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J
Hallo und guten Morgen.
Ich dachte, ich schreibe hier mal um nach Gleichgesinnten und gleichen Erfahrungen zu suchen. Ich hab echt das Gefühl ich werde langsam völlig beklo…

Ich habe seit längerem mit der DPDR und auch psychosomatischen Symptomen sowie öfter auch Zwangsgedanken zutun.

Jetzt fing gestern mein Tag an mit dem Gefühl mich die ganze Zeit schwummrig zu fühlen. Das hat echt lange angehalten und dann bin ich mit den Kids einkaufen gewesen und es hat sich gelegt dann.

Als wir unterwegs waren hab ich gestern was blödes, total untypisches für mich, gemacht und hatte danach so Schuldgefühle die mich innerlich aufgefressen haben. Die Situation konnte ich bereinigen aber ich hab die ganze Zeit nicht verstanden wieso sie überhaupt Zustande gekommen war, weil das war so gar nicht ich. durch diese krassen negativen Gefühle hatte ich schon gemerkt wie sehr ich weiter in die dpdr gerutscht bin und mich weiter entfernt als sonst gefühlt hatte. Zuhause ging’s nach dem großen heulen wieder aber ich muss irgendwie wieder in die Depersonalisation bzw beides gerutscht gewesen sein, dass ich dann anfing meine Stimme nicht als meine wahrzunehmen und generell mich nicht wie ich gefühlt habe. Seit heute morgen ist das wieder so schlimm, dass ich das Gefühl habe die Person im Spiegel ist nicht ich. Ich habe das Gefühl das ist jemand anderes und ob ich von jemand anderen gesteuert werde ? Als gucke ich durch die Augen aber es ist nicht ich. Dieses Gefühl ist so schrecklich weil die Zwangsgedanken dann kommen, dass die Person im Spiegel ein böses ich ist das hatte ich schon und weiß einfach dass die Symptome da verschwimmen aber es fühlt sich so schlimm an. Ich höre auch Nix in meinem Kopf außer meine Stimme aber die fühlt sich halt fremd an das man denkt da ist ne andere Stimme. Ich hab das Gefühl ich werde einfach nur noch bekloppt und kann nicht aufhören zu weinen und will endlich dass das alles ein Ende nimmt

06.02.2024 10:35 • 11.06.2024 #1


10 Antworten ↓


rednaxela
Zitat von J-goes-on235283:
Ich habe das Gefühl das ist jemand anderes und ob ich von jemand anderen gesteuert werde ?

Ist tatsächlich völlig normal. Ich kenne das. Das Gefühl, als würde dein Geist so'n Meter neben dir stehen und du könntest dir von oben/hinten beim Laufen zugucken, als wärst du ein fremder? Ja, das hatte ich auch.

Therapie und/oder Medikamente gegen die Grunderkrankung helfen auch dagegen.

06.02.2024 22:36 • x 1 #2


A


DPDR und Zwangsgedanken

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K
@rednaxela was ist denn die Grunderkrankung? Dachte Dpdr ist nur ein Symptom…habe all die beschriebenen Dinge auch

07.02.2024 01:31 • #3


rednaxela
Zitat von Krokodil90:
@rednaxela was ist denn die Grunderkrankung? Dachte Dpdr ist nur ein Symptom…habe all die beschriebenen Dinge auch

Ja eben.
Dahinter steckt ja meist ne Angststörung oder so.

07.02.2024 03:33 • x 1 #4


Dunkelbunte
Zitat von Krokodil90:
was ist denn die Grunderkrankung? Dachte Dpdr ist nur ein Symptom…habe all die beschriebenen Dinge auch


Zitat von rednaxela:
Dahinter steckt ja meist ne Angststörung oder so.


Sehr häufig ist die Grunderkrankung die PTBS.

07.02.2024 03:43 • x 2 #5


K
@Dunkelbunte okay das könnte hinkommen. Hatte es damals nach traumatischen Erfahrungen und jetzt wieder seitdem mir was Ähnliches passiert ist. Wird man das nur los ohne wenn das Trauma behandelt wird?

07.02.2024 04:20 • x 1 #6


Dunkelbunte
Zitat von Krokodil90:
Wird man das nur los ohne wenn das Trauma behandelt wird?

Trigger bzw Re-Traumatisierungen passieren im Leben immer wieder.
Aber du kannst besser damit umgehen, wenn du dein Trauma mit Hilfe aufarbeitest und Skills für den Notfall erlernst.

07.02.2024 08:32 • x 1 #7


J
Ja also bei mir ist es auch definitiv eine Angststörung. Das Problem ist nur selbst wenn ich die Frühwarnzeichen der Dpdr erkenne, gibt es auch Situationen wo es einfach passiert so wie gestern schon wieder.
Ich hab nach Arbeit normale Dinge getan wie zb Auto fahren mit meiner Cousine und die fühlten sich plötzlich so fremd und komisch an und ich hab in dem Moment Angst empfunden und dann hab ich ab und zu bei Kleinigkeiten Zwangsgedanken und das wird das alles wieder so sehr getriggert haben, dass ich irgendwie wieder in einer blöden anderen Form von depersonalisation und derealisation stecke. Ich fühlte mich als ich nach Hause zu meiner Familie kam gar nicht wie ich und auch das Zuhause sein bei mir hat mir Bauchschmerzen anfangs gemacht und fühlt sich so befremdlich an. Es sind einfach wieder meine Erinnerungen der letzten Tage wie ich mich anfühle, wer ich wirklich bin und wie das normale Leben meinerseits anfühlt unterdrückt und weg das ist so merkwürdig finde diese Symptome so heftig und erschütternd

08.02.2024 02:56 • #8


J
Ich habe an sich kein Ptbs oder großes Trauma erlitten. Nach der Trennung meines Partners und seinem Auszug aus unserer Wohnung bin ich dermaßen in eine Angststörung gerutscht, weil ich mich zuhause auch einfach gar nicht mehr wohl gefühlt hatte, dass erst die psychosomatischen Symptome anfingen und dann diese dauerhafte heftige Anspannung innerlich konnte ich nicht ändern. Danach fing dann die Dpdr an weils meinem Körper einfach zu viel wurde wie es mir ging

08.02.2024 03:01 • #9


J
Zitat von Dunkelbunte:
Trigger bzw Re-Traumatisierungen passieren im Leben immer wieder. Aber du kannst besser damit umgehen, wenn du dein Trauma mit Hilfe aufarbeitest und ...

Das würde so vieles einfacher sein mit aufarbeiten wenn der Körper einem nicht ständig dauerhaft das eigene ich empfinden so ändern würde und die Erinnerungen nehmen würde ich werd auch bei gewissen Dingen so heftig getriggert im Sinne der Zwangsgedanken.. ich hab heute Gott sei dank meinen ersten Therapie Termin ich bin da sehr zuversichtlich dass mir das helfen wird. Egal in welchem Sinne es ist so viel aufzuarbeiten.. es kann nur gut werden!

08.02.2024 03:04 • x 1 #10


F
Die DPDR entsteht auch gerne aus einer Angststörung (bei mir wars Hypochondrie) heraus.
Das fiese an der Sache ist, dass du dich in einer Spirale befindest da durch das Nachdenken über die Symptome und das Abchecken der Realität die DPDR festigt. So hart wies klingt aber in den meisten Fällen muss man lernen, den Zustand als unangenehm, aber nicht gefährlich zu akzeptieren, damit man da eaus kommt. Sagt zumindest mein Psych.

11.06.2024 17:21 • #11


A


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