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amelie2020
Ich habe ein Problem und das nennt man schluckstörung .
Aber im den Sinne das der reflex einfach nicht funzen will. Mir bereitet es mehr und mehr stress.
Ich bin gerade 23 Jahre jung dies kann doch nichts neurologisches sein oder doch . mir macht das sorgen . . hat jemand das gleiche oder hatte dies und kann mir Tipps geben

03.02.2017 10:44 • 15.05.2020 #1


27 Antworten ↓


petrus57
Es gibt Menschen die haben keinen Schluckreflex. Ob das nun was neurologisches ist, kann ich dir nicht sagen.

03.02.2017 11:26 • #2



Kein schluckreflex weiß nicht weiter

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Wie wirkt sich das bei dir aus? Essen kannst du? Ich hab auch mühe iwas runterzuschlucken. Aber das hat wohl psychische gründe bei mir. Ich denk dann, was mal drin ist im magen, kommt nicht mehr raus

03.02.2017 11:44 • #3


amelie2020
Ich will essen aber es kommt kein reflex hatte ich bei der letzten depriphase auch und war heilfroj das es weg war aber etz ist es wieder da . essen geht schwer

03.02.2017 12:11 • #4


Kenn ich nur zu gut. Musst dich richtig konzentrieren und zwingen gell? Ist ein blödes gefühl. Weiter ist es blöd weil wir ja essen müssen damit wir überhaupt energie haben für den tag. Trinken kannst du? Da hab ich keine probleme.

03.02.2017 12:15 • #5


amelie2020
Kann halt nicht auf ex trinken oder AO aber Flüssigkeit geht . man stellt sich beim essen so blöd an und will ein bissen machen aber es geht nicht runter es ist schon wie Wasser im Mund aber der reflex bleibt aus

03.02.2017 12:16 • #6


Denke das könnt auch eine psychische blockade bei dir sein. Da du es ja nur phasenweise hast. Wie lange dauert so eine phase? Hast du im moment vermehrt probleme irgendwo? Bei mir ist es tagesform abhängig. Muss mich manchmal riichtig zwingen 1-2 bissen zu essen. Die dann so richtig runterwürgen. Dann gehts meistens. Bin aber auch oft gescheitert und hab das gekaute wieder auf den teller gespuckt

03.02.2017 12:20 • x 1 #7


Oh,ich kenne das.Bleibt das Essen im Mund, du willst schlucken, aber es geht nicht?
Ich hatte das im Sommer ganz oft .Es war schrecklich. Irgendwie hat es sich dann gebessert. Vor kurzem hatte ich es aber wieder. Ätzend. Ich denke es ist Stress und die extreme Fixierung aufs Schlucken. Das kann dann ja nicht mehr gehen.
Was mich immer beruhigt hat,dass Trinken immer ging. Also muss es ja psychisch sein. Und das funktioniert ja bei dir auch .
Versuch dich nicht verrückt zu machen,das macht alles dann nur noch schlimmer. Hoffentlich legt sich das bald wieder!Liebe Grüße
Aber es ist furchtbar!

03.02.2017 12:39 • x 2 #8


Schlaflose
Zitat von petrus57:
Es gibt Menschen die haben keinen Schluckreflex. Ob das nun was neurologisches ist, kann ich dir nicht sagen.


Das ist aber in diesem Fall wohl nicht so, denn dann wäre es ja permanent so.

Der Schluckreflex funktioniert nicht, wenn man sich darauf konzentriert oder ihn erzwingen will. Auch wenn man 2-3 Mal hintereinander "leer" schluckt, geht es nicht mehr.

03.02.2017 12:52 • x 1 #9


amelie2020
Ich da mal beruhigen das ich nicht alleine damit bin. es nimmt mir viel Angst es nervt und ist anstrengend ich bin jetzt voralkem lange krank geschrieben eine 50 Stunde habe ich nicht mehr gepackt ich versuche momentan mein leben auf gerade schienen zu bringen und habe jetzt viel Zeit für mich genommen . mit 23 hat man jetzt noch die Zeit was zu ändern

03.02.2017 13:05 • #10


petrus57
@Schlaflose

Habe mich da wohl ein bisschen vertan. Ich meinte eigentlich den Würgereflex.

03.02.2017 13:27 • #11


fellowes
Das Problem kenne ich zu gut. Bei ganz starker Nervosität und somit innerer Anspannung ist das bei mir auch so. Keine Chance, irgendwie die Nahrung runter zu bringen. Ein Bissen von einem Brot braucht gefühlte Minuten.

