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kopfloseshuhn
Ja oka kann sein. Danke SChlaflose. Ich habs halt als es neu war damals bekommen. Einige zeit genommen und dann nicht mehr weil ich davon so übelst Migräne bekam. Deswegen hab ich die Entwicklung wohl verpasst.

08.09.2017 09:30 • #41


Also wäre Kapseln mit 5- HTP zu nehmen eine ganz gute Sache/Lösung..- wenn ich das richtig verstehe..?!
Es verbracht weder Eisen, B Vitamine noch sonstwas und ist gut verfügbar. Und wird dann in Serotonin und Melatonin umgewandelt..

08.09.2017 10:37 • #42


Angeblich hat 5- HTP direkt dosiert, eine ähnlich gute Wirkung wie ein SSRI und darf aufgrund eines möglichen Serotoninsyndroms auch nicht zusammen eingenommen werden.

08.09.2017 12:32 • #43


Tittopatti
Ui. Hallo. Ihr wart ja fleißig hier
Jeden einzelnen hier beim Namen zu nennen ist grade ne zu große Herausforderung.
Ich versuch mal irgendwie auf alles bisl zu antworten. Mit dem 5htp bin ich abends bei 200mg. Nebenwirkungen konnte ich keine feststellen. Wirkung na so richtig weiß ich das nicht. Also wenn dann minimal bisher. Zwischen durch kann ich keinen schlaf nachholen. Mal n Nickerchen oder so. Es geht einfach nicht. Wenn dann schlafen spät abends oder zu 3-5 Uhr einschlafen möglich, wenn überhaupt. Es ist einfach so viel und sicher hab ich auch viel vergessen zu erwähnen vorher. Ich bin Tavor abhängig mittlerweile. Bzw Benzo abhängig. Vorher habe ich alprazolam genommen, dann Tavor. Jetzt diazepam a 20 mg früh und abends. Bin am runter dosieren Woche für Woche jetzt. Den entzug überstehe ich sonst nicht. Gibt da son forum da geht es überwiegend um entzug und wie man den am schonensten gestaltet. Zum Ende hin sind es dann nur noch 1-2 Tropfen in der Wasserflasche über n Tag verteilt trinken. Diazepam hat jedoch definitiv ne andere Wirkungsweise. Ca 2 Stunden nach den Tropfen geht es einigermaßen mit den Ängsten und unruhe, dann verliert es diese starke Wirkung. Zur Nacht knallen die mich auch nicht in den Schlaf. Ach und von dem Sertralin bin ich komplett runter. Der Arzt weiß davon noch nix. Auch von dem Diazepam nicht. Mit heulen und betteln von meinem Hausarzt bekommen. Hatte ich erwähnt das ich bereits zum entzug war vor kurzem? Glaube nicht Tavor von 5-6 mg runter auf 0 in 2 Wochen. Das ist Folter. Hatte so schwarze Gedanken, ich musste da raus. Alternativ wollten die mir auch nix zum Schlafen oder Beruhigung geben. Mittel wie seroquel, mirtazapin etc bringen mich nicht zum schlafen. Es ist als würde ich Placebos nehmen. Z- Medikamente zum Schlafen gibt mir auch der Schlafmediziner nicht. Auch sonst keine Schlafmedikamente. Eigentlich dachte ich, er ist der Experte und hilft in irgendeiner Form. Tja, Fehlanzeige. Vorm Sertralin wurde Doxepin versucht. Keine Besserung. Würde gerne Opipramol probieren aber davon will der nix wissen. Am Montag wahrscheinlich sogar noch auf 200mg sertralin. Das kann der vergessen! In Behandlung beim Psychotherapeut bin ich. Er ist verhaltens Therapheut. Denke Tiefen Psychologe wäre besser. Angefangen von meiner Kindheit bis jetzt hin alles ergründen. Kein ran kommen an so einen Habe mich auch direkt an die Krankenkasse gewannt. Es gab lediglich ne Liste mit Psychologen, Neurologen usw. Sämtliche Landkreise in meiner Umgebung durch Telefoniert. Keine Chance. Patienten Stop oder Warteliste wo keiner weiß wann ich dran kommen würde. Wartezeiten mit bis zu 2 Jahren zu rechnen Egal was und wie. Ich trete auf der Stelle.

10.09.2017 11:03 • x 1 #44


petrus57
Hat dein Arzt gesagt dass du Tavor so schnell ausschleichen sollst ? Das könnte sogar tödlich enden.

10.09.2017 11:17 • x 1 #45


Tittopatti
Zitat von petrus57:
Hat dein Arzt gesagt dass du Tavor so schnell ausschleichen sollst ? Das könnte sogar tödlich enden.


