit dir zusammen an den Ängsten arbeiten.

Vg Ehmkay

24.01.2016 01:15 • #2



Neues Mitglied Angst in fast jeder Situation

x 3


Danibanani
Hi Ehmkay ,

Vielen dank für deine Antwort Sie war schonmal sehr hilfreich.
Habe bei dem 1. Termin Baldrian mit Melisse Tabletten mitbekommen, halt ein Pflanzliches Arzneimittel.
Da ich eigentlich die Einnahme von Antidepressive gerne vermeiden würde.
Mein nächster Termin ist noch nicht sicher da ich im Medizinischen Bereich arbeite und sehr wenig Frei habe.
Haben abgemacht das ich mich bei Ihr per email melde, aber bis jetzt noch keine Antwort. Die wird aber sicher bald kommen.
Die Ungewissheit ist etwas was mich immoment bisschen plagt. Würd gern wissen was sie mir empfiehlt ja auch wie du beschrieben hast was genau mit mir los ist. und ja sobald wie möglich mit einer Therapie beginnen.
Aber wer wünscht sich schon nicht eine Besserung in solchen Situationen .
Vielen dank nochmal Lg

24.01.2016 01:35 • #3


Ehmkay
Hey Danibanani,

Man hilft wo man kann, sehr gerne!
ich lehne Antidepressiva auch ab. Bekomme ein reines mittel zum beruhigen
Naja, du kannst dir schon mal sicher sein, dass du auf dem richtigen weg bist! Du suchst dir Hilfe und willst dagegen ankämpfen.
Gib ihr und dir ein wenig zeit, es wird sich sicher immer ein Termin ergeben der passt.

VG EHmkay

24.01.2016 01:40 • #4


Guten Morgen Danibanani.

Ich verstehe dich sehr gut und möchte gerne meine Erfahrung mit dir teilen: Ich bin 27 und leide seit 4 Jahren an verschiedenen Ängsten auch nach traumatischen Erlebnissen. Ich stand in einem Laden an der Kasse und bekam plötzlich eine heftige PA. Nach ein paar Wochen in denen mein Hausarzt körperlich alles ausgeschlossen hatte, war klar das es psychisch bedingt ist. In der Zwischenzeit ging es mir auch immer schlechter, ich hatte nur noch Angst, konnte nichts essen und hab nur noch geweint.

Ich hab direkt mit einer Verhaltenstherapie begonnen, ich hatte Glück und ziemlich sofort einen Termin bekommen. Medikamente habe ich ebenfalls abgelehnt, ich wollte so etwas nicht brauchen, es allein schaffen, so was halt nicht nehmen. Ich habe dafür länger gebraucht aber es geschafft und war irgendwann Angstfrei, so ca nach 1-2 Jahren.

Hört sich gut an aber ich bin der Meinung das leider was schief gelaufen ist.
- Ich habe nicht über die traumatischen Erlebnisse gesprochen sonder über alles andere weil ich noch nicht soweit war. Meine Therapeutin wusste nicht was ich durchgemacht hab. Ich hab alles vergraben und verdrängt. Das ging ne ganze Weile ganz gut aber irgendwann kommt alles wieder zurück und die KRankheit war schlimmer als vorher. Musste das dann leider doch aufarbeiten.
- Heute bin ich der Meinung ich hätte die Medis nicht ablehnen sollen. ich glaube ich wäre schneller fit gewesen, somit können sich Ängste nicht chronifizieren und wäre vielleicht in der Lage gewesen mich auf die Therapie besser ein zu lassen.
- Nach meiner Rückfall: Wieder keine Medis, nur Therapie. NAch 9 Wochen Klinik war ich einigermaßen wieder fit, war jetzt 3 Monate arbeiten und wieder geht nichts mehr. Jetzt fange ich gerade mit MEdis an....

Was ich dir damit sagen will: Akzeptiere deine Krankheit und nimm die Therapie in Anspruch! Versuch dich darauf ein zu lassen. Ich will dich nicht zu Medis drängen aber ich würde die Einstellung überdenken. Man sollte den Effekt nicht außer Acht lassen und ich finde es ist ein Versuch wert, es heisst ja nicht das du die MEdis Jahre lang nehmen musst. Ich weiss nicht ob du mal vielleicht ein bisschen im Internet geschaut hast wie das so ist mit Ängsten und Depressionen und dem Hormonhaushalt im Gehirn.

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen!

