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Hi alle zusammen ,
denke es gibt wohl schon einige themen mit diesem hintergrund doch möchte ich meine eigene Situation schildern .
Ich bin 32 jahre Männlich , und habe seid knapp 2 und halb Jahren das problem das ich mitlerweile ständig angst habe vor einem Herzinfarkt und der gleichen ... angefangen hat es im oct 2015 wo ich das erste mal ins krankenhaus bin und dachte es sei vorbei dort wurde dann natürlich alles untersucht und gemeint es wär eine Panikattacke und nichts schlimes ... nur ist es leider nicht beim den einen mal geblieben und heute ist es so das ich fast täglich ins Krankenhaus fahren möchte weil ich jeden tag etwas habe ob es ein stechen in der brust ein ziehen im linken arm oder schwindel ist ... ich versuche die syntome meinstens zu ignorieren schaffe es auch oft aber immer wieder mal kommt dieses eine mal wo ich dann einfach nicht mehr kann und dann wieder im KH lande und nach sämtlichen untersuchungen alles wieder in ordnung sein soll ... ich frage mich wie andere leute damit umgehen ich selber habe die probleme meistens nur am abend oder am wochenende meinsten dann wenn ich versuche zur ruhe zukommen , was mich doppelt schwer belastet weil ich selten mal ausgeschlafen oder fit bin .... würde mich freuen um erfahrungen und vieleicht tipps

29.01.2018 20:41 • 03.06.2018 #1


6 Antworten ↓


Hallo Anubis,

bei mir ist das ganze nicht ganz so doll ausgeprägt und auch noch nicht so lang, aber ich kämpfe auch seit 4 Wochen mit meinem Körper. Ich hatte eine Panikattake, (wie ich im Nachhinein erfahren habe) die sich durch extremes Herzrasen geäußert hat + Schweißausbrüche, als das Herzrasen nach 20Minuten abgeklungen ist, hab ich am ganzen Körper stoßweise gezittert und war unendlich kaputt... Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich kurz vorher eine halbe Tüte geraucht habe, welche ich aber bis zu diesem Zeitpunkt immer ohne irgendwelche Probleme täglich genossen habe. Bis zu diesem Abend. Seit jenem Tag höre ich extrem in mich rein, und nehme jedes stechen, pieksen, ziehen, drücken und stolpern war - die zweite Attacke hatte ich letzten Samstagabend aus dem nix, die dauerte nur ca 10minuen aber auch wieder mit Herzrasen, schwitzen und zitternden Beinen beim abklingen (habe vorher nicht geraucht). Extrasystolen habe ich seit 5 Jahren und komme eigentlich ganz gut zurecht, momentan bereiten die mir aber durch die Attacken wieder Schwierigkeiten, weil ich jedesmal wieder anfange zu denken, da stimmt was nicht und nehme die ES daher scheinbar doller wahr... Organisch bin ich laut Kardiologen und Hausarzt gesund, Belastungs EKG und Ultraschall vom Herz ohne Befund. Ich probiere momentan Osteopathie aus, da es durchaus auch vom Rücken kommen kann und habe auch einen Termin in einer psychosomatischen Praxis, da es evtl auch psychisch bedingt ist, hatte in der Vergangenheit finanzielle Probleme, die evtl dazu beigetragen haben, oder mich hat der eine Vorfall so fertig gemacht, daß es deshalb immer wieder kommt...Habe teilweise (fast täglich) auch ein ganz fieses Gefühl, so für ca ne Sekunde, das mir den Rücken hochkriecht und ich kurz denke, das wars jetzt, so kurz vor Ohnmacht, aber es passiert nie was und ich hin extrem angespannt am ganzen Körper, selbst wenn ich liege! im Moment bin ich eben dabei raus zu finden was es ist, denn ich will es dringend loswerden! Bin übrigens weiblich, 33 rauche nicht mehr, weder das eine noch das ANDERE esse normal, mache zu wenig sport, aber auch das soll sich ändern - was hast du denn bis dato schon unternommen? Käme der Rücken evtl in Frage? Irgendwelche seelischen Sorgen? Es klingt wie bei mir nach Panikattacken oder Angst vor der Angst Attacken, ich hatte nie gedacht, dass der Kopf sowas mit einem machen kann, aber siehe da, bei mir ist es übrigens auch vorwiegend in Ruhe so, weil man da eben nicht abgelenkt ist ... Sorry für den langen Text Ich hoffe es hilft ein bisschen zu lesen, dass du nicht alleine bist! LG Polly