Nein die Klinik (Suchtstation). Das Krankenhaus hier ist sowieso das letzte. Hier wird einem nicht geholfen. Als Mensch wird man da nicht behandelt. Abgefertigt wie fie! Das einzige was mir zur Not noch bleiben würde ist ein Versuch in Berlin in einer Klinik unter zu kommen. Damals war ich erfolglos. Werden eben nur Berliner bevorzugt

Das Krankenhaus hier heißt übrigens Martin Gropius Krankenhaus. Vielleicht mal googeln und die Klinik Bewertungen anschauen. Neurologie ist da OK. Aber die ganzen Psychatrie Stationen, Horror. Und die Leute übertreiben auch nicht ein Stück mit ihren Bewertungen.

10.09.2017 11:36 • #46


la2la2
Zitat von Tittopatti:
Mit dem 5htp bin ich abends bei 200mg. Nebenwirkungen konnte ich keine feststellen. Wirkung na so richtig weiß ich das nicht. Also wenn dann minimal bisher.

5 HTP ist auch nicht optimal bei Schlafproblemen. Es wird nur zu einem ganz geringen Teil in Serotonin umgewandelt und dann in Melatonin zum schlafen. Dann besser direkt Melatonin nehmen - wirkt viel stärker als 5HTP.

Zitat von Tittopatti:
Ich bin Tavor abhängig mittlerweile. Bzw Benzo abhängig. Vorher habe ich alprazolam genommen, dann Tavor. Jetzt diazepam a 20 mg früh und abends.

Bei 40mg Diazepam pro Tag ist es KEIN Wunder, dass du Schlafprobleme hast. Bei der Dosis hätte selbst ein Elefant massive Schlafprobleme.....
Seit wievielen Jahren nimmst du denn schon Benzos?
Wann hast du die Abhängigkeit bemerkt?

Zitat von Tittopatti:
Bin am runter dosieren Woche für Woche jetzt. Den entzug überstehe ich sonst nicht.

Wie dosierst du runter? Anfangs jede Woche jeweils 2mg morgens und abends weniger bis 10mg und dann jeweils abends und morgens nur 1mg pro Woche weniger - würde dann 15 Wochen dauern.....


Zitat von Tittopatti:
Ach und von dem Sertralin bin ich komplett runter. Der Arzt weiß davon noch nix. Auch von dem Diazepam nicht.

Dann brauchst du auch kein Sertralin oder sonstigen Chemiekram. Dann reicht es vielleicht langsam die Benzos auszuschleichen und das Schlafproblem löst sich in Luft auf.

Zitat von Tittopatti:
Hatte ich erwähnt das ich bereits zum entzug war vor kurzem? Glaube nicht Tavor von 5-6 mg runter auf 0 in 2 Wochen. Das ist Folter. Hatte so schwarze Gedanken, ich musste da raus.

Wenn du das alleine zu Hause do-it-yourself über viele Wochen ausschleichst und keine schweren Entzugserscheinungen bekommst, gibt es auch keinen Grund mit dem Problem zu einem Arzt zu gehen oder gar stationär irgendwo hin. Was man alleine schafft macht einen langfristig stärker.

Zitat von Tittopatti:
Z- Medikamente zum Schlafen gibt mir auch der Schlafmediziner nicht. Auch sonst keine Schlafmedikamente. Eigentlich dachte ich, er ist der Experte und hilft in irgendeiner Form.

Zuerst die Benzos langsam auf 0 ausschleichen. Dann noch 1-2 Monate komplett ohne Benzos abwarten. Erst wenn dann noch massive Schlafprobleme bestehen auch nur ansatzweise über Chemiekram zum Schlafen nachdenken! Davor auf keinen Fall.

Zitat von Tittopatti:
Denke Tiefen Psychologe wäre besser. Angefangen von meiner Kindheit bis jetzt hin alles ergründen.

Hattest du bevor du Benzos genommen hattest denn Schlafprobleme?
Wenn vor den Benzos alles so weit in Orndung war, gibt es KEINEN Grund nach dem absetzen noch zu irgendeinem Psychiater oder Psychologen zu gehen. Dann genieße einfach das Leben und gut ist.

10.09.2017 12:19 • #47


petrus57
Zitat von Tittopatti:

Nein die Klinik (Suchtstation). Das Krankenhaus hier ist sowieso das letzte. Hier wird einem nicht geholfen. Als Mensch wird man da nicht behandelt. Abgefertigt wie fie! Das einzige was mir zur Not noch bleiben würde ist ein Versuch in Berlin in einer Klinik unter zu kommen. Damals war ich erfolglos. Werden eben nur Berliner bevorzugt

Das Krankenhaus hier heißt übrigens Martin Gropius Krankenhaus. Vielleicht mal googeln und die Klinik Bewertungen anschauen. Neurologie ist da OK. Aber die ganzen Psychatrie Stationen, Horror. Und die Leute übertreiben auch nicht ein Stück mit ihren Bewertungen.


Ich würde dir die Charitee empfehlen. Ich war ja in Spandau in der Klinik, war auch nicht so der Burner. Du hast doch die freie Wahl des Krankenhauses.