LG

24.01.2016 09:05 • x 1 #5


enten
Hallo Dani,
herzlich willkommen hier
du hast geschrieben das du im mediz.bereich arbeitest,von daher müsstest du schon einiges vielleicht wissen.was du sicher nicht tun solltest ist "Googel"aufzurufen,das ist gift für alle angstpatienten,erfahrungsgemäß ruft dass symptome hervor die du bis jetzt noch nicht hast und auch nicht wirklich brauchst.es ist nur ein gut gemeinter rat aber wenn du einige leute hier fragst,die damit schon länger zu tun haben werden sie es dir bestätigen.das mit den AD oder ähnl.mediks solltest du nochmal für dich überlegen.es macht wenig bis keinen sinn mit jemanden arbeiten zu wollen,der unter einer so großen anspannung steht.deswegen würde ich z.B nicht alles von vornherein ablehnen und du hast ja die möglichkeit den arzt zu befragen,was er mit den medikamenten bezweckt oder auch erwartet.danach kannst du immer noch entscheiden.
LG

24.01.2016 10:00 • x 1 #6


Hallo Dani,

bin auch ganz frisch im "Club" hier ... Meine Geschichte kannst du unter Neuvorstellung nachlesen wenn du magst!

Ich wollte auch kein Citalopram mehr nehmen, aber das Leiden unter den Ängsten/Panik wurde wieder zu schlimm... Die Medi's helfen dir erstmal wieder zur Ruhe zu kommen, der Kopf kommt zur Ruhe und dein Körper auch, damit kannst du dich ganz in Ruhe auf alles andere vorbereiten...
Aber am Ende musst du selber wissen wie du es machen möchtes...
Wünsche dir alles Gute

24.01.2016 22:25 • x 1 #7


Icefalki
Liebe Dani, interessanterweise lehnen Paniker Medikamente erstmals ab. Ich war auch so ein Mensch. Allerdings könnte ich nicht mal beschrieben, was ich eigentlich hatte.

Da bei einer Panikattacke die Welt auf den Kopf gestellt wird, nichts mehr stimmt, alles nur noch mit Angst besetzt ist, ist die Angst, medis zu nehmen, vielleicht erklärbar.

Panik hat immer seinen Grund. Und den zu finden geht mit Angst nicht. Man kann nicht über seine Probleme reflektieren, wenn das Innerste in Aufruhr ist.

Man hängt in den Symptomen drin und versucht irgendwie zu überleben. Geht auch, aber Rückfälle sind da leider eher der Fall..

Und Depressionen lassen irgendwann grüßen.

Ich schreibe dir mal meine Erfahrung mit einem antidepressivum. Da ich in einer enormen depri hing, nach 17 Jahren unbehandeltelter Angsterkrankung, war das wie eine Erlösung.

Plötzlich wurde ich ruhig, keine Angst, keine depri. So müssen sich Menschen fühlen, die das nicht haben. Es war ein innerer Frieden, den ich so nicht mehr kannte.

Und dann erst war es mir möglich, nach meinem warum zu fragen. Warum ich Angst entwickelt habe, vor stinknormalen Dingen. Hat zwar gedauert, aber jetzt weiß ich es.

Und lebe annähernd normal. Aber ich muss immer noch sehr auf mich achten, dass ich nicht in alte Denkweisen abrutsche. Aber das funktioniert sehr gut.

Darum sei einfach offen, und lehne nicht aus Angst vor den medis diese ab. Liegt natürlich ganz bei dir, weißt du, medis kann man auch wieder absetzen.

Nichts ist ein MUSS.

25.01.2016 01:13 • x 1 #8


Danibanani
Zitat von Icefalki:
Liebe Dani, interessanterweise lehnen Paniker Medikamente erstmals ab. Ich war auch so ein Mensch. Allerdings könnte ich nicht mal beschrieben, was ich eigentlich hatte.

Da bei einer Panikattacke die Welt auf den Kopf gestellt wird, nichts mehr stimmt, alles nur noch mit Angst besetzt ist, ist die Angst, medis zu nehmen, vielleicht erklärbar.

Panik hat immer seinen Grund. Und den zu finden geht mit Angst nicht. Man kann nicht über seine Probleme reflektieren, wenn das Innerste in Aufruhr ist.

Man hängt in den Symptomen drin und versucht irgendwie zu überleben. Geht auch, aber Rückfälle sind da leider eher der Fall..

Und Depressionen lassen irgendwann grüßen.

Ich schreibe dir mal meine Erfahrung mit einem antidepressivum. Da ich in einer enormen depri hing, nach 17 Jahren unbehandeltelter Angsterkrankung, war das wie eine Erlösung.

