Ano
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in wenigen Tagen startet mein erster Arbeitstag nach einer zweijährigen Auszeit. Ich leide unter einer generalisierten Angststörung, einer Somatisierungsstörung,depet. Anteilen und auch einer Panikstörung, wenngleich die Panikattacken glücklicherweise eher selten sind.
Außerdem habe ich mit starkem Perfektionismus zu kämpfen und setze mich selbst enorm unter Druck, alles perfekt machen zu müssen.
Mir ist bewusst, dass ich nichts „müssen“ muss, aber ich sehe die Arbeit auch als eine Herausforderung, um zu zeigen, dass ich trotz meiner psychischen Erkrankung beruflich bestehen kann.
Mein Problem ist jedoch, dass ich in Stresssituationen, besonders wenn ich mich nicht zurückziehen kann, oft verkrampfe.*freeze response.
In der Vergangenheit (in stressphasen)war das besonders schlimm, etwa an der roten Ampel oder im Büro, wenn ich mich bedroht fühlte und quasi in eine Art Erstarrung verfiel.
Diese Angst vor der Angst ist natürlich wieder sehr präsent, vor allem weil ich mich so unter Druck setze, nicht aufzufallen und alles perfekt zu machen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein wenig Mut zusprechen könnt. Es ist ein familiäres Büro, kein großer Konzern, aber die Angst bleibt dennoch. Ich sehe das als Chance, wieder finanziell unabhängig zu werden, doch je näher der Tag rückt, desto stärker werden die Ängste.
Vielleicht habt ihr noch Ideen oder Tipps für mich.
Vielen Dank im Voraus
26.11.2025 08:26 • • 16.12.2025 #1
