Zitat von ManicPanic: Falls möglich irgendwo an den Rand oder Nahe einer Tür hinstellen/setzen. Also schauen, dass es „Fluchtwege“ gibt. Das ist Sicherheitsverhalten, aber in solchen Situationen oft hilfreich.
Eigentlich ist es doch vernünftiges und sich selbst gegenüber fürsorgliches Verhalten.
Unvernünftig und leichtsinnig fände ich es, sich voll ins Getümmel zu stürzen nur weil man meint, man müsste es wie alle anderen auch aushalten können. Übertriebenes Sicherheitsverhalten dagegen wäre, gar nicht hinzugehen aus übertriebener Angst es könnte was passieren.
Man fällt ja nicht gleich tot um, aber eine Panikattacke im dicksten Trubel ist auch nicht angenehm, macht Stress, kostet Kraft und gibt einem vor allem das Gefühl zu nichts mehr in der Lage zu sein. Und schürt die Angst vor der nächsten Veranstaltung.
Ich hab' Konzerte immer "mitgenommen", dann aber eben schon ein bisschen drauf geachtet dass ich gut raus komme wenn eine PA kommt oder mir Schwindelig wird. Einmal war es wirklich so, dass ich früher raus bin weil mir die Akustik vom Gefühl her den Schädel fast gesprengt und Angst und Schwindel ausgelöst hat. Ich hatte mir das vorher schon fast gedacht, bin dann aber doch noch hin. Als es nicht mehr ging, habe dann draussen noch ein bisschen was getrunken (und weiter zugehört) und bin dann ganz stressfrei nach Hause.
Und eigentlich mit dem guten Gefühl, etwas gewagt und mich auch getraut, und doch auf mich und meine Bedürfnisse geachtet und danach gehandelt zu haben. Mal kurz gucken, wo die Grenze grade liegt und einen Schritt weiter gehen – aber dann auch wieder zurück.