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Hallo. Ich bin die Kami und hab dieses Forum gefunden und dachte ich versuch es mal hier. Ich denke es ist eine Muskelschwäche und meine Neurologin safst Angst. Ich erläutere mal mein Problem. Uch weis ich leide an generalisierten Angststörungen. Ich hab angst vor großen Menschenmengen, Platz und höhenangst sowie eine Phobie gegen Insekten. Irgendwie ist es bei Schmetterlingen ganz extrem. Und angeblich soll ich auch Angst vor dem Gehen haben. Ich bekam mit 16 mein ersten Rollstuhl da ich ein paar Jahre zuvor als Kind mit grade mal mit 10 Jahren eine Nervenkrankheit bekam welche auf mein ZNS ist. Als es anfang bin ich sehr oft gestürzt ohne zu wissen warum.. Ich kam dann in ne Klinik wo diese Behandelt wurde. Ich habe mich noch einige Jahre hochgekämpft aber irgendwann ging es vorallem draußen nicht mehr mit dem längeren gehen. Nun ist es soweit das ich an einigen Tagen nur wenige Schritte gehen kann. Auch werd ich öfter Steif und kipp einfach um ohne es kontrollieren zu können. Allerdings kommt es mir vor als würden meine Muskeln schlapp machen und ich die Kraft nicht mehr haben. Nun habe ichmir mal überlegt eventuell eine Stationäre Angsttherapie nächstes Jahr zu machen. Nur wris uch nicht so recht ob ich soll oder nicht. Ich weis das ich Hilfe brauche aber hab auch Angst mich meinen Angststörungen zu stellen...Ich hoffe hier auf Rat.

17.12.2018 00:21 • 04.01.2019 #1


38 Antworten ↓


Hallo KamiKatze.

Kein leichtes Thema.

Auf Anhieb weiß ich da leider auch keine Antwort.

Aber sei Herzlich Willkommen hier im Forum!

Vielleicht findest du etwas, was dir helfen kann, oben bei der Suche-Funktion.

LG

17.12.2018 05:49 • x 2 #2



Angst zu laufen - Muskelschwäche

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Pinselspitze
Guten Morgen Kami!

Eine Frage: Du schreibst, dass du mit 10 eine Erkrankung am ZNS hattest, ist es denn sicher, dass deine Laufprobleme nicht damit zusammenhängen können? (Darf ich fragen, welche Erkrankung genau das war?) Und wie siehst du selbst das eigentlich? Empfindest du Angst beim Laufen?

Bist du wegen deiner Angststörungen in irgendeiner Behandlung?

17.12.2018 06:58 • x 1 #3


Ich hatte eine Chorea Minor. Welche das ZBS und Kleinhirn angreift. Wodurch die Bewegungsabläufe demnach auch gestört wurden. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte ich auch eine Beinbetonte Tetraspastik. Meine Neurologin/=Psychiaterin hat mich ja durchgecheckt, sie meint Organisch sei alles okay und die Muskeln auch. Auch das die Probleme beim laufen durch meine Angststörungen kommen, obwohl ich es eher als so empfinde das meine Muskeln nach wenigen Schritten erschöpft sind. Sie rät mir zu einer Klinik für Psychosomatik um eine Therapie zu machen. Ich wäre auch bereit eine zu machen, nur ist das Problem bei mir das ich Angst vor der Angst habe. Hinzu kommt das ich gebürtige Epileptikerin bin und durch Angst bei mir Anfälle ausgelöst werden, weshalb ich einfach den Schalter im Kopf nicht richtig umgelegt bekomme. Und irgendwie bin ich fest der überzeugjng das meine Muskeln schlapp machen. Was würdet ihr mir raten? Eine Angsttherapie machen in einer Klinik für Psychsomatik? Und wie schaffe ich es die Angst vor der Angst zu verlieren? Wie bekomme ich den Schalter im Kopf umgelegt? Ich bekomme gegen meine Angst Prefabalin 3x75mg am Tag und meine Ärztin also Neurologin/Psychiaterin sieht mich auch alle 3 Monate. Den nächsten Termin hab ich am 21.01.19. Also ja in Behandlung bin ich.

