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S
Hallo Leidensgenossen!!

Ich hatte vor 10 Jahren meine erste PA. Aber um das geht es hier nicht denn ich habe seit dem eigentlich Tagtäglich Symptome.
Es ist nicht so das ich nur Symptome während den Attacken habe und hatte, es ist immer irgendetwas.
Erstens bin ich nur noch verspannt, im ganzen Rücken dadurch habe ich Nacken- Kopf und Schmerzen in der Brust. Mir drückt es die Brust zusammen,so das ich das Gefühl habe das ich kaum mehr Luft bekomme.
Dadurch habe ich auch oft Schmerzen in den Beinen.
Und dazu noch der Schwindel wenn ich den Kopf zu schnell drehe.

Ich habe dazu noch eine chronisches Entfremdungsgefühl das mir den Alltag oft zur Hölle macht. Und dazu kommt noch, das ich schnell müde werde egal ob ich gut schlafe oder nicht.

Es ist ein ewiger Teufelskreis ich lasse mich zwar im Moment nicht unterkriegen aber daurch wird jeder Einkauf, jede Busfahrt, selbst daheim sein zur reinsten Hölle.
Das Problem ist das ich zu oft noch denke das ich sterben könnte. Aber das verrückte ist darann das ich mir das manchmal auch wünsche wegen den Symptomen. Durchleuchtet bin ich von Kopf bis Fuß.

Nun frage ich mich ob das jemand kennt? Das einzige ws mir wirklich hilft ist komplette ablenkung aber ich kann mich doch nicht den ganzen tag über nur beschäftigen!!?

Gruß Sweet0810

19.03.2011 10:30 • 13.07.2011 #1


9 Antworten ↓


T
Hallo Swett0810

alles was Du hier schreibst....ich erkenn mich genau wieder und viele andere hier bestimmt auch...

Jeder Tag dieser Kampf mit sich selbst, alles was man tut und macht kostet so viel Energie. Man ist die ganze Zeit beschäftigt sich auf den Körper zu achten und wehe irgendwas ist nicht normal...

Ablenkung ist wirklich das beste aber...auch das funktioniert nicht immer bei mir...
Nimmst Du irgendwelche Medis? oder machst Du eine Therapie?

Ich grüße Dich

Tina

19.03.2011 11:44 • #2


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Auf der Suche nach Gleichgesinnten!

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Hallo,

mich quälen all die Symptome, die du schilderst, auch.
Ich trage sie im Alltag mit mir rum, mache auch alles wie arbeiten gehen, einkaufen, usw. aber es ist wahnsinnig anstrengende und bringt einen an manchen Tagen an Rande der Verzweiflung.

Solange ich arbeiten gehe geht es und ich bin abgelenkt. Wenn ich aber zu hause bin lenkt sich meine Aufmerksamkeit sofort komplett auf mein Wohlbefinden, die Symptome und auf Fragen wie: warum lebe ich, was kommt danach,.... und ich liege dann da vor dem TV und bekomme vom Programm nur wenig mit weil ich voll und ganz mit mir selbst beschäftigt bin. Das Gefühl des nicht mehr leben wollens kenne ich auch aufgrund der Symptome.

Ich denke immer, wenn ich wirklich mal krank bin ich könnte es nicht erkennen da ich denken würde es sind Symptome der Angst.

Du merkst du bist nicht alleine:-)
rotezora

19.03.2011 12:02 • #3


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Ich bin auch einer von euch^^ mich quellt es ebenfalls

Ständig angst zu haben, wenn man in denn nahrichten oder Medien irgendwas hört was anormal ist hat Mann schon angst. aber dabei ist die angst nicht berechtigt. mittlerweile habe ich es seit 3 Jahren. es freut mich leider zu sehen das es gleigesinnte menschen gibt die das erleiden was ich durchmache.

04.06.2011 22:20 • #4


S
Hallo!

Meine Frage, die ich stellen wollte, erübrigt sich durch eure Zeile. Ich wollte nämlich wissen, ob das jemand kennt, dass man täglich und ständig Symptome hat. Mal sind sie schwächer, mal stärker, aber sie sind immer da!
Und sie sind auch sehr erfinderisch - wenn man denkt, ein Symptom in den Griff bekommen zu haben, meldet sich das nächste. Und irgendwann dreht sich das Rad dann und die Symptome wechseln sich ab.
Ich finde es schön und schade, dass ich nicht allein bin.