03.02.2017 17:07 • #12


amelie2020
Stunden es ist ja schon wie Wasser aber der Hals sagt einfach nö. Das stückt kommt da nicht rein .dann kommt die Angst ,wie zB "bleibt des für immer so " oder " muss ich irgendwann zwangsernährt werden "

04.02.2017 12:30 • x 1 #13


Zitat von amelie2020:
Stunden es ist ja schon wie Wasser aber der Hals sagt einfach nö. Das stückt kommt da nicht rein .dann kommt die Angst ,wie zB "bleibt des für immer so " oder " muss ich irgendwann zwangsernährt werden "



@amelie2020 das kenne ich nur zu gut und ich hatte das ein halbes Jahr lang. Schlimm war auch das ich nirgendwo hingehen konnte, weil überall gegessen wurde und bei mir ging es einfach nicht runter.
Es war immer eine Qual, aber es war auch so, weil ich mich drauf konzentriert habe. Schlucken geht von alleine, da brauchen wir nichts tun, außer Schlucken. Sitzt die Angst aber im Gehirn und sagt, ne du kannst nicht schlucken, ja, dann geht das nicht. Der einzige Vorteil daran war, das ich abgenommen habe.
Ich kann Dir jetzt leider auch keinen Tipp geben, das Du wieder schlucken kannst. Bei mir war es aufeinmal weg.
Ich hoffe das es bei Dir auch schnell wieder weg geht.

Alles Liebe
der Abendschein

04.02.2017 13:21 • x 1 #14


amelie2020
Naja ich wiege halt nicht viel ich war so stolz von 32 wieder auf 36 zu kommen. Also kleidergröße

04.02.2017 15:13 • #15


Ali_45
Vielleicht mal Flüssigessen, also Suppe mit Röhrle (Strohhalm), ausprobieren und beim Schlucken mal versuchen dich selber, vielleicht auch dein "Gehirn" zu beobachten. Kein Plan ob es klappt, ist aber hoffentlich neun Versuch wert.

08.02.2017 22:20 • #16


Oh mein gott bin ich froh diesen tread gefunden zu haben!


Ich hatte diese schluckstörung weihnachten ganz schlimm.
Es ging mehr oder weniger würgend, dann kam plötzlich kein schluckreflex mehr.
Dann dachte ich, ich krieg keine luft.
Dauerte so ne woche- 10 tage und dann gings wieder...
Dachte das wars.
Jetzt hab ich es aber seit ner woche schon wieder.
Ich bin momentan ziemlich depressiv.
Und mir gehts nervlich grad nicht gut.
Kehlkopf und schilddrüse wurden geschallt! Lunge und halswirbelsäule wurden geröngt. Alles tutti. Organisch fit!

Muss den ganzen tag ganz oft leer schlucken.
Beim essen muss ich mich richtig zwingen und konzentrieren. Dann plötzlich bleibt das essen im hals und es kommt kein schluckreflex. Das durchzuckt meinen ganzen körper.
Es ist soooo furchtbar. Hab so panik zu ersticken!
Hab panik zu essen. Wie krieg ich den mist weg?
Bitte bitte hilfe

28.03.2018 22:41 • #17


kopfloseshuhn
Hallo SChoko.
Das ist bei psychischer Belastungnicht gerade selten.
Ich habe auch so ein Thema eröffnet gehabt und damit nochzu tun. Aber es ist besser geworden.
Ich aß gerade Pommes als der Schluckreflex ausblieb und die Pommes im Hals steckte.

Danach war es eine Katastrophe. Jeder Bissen machte Panik, es lief schlecht ich brauchte 2 Stunden für 4 kartoffelpuffer.

Das schlimmste daran ist, je mehr man sich darauf konzentriert umso schlimmer wird es.
Ich habe gemerkt, dass es unter hoher ABlenkung besser geht und wennichnicht darüber nachdenke, dass es automatisch flutscht.
Ich habe zusätzlich Logopädie gemacht die mit mir zusammen das Vertrauenin den Schluckakt gestärkt hat. >Sie können schlucken>!
Und ein paar lockerungsübungen für die beteiligten Muskeln. Das sollte mannciht vernachlässigen: Da sind soe verflucht viele Muskeln dran beteiligt wenn die verkrampt sind, ist es natürlich schwierig.

Letztens habe ich mal wieder Harry Potter gelesen.
Da ist so eine Gelegenheit, wo er gegen einen Drachen kämpfen soll. Und beim Frühstück vorher steht, wie aufgeregt er ist und dass er Schwierigkeiten hat, sein Frühstück herunter zu bringen und Probleme hat zu schlucken.
Nun wir kämpfen zwar nicht gegen Drachen aber gegen unsere innneren Dämonen.
Wie wäre Harry Potter weiter gegangen hätte er ab da nicht mehr Essen können aus ANgst zu ersticken?


