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C

chubacca
Mitglied

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Hallo,
Ich leide höchstwahrscheinöich an einer GAS. Bei mir drückt sich diese hauptsächlich über Benommenheit aus. Ich fühle mich total komisch und verändert, wie benebelt.
Jetzt zu meiner Frage, habe diese symptome schon fast 2 Monate durchgängig, manchmal besser, manchmal schlechter aber nie ganz weg, verschwinden diese im laufe einer Therapie wieder ?
Halte das nichtmehr aus, das zerstört mein Leben.

Lg Lukas

29.01.2016 #1


45 Antworten ↓
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obiedenkopf
Mitglied

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Mitglied seit:
Zitat von Clauspol:
Es ist schwierig zu glauben, dass die körperlichen Symptome durch die Angst erzeugt werden. Ich hielt mich bisher auch nicht für einen ängstlichen Menschen. Jedoch habe ich mich genau beobachtet. Wenn ich in Situationen gehe, in denen diese Benommenheit und der Schwindel schon mal aufgetreten sind, treten die Symptome garantiert wieder auf. Das ist für mich ein sicheres Zeichen, dass es psychisch ist. Wenn ich in der Situation bleibe und es durchstehen, nehmen die Symptome danach ja auch wieder ab. Das würden sie sicher nicht tun, wenn eine körperliche Ursache vorläge.
Was mich so fertig macht, sind diese ständige Gedanken, schon beim Aufstehen. Alles kreist nur noch darum und die Frage, wie es heute wohl sein wird. Ich wäre gerne mal wieder unbeschwert, denn diese Gedanken sind echt anstrengend.


Das ist die Angst vor der Angst. Die garantiert wieder körperliche Symtome erzeugt. Ich konnte mich in solche Ängste so hineinsteigern, dass mein ganzer Körper ein Schmerz war, dass ich nicht wusste ob ich sitzen oder liegen soll. Ich bekam solche Kopfschmerzen von der Muskelanspannung, dass es die Hölle war. Ich habe es zeitweise nur noch besoffen ausgehalten. Die Angst lässt dich Schwäche empfinden, dein Herz stolpern, die Muskeln vibireren, die Arme werden taub. Die Angst ist dein mächtigstes Gefühl, aber auch steuerbar. Wenn du morgens gerade wach wirst und noch schläfrig bist, bist du dir deiner selbst noch nicht ganz bewusst. Dann hast du keine Angst. Sobald die ersten Gedanken kommen, dann geht es los. Und daran kannst du erkennen, deine Gedanken lassen die Angst entstehen. Wenn es etwas körperliches wäre, wäre es sofort da. Immer. Der Geist muss klar und ruhig werden indem er Angstgedanken als solche erkennt und sie also solche ihrer Bedeutung beraubt. Nur dann, und wirklich nur dann werden die Angstgedanken erst weniger mächtig und dann verschwinden sie.

28.01.2016 10:50 • #29


Zum Beitrag im Thema ↓

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Gehen die körperlichen Symptome irgendwann mal weg ?

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obiedenkopf
Mitglied

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50
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8
Mitglied seit:
Ja, das Kärtchen ist gut. Ich hatte auch so eines und ich hatte es immer dabei. Inwzischen ist das Kärtchen in mein Gehirn eingebrannt.

Darauf stand:

- Es sind nur Ideen in meinem Kopf, nur Angstgedanken
- Sie sind bedeutungslos und ich brauche mich nicht reinzusteigern, ich kann sie einfach so stehen lassen
- Ich kann aus dem Horrorfilm aussteigen denn ich bin der Regisseur
- Was mache ich gerade, wo will hin? (Ins Hier und Jetzt holen)
- Ich erobere mir mein Leben zurück

Ich konnte nüchtern mein Haus nicht mehr verlassen, solche Ängste hatte ich. Ich konnte kaum bis zur Mülltonne vor dem Haus gehen. Inwischen kann ich wieder Auto fahren, Einkaufen gehen etc.