Aber ich kann auch ein wenig Mut machen. Ich war unfähig, in einen Lift zu steigen, zu weit von zu Hause weg zu fahren, Einkauszentren zu besuchen, Tunnels waren undenkbar, ... Bin heute von einem Kurzurlaub zurück gekommen, bei dem mehrere Tunnels auf der Strecke lagen. He, ich hab´s geschafft! Bin ziemlich stolz auf mich! Und es waren 17 Tunnels mit einer Gesamtstrecke von 34 km - ich hab sie gezählt!!
Die Symptome kamen und gingen.

Bin drauf gekommen, dass es mittlerweile fast egal ist, was ich mache - die Symptome sind sowieso da! Ich habe beschlossen (in meinem Tempo), alles wieder Schritt für Schritt zu probieren. Immer wieder ein Stückchen mehr. Was kann passieren? Wenn ich zu Hause sitze, fühle ich mich ja auch nicht wohler. Also kann ich mich ja auch z.B. bei einem Spaziergang im Wald unwohl fühlen. So hab ich wenigstens den Versuch gestartet, etwas zu unternehmen. Und irgendwann muss mein Verstand ja mal verstehen, dass er keine Angst zu haben braucht. Ich denke, dass funktioniert am besten durch ständiges Probieren.

Ich nehme einen lieben Menschen mit, der meine Geschichte kennt und kein Problem damit hat, wenn ich dann doch wieder nach Hause möchte. Vielleicht sind´s am Anfang nur 5 min. - aber irgendwann steigert sich die Zeit und man lernt wieder zu LEBEN!

Sternchen

05.06.2011 21:44 • #5


I
Ich mache Grade auch die gleichen Sachen durch Sternchen1, es ist ein Kreis denn Mann nicht los bekommt. und wenn man Verantwortung tragt wie auf ein Kind auf passen, dann hat Mann noch mehr Anspannung alles richtig zu machen oder falsch.

06.06.2011 20:07 • #6


S
Hallo Ibrahim!
Im Grunde kann man gar nichts falsch machen - die Symptome sind ja sowieso da. Doch, man kann was falsch machen - wenn man nichts probiert. Dabei ist es aber egal, ob´s funktioniert oder nicht, Hauptsache, man versucht es. Und wenn´s dann falsch war, naja, dann ist man wieder um eine Erfahrung reicher. Auf keinen Fall sollte man sich einen Druck machen. ich versuche so wenig wir möglich zu denken. Das gelingt mir natürlich nicht immer!

Wenn ich z.B. spazieren gehen will/soll und dabei daran denke, was alles sein könnte, kann ich gleich zu Hause bleiben. Ich versuche dann, es einfach zu machen - wird schon schief gehen. Wie gesagt, nach Hause kann ich immer noch, wenn mmir zu viel wird.

sternchen

06.06.2011 20:39 • #7


G
hallo sternchen!

finde deine einstellung bewundernswert und sehr insprierend !! und ich werde auch versuchen, mich öfter danach zu richten!

ich mach immer den fehler, dass ich mich total überfordere wenn die symptome mal nur leicht sind oder ich gar keine hab (selten). ich versuche dann alles irgendwie nachzuholen was ich verpasse wenn ich mich daheim einigle. und natürlich kommt dann die quittung fürs übertreiben in form der nächsten attacke. ein teufelskreis.

aber ich hab auch die erfahrung gemacht, dass eigentlich alles geht! noch vor einem halben jahr undenkbar, aber ich war mit der firma auf einem zweitägigen betriebsausflug in italien!! es war eine zerreißprobe, weil in der arbeit natürlich niemand bescheid weiß und die angst vor der nächsten attacke sehr groß war. aber - ich habs geschafft!!

vielleicht ist das der schlüssel - egal wie sehr du dich fürchtest, machs einfach trotzdem!
tja wenn das immer so leicht wäre, nicht wahr ?!

lg gänseblümchen

08.06.2011 08:33 • #8


S
Hallo gänseblümchen!