18.12.2018 22:33 • #4


la2la2
Hey,
wie alt bist du denn jetzt?

Zitat von KamiKatze:
Ich bekam mit 16 mein ersten Rollstuhl da ich ein paar Jahre zuvor als Kind mit grade mal mit 10 Jahren eine Nervenkrankheit bekam welche auf mein ZNS ist.

Wenn du 6 Jahre nach Ausbruch der Krankheit einen Rollstuhl bekommst, dann ist das doch eine SEHR chronische Krankheit. Wie kommt deine Ärztin dann auf die Idee, dass du jetzt plötzlich diese Nervenkrankheit nicht mehr hättest und es psychisch bedingt sei?

Zitat von KamiKatze:
Und angeblich soll ich auch Angst vor dem Gehen haben.

Und hast du Angst davor umzukippen oder Angst zu gehen oder behauptet das nur deine Ärztin?

Zitat von KamiKatze:
Meine Neurologin/=Psychiaterin hat mich ja durchgecheckt, sie meint Organisch sei alles okay und die Muskeln auch.

Was versteht die unter "durchchecken"? Bisschen "Neurologengymnastik" oder auch MRT, Nervenmessungen, Nervenwasseranalyse auf Entzündungen, usw. usf.?
Hattest du ein Belastungs EKG - falls ja, wieviel Watt hast du geschafft?

Zitat von KamiKatze:
Hinzu kommt das ich gebürtige Epileptikerin bin

Hat also mit Chorea Minor sicher nichts zu tun, weil die Epilepsie schon vorher da war?

Zitat von KamiKatze:
Ich bekomme gegen meine Angst Prefabalin 3x75mg am Tag

Seit wievielen Monaten/Jahren nimmst du die Tabletten schon?
Bewegunggstörungen, Muskelprobleme usw. sind eine mögliche Nebenwirkung von dem Zeug......
Was nimmst du eigentlich noch alles an Medikamenten? Aus anderen Beiträgen von dir geht hervor dass du auch noch seit 9 Jahren 40mg Citalopram und Baclofen tägl. nimmst.....

Zitat von KamiKatze:
meine Ärztin also Neurologin/Psychiaterin sieht mich auch alle 3 Monate.

Die bekommt nur 1x pro Quartal die Fallpauschale...... ist dann profitorientiertes "behandeln".......

18.12.2018 22:59 • #5


petrus57
Zitat von la2la2:
Die bekommt nur 1x pro Quartal die Fallpauschale...... ist dann profitorientiertes "behandeln".......


Ist wie bei meinem Hausarzt. Er lädt mich einmal im Quartal zum EKG, Sono Abdomen, Sono Schilddrüse und zum Laborwerte bestimmen ein. Wenn ich dann aber mal zwischen durch komme, hat er mich schon öfters nicht drangenommen.

19.12.2018 08:48 • #6


kopfloseshuhn
Ich sitze auch im Rollstuhl auf psychischen Gründen.
Vielleicht hilft dir der Begriff dissoziative bewegungsstörung ja weiter? Deine Symptome kommen mir so bekannt vor.
Liebe grüße

19.12.2018 10:59 • #7


Die Epilepsie und Chorea Minor haben nichts miteinander zu tun

19.12.2018 21:36 • #8


Huhu.. Also heute bin ich 25. Wie gesagt meine Ärztin behauptet es sei Angst zu gehen da ich immer wieder Stürze. Aber wenn ich stürze sind das Kurzanfälle. Und nach den Stürzen bin ich tagelang auch immer schwächer. Das komische ist ja auch das ich an einigen Tagen besser laufen kann als an anderen. Manche Tage schaffe ich den weg von mein Zimmer zum Bad nicht allein. Das kann doch keine Angst sein, oder? Die Ärztin von mir sagt es ist Angst. Ich sag eher das es ne Muskelschwäche ist. Die Baclofen nehm ich seid 3 Jahren ungefähr. Die Pregabalin 7 Jahre. Hatte mich verrechnet. Ich bin einfach unsicher und weis nicht was ich glauben soll. Dissoziative Bewegungsszörung sagt mir leider garnichts.
Ich nehm Lamotrigin 3x100mg am Tag. Citalopram 1x40mg. Baclofen 3x10 und Preagabalin 3x75mg

19.12.2018 22:04 • #9


la2la2
Zitat von KamiKatze:
Aber wenn ich stürze sind das Kurzanfälle. Und nach den Stürzen bin ich tagelang auch immer schwächer.