29.01.2018 21:33 • #2



Angst vorm Kreislauf versagen, wie Herzinfarkt usw

x 3


Hey Polly.P ,
also Osteopathie hab ich schon hinter mir war 2 mal dort es hat mir zwar kurzeitig geholfen weil ich danach schon recht enspannt war aber 2 tage später kammen die leiden , leider wieder zurück .
Zum ausslöser denke ich , das es einfach die erste Panikattacke war diese kamm auch nach einen ich sage mal feierwüttigen wochenende ... bloss hatte ich sowas noch nie zuvor erlebt allgemein war ich sowieso nie krank und naja da fing dann auch schon die im körper hineinhören Problematik an .
Wie bei dir achte ich auch auf jedes kleine bisschen ... geraucht habe ich auch nur ab ind zu was bestimmtes aber auch sofort aufgehört nach der Attacke , September wurde bei mir dann mal eine chronische magenschleimhaut Entzündung gefunden aber auch nach dieser fing alles wieder von vorne an .... was die bewegung angeht die hab ich zu genüge durch meine Arbeit dort hab ich auch seltender probleme nur wenn ich dann abends zur ruhe kommen möchte gehts es meinstens los .
Mein Plan für die nächsten Monate ist eine Kur mit schwerpunkt somatisierungsstörung durch zubekommen bin noch bis mitte april wegen arbeit in Österreich und danach will ich mich komplett auf mich konzentrieren .

Lg Anubis und danke für deine Teilnahme auch wenn die umstände nicht die besten sind

30.01.2018 21:58 • #3


Hey,

Kur klingt doch schon mal prima, ich drücke die Daumen, dass die Krankenkasse mitspielt! Eigentlich ist es beeindruckend, was die Psyche unterbewusst mit einem anstellen kann. Wir sollten uns nur nicht sobdrauf einlassen, aber trotz dieser vernünftigen Einsicht der Dinge, hört es trotzdem nicht auf. Ich habe übermorgen mein Erstgespräch in einer psychosomatischen Praxis nachdem ich gestern einen psychometrischen Vortest gemacht habe und Fragen zu meinen Beschwerden beantworten musste. Laut dem Test könne die wohl schon erahnen ob es "nur" eine Depression mit Panikattacken ist, oder eine Angststörung. Während dem Ausfüllen hätt ich mir anhand der Fragen die Diagnose Angststörung sofort unterschrieben. Bin jedenfalls sehr gespannt, ob es funktioniert... Ich hoffe es so sehr, mein Mann möchte nämlich gern seine Frau zurück und ich will auch wieder die sein, die ich noch vor vier Wochen war, ich bin ein sehr lebensfroher, selten schlecht gelaunte Mensch mit enormen Spaß am Leben und ich bemüh mich auch mich nicht unterkriegen zu lassen, aber da ich momentan oft abwesend, zerstreut und vergesslich bin und mich nicht richtig konzentrieren kann, weil ich ständig mit mir selbst beschäftigt bin und nicht entspannen kann, fällt das natürlich auch meinem Mann auf und den anderen Mitmenschen und Kollegen... Eine blöde Phase, ich hoffe, dass wir das schnell besiegen können. Hast du denn schon eine ambulante Therapie beim Psychologen hinter dir?

LG
Polly

31.01.2018 00:57 • #4


Nabend ,
Zur deiner frage , nein hatte noch keine abulanten Sitzungen , war damals mal bei einem anderen Arzt als bei meinen Hausarzt weil es mir wieder mal so schlecht ging und der hatte mir quasi dann die augen geöffnet das es halt schon eine starke Somatisierungsstörung ist und besser stationär behandelt werden sollte weil man so einfach besser sich auf die ganze sache konsentrieren kann und nichts einen ablenken kann , ich hoffe einfach das ich es durch boxen kann so oft ich die letzten 2 jahre im KH war ist das wohl nur ein kleiner betrag für die kasse .
Hoffe auch das wir das für uns beide in den griff bekommen , kenne nur zugut das problem das es auch die freunde und Familie sehr mitbelastet , ich selber bin auch wie ausgewechselt eher zurückgezogen als wie früher sehr aktiv und Unternehmungs lustig , die Psyche ist schon nicht zu unterschätzen hätte nie gedacht das mir jemals sowas passien könnte und nun habe ich damit seid mehr als 2 jahren zukämpfen.
Ich wünsche dir viel erfolg übermorgen und hoffe das du dich schnell wieder fängst aber man sagt ja auch einsicht ist der erste schritt zur besserung , melde dich mal wenn du dort wars und berichte wie es war .