Danke für deine Rückmeldung.

Gratuliere dir zu deinem überstandenen Betriebsausflug!! Gut gemacht!!!

Das mit dem Überfordern kenne ich nur zu gut! Ich hab das auch immer gemacht. Mittlerweile versuche ich daran zu denken, mich nicht zu überfordern bzw. ganz genau auf meinen Körper zu hören. Im Prinzip kündigt er ja eh schon vorher gewisses Unwohlsein an.
Außerdem finde ich es wunderschön, wenn man ziemlich symptomfrei ist und einfach NICHTS macht. Das hab ich nämlich ganz verlernt.
Keine Angst zu haben, auf der Couch liegen und ein Buch lesen. Auch das kann man genießen und dabei überfordert man sich nicht.
Man will dann immer gleich die großen Sachen nachholen, anstatt die kleinen zu schätzen.
Wie gesagt, ich kenne das und versuche es so gut es geht zu ändern.

Was mir auch immer wieder passiert, wenn´s mir mal besser geht - ich vergesse auf die nützlichen und unterstützenden Dinge. Z.B. meditiere ich immer, wenn´s mir schlechter geht. So kann ich mich ca. 45 min. zurückziehen, muss keine Mama sein und kann entspannen. Wenn´s mir dann mal besser geht, denke ich nicht dran bzw. finde keine Zeit. Auch daran arbeite ich.

Hab grad wieder 4 schreckliche Tage hinter mir - heute geht´s zum 1. mal wieder besser.

Bin drauf gekommen, dass, wenn man eine Erkenntnis über sich selbst haben soll, sich die Angst sehr intensiv meldet. Ich bin dann immer total überrascht und weiß nicht, was schon wieder los ist. Wenn ich dann meine persönliche Erkenntnis habe, verschwinden die Symptome (oder werden zumindest leichter) und mir ist klar, warum ich so unten war.

Leider kommen die Erkenntnisse erst so spät - so dass man die Angst oft länger ertragen muss. Wenn´s dann wieder vorbei ist, nehme ich mir immer vor, nächstes Mal genauer in mich hinein zu hören. Aber naja, das ist die Theorie, denn irgendwie schaff ich es beim nächsten Mal auch nicht schneller.

Weißt du, meine Erkenntnis diesesmal war, dass ich es nicht nur einfachn machen/probieren soll, sondern auch endlich aufhören muss, an die Konsequenzen zu denken bzw. von den Konsequenzen Angst zu haben. Wenn man Ängste hat, neigt man dazu, sich nichts mehr zu zu trauen und lässt sich durch andere mehr gefallen, als wenn man keine Ängste hätte. Ich musste /durfte lernen, dass ich zu mir stehen muss, mir nicht alles gefallen lassen darf und hab´s durchgezogen. Ich dachte mir einfach, schlimmer kann´s nicht werden. Und was ist passiert? Es ist jetzt besser als vorher und ich fühle mich besser!

Also hatte mein Zustand die letzten 4 Tage einen Sinn! Wenn man durch ist, ist´s natürlich leicht, das zu realisieren. Wenn man drinnen steckt, bricht die Welt zusammen!
Ich weiß!

Glg, sternchen

09.06.2011 21:53 • #9


F
also das mit den Tunneln und dem Fahrstuhl etc kenne ich auch , aber ich habe das Problem: ich weiss man soll sich seiner Angst stellen, das mache ich auch fleissig heute wars der 5 Stock mit dem Fahrstuhl, am Samstag eine Zugfahrt mit Tunneln. Ich bin dann heifroh wenns zu Ende ist, ich bin aber nicht stolz , sondern einfach nur froh das nichts eingetroffen ist von dem was ich denke was hätte passieren können. ABER: dann passierts halt das nächste Mal. Versteht ihr ? Toll das ichs mich getraut habe, dumm nur das das für mich kein Erfolgserlebnis dastellt , denn was heute vielleicht nicht passiert ist kann mir ja beim nächsten Mal passieren, also gleich Angst beim nächsten Mal . Tips ?

Lg

12.07.2011 23:54 • #10


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