FreyaElfe
Ich war früher mal ein ganz normales mädchen, mit träumen, vielen freuden, immer on tour, viel unterwegs und seit einigen monaten erkenne ich mich nicht wieder.Mein Leben hat sich um 100crad gewendet..und ich weiss nicht was der grund dafür ist.
Ich habe angst vor dem leben, mache mit meinen 21jahren eigendlich nichtsmehr auser arbeiten und daheim in meinem zimmer zu sitzen und zu rauchen.
Angefangen hat es mit kleinigkeiten, dass ich nichtmehr so gerne weggegangen bin, und lieber nur daheim was mit meinen freunden gemacht habe, dann kam meine menschenmassenpanik dazu, sobald ich unter mehreren leuten bin, sei es bus oder disco habe ich das gefühl beobachtet zu werden u das über mich geredet wird,also versuche ich mitlerweile sollche orte zu meiden, fahre oftmals schon mit dem ersten bus zur arbeit weil ich weiss das da kaum jemand drin sitzt.
In letzter zeit habe ich viele freunde an meinen ängsten verloren, keiner von ihnen hat verstanden das ich mich unter zuvielen menschen unwohl fühle. ( Dabei arbeite ich in einem sozialen beruf u habe ständig mit massenhaft leuten zu tun) ich verzweifel schon an mir selbst. Und jetzt hat es damit angefangen das ich nachts nichtmehr schlafen kann obwohl ich totmüde bin. wie zb jetzt, in 2stunden muss ich aufstehen, versuche seit 20uhr zu schlafen aber es ist hoffnungslos.ich mache derzeit eine ausbildung zur altenpflegerin und schaffs bald einfach nichtmehr. Ich bin so fertig.

18.08.2009 00:22 • 28.08.2009 #1


6 Antworten ↓


Hallo FreyaElfe,
ich kann genau nachfühlen wie es dir momentan geht.
Auch ich habe diese Phase sehr extrem gehabt.
Da ich auch in einen ambulanten Plegedienst gearbeitet habe,
weiss ich wie hart diese Arbeit ist. Nicht unbedingt körperlich, aber
psychisch hat mich diese arbeit sehr runtergezogen.
Ständig musste ich Einsatzbereit sein, für jeden da sein und ein offenes Ohr für die Leute haben. Später habe ich nur noch für dieses Leute gemacht und getan, und nicht mehr an mich gedacht.
Dadurch entstand ein burnout. Und hatte/habe ich eine generalisierte Angststörung und Deppressionen bekommen.
Zusätzlich kam raus, das ich unter Verlustängste leide. Und da dieser Beruf mit Krankheit und Tod zu tun hat. War dies nicht gerade förderlich für mich.

Wie ist es denn bei Dir? Gibt es evtl. etwas in dein Leben was dich sehr belastet haben könnte. Oder etwas trauiges dir wiederfahren ist?
Kann es sein, das dich dieser Beruf momentan sehr stark einnimmt?

Auch ich hatte Angst unter Menschen zu gehen. Geschweige denn Bus zu fahren. Dennoch habe ich es immer wieder gemacht. Weil ich mir immer gesagt habe.....die Angst kommt von woanders her. Es gibt eine Ursache dafür. Und es ist nicht Bus fahren oder unter Menschen zu gehen.
Denn bei mir war die Angst ständig da.

Wie ist es eigentlich wenn du Frei hast? Was tust du für Dich?

Lieben Gruss
Tania

25.08.2009 21:35 • #2


FreyaElfe
Danke für deine Antwort,
mh ja die Ausbildung nimmt zZ fast mein ganzes Leben in Anspruch,da das Heim in dem Ich arbeite, 2stunden von mir entfernt ist, und ich sozusagen 4stunden am tag nur am rumfahren bin -.-
wenn ich frühschicht habe, die um 7beginnt, muss ich schon meist gegen 3uhr aufstehen -.- und bis ich dann daheim bin ist auch schon wieder 17uhr und dann will ich eigendlich nur noch alleine sein. Ich denke alle die mal für einige zeit im altenheim gearbeitet haben wissen wie hart dieser job ist, ich stehe sehr unter druck meine arbeit sorgsam zu erledigen ( was leider fast nie gelingt) und dann habe ich immer richtig schlechtes gewissen und dieses begleitet mich dann den ganzen tag über. Vill liegt es wirklich an der arbeit, die mich so verändert wobei sie mir ja eigendlich spaß macht.. nur der druck ist wie gesagt kaum auszuhalten, 10 Personen innerhalb von 1,5 stunden zu waschen und zu duschen + behandlungspflege..
Es gibt tage da würde ich am liebsten alles hinschmeissen weil ich einfach keine kraft mehr habe.
Wenn ich mal frei habe, dann verstecke ich mich meistens daheim und baue eine mauer um mich herum, dabei habe ich einige sehr treue gute freunde, nur kommen sie eben mit meinen ängsten nicht klar. ich kann es ja selber kaum erklären was mit mir los ist, ich fühle mich einfach zerrissen. Wenn mich zB meine Beste freundin frägt, ob ich mit in die disco will, würde ich gerne ja sagen-ich will ja was erleben- aber dann steigt in mir die panik auf, und ich stelle mir vor was alles negatives beim weggehen passieren könnte, zB blöd angemacht zu werden, oder den nächsten tag zu verschlafen, oder zuviele menschen um mich rum die mich dumm anstarren.
Ich weiss, es klingt einfach verrückt-vielleicht bin ich es auch.
zZ habe ich Berufsschule, und nun fängt die Panik dort auch schon an. Ich habe ein sehr gutes verhältniss zu meinen klssenkameraden und bin die beste im Kurs.Habe mich auch bis jetzt sehr wohl gefühlt in dieser Klasse, aber seit ein paar Tagen kriege ich totales herzrasen wenn ich das klassenzimmer betrette, ich merke wie mein puls steigt und wie ich anfange zu schwitzen und nervös werde und mich beobachtet fühle, dabei weiss ich durchaus das Keiner meiner klassenkameraden schlecht über mich denkt. Und jeden Tag wird es schlimmer. Ich könnte schreien!!

