schnuggel90
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Erstmal kurz zu mir ich bin 22 Jahre, hab eine kleine Tochter bin alleinerziehend und leide seit der Geburt meiner Tochter an einer generalisierten Angststörung.
Ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen
Also alles begann mit einer eigentlich ungewollten Schwangerschaft ( JAAA ich habe verhütet)
Es war ein riesen Schock denn ich hatte schon immer Angst vor Ärzten und dann eine Geburt ohhh Gott.
Es war reiner Zufall das es so früh bemerkt wurde ich ging mit verdacht auf Blasenentzündung zu meiner Hausärztinn die konnte dies nicht bestätigen und riet mir zum Frauenarzt zu gehen.
Als ich die Praxis verließ rief ich dort auch an und bekam am selben Tag einen. Die sprechstundenhilfe sagte ich solle mir vorher mal einen ss Test aus der Apotheke holen was ich eigentlich überflüssig fand zuhause angekommen habe ich ihn direkt gemacht und dann der Schock 2 Balken ich bin in Tränen ausgebrochen und rief meine Chefin an ( Mutter zu weit weg) ich konnte sofort auf Arbeit kommen Sie stand mir bei und wir brachten es dem Vater bei ( gleichzeitig Arbeitskollege) er hat es gut verkraftet im Gegensatz zu mir hat mich dann auch zum Termin begleitet. Dort angekommen wollte sie rotinemäßig Blutdruck messen jedoch war der nicht mehr messbar. Also auf den Stuhl das erste mal immer zu viel Angst gehabt. Ergebnis zu sehen war nichts. Also Blutentnahme. Wie erwartet Positiv. Schock. Ich war gerade mal 2 Tage überfällig.
lange Rede kurzer Sinn die ss verlief recht problematisch extreme ss erbrechen mit Krankenhaus Ärzte katastrophe. Danach Nierenstau dritten Grades und das schon in der 23. ssw.
Es gab immer mehr reibereien mit dem Partner er war naja was soll ich sagen nicht sehr einfühlsam handgreiflich etc. (hat gek. ) wollte sich ändern leider nicht getan.
Musste in der ss oft zu Ärzten grrrr....
Ein Paar Tage vor dem errechneten Termin oh Schreck Wehen.... alle 10 Min heftige Schmerzen gehabt ich wusste das sind welche musste sie sogar wegatmen hab es in einem ss kurs gelernt. Also ab ins kh dort angekommen fast keine Wehen mehr wurde nach Hause geschickt und wieder ging es los.... wieder ins kh diesmal hab ich eine Schlaftablette bekommen mit den Worten es seien nur Senkwehen ich solle doch etwas schlafen.
Ich habe sie nicht genommen... Die Wehen wurden immer heftiger musste sogar erbrechen vor Schmerzen.
Nach dem dritten Tag Wehen ging garnichts mehr wieder in KH endlich behielten sie mich da. Muttermund war 3,5 cm geöffnet. Ohne großn was zu erklären gings los ich wurde aufgenommen musste den halben Tag auf dem Flur verbringen im Kreissaal war viel los.... irgendwann durfte ich rein ich bekam einlauf etc....und hatte blutungen wahrscheinlich der propf.... danach bekam ich eine pda erste wurde falsch gesetzt 2 war naja.... anschließend Wehentropf jede Min eine Wehe kaum noch Pause nach fast 4 Tagen konnte ich eine Stunde unter der PDA schlafen.... das wars dann auch ich hatte heftigste Schmerzen musste ständig brechen selten kam mal jemand rein nur Mutter und Freund an der Seite.... Meine Beine waren komplett Taub.... irgendwann wurde die Fruchtblase geöffnet schrecklich für mich so wie alles .... am fast 5 Tag des Kämpfens meinte die Ärztin wenn es in einer halben Stunde nicht da ist bekomm ich einen Notkeiserschnitt denn meine kleine ließ sich enorm viel Zeit auf dem Weg nach unten..... ich bekam Fieber mein Körper konnte nicht mehr.... ständig ging der alarm von diesen fingerding an ... angst.... irgendwann ging es dann mal in die heiße Phase... ich sollte Pressen usw...war schwer mit betäupten Beinen... Nach ca. 1,5 Stunden kam ihr Köpfchen ich hörte sie schreien.... ich schrie ebenfalls vor Schmerzen... die ärztin meinte ob ich ihren Kopf sehen will
erste hilfe kam von einem sozialpsychatrischen dienst.... war ok aber hilfe naja.... tabletten probiert venaflaxin extrem drauf reagiert krankenwagen kan opipramol wirkung keine eher nebenwirkungen und nun panische angst medis zu nehmen.... tiefenpsychologie begonnen war nicht das richtige fange gerade verhaltenstherapie an da mir mein neuer hasarzt der mich versteht sagte es wäre am besten für mich meine größte hoffnung....
kurz zu meinen symptomen...
täglich extreme angst,herzrasen,schwindel, kopfschmerzen, zittrig, unruhig, ein und durchschlafstörungen, extreme verspannungen, schnelles erröten, panikattacken, hitze oder kälteschauer kältegefühl im kopf schwer zu beschreiben, übelkeit, durchfall, konzentrationsschwierigkeiten,atemnot usw.
meine körperwarnehmung hat sich extrem sensibilisiert....
ich sitze oft beim arzt und bin so verzweifelt...
stelle mich meinen ängten so gut es geht gehe raus einkaufen etc jedoch bringt das keine besserung ich habe tage da geht es an anderen der reinste horror irgendwelchen körperlichen symptome sind immer da
ich will da wieder raus kommen und endlich leben....
ich denke immer ich sei schwer krank und muss sterben...
die ärzte sind sich mitlerweile sicher das ich durch die geburt meiner tochter ein schweres trauma erlitten ´habe und da durch die generaliesierte angststörung kam ....
ich trau mich kaum noch körperlich zu betätigen aus angst es nicht zu schaffen bin so schnell müde und kaputt muss beim haushalt machen pause machen da ich hitzewallungen und extreme angst habe warum ist das so?
was habt ihr für erfahrungen gemacht....
danke schonmal an alle die antworten
Liebe Grüße
• • 22.04.2013 #1
