Pfeil rechts
17

Hallo Ihr Lieben,

Ich leider schon lange unter einer generalisierten Angststörung, die natürlich viel nerven kostet.

Es geht mal besser mal schlechter .
Seit 01.07. Bin ich gezwungen nach langer Teilzeittätigkeit in Vollzeit zu wechseln.
Es gibt Tage wo ich meinen Altag mit der Arbeit gerade so schaffe aber ich schaffe es.

Seit dem die Vollzeit tätig näher gerutscht ist habe ich immer mehr Angst entwickelt das ich dadurch einen Zusammenbruch bekomme und nichts mebr auf die Reihe bekomme .
Ich habe so Panik entwickelt vor einem Burnout.

Mein Job ansich ist eigentlich ganz entspannt klar die Einarbeitung in den neuen Bereich kostet Kräfte und die sorge das die Kids die Umstellung gut verkraften.
Alles.im allen aber vollkommen ok, auch weil bald gmder große Sommerurlaub ansteht.
Aber ich habe gerade das Gefühl das mir alles zu viel ist wobei ich denke es ist die angst davor.

Ich muss nun funktionieren, kann so was Angst machen?
Ich weiss es einfach nicht
Hattet ihr schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht?
Liebe Grüße

05.07.2021 17:47 • 10.07.2021 x 2 #1


12 Antworten ↓


Celinamaria
Oh ja! Ich fühle mich total überfordert (nicht die Arbeitsaufgaben) und gehe ungern in die Arbeit, weil mir der Job kein Spaß mehr macht und mich die Angst Panik gerade in der Arbeit ziemlich unter Kontrolle hat. Und dann ist dieser ständige Druck das ich funktionieren muss. Vor allem wenn dich jeder fragt wie es dir geht und du natürlich sagst ''Ja passt schon'' obwohl man am liebsten alles rausschreien möchte...

05.07.2021 19:36 • x 1 #2



Arbeiten gehen mit generalisierter Angststörung?

x 3


Coru
Mir geht es ähnlich. Einfach der Druck es schaffen zu müssen verstärkt schon die Angst. Seit es mehr ist, geht es mir nicht gut. Ich hab auch ständig das Gefühl mir ist alles zu viel. Ich hab schon manchmal Angst vor dem Weg dahin da meine Angst zurzeit stärker ist.

05.07.2021 21:24 • x 1 #3


Celinamaria
Zitat von Coru:
Mir geht es ähnlich. Einfach der Druck es schaffen zu müssen verstärkt schon die Angst. Seit es mehr ist, geht es mir nicht gut. Ich hab auch ...


Jaa ich fühle wirklich mit dir. Aber sich krankschreiben lassen löst das Problem ja auch nicht leider und da ist dann auch wieder meine Gutmütigkeit zu groß. Will niemanden im Stich lassen ach es ist nicht so einfach. Ich orientiere mich aber derzeit um und hoffe das ich bald sagen kann dass ich der Arbeit den Rücken kehre

05.07.2021 21:53 • x 3 #4


Das mit dem Krankschreibung ist so eine Sache.
Mir sagen auch le bleibe doch ein paar tage zu hause aber für mich hat meine Angst dann gewonnen und das möchte ich nicht
Fühlt es sich bei euch auch an als OP der Kopf gleich platzt und einfach ein völliges durcheinander im.kopf ist

06.07.2021 04:53 • x 1 #5


Coru
Ich kann gar nicht genau sagen, wie es sich bei mir anfühlt. Ich hab das Gefühl das ich innerlich gleich platze. Mir wird dann auch immer so komisch, schwitzige Hände.. ich werde ganz verwirrt. Gerade dann hab ich Sorge, dass es jemand sehen könnte und wenn dann noch in dem Moment einer kommt und was möchte sich dann auch nichts anmerken lassen.

06.07.2021 10:49 • x 1 #6


Lilith8990
Kenne ich. Ich bin seit dieser Woche in der Tagesklinik. Um erstmal runter zu kommen und Stabilität zurück zu bekommen. Wird nicht einfach und auch eine berufliche Umorientierung steht im Raum. Mal schauen.

10.07.2021 11:07 • x 1 #7


Railway
Es ist ein selbst gemachter Druck, der einem die Angst hoch kommen lässt. Man darf sich dem nicht hingeben. Man muss versuchen umzudenken. Euch denkt niemand wenn ihr da seid, niemand wenn ihr euch kaputt schafft, niemand wenn ihr krank seid. Deswegen versucht euer eigenes Tempo zu halten, wie es für euch gut tut. JEDEM arbeitgeber ist ein Angestellter mit 80% Leistung lieber als einer, der 120% gibt aber dann krank wird!

Versucht umzudenken indem ihr euch auch mal sagt, wofür ihr auf der Arbeit dankbar seid. Vielleicht die (teilweise) lieben Arbeitskollegen? Vielleicht fur den verständnisvollen Chef? Dankbar, dass ihr einen Job habt und Geld verdient.

10.07.2021 11:20 • x 3 #8


Lilith8990
Zitat von Railway:
Es ist ein selbst gemachter Druck, der einem die Angst hoch kommen lässt. Man darf sich dem nicht hingeben. Man muss versuchen umzudenken. Euch ...

In der Pflege ist es aber nicht möglich langsamer zu machen.

10.07.2021 12:48 • x 1 #9


heartstowolves
Zitat von Lilith8990:
In der Pflege ist es aber nicht möglich langsamer zu machen.

Ich bin in der gleichen Situation und dachte genauso. Aber: Doch, kann man. Indem man runter reduziert und nicht dauernd einspringt. Oder sich eine neue, ruhigere Stelle sucht...ich hab mich jetzt sehr intensiv damit beschäftigt und es gibt doch mehr Bereiche als man denkt, wo man als Pflegekraft langsam machen kann.

10.07.2021 12:51 • x 3 #10


Lilith8990
Zitat von heartstowolves:
Ich bin in der gleichen Situation und dachte genauso. Aber: Doch, kann man. Indem man runter reduziert und nicht dauernd einspringt. Oder sich eine ...

Danke dir für deinen Beitrag. Muss ich mich unbedingt schlau machen.

10.07.2021 12:57 • #11


heartstowolves
Zitat von Lilith8990:
Danke dir für deinen Beitrag. Muss ich mich unbedingt schlau machen.

Gerne..kommt natürlich drauf an, ob es die Sachen auch in deiner Nähe gibt aber was definitiv stressfreier ist als am Bett (KH oder Pflegeheim) zu arbeiten: Dialyse, Hospiz, Gesundheitsamt, MDK, Berater bei der Krankenkasse, Sanitätshaus, Vertreter Medizinprodukte, Reha. Man kann auch Fortbildungen machen, um dann z.B. in einer Arztpraxis zu arbeiten wie Wundexperte bzw. Wundmanager, Diabetesberatung. Und das ist nur ein kleiner Teil dessen, was möglich ist.

10.07.2021 13:06 • #12


Railway
Zitat von heartstowolves:
Gerne..kommt natürlich drauf an, ob es die Sachen auch in deiner Nähe gibt aber was definitiv stressfreier ist als am Bett (KH oder Pflegeheim) zu ...

Oder in der Krankenversicherung zum Beispiel. Wenn man sich einen bürojob vorstellen kann.

10.07.2021 13:25 • #13



x 4





Mira Weyer