Nur in Stressphasen erwischt es mich manchmal wieder, dann heißt es aufmerksam sein und die Gedanken wieder selber steuern. Stress verwirrt den Geist und die Gedanken. Geistig hochaktive Menschen lassen die Gedanken oft viel zu weite Kreise ziehen, das erschöpft und macht Angst. Die Gedanken sammeln und im Hier und Jetzt sein. Das hilft sofort. Konzentration auf die momentane Tätigkeit, z.B. mit voller Konzentration den Apfel schälen, das Geschirr abwaschen und nicht mit den Gedanken schon bei der nächsten Katastrophe sein, das ist ein unglaublicher Segen. Man muss das alles eine Weile üben, dann geht es automatisch.

28.01.2016 16:06 • #33


Zum Beitrag im Thema ↓


Angstmaus29
Das ist bei jedem anders bei dem einen verschwinden sie nach paar Monaten bei dem anderen dauert es länger...
Bei mir hat es vor 2 Jahren angefangen hielt dann paar Monate an hab die Symptome dann irgendwie ignoriert da waren sie dann irgendwann weg...nun fängt das ganze von vorne an und macht mich verrückt

#2


Clauspol
Auch ich leide unter dieser Benommenheit. Hin und wieder kommt noch Herzrasen und schwindelgefühl dazu. Das habe ich leider schon seit über 10 Monaten. Immer ist bei mir im Hinterkopf die Befürchtung, dass doch etwas körperliches dahinter steckt. Jedoch bin ich eigentlich gut durch untersucht. Diagnostiziert wurde dann eine Panikstörung, Somatisierungsstörung und Depression.Ich mache z. Zt. Eine Psychotherapie und nehme Escitalopram und Mirtazapin.
Mitte Februar fahre ich zur Reha. Dennoch ist ständig in mir dieser Gedanke, es müsse doch etwas körperliches dahinter stecken.
Wie geht es Euch?

#3


Angstmaus29
Diesen Gedanken habe ich auch es muss doch etwas körperliches dahinter stecken es lässt einen nicht los

#4


Clauspol
@ Angstmaus, was tust Du dagegen. Wie gehst Du damit um?

#5


Angstmaus29
Ich kann damit garnicht umgehen es macht mich bald wahnsinnig kann deshalb nicht mehr raus gehen aus Angst...weine fast nur noch bin total fertig ständig diese Gedanken es stimmt was nicht

#6


Zazazu
Geht mir genauso. Die letzten 2 Tage hab ich mich gut gehalten. Kaum Symptome weil ich in Gesellschaft war. Heute wieder extrem benommen und Schwindel. Aber kein Schwindel wie schwarz vor Augen sondern eher... Wie Wasser im Kopf. Klingt lustig ist es aber nicht weil das Panik auslöst. Und zwar extrem. Halte mich mit Johanniskraut 750 über Wasser da ich erst freutaf meinen Psychologen aufsuche. Ich hoffe es nimmt bald ein Ende. Das leben ist so eingeschränkt freudlos und tot traurig. Könnte heute nur heulen. Bin die Woche krank geschrieben weil ich zu nichts zu gebrauchen bin. Würde ich heute im Büro sitzen würde ich Panik bekommen weil man sich zusammenreissen muss was in mir zumindest noch mehr Panik auslöst. Ich hab das Gefühl Sterbens krank zu sein. Der Schwindel macht mir Panik dass ich Metastasen im Gehirn hab und der tumor nur nicht entdeckt wurde bei den letzten Untersuchungen. Soll man ein Kopf MRT oder CT verlangen? Ich müsste mich vorher zu Brei schlagen lassen um es auszuhalten aber es lässt ja doch keine Ruhe dass was im Kopf ist... Widerlich.