10.09.2017 12:29 • #48


Überwindet denn eingenommenes Melatonin die Bluthirnschranke? Was ist von dem Produkt von DM-Markt (Greendoc) mit 0,5 mg Melatonin zu halten?

10.09.2017 12:36 • #49


Uff, da hast du ja schon einiges durch! Das ist der Fluch an diesen Benzos, am Anfang helfen Sie gut zum Einschlafen aber dann ist das Problem noch nicht behoben und man kann dann ohne Benzo halt nicht plötzlich wieder besser einschlafen. Darin liegt die Gefahr, dass man dann halt jeden Abend zu Benzo greift. War bei mir so und ich denke so ging es auch vielen anderen, die abhängig wurden.

Super, dass du das Benzo Problem angehst! Es geht lange bis man da durch ist, aber es lohnt sich!

Leider bin ich mit meinem Laien Medikamenten Latein am Ende, denn ich denke schon, dass ein Schlafförderndes AD gut für dich wäre, bei so massiven Schlafproblemen. Die starken Ängste kommen zum einen vom Entzug, zum anderen auch vom Schlafmangel.

Trazodon (Trittico) wäre eine Option noch, bei einigen hilft das ganz gut, bei anderen nicht. Das müsstest du ausprobieren, wie das bei dir ist. Trimipramin geht auch, das hilft auch ein bisschen gegen die Ängste. Es ist allerdings nicht so ein Hammer wie z.b. Quetiapin, aber vielleicht hilft es die ja, das ist ja sehr individuell mit diesen Psychopharmaka.

Ich wünsche dir viel Kraft für den Entzug und Hut ab, dass du das durchziehen willst!

10.09.2017 16:33 • #50


Freya-Noel

13.08.2019 22:51 • #51


Hi,
bin auch gerade wieder aufgestanden weil ich nicht schlafen kann. Muss um 5.30 normalerweise aufstehen. Eigentlich hab ich jetzt ein paar Tage frei und könnte abschalten aber grübel über die Arbeit nach.

14.08.2019 01:54 • #52


Freya-Noel
Guten Morgen @boneria70

Da hat man ein paar Tage frei und denkt trotzdem über Arbeit nach, was beschäftigt dich denn so?
: )

14.08.2019 08:48 • #53


Hi Freya-Noel,
mach mir oft Gedanken ob ich was vergessen hab und ob mir evtl. ein Fehler passiert ist.
Meine negativen Gedanken haben sich noch nie bewahrheitet aber bekomme das positive nicht in meinem Kopf verankerten. Was genau lässt Dich den nicht schlafen. Ich versuche zu meditieren und Atemtechnik 4/7/8 manchmal hilft es und wenn nicht geht stehe ich auf und schreibe meine Gedanken auf - hilft mir meine Ängste loszulassen.

14.08.2019 18:47 • #54


Pipifax Forte
Hm, ich kriege im Quartal 20 Tabletten Zopiclon verschrieben (nur 20, weil es süchtig macht). Das sind reine Schlaftabletten, die fast schon schlafzwingend wirken und die normale Schlafarchitektur nicht sonderlich stören. Also diese Dinger kann ich für Notsituationen, zur Anwendung über einen kurzen Zeitraum, absolut empfehlen. 20 Stück im Quartal sind vertretbar und ich würde auf eine Verschreibung bestehen, anderfalls den Psychiater wechseln.

Außerdem bekomme ich noch Pregabalin (Lyrica), ein stark beruhigendes und angstlösendes Mittel vergleichbar mit Benzos (GABA-ähnliche Wirkung ), allerdings mit geringerem Abhängigkeitspotenzial. Man kann es daher über einen längeren Zeitraum täglich nehmen. Auch das sollte problemlos vom Psychiater zu bekommen sein, sofern eine mittelschwere bis schwere Angsterkrankung mit im Spiel ist. Ich finde es weitaus angenehmer als Quetiapin, daher kann ich es nur empfehlen.

Mit diesem beiden Medis hab ich meine Schafstörungen im Griff, mehr noch, sie sind nicht länger existent. Ich glaube, wenn die Medis bei mir so gut wirken, tun sie das auch bei anderen Leuten, daher meine Fürsprache.

24.08.2019 02:11 • #55


Ewald
Ich kann mich mehr einschlafen vor Todesangst es lese nur noch im Internet was ich haben könnte und stoße nur auf schlimmste Erkrankungen

24.08.2019 02:30 • #56


Ewald
Hilfe

24.08.2019 02:42 • #57


Schlaflose
Zitat von Ewald:
lese nur noch im Internet was ich haben könnte und stoße nur auf schlimmste Erkrankungen


Hör auf damit und dann wird es dir auch besser gehen.

24.08.2019 12:50 • #58


Ewald
Ich muss

24.08.2019 15:37 • #59


Hast du Angst das du nicht schlafen kannst, oder Angst vor bestimmten Krankheiten die dich vom schlafen abhalten?

10.09.2019 11:46 • #60




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