Merkwürdig..... klingt nicht psychisch. Oder bist du "schwächer" weil aufgrund von Prellungen die Bewegungen schmerzen?

Zitat von la2la2:
Was versteht die unter "durchchecken"? Bisschen "Neurologengymnastik" oder auch MRT, Nervenmessungen, Nervenwasseranalyse auf Entzündungen, usw. usf.?
Hattest du ein Belastungs EKG - falls ja, wieviel Watt hast du geschafft?

Bitte einmal beantworten, ob die Ärztin das per Blickdiagnose oder husch-husch Diagnostik entschieden hat oder nach gründlicher Diagnostik

Zitat von KamiKatze:
Manche Tage schaffe ich den weg von mein Zimmer zum Bad nicht allein. Das kann doch keine Angst sein, oder?

Klingt nicht nach Angst. Sitzt du eigentlich die meiste Zeit im Rollstuhl oder wie ist das?

Zitat von KamiKatze:
Die Baclofen nehm ich seid 3 Jahren ungefähr. Die Pregabalin 7 Jahre. Hatte mich verrechnet.

Und das Citalopram seit 9 Jahren?

19.12.2018 22:18 • #10


kopfloseshuhn
Bei mir schwankt es auch sehr was ich kann und was nicht. Wie weit ich laufen kann. Zuhause geht's ganz gut. Draußen fast gar nicht.
Die bewegungsstörung kann man ja googeln.

19.12.2018 23:02 • #11


Naja MRT Nervenmessungen usw wurde gemacht aber laut der Ärztin ist da alles gut. Hauptsächlich sitze ich draußen im Rollstuhl oder auf Arbeit wenn ich länger unterwegs bin. Auch beim Einkaufen brauch ich ihn da ich es sonst nicht schaffe. Weil ich dann nach 10-20 schritten zusammen klappe. Ich weis nicht mehr was ich noch glauben soll. Ich bin verwirrt. Die Ärztin sagt es sei Angst, dadurch auch meine Familie. Ich sage es versagen meine Muskeln. Aber keine Ahnung was ich noch glauben soll.

20.12.2018 14:30 • #12


Icefalki
Kami , dass deine Muskulatur insgesamt abgebaut ist, erschwert die ganze Sache natürlich auch. Leidest du darunter, im Rollstuhl zu sitzen?

Oder ist der Rollstuhl dein Sicherheitsort?

20.12.2018 14:44 • #13


petrus57
Zitat von KamiKatze:
Weil ich dann nach 10-20 schritten zusammen klappe.


Ich schaffe auch höchstens 100 Schritte. Dann beugt sich mein Oberkörper immer weiter nach vorn. Ich denke auch, dass es bei mir auch eher was Psychisches ist, wie es von kopfloseshuhn weiter oben beschrieben wurde. Bei mir ist es ja auch erst seit einem schlimmen Hexenschuss. Seit dem bekomme ich immer zittrige Beine wenn ich stehe oder gehe. Das ist nun schon seit etlichen Jahren so. Wenn ich aber zb. 1mg Tavor nehme, geht das ganz gut.

20.12.2018 16:49 • #14


Schlaflose
Zitat von petrus57:
Wenn ich aber zb. 1mg Tavor nehme, geht das ganz gut.


Dann kann es aber eigentlich nichts Neurologisches sein, sondern etwas Psychisches.

20.12.2018 16:51 • x 1 #15


petrus57
Zitat von Schlaflose:
Dann kann es aber eigentlich nichts Neurologisches sein, sondern etwas Psychisches.


Habe ich doch geschrieben.

Wollte ja auch "Psychisches" schreiben. Denkste mir ist das Wort eingefallen?