Lg Andre

31.01.2018 19:33 • #5


Hey
ich kenne das auch zu gut.. ich bin erst 21 Jahre jung und weiblich ... ich habe schon immer mal alle paar Monate ein kurzes stechen im Herzbereich gehabt hab mir nichts dabei gedacht (so in der realschulzeit) ich habe mittlerweile seit einem Jahr deutlichere Beschwerden bekommen .. es wurde ein ekg gemacht da war alles gut habe nur manchmal herzstolpern was einige als unangenehm empfinden aber dass ist es was nur alle paar Wochen mal Auftritt. Vor etwas mehr als 7 Monaten hat mein Stiefvater einen schweren Herzinfarkt gehabt und seit dem nehme ich verdammt jedes kleine ziehen oder nur Unwohlsein im linken brustbereich wahr.. sogar wenn es auf der rechten Seite ist ... du bist damit definitiv nicht allein und ich wusste gar nicht dass es für sowas auch eine Kur gibt.
Für meine Hausärztin ist das Thema gegessen sie sind jung da ist nichts ich fühle mich echt blöd langsam . Letztens war ich bei der inneren Medizin habe Magnesium bekommen nehme es seit dem ca 2 Wochen und ich soll es nicht als Medikament ansehen einfach eine Unterstützung weil das Herz auch nur ein Muskel ist. Aber es hilft nicht dagegen..ich fühle mich sonst besser also nehme ich es weiter.
Bei der Internistin wurde nochmal ein normales ekg gemacht und daraufhin ein belastungs ekg und ein 24 Süd. Ekg. Alle sind super ausgefallen und es weist gar nichts auf mein Herz hin .. *für mich überhaupt nicht vorstellbar ...*
Beim Orthopäden war ich auch ich wurde ich sage mal eingerenkt und muss täglich mit einer (ich hoffe ich schreibe es richtig) Faszienrolle Übungen für die brustwirbel machen. In dem Moment fühlt sich mein oberkörper erleichtert an aber eben nur für den Moment ...
dann wurde gesagt sie sind eine Frau ... es liegt an ihren Brüsten .. sie brauchen mehr brustmuskeln das hilft.. wieder typisch meine Hausärztin .. meine Brüste sind ja auch erst ganz plötzlich in einem Jahr gewachsen *ironie aus* Und ich mache regelmäßig Sport also kann ich mir das kaum vorstellen ...

Mein nächster Schritt wird mir schwer fallen aber ich werde wahrscheinlich einen Psychologen aufsuchen ... ich will endlich diese Angst los werden Schließlich heirate ich nächstes Jahr da will ich angstfrei sein

17.05.2018 06:02 • #6


Sonnenschein03
Hallo,

Ich kenne das auch nur zu gut. Ich hatte bereits in jungen Jahren meine erste Panikattacke, weil ich plötzlich unendliche Angst bekommen habe ich könnte ein Herzleiden haben, dass niemand entdeckt hat, plötzlicher Herztod, etc., ich kam ins Krankenhaus wurde durchgecheckt. Diagnose: Panikattacke, doch damit fing der Horror erst richtig an. In der ersten Zeit war mir immer nur etwas hibbelig und die Schule hat mich abgelenkt, obwohl ich zuvor da nie gerne hingegangen bin. Nach zwei drei Jahren in denen Angstgedanken und Angstsymptome immer latent da waren, kam plötzlich aus dem nichts die nächste Panikattacke und die nächste...Heute habe ich eine Panikstörung, kann kaum noch normale Dinge machen und die Herzneurose frisst mich Tag für Tag auf, zusammen mit der Angst vor dem zu frühen Tod, obwohl ich einige Male im Krankenhaus, bei Hausärzten & auch beim Internisten, dass schlimme ist, dass meine alle meine bisherigen Hausärzte und es waren einige, irgendwann herausgefunden haben, dass ich ein Hypochonder bin, deshalb auch die häufigen Arztwechsel, denn ab diesem Zeitpunkt haben sie mich nicht einmal mehr untersucht etc., wenn ich mit irgendwelchen Symptomen in die Praxis kam, auch nicht als ich einen schweren grippalen Infekt hatte, selbst da wurde mir unterstellt, ich würde mich nur zu sehr hineinsteigern und es wäre alles nicht so schlimm.
Die Angst hat eine riesengroße Zerstörungskraft und ich habe leider auch noch keinen Weg gefunden, wie man ihr erfolgreich entgegen treten kann auch nach einigen Therapien nicht. Man bekommt immer gesagt, man solle einfach leben und sich nicht so anstellen, aber das funktioniert irgendwie nicht, besonders nicht, weil man zum einen durch die Angst eine Lebenseinschränkung erfährt und andererseits sich ja auch gesellschaftlichen Normen unterwerfen muss. Bei mir hat es definitiv seelische Ursachen, für die ich mir jedoch keine Lösung weiß und bei Psychologen habe ich immer nur den Rat bekommen, einfach nicht so viel nachzudenken, sondern einfach zu tun, weil es dafür eben keinen anderen Ausweg gibt und dieses Unverständnis auch von Freunden und Familie treibt mich noch tiefer in den Strudel hinein. Das einzige was mir meistens, zumindest oberflächlich hilft, ist die Natur. Da schaffe ich es oft die Ängste und angstmachenden Gedanken abzustreifen und zumindest etwas unbeschwert zu sein, leider löst das oftmals im nachhinein manchmal eine noch größere Angst vor dem Tod aus, weil ich diese schöne Welt ja nicht verlassen will...ein Teufelskreis.

03.06.2018 17:36 • #7




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Mira Weyer