#7


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Die Symptome verschwinden, sobald es dir klar wird, dass es nur Symptome der Angst sind. Erst wenn du es selber glaubst, wenn du davon wirklich überzeugt bist, das es nur Symptome der Angst sind, werden sie vergehen. Solange du nicht 100% davon überzeugt bist, werden die Symptome nicht vergehen sondern werden Angst erzeugen, die wiederum Symptome erzeugt. Die Angst kann so unmögliche Dinge produzieren, dass es einem wirklich schwer fällt, es zu glauben. Aber wenn du es glaubst, können sich die Symptome binnen Stunden auf ein Minimum reduzieren.

Angst erzeugt Symptome -> Symptome erzeugen Angst. Wie sollen die Angstsymptome vergehen, wenn du Angst hast? Wie soll die Angst vergehen, wenn du nicht überzeugt bist?

Du musst dir selbst vetrauen, dann vergehen Angst und Symptome. Oder dich überzeugen lassen, wenn du es selber nicht schaffst. Den Teufelskreis der Angst auswendig lernen.

#8


Angstmaus29
Zitat von obiedenkopf:
Die Symptome verschwinden, sobald es dir klar wird, dass es nur Symptome der Angst sind. Erst wenn du es selber glaubst, wenn du davon wirklich überzeugt bist, das es nur Symptome der Angst sind, werden sie vergehen. Solange du nicht 100% davon überzeugt bist, werden die Symptome nicht vergehen sondern werden Angst erzeugen, die wiederum Symptome erzeugt. Die Angst kann so unmögliche Dinge produzieren, dass es einem wirklich schwer fällt, es zu glauben. Aber wenn du es glaubst, können sich die Symptome binnen Stunden auf ein Minimum reduzieren.

Angst erzeugt Symptome -> Symptome erzeugen Angst. Wie sollen die Angstsymptome vergehen, wenn du Angst hast? Wie soll die Angst vergehen, wenn du nicht überzeugt bist?

Du musst dir selbst vetrauen, dann vergehen Angst und Symptome. Oder dich überzeugen lassen, wenn du es selber nicht schaffst. Den Teufelskreis der Angst auswendig lernen.



Danke für deinen Beitrag ich habe mich jetzt für einen Platz in der Klinik angemeldet und muss nun warten bis etwas frei wird damit mir geholfen werden kann denn ich merke diesmal komme ich aus dem Loch nicht mehr alleine raus damals habe ich es geschafft durch Hilfe von meinem Ex Freund aber diesmal bin ich alleine mit meinen Sorgen und Ängsten denn meinen jetzigen Freund interessiert es nicht so wirklich:-/
Glaube er kann sich da schwer hinein versetzen in meine Lage da er sowas nicht kennt

#9


Clauspol
Oja, da hast Du so Recht! Ich bin auch überzeugt davon, dass man überzeugt davon sein muss, dass es "NUR" die Angst ist (das ist ja schon eine ganze Menge), ich bin jedenfalls leider noch nicht so ganz überzeugt.
Hoffe nun auf den Rehaaufenthalt!

#10


Angstmaus29
Ich bin leider auch noch nicht so ganz davon überzeugt:-/
Ich hoffe für dich das der Rehaaufenthalt Erfolge für dich erzielt und du erholt zurück kommst und es dir besser geht

#11


Clauspol
Das ist lieb von Dir, vielen Dank!

#12


A
Irgendwie beruhigt es mich zu lesen das auch ihr bzw andere mit der Benommenheit Probleme habt. Mir geht es auch so. Sie war auf einmal da. Am Anfang wochenlang. Dann war es weg. Jetz sind es immer mal 2 3 Tage die Woche stundenweise... Ich verstehe es nicht woher das kommt. Ein mrt vom Kopf habe ich nicht bekomme auch bei einem neurologen war ich nicht vorstellig. Diverse andere Untersuchungen hat mein Arzt gemacht. Leider verzweifle ich an der Benommenheit. Habe auch einen sehr ruhigen puls wo jeder normal denkende sagt "sei doch froh"... Aber da kommt die angst. Ist doch was im kopf? Oder ist es das Herz?