LG Petrus

20.12.2018 17:00 • #16


kopfloseshuhn
Jetzt habe ich gerade mal Zeit:
Also beimir fing das schleichend an aber ging dann schnell.
Erst einpaar Tage das gefühl auf eiern zu laufen, dann verlor ich das Gefühl meiner Beine, stumpf bis taub.
Die KOntrolle geht flöten. Ichlaufe wie ein Kleinkind seine ersten Schritte läuft.
Und nachkurzer Zeit knicken mir die Beine wegh und oich lege mich auf die nase.
Wie lange das dauert ist unterschiedlich. Mal kann ich mit einem vor allem rechts tauben und nicht mehr vorhandenen Bein noch weiterlaufen. ICh tue einfach so, als ob ich wüsste was es tut obwohl ich es nicht spüre. Extremst gewöhnungsbedürftige Situation.
Aber meist knickt mir das Knie weg und dann wars das auch.
Die Kraft und die Koordination ist dann so weit weg, dass ich es mit aufstehen so bald nicht mehr probieren muss.
Ich wackel, ich eiere, ich balanciere wie auf einem Drahtseil mit ausgetreckten Armen auf festem Boden.
Ich sitze seit 8 jahren im Rollstuhl deswegen aber auch nicht konstant.

Natürlich bauen die muskeln ab und man muss vorbeugen. Sehen verkürzen sich. Dagegen gibt es auch Übungen.
Eine Therapeutin hatmir mal gesagt, dass der Körper es verlernen kann zu laufen.
Dann geht nix mehr.
Also los. Ab zur Therapie und gucken, was geht. Was ist Angst? Was ist die psyche?
Ich fühle mich natürlich im Rollstuhl wohler, weil ich weiß ich plumpse hier nicht gleich vor vielen fremden Menschen auf die Fresse.
Aber ich tue was ich kann.
Drinnen gehts viel viel besser und länger. Zu Hause halt. Draußen ist Ende Gelände.
Was die Psyche so alles für einen Spuk mit einem treiben kann ist wirklichunglaublich.
Ich hatte alle möglichen neurologischen tests und dabei kam nie etwas heraus. Es ist psychisch.

20.12.2018 17:37 • x 1 #17

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Ich hab schon im Kindergarten Therapie gehabt das hat sich bis heut nicht geändert. Ich lauf ja nicht auf Eiern oder balanciere. Ich gehe meine Wege drinnen in der Wohnung nur irgendwann hab ich halt ein Gefühl von schwäche. Als wenn meine Muskeln versagen, dann muss ich mich hinsetzen. Weil ich sonst so steif wie ein Brett werde und stürze. Hauptsächlich sind das dann kleine Anfälle durch die Epilepsie. Ich schaffe auch treppen an einigen Tagen nur im sitzen. Weil ich das Gefühl habe das mir die Kraft fehlt und ich dann stürze. Daher hab ich unterwegs immer einen Rollstuhl da ich draußen garnicht laufen kann. Da passiert es schon nach nicht mal 5 Schritten. Ich weis nicht an was es liegt. In der Wohnung muss ich auch immer halt haben und etwas wo ich mich dann kurz ma festhalten kann. Wenn das auch nicht geht müssen meine Eltern helfen.

21.12.2018 00:33 • #18


Schlaflose
Zitat von petrus57:

Habe ich doch geschrieben.

Wollte ja auch "Psychisches" schreiben. Denkste mir ist das Wort eingefallen?

LG Petrus


Dann hast du es aber noch gdändert, nachdem ich es gelesen hatte Vorher stand da definitiv neurologisch.

21.12.2018 06:09 • x 1 #19


petrus57
Zitat von kopfloseshuhn:
Eine Therapeutin hatmir mal gesagt, dass der Körper es verlernen kann zu laufen.


So kommt es mir bei mir auch manchmal vor. Eigentlich läuft man ja automatisch. Ich achte aber oft darauf wie ich laufe. Das scheint aber verkehrt zu sein. Bin da schon öfters über meine eigenen Beine gestolpert.

21.12.2018 08:23 • x 1 #20



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