26.08.2009 13:53 • #3


hii


hm vielleicht solltest du mal zu einem Psychologen gehen, je eher es behandelt wird umso eher wirst du auch wieder "normal" zur Schule gehen können und anderes. Ich denke deine Ausbildung stresst dich zu sehr, wie du auch schon geschrieben hast, ich denke dsa an Überforderung, weil du ja alles perfekt machen willst und dich so unter Druck setzt. Ich hab in meinem letzten Betrieb auch total das Gefühl am ende gehabt, das macht mich alles fertig. Ich bekam sogar Nasenbluten, klar wenn an 42 h arbeitet und dann noch we. Ich hatte dann echt keinen Bock mehr und hab andere Arbeit gesucht. Aber bis ich eine hatte wurde ich gekündigt. Hm ich glaub das lag net eher an der Arbeit, an den Stress sondern an mir, das ich mir auch zuviel druck machte, alles perfekt zu machen weil die angst im Rücken war, gekündigt zu werden wenn man nen Fehler macht. Vielleicht liegt dir ja sowas nicht, ich selbst könnte es zb auch nicht. Mein Bruder hatte mal sowas gehabt, die Angst angestarrt zu werden, das sie über ihn reden usw, er hatte eine psychose. Aber er hatte andere Probleme noch als du.
Ich möchte nicht sagen was ich vermute oder so, denn ich bin ja kein arzt und möchte dich auch nicht beunruhigen. Wenn du das Gefühl hast du kannst nicht mehr oder du bist dran alles hinzuschmeißen, dann suche dir bitte Hilfe. Denn das lustlose wegzugehen ist ja sicher net weil du keine Lust hast oder? Vielleicht fühlst du dich ausgebrannt um noch irgendwas zu machen? Und dann kann es sicher kommen das du plötzlich Ängste entwickelst weil du mit alles überfordert bist weil du dich eben zurückziehst.....ich wünsche dir alles Gute.

Und wenn du es vermeidest wrid es nur noch schlimmer

26.08.2009 15:50 • #4


ne ich meinte es können sich änsgte entwickeln indem man sich nur einschließt, das meine ich

26.08.2009 15:52 • #5


Das hört sich wirklich nach viel Stress und Druck an.
Auch mir hatte die Arbeit am Anfang sehr viel spass gemacht.
Habe immer positiv gedacht und wollte den Menschen was gutes tun.
Privat habe ich auch oft erledigungen für die Älteren Menschen gemacht.
Ich bin garnicht zur Ruhe gekommen. Wenn ich dann mal Frei hatte und auch Zeit für mich hatte, habe ich mich zurückgezogen. Bin kaum noch raus. Ich hab gedacht, ich bräuchte diese Abschaltzeit.
Eines Tages, das war kurz vor meinem Urlaub, bin ich aufgewacht und habe nur geweint. Ich musste raus und bin, ungelogen, 8-9 Stunden durch die gegend gelaufen. Ich konnte irgendwie nicht anhalten. Jetzt weiss ich, das es eine Fluchtreaktion auf die Angst war. Aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht. Meine Mutter hat mich dann zu einem sehr guten Arzt geschickt. Der hat sofort erkannt was mit mir los war. Und hat zugesehen das ich eine Psychosomatische Klinik kam.
Dort habe ich erst verstanden was Angst bedeutet. Und was die Psyche einen Antun kann. Und auch, was die vergangenheit damit zutun hat.
Meine Verlustsangst kommt von meiner Mutters schweren Herzerkrankung. Damals lag sie ziemlich lange auf der Intensivstation.
Als jugendliche, habe ich es damals verdrängt. Um mich damit nicht zu belasten.
Fast 20 jahre später ist es dann durch gekommen. Die Arbeit im ambulanten Pflegedienst war dann der auslöser.

Ich kann dir ans Herz legen. Such dir Hilfe, damit du deine Ängste verstehst und lernst damit umzugehen.

Und auch, das es ganz wichtig ist, einen positiven Ausgleich zu finden in deiner Freizeit.

Und REDEN ist das A und O

P.S. Kann ich fragen in welcher stadt du lebst?
Ich weiss jetzt nicht, ob ich es bei dir irgendwo gelesen habe.
Bist du aus Hamburg? Falls ja....dann kenne ich ein guten Arzt.
Der ist Allgemein Arzt und Psychologe

28.08.2009 10:29 • #6


ups....seh gerade....du kommst aus stuttgart.
Dann hab ich mich irgendwie verlesen

28.08.2009 10:33 • #7




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