Plötzlich wurde ich ruhig, keine Angst, keine depri. So müssen sich Menschen fühlen, die das nicht haben. Es war ein innerer Frieden, den ich so nicht mehr kannte.

Und dann erst war es mir möglich, nach meinem warum zu fragen. Warum ich Angst entwickelt habe, vor stinknormalen Dingen. Hat zwar gedauert, aber jetzt weiß ich es.

Und lebe annähernd normal. Aber ich muss immer noch sehr auf mich achten, dass ich nicht in alte Denkweisen abrutsche. Aber das funktioniert sehr gut.

Darum sei einfach offen, und lehne nicht aus Angst vor den medis diese ab. Liegt natürlich ganz bei dir, weißt du, medis kann man auch wieder absetzen.

Nichts ist ein MUSS.


Hallo Icefalki

Ich danke dir vielmals für deine Antwort .
Und wo du recht hast hast du recht. Ich kann all deine Antworten nur bestätigen. Ich habe mir die letzten Tage ein paar Gedanken gemacht was das Thema Medis betrifft. Bei mir ist es ähnlich wie du beschreibst zum Thema es sei fast wie eine Erlösung. Bei mir sind es zwar erst 2 Jahre aber nach meinem Befinden ist das schon genug. Momentan habe ich ein Pflanzliches Medikament das mich etwas Beruhigt und in diesen Momenten in denen ich dann keine Angst hab ich das wie das grösste Geschenkt was man bekommen kann. Deshalb will ich es auch mal mit Antidepressiva versuchen. Ich habe trotz dem noch ein Paar bedenken ob das wirklich hilft und was das bewirken kann. Deshalb wollte ich fragen ob du Deine Erfahrungen was AD betrifft mit mir teilen würdest ? Das wäre wirklich sehr hilfreich.

Lg Danibanani

28.01.2016 14:23 • #9


Wenn ich darf, würde ich dir auch gerne meine Erfahrung mitteilen...
AD machen dich nicht wuschig o.ä.! Sie helfen dir wieder Dinge klar zu sehen, diese die man durch die Angst nicht mehr wahr nimmt, es repariert deinen Stoffwechsel im Gehirn, der einfach durcheinander gekommen ist... Durch ewige Angst schüttest du zu viel Adrenalin aus und auch Cortisol, dass alles bringt den Hirnstoffwechsel durcheinander... Die Medi's setzen an den Rezeptoren an und bringen das Gewusel wieder in Reih und Gl. .... Deine Angst liegt wahrscheinlich bei den Nebenwirkungen, hab ich recht!? Es gibt Leute die haben garnix, aber bei den meisten entsteht in den ersten Tage der Einnahme Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, vermehrtes Gähnen und auch ne gewisse Erstverschlimmerung, sprich, du wirst die Angst noch stark spüren und auch nochmal Panik/-Attacken bekommen... Das alles hatte ich auch! Bei mir ist es jetzt der 10. Tag mit Medis und ich merke wie es jetzt von Tag zu Tag besser wird, ich werde ruhiger und bin nicht mehr so in der Hab-Acht-Stellung... Habe das Citalopram schon vor Jahren mal genommen und wusste demnach was auf mich zukommt, allerdings hat mir das jetzt trotzdem wieder Angst gemacht, aber das vergeht... Beim letzten Mal habe im mich ein Jahr mit Panik und Angst gequält, diesmal bin ich früher hin und bin wirklich froh darüber... Werde ne Therapie machen (habe ich beim letzten Mal nicht) und dann werden die Medi's wieder ausgeschlichen... Falls du Fragen hast, kannst dich gerne melden...

28.01.2016 15:30 • x 1 #10


Danibanani
Hi Kati3010

Das klingt ja nichtmal so schlecht was du da beschreibst und nimmt mir auch etwas die Sorgen davor mit AD anzufangen . Hättest du was dagegen dich noch etwas mit mir über das Thema zu unterhalten via Privatnachricht ? Ich hätte noch paar Fragen wie s dir so ergeht mit den Media.
Ganz liebe Grüsse Danibanani

28.01.2016 18:06 • #11


Kannst mich sehr gerne anschreiben ....

28.01.2016 18:24 • #12


Icefalki
Dani, ich beantworte dir auch deine Fragen, und teile dir sehr gerne meine Erfahrungen mit.

Sind aber nicht weltbewegend, weil ich so tief unten war, dass evtl. Nebenwirkungen von mir überhaupt nicht bemerkt wurden. Innerhalb von ca. 3 Wochen war ich ein neuer Mensch.

28.01.2016 20:33 • #13



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