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K

Keri
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Hallo

also ich wurde in den letzten 2 monaten gründlichst untersucht und bei mir wurde auch eine GAS festgestellt..
mein arzt meint, dass die chancen sehr hoch stehen um wieder ganz "gesund" zu werden. hab aber leider noch nicht mit einer therapie begonnen...kann daher nichts sagen.

habe aber jetzt ein bisschen hier im forum gelesen und mir scheint so, dass niemand so wirklich geheilt wurde. kann das sein? gibt es keinen weg zurück? oder besser gesagt vorwärts?

glg Keri

17.12.2020 #1


72 Antworten ↓
B

Bernd1986
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Ich will irgendwann mal ausführlicher über mich und meine Erfahrungen schreiben, aber hier mal nur kurz eine Antwort. Natürlich gibt es Heilung. Da braucht man nur im Internet darüber lesen. Und das schlimmste am Anfang meiner Krankheit war das hier im Forum einige geschrieben haben dass sie glauben dass es keine Heilung gibt und ich habe das manchmal auch geglaubt. Vielleicht ist bei mir der Unterschied dass es bei mir eigentlich von einem Tag auf den anderen kam (7 wochen Bronchitis und mir Sorgen gemacht) und mit dem ersten krankenstand der totalabsturz. Ich hatte nur mehr dauerhaft angstzustände. Es war die Hölle... So sehr dass ich nach 3 Wochen in der Psychiatrie war weil ich es nicht mehr geschafft habe, aber es erschien mir nicht der richtig Ort um gesund zu werden. Also hab ich mich von meiner psychiaterin mal sedieren lassen (benzodiazepin) um irgendwie zu überleben. Das schreibe ich nur um zu sagen dass es mir richtifg beschissen ging. Der Weg war mühsam und ist noch nicht zu Ende, aber nach 9 monaten im krankenstand könnte ich wieder auf urlaub fliegen und bin jetzt wieder mit Hilfe wiedereingliederungsteilzeit zurück in der Arbeit. Es gibt noch immer tage wo die Anspannung sehr sehr hoch ist, aber wirklich Angst hatte ich schon 3 monate nicht mehr. Es geht mir viel besser und ich hab die medikamente schon stark reduziert (natürlich auch keine bezos mehr). Natürlich ist jede psychische Erkrankung individuell wie jeder Mensch individuell ist, aber meine Diagnose war GAS und Burnout. Und ich war in der Hölle wenn auch "nur" ein halbes Jahr bevor es merklich bergauf ging. Also die Frage ob es heilbar ist, darf meiner Meinung nur mit ja beantwortet werden. Nur denen es gelungen ist, sind wohl nicht mehr im Forum unterwegs. Klar kann es auch mich nochmal erwischen, aber das heißt ja nicht dass man es nicht heilen kann. Eine Erkältung kommt auch immer mal wieder und trotzdem ist man dazwischen geheilt. Also bitte lass dir nicht einreden dass es nicht heilbar ist. Mir hat meine Therapeutin und meine psychiaterin von Anfang dass Gefühl gegeben dass es 100 Prozent heilbar ist und auch wenn ich es kaum glauben konnte hat es mir das bisschen vertrauen gegeben dass ich damals so dringend gebraucht habe - auch nachdem ich in diesem Forum gegenteiliges gelesen habe. Das absolut schlechteste bei dieser Krankheit ist also (zumindest für mich) nicht daran zu glauben dass es heilbar ist. Das ist für mich die Basis und die Grundvoraussetzung damit man den schweren nach oben gehen kann. Denn wenn man nicht daran glaubt was würde dann der Weg für einen Sinn machen.

26.12.2019 18:59 • x 6 #49


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Heilung der Generalisierten Angststörung möglich?

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S

Sarahh
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Zitat von Jesto92:
Ich bin der Meinung, dass es möglich ist beschwerdefrei zu leben, da Angst erlernt ist könnte man es auch wieder verlernen oder halt lernen damit umzugehen. Ich denke, dass es sehr schwer ist aber möglich. Ich war 2 Jahre komplett beschwerdefrei hab dann leider etwas nachgelassen auf mich zu achten und dann kamen die alten Gewohnheiten zurück. Ich Stelle vergleiche das oft mit einer Suchterkrankungen. Die wird man auch nie los aber man kann beschwerdefrei leben. Auch hier sollte man immer gut auf sich acht nehmen und grundlegende Dinge verändern. Ich möchte mir die Hoffnung nicht nehmen, dass das alles auch ein Ende haben kann.Liebe Grüße


Schön, dass Du bereits 2 Jahre angstfrei warst. Ich sehe es auch als eine Sucht an. Mir kommt es so vor, wie wenn ich ein Thema mit der Angst abgehakt habe sofort was neues dazukommt usw...ich halte es zb.nicht aus meinen Ängsten nicht nachzugehen und somit komme ich aber auch nicht aus der Spirale raus. Ich muss immer den Grund wissen für meine körperlichen Symptome und kann es einfach nicht loslassen.

