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Hallo ihr Lieben!
Also bei mir hält dieses eklige Unwirklichkeitsgefühl jetzt schon zwei Monate an... okay, manchmal ist es ganz kurz mal weg, da denke ich dann wieder, hey, ich fühle mich normal.. aber sobald ich das denke, ist es wieder da. Ich hasse es. Als ich in der Pubertät war, hatte ich das auch schon mal, auch über ne lange Zeit, etwa ein Jahr oder so.. irgendwann war es dann einfach weg.
Im Moment kann ich mein Leben einfach überhaupt nicht genießen, jeden Tag, wenn ich aufstehe, denke ich darüber nach und dann kommen diese diffusen Fragen, wie, ist das Leben real oder nur geträumt? Total dämlich.. früher habe ich mich nie um sowas gescherrt, nicht darüber nachgedacht.
Aber alles fing an, als mein Leben ziemlich aus den Fugen geraten ist, ein Todesfall in der Familie und habe das verdrängt und so weiter.. Probleme mit den Eltern wurden nie besprochen... Kleines Burn-Out von der Arbeit....
Angst habe ich schon seit ich denken kann, nur schlimmer ist es seit ca. einem Jahr, verbunden mit Schwindel, Kopfweh und so weiter.. Beim Neurologen wurde nichts gefunden, es wurde alles gecheckt, auch Halswirbelsäule etc. nichts... nun denn, ich werde wohl jetzt erstmal eine Therapie anfangen, hätte ich schon viel früher tun sollen. Aber irgendwie weiß ich net so recht, ob sie helfen wird. Denn ich habe mich schon viel belesen und meine Probleme wirklich mit sehr vielen Menschen besprochen, meiner besten Freundin, meinem Freund, mit wirklich sehr vielen Menschen. Und nichts anderes mache ich doch bei der Therapie oder? Ich bin da noch ein bisschen mutlos. Ich weiß, dass sich etwas verändern muss, denn derzeit muss ich mich zu allem zwingen, selbst rausgehen fällt mir sehr schwer, weil ich immer wieder negativ denke.. und mich dann unwohl fühle. Ich will einfach mein Leben wieder genießen können. Vor drei Monaten war alles gut.... und nun??
Hat jemand noch ein paar gute Tipps für mich?
Liebe Grüße
23.05.2011 16:30 •
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