Zitat von strawberry1105:hallo motte,
mir geht es seit 12 jahren so. einmal hatte ich in der zeit das gefühl gehabt wieder "normal" zu sein und habe mich so erschreckt, das ich wieder in das "milchglas" gefühl zurück gefallen bin.
und als ich DAS meinem therapeuten erklären wollte, hat er mich wohl endgültig für schwachsinnig erklärt.
nein, im ernst. ich hab seit ca. 10 monaten mit diesem phänomen zu kämpfen und vor ca. 3 monaten war es wirklich richtig richtig gut. ich kann mich inzwischen nicht mehr so genau daran erinnern, ob es wirklich komplett weg war, aber zumindest nahezu - und was mach ich? irgendwie war ich so überrumpelt mit diesem gefühl "normal" zu sein, dass ich mich so in die angst reingesteigert hab, dass ich dieses gefühl wieder verlieren könnte, das es letztlich dann auch genau so gekommen ist.
aber immerhin weiß ich jetzt wieder, wie sich das angefühlt hat, vollkommen bei mir zu sein. ich hab nach der durststrecke von 6 monaten vorher (voller panik, angst, etc.) wirklich schon leicht vergessen gehabt, wie sich das anfühlt. man verliert sich selbst so furchtbar schnell in diesem unreal-sein. das macht mir fast am meisten angst. ich will mich nicht zu irgendeinem emotionslosen "zombie" entwickeln...
wegen tabletten:
momentan nehme ich keine - auch wenn meine neurologin nicht davon begeistert ist (hatte mir leichte antidepressiva verschrieben). mein theraepeut wiederum glaubt ganz fest daran, dass ich das auch ohne medikamente wieder in den griff krieg und wenn ich ehrlich bin, wär mir das auch wesentlich lieber. ich bin kein fan von "ruhigstellern" oder "glücklichmachern", die mir eigentlich nicht wirklich helfen.