#13


O
Schwindel, Benommenheit und ein Gefühl der Unwirklichkeit sind klassische Angstsymptome. Das Blut wird bei Angst in die Muskeln gepumpt. D.h. die Birne wird nicht mit 100% Treibstoff gefahren. Um so mehr du dich da hinein steigerst, desto heftiger und länger bleibt das Symptom. Absolut kein Grund sich aufzuregen.

Hinnehmen, als Angstsymtom einordnen, dann geht es vorbei. Ich weiß dass es nervig ist. Aber es geht nur weg wenn man sich nicht dagegen wehrt und es als das erkennt was es ist: ein körperliches Angstsymtom.

#14


A
Zitat von obiedenkopf:
Schwindel, Benommenheit und ein Gefühl der Unwirklichkeit sind klassische Angstsymptome. Das Blut wird bei Angst in die Muskeln gepumpt. D.h. die Birne wird nicht mit 100% Treibstoff gefahren. Um so mehr du dich da hinein steigerst, desto heftiger und länger bleibt das Symptom. Absolut kein Grund sich aufzuregen.



Aber woher auf einmal? Das kam wie ein schnupfen plötzlich und ist einfach geblieben? :-O

#15


O
Kampf-/Fluchreaktion braucht Sekunden um in Gang zu kommen. Ein Gedanke reicht dafür völlig aus.

#16


A
Zitat von obiedenkopf:
Kampf-/Fluchreaktion braucht Sekunden um in Gang zu kommen. Ein Gedanke reicht dafür völlig aus.



Hmm ich hoffe du hast recht... denke ja auch wenn es was im kopf wäre, wäre es dauerhaft da oder? Fühle mich dann auch sehr schlapp und unsicher. Zum Glück vergeht es meistens nach 4 Stunden spätestens.

#17

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O
Doch, da ist was in deinem Kopf. Und zwar deine Gedanken. Das ist mit großer Sicherheit alles. Du kannst es abklären lassen, aber wenn nichts gefunden wird wirst du es immer noch nicht glauben.

#18


Zazazu
Diese Benommenheit und schwankschwindel hab ich seit Wochen. Fing mit Benommenheit - ne art durch einr Glasscheibe gucken - dazu kam dann später Schwindel. Und nein der ist mein treuer Begleiter. Verziehen soll er sich *grummel* aber sobald ich in guter Gesellschaft bin (eine sehr gute Freundin) ist es weg. Kaum geh ich aus ihrer Tür gehts los. Dummkopf. Noch 2 Tage dann bekomme ich meine Pillen. Ich weiss es klingt total blöd sowas zu sagen und vll auch riskant zu glauben dass alles besser wird aber ja, ich gebe es zu ich lege sehr viel Hoffnung da rein. Weil ich einfach egal was tun würde Hauptsache die stimmen in meinem Kopf verschwinden.

#19


O
Mit Stimmen im Kopf kenne ich mich nicht aus, nur mit Gedanken die Angst auslösen. Und da Angst ein Gefühl ist, gibt es keine wirklich wirksame Pille dagegen. Wie es auch keine Pille gegen Freude, Trauer oder Langeweile gibt. Angst entsteht IMMER durch Gedanken. Nur dort kann man wirksam ansetzen, fürchte ich.

Daran dass es bei Ablenkung weg ist, kannst du ja super erkennen dass die Symptome nur durch Gedanken erzeugt werden. Mach eine kognitive Verhaltenstherapie oder lies über die Angst, was du nur bekommen kannst. Das Wissen darüber setzt sie außer Gefecht. Die Pille wird das Problem nicht beseitigen, wie auch?

Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern was wir über die Dinge denken.

#20


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