26.12.2019 15:33 • x 2 #46


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K
Hallo Keri,
oh doch den gibt es. Ich hab den auch noch nicht gefunden, aber ich beginne jetzt im November eine Therapie. Ich weiß, dass mir nichts passieren kann, aber mein Kopf will das nicht verstehen. Es ist, denke ich ein langer schwerer Weg, aber man kann es schaffen, da bin ich mir ganz sicher. Wir dürfen nur die Hoffnung nicht aufgeben
Lg Katrin

#2


K
So weit bin jetzt auch schon dass ich mir selbst sagen kann, dass mir nichts passiert...die meiste zeit jedenfalls. habe manchmal angst schizophren zu werden oder ähnliches. aber am nächsten tag ist wieder alles normaler. aber der schwindel und die leere im kopf machen einem halt im alltag und auf der uni schon zu schaffen.
aber du hast recht, hoffnung niemals aufgeben

#3


D
Hallo Keri,
das waren genau die Gedanken die ich mir auch immer gemacht habe. Auch als ich die Therapie angefangen habe, hab ich immer auf die "Wirkung" gewartet und gedacht eines Tages werde ich wach werden und alles ist wie es mal war.

Nun sind gut zwei Jahre vergangen und mir geht es wirklich extrem besser.

Nun wirst du sagen, hmmm wieder niemand der komplett geheilt ist...

Doch die Frage die sich stellt ist doch was ist normales Leben. Also wann ist man wieder ganz hergestellt?
Denn Tage und auch Phasen in denen es einem schlechter geht, die hat jeder, denn das ist das Leben, wir sind doch alle keine Maschinen die einfach funktionieren.
Also was ich damit sagen will, auch gesunden Menschen geht es mal schlecht. Denen ist auch mal schwindlig, oder schlecht oder einfach nur elend.
Nur die denken halt nicht gleich, dass sie sterben müssen, todkrank sind oder bekommen einfach nur Angst weil es ihnen nicht gut geht.

Und genau das ist der Weg den man gehen muss, lernen dass es nicht bedrohlich ist wenn einem schwindlig ist (also nur so als Beispiel meiner Erkrankung).

Und genau an dem Punkt bin ich jetzt. Klar ist mir auch noch in manchen Situationen nicht so gut, aber das bin eben ich!! So bin ich und so bin ich am leben.... aber der große Unterschied ist, dass es mich nicht fertig macht und ich keine Angst bekomm wenn es mir auch mal drei Tage nicht gut geht....und das ist genau die Lebensqualität die genau die Tage wachsen lässt an denen es mir einfach gut geht und ich einfach nur Spass am Laben hab!

Und was will man denn mehr?

Es gibt auch Menschen die haben jeden zweiten Tag Kopfschmerzen (ohne Befund) die können ja auch nicht verlangen, dass sie gar keine Kopfschmerzen mehr haben....

Vielleicht verstehst du ja was ich mein....

Dir auf jeden Fall alles erdenklich Gute auf deinem Weg!

x 1 #4


K
hallo dirk,

erst mal gratulation dafür, dass es dir wieder besser geht das ist wirklich schön zu hören!

wie lange hast du denn eine therapie gemacht, falls ich das fragen darf?

ich verstehe schon sehr gut was du meinst. das leben ist nun mal eine kleine achterbahn mit besseren und schlechteren tagen. trotzdem ist es nun mal so, dass dieser schwindel für mich nur mehr störend ist. und diese leere im kopf, manchmal kann ich nicht einmal richtig nachdenken. ich hab halt auch richtig angst dass ich nie richtig einen beruf ausüben kann! da wünscht man sich halt, dass man wieder mal so richtig "wach" ist. was mir glücklicherweise vor 2 wochen sogar passiert ist. war eine woche lang ohne schwindel und leere im kopf. eines der besten gefühle der welt

glg

#5


M
hallo

habe gerade gegoogelt, wegen einer generalisierten angststörung.
diese ist angeblich selten heilbar. hat mit der kindheit zu tun.
bin seit ein paar wochen in behandlung, bis jetzt bringt es mir nichts.
muss wahrscheinlich geduld haben.

@ schlaflose du hast 50 behandlungen gebraucht. na bravo ...

wer hat erfahrungen?