Wenn es schwierig geht nehme ich zu jedem Bissen ein schlückchen Wasser. Das hilft beim flutschen.
Geduld! Vertrauen in den Körper!
Der Schluckreflex ist eben genau das: ein Refelx. Der fällt nicht einfach aus.
Dazu muss man schon eine heftigere neurologische Erkrankung haben die sicherlich auch ganz andere und heftige Probleme mit sich bringen würde.
Ein Reflex: Schaut mal den am Knie an: hängt man das Bein locker über das andere und kopft auf denPunkt kommt der Reflex und schwupps Bein hoch.
SPannt man aber das Bein an ist der Reflex eingeschränkt auslösbar oder sogar gar nicht.
DAs hängt elementar zusammen.

Ichhoffe, das hilft ein bisschen.
Liebe Grüße

29.03.2018 07:37 • #18


Zitat von kopfloseshuhn:
Letztens habe ich mal wieder Harry Potter gelesen.
Da ist so eine Gelegenheit, wo er gegen einen Drachen kämpfen soll. Und beim Frühstück vorher steht, wie aufgeregt er ist und dass er Schwierigkeiten hat, sein Frühstück herunter zu bringen und Probleme hat zu schlucken.
Nun wir kämpfen zwar nicht gegen Drachen aber gegen unsere innneren Dämonen.
Wie wäre Harry Potter weiter gegangen hätte er ab da nicht mehr Essen können aus ANgst zu ersticken?


Das gefällt mir!

Ja, ich hatte mal mit 14 diese extreme Angst nie wieder Schlucken zu können. Einmal war mein Brot besonders trocken und ich konnte es einfach nicht runter schlucken. Hab dann auch gleich totale Panik bekommen... Jedes Mal wenn ich etwas essen musste war die Panik wieder da und dann ging natürlich nichts...
Ich weiß nicht mehr genau wie ich diese Angst verloren habe, aber ich glaube das ich zu dieser Zeit sehr viel Musik gehört habe und mich versucht habe zu entspannen. Irgendwann wurde mein Schluckreflex dann auch "lockerer" weil mein Kopf ihn nicht mehr so unter Druck gesetzt hat.
Ich weiß es ist ein schreckliches Gefühl, aber es wird bestimmt wieder besser!

29.03.2018 12:40 • #19


Hallo Leute,
ich darf mich in den traurigen Club der Schluckgestörten einreihen.
Habe auch immer wieder so Episoden, wo ich tagelange - so 10 Tage bis 14 Tage einfach nicht ordentlich schlucken kann.
Gesichts- und Halsmuskulatur ist angespannt, Arme ebenso, Schultern etc. - bin total verkrampft. Hyperventiliere dann auch ganz stark und bekomme Mörderpanikattacken, das verstärkt sich dann komplett, bis ich richtige Krämpfe bekomme und ununterbrochen schlucke, dann wird der Mund noch trockener und mir brennt schon die Zunge.
Wobei ich irgendwann in einem Teufelskreis bin, in dem ich dann nicht mehr weiß, was zuerst da war: Die Panikattacke, oder das Schluckproblem.
Ich hatte ja immer schon Angst, z.B. Tabletten zu schlucken. Bei großen Tabletten dauert das oft Stunden, bis die unten ist - zuvor mehrfach hochgewürgt.
So fühlt sich das tw. auch an, wenn ich mal wieder mein "Schluckproblem" habe.
Das Problem dabei ist: Je mehr ich mich darauf konzentriere, desto schlimmer wird es. Und dann wird auch der Mund ganz trocken, weil ich ständig leer schlucke und mich darauf konzentriere, den wenigen Speichel ganz langsam "an den Seiten" vorbei möglichst geschmeidig und langsam zu schlucken.
Es ist eine Katastrophe und es macht mich verrückt.
Was wirklich hilft: Ablenkung, Entspannung. Wenn ich beschäftigt bin, oder Alk. trinke, geht es gut - alles wie weggeblasen. Das Dumme: Wenn ich mal wieder so eine Episode habe, kommt ständig die Angst, nicht schlucken zu können. Und wenn ich daran denke (so wie jetzt gerade, wenn ich diese Zeilen schreibe), passierts auch schon wieder, das Schluckproblem...ich komme mir hilflos, dumm und einfach bescheuert vor. Wieso kann ich nicht normal leben, wie jeder andere auch? Nichtmal schlucken kann ich richtig :/

05.04.2018 21:19 • #20



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Mira Weyer