Angst auf Arbeit zu gehen
Hallo, ich bin neu hier und bin 17 Jahre alt.
Ich habe seit Anfang dieses Jahres Probleme..
Alles fing damit an, dass ich die erste Januarwoche Urlaub hatte (ich mache einen Bundesfreiwilligendienst in einem Kindergarten seit dem 1. September 2016) und in der Woche schon einige Beschwerden hatte.
Diese äußerten sich durch Kreislauf Problemen, Übelkeit, Schwindel und Bauchschmerzen. Dazu war ich noch leicht reizbar und habe den ganzen Tag geweint.
Den Montag den ich eigentlich zur Arbeit müsste, wurde mir Übel und ich musste früh weinen. Ich bin zum Arzt und er meinte ich habe eine Magenschleimhautentzündung und hat mich 3 Tage krank geschrieben. Es wurde jedoch nicht besser und ich bin zu einem anderen Arzt gegangen um mir eine zweite Meinung einzuholen.
Diese Ärztin, bei der ich war, hat mich vollkommen untersucht: Blutabnahme, Urinprobe, Stuhlprobe und Ultraschall. Am Ende auch noch einen Abstrich von meinem Rachen, da ich in der Zeit auch sehr mit Sodbrennen zu tun hatte.
Sie hat mich für weitere 2 Wochen krank geschrieben, da alles unauffällig war.
Es wurde jedoch nicht besser. Zum Wochenende hin ging es mir immer schlechter. Also bin ich das Wochenende noch mal zu einem Arzt der in der gleichen Praxis arbeitet, da die Ärztin, die mich sonst behandelt, an dem Wochenende nicht da war.
Er hat nachgefragt was für Untersuchungen schon gemacht wurden. Ich erzählte ihm alles. Dann fragte er ob ich mit der Arbeit Probleme habe oder sonst irgendwo. Ich wusste es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Er hat aber gesehen wie mir die Tränen in die Augen stiegen und hat mir eine Therapie empfohlen, weil das der Grund sein könnte für meine Probleme. Er hat danach aber gesagt ich solle nächste Woche auf Arbeit gehen.
Das war vor 2 Wochen.
Meine Mutter wollte mich früh zur Arbeit fahren. Auf halber Strecke musste ich anfangen mit weinen und hab am ganzen Körper gezittert. Ich wollte auf gar keinen Fall auf Arbeit!
Sie fuhr mit mir zu dem Arzt und ließ mich krank schreiben. Wir führten ein Gespräch mit meiner Chefin, die mich verstand und alles tat, damit ich mich wieder wohl fühle. Danach hatte ich eigentlich ein Seminar aber meine Mutter hat mich raus genommen.
Nun müsste ich morgen wieder auf Arbeit.
Aber mich plagen seit Freitag schon wieder die Beschwerden. Mir wurde schlecht, so dass ich mich fast übergeben musste. Abends ist mein freund, bei dem ich übernachtet habe, mit seinem besten Kumpel essen holen gegangen.. Jedoch haben sie dort gegessen und danach noch die Freundin von seinem Kumpel abgeholt.
Minute um Minute wurde ich immer unruhiger. Bis ich vollkommen neben der Spur war und Unruhe mich beherrschte. Ich versuchte mich abzulenken, da ich wusste, dass ich gleich eine Attacke bekomme voller angst und Panik. Eine Freundin die das selbe hat, hat versucht mich zu beruhigen, was aber erst klappte, nachdem mein Freund wieder nach Hause kam.
Samstag ging es nicht besser.. Mir war den ganzen Tag schwindlig und übel und ich wollte nur bei meinem Freund bleiben aber er ist abends noch zu einem Geburtstag für eine Stunde. Mir ging es wieder schlechter und ich hab versucht mich durch lesen abzulenken.
Heute früh bin ich 3 Stunden eher aufgewacht als mein Freund und musste die ganze Zeit weinen. Er hat mich dann getröstet und es ging wieder.
Aber ich merke, je fortgeschrittener die Zeit ist, desto mehr Panik bekomme ich und desto mehr möchte ich weinen und schreien..
PS.: Die panikattacken habe ich nur wenn mein freund länger als eine Stunde weg ist, außer ich bin Zuhause, dann weine ich Abends nur, weil er mir fehlt und ich angst habe, dass irgendwas passiert..
Ich hoffe ihr könnt mir helfen..
LG CBM