#6


Schlaflose
Ich habe aber keine generalisierte Angsstörung, sondern eine ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung und eine soziale Phobie. Ich muss sagen, ich bin sehr gerne zur Therapie gegangen. Naja, was heißt 50 Sitzungen gebraucht. Ich habe die Therapie in erster Linie gemacht, damit ich krank geschrieben werden konnte, weil ich es in meinem Beruf als Lehrerin einfach nicht mehr aushielt. Gerade als wir nach den ersten 25 Sitzungen den Verlängerungsantrag gestellt haben, bekam ich die Chance in einem anderen Job anzufangen. Ich habe die Therapie dann trotzdem weiter gemacht, für den Fall, dass ich im neuen Job doch nicht klarkomme und wieder aufhören muss.
Groß geändert hat die Therapie an meinen Grundproblemen nicht, außer dass ich gelernt habe, mich so zu akzeptieren wie ich bin. Da ich unter meinen psychischen Störungen nicht leide, ist das völlig OK.

#7


I
50 Therapiestunden sind nicht sonderlich viel. Ich leider an einer generalisierten Angststörung und hatte bisher 80 Stunden. Vor einem Monat habe ich eine neue Kurztherapie mit 25 Stunden angefangen. Ich bin aber auch mit Unterbrechungen seit 2001 in Therapie, ich bin noch nicht geheilt, aber mir geht es mittlerweile recht gut und ich kann den Alltag meistens gut meistern.

#8


S
Zitat von marai60:
hallo

habe gerade gegoogelt, wegen einer generalisierten angststörung.
diese ist angeblich selten heilbar. hat mit der kindheit zu tun.
bin seit ein paar wochen in behandlung, bis jetzt bringt es mir nichts.
muss wahrscheinlich geduld haben.

@ schlaflose du hast 50 behandlungen gebraucht. na bravo ...

wer hat erfahrungen?



Ich habe die GA seit über 30 Jahren ohne Heilung trotz unzähliger Behandlungen. Ich muß mit dieser belastung wohl leben. Crying or Very sad

#9


N
Hallo,

ich hatte vor 3 Jahren die Diagnose generalisierte Angststörung, habe eine Therapie gemacht, die etwa ein Jahr ging, und seitdem ging es mir besser als jemals zuvor.

Leider habe ich vor ein paar Wochen einen Rückfall bekommen, habe aber diese 3 Jahre wundervoll gelebt. Ich denke, es hilft, wenn man einen Glauben an etwas hat und wenn man für sich beschließt, trotzdem so gut und schön wie möglich sein Leben zu gestalten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die GA unheilbar ist!

#10


C
Ich lebe mit der GA seit 7 Jahren. Nehme gering dosierte Medikamente und bin seit 6 Jahren stabil. Ich gehe Vollzeit arbeiten und habe gottlob nette und verständnisvolle Kollegen. Ich gehe endlich wieder einem Hobby nach und bin inzwischen auch wieder gern unter neuen Leuten. GA ist vielleicht unheilbar, aber mit Grundvertrauen in sich selbst und vor allem den behandelnden Arzt und positiver Sicht nach vorn kann man sich da viel Gutes tun, glaube ich.

#11


M
Hallo,
ich bin neu hier wer hat Erfahrung mit Angststörungen und kann Tipps geben?

#12


psy-marie
ich hab auch eine bin aber noch auf der suche nach nem psychologen. ich glaube wenns arg schlimm ist solltest du dir auch einen suchen ich bekomm meine nicht mehr alleine in den griff! aber wie du siehst bist du nicht alleine Smile lg

#13


M
ich bin schon beim psycchologen aber es geht nicht so vorran, war schon zur untersuchung mrt kopf hirnströme messen usw....

#14


psy-marie
oh je das braucht zeit glaubs mir. ich war auch schon bei einer die mich wohl nicht mehr wollte weil sie meinte ich müsse mir jemand suchen der eine verhaltenstherapie macht weil es bei ihr zu lange dauert. nun ja und jetzt sitzt ich wieder da und hab gar keinen mehr... ^^

#15


M
das sit schlecht! was hast du für symtome?

#16


Vergissmeinicht
Hey Max.

Herzlich Willkommen hier bei uns und wünsche Dir einen hilfreichen Austausch. Das ganze Forum ist voll mit Betroffenen und fast jeder könnte Dir was dazu schreiben.

Seit wann ist es bei Dir so und wie sind Deine Symptome?

#17

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M
danke vergissmeinnicht für die schöne begrüßung
ab september 2015 hatte ich immer so ein warmes bauchgefühl und das gefühl die beine werden warm und schwach. ich dachte dann immer ich würde in ohnmacht fallen, bin nicht mehr rausgegangen und auch kein auto mehr gefahren.Hab mich dann bis jetzt soweit aus der Situation befreit. habe aber seit ein paar wochen druck im kopf in verbindung mit schwindel und das gefühl als würde die schulter und nackenmuskulatur brennen mit manchmal kopfschmerzen. nehme auch tabletten.

#18


Vergissmeinicht
Hey Max,

also das typische Vermeidungsverhalten?! Was ist mit Therapie und was sind es für Medis?

#19


M
hey vergissmeinnicht ,
bin in behandlung nehme opipram.
was meinst du mit vermeidungsverhalten?

#20


A


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Mira Weyer
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