Nur mal wegen dem Blutdruck... Da findet seit Jahren schon ein gewisses Umdenken statt in der Kardiologie etc. Neulich sagte ein Arzt im TV (war bei "Hart aber fair" ARD), in den letzten Jahrzehnten hat man bestimmte Werte immer weiter nach unten korrigiert, so z.B. beim Blutdruck oder Cholesterin.
Cholesterin Grenzwert war wohl vor 30 Jahren 260/270, dann 10 Jahre später 220/230, dann noch niedriger und heute liegt er bei irgendwie 190/200. Und wie der Arzt andeutete, an diesem ganzen "Zauber" hat wohl auch die Pharmaindustrie ihre Anteile, denn je weiter die Werte gesenkt werden, desto mehr Leute betrifft es und der Bedarf an Pillen steigt.
Und so war auch die Entwicklung beim Blutdruck. Aber, wie gesagt, man kommt langsam wieder davon weg, den Leuten nach 3 Blutdruckmessungen von vielleicht 138/92 bis 145/98 gleich Medikamente zu verschreiben. Da schaut man heute eher danach, wie sieht die Psyche aus, könnte man Gewicht reduzieren, Ernährung etc., Sport.
Es gibt wohl auch schon Erkenntnisse, wonach Leute mit leicht erhöhtem Blutdruck und ohne Medikamente so alt werden , wie Leute mit Medikamenten. Diese ganzen Thesen, was alles für Infarkte verantwortlich ist und das man Medikamente nehmen muss, bröckeln langsam. Von Infarkten mal abgesehen, die übrigens auch sportliche Menschen mit gutem Blutdruck und super Ernährung bekommen.
Und was die Aufregung und Psyche angeht, ja, der Blutdruck kann stark davon abhängen. Man muss aber wissen, sagte mir mal ein Kardiologe, auch kerngesunde Menschen haben bei starker Aufregung mal einen Blutdruck von 220/140 und Puls 130, merken es aber kaum oder reagieren darauf nicht so, wie jemand mit Angststörung. Fakt ist aber, es bringt keinen um.
Auch längerer Puls von 90, 95 oder bis um die 100 ist kein Problem, selbst ein Dauerpuls von 100 ohne Herzproblem ist nicht schlimm. Das denkt man nur, mehr nicht.
http://www.youtube.com/watch?v=sUjMDwqyAM0&context=C2ffe1ADOEgsToPDskIkD0FZHlPy3o-7WUHistJK