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Hallo ich gehe nun mal den Schritt und wende mich an euch. Nun zum Thema, wie oben schon steht habe ich Angst ich bin 23 Jahre alt und meine Mutter ist 58 und scheint gesund zu sein. Es gibt tage da denke ich garnicht dran und den nächsten tag also so cirka alle 2-3 Tage spielt in meinem Kopf ein video ab was wäre wenn sie nicht mehr wär. Wie ich die Bude leer mache und sonstige Sachen und dann weine ich weil mir das so verdammt weh tut. Mein Vater ist früh abgehauen und wir haben Guten Kontakt aber meine Mutter War immer schon für mich wie ein heiliger Engel sie ist die beste sie steht immer zu mir ... Mann stellt sich nun die Frage bin ich krank oder ist es normal? Es hatte als Kind ja schon angefangen das ixh gefragt habe ob sie noch lange lebt. Ich hab dazu immer echt komische Gedanken die muss ich nicht erwähnen... Dazu hab Ich ein 1 jährigen Sohn. Vieleicht kennt es ja jemand Und man kann sie mal austauschen ich bitte um Hilfe. Vielen Dank....

18.12.2015 15:58 • 18.12.2015 #1


5 Antworten ↓


Diese Gedanken hatte ich auch. Allerdings war ich da 10 Jahre alt.

Durch den Verlust Deines Vaters hast Du wahrscheinlich Angst, dass Deine Mutter irgendwann auch nicht mehr da ist.

Was da helfen kann, weiß ich auch nicht, aber sagen wir mal so: Deine Mutter dürfte Deine Verlustängste ebenfalls spüren und sich vielleicht auch Sorgen darum machen, wie Du später mal ohne sie auskommst. Das dürfte sie ebenfalls belasten, denn wenn man eines Tages von dieser Welt geht, möchte man gewiss sein, dass die eigenen Kinder stark genug sind und selbständig. Da die Lebenserwartung zumindest in unseren Breitengraden steigt, bleibt Dir sicherlich noch viel Zeit mit Deiner Mutter, die Du aber auch nutzen solltest: Vielleicht solltest Du Deine Verlustängste in einer Therapie aufarbeiten.

Du hast einen kleinen Sohn? Hast Du auch eine Frau/Freundin, lebt ihr zusammen? Habt ihr eine eigene Wohnung? Wie sieht Dein Alltag aus? Gehst Du arbeiten, sorgst Du für Deine Familie?

18.12.2015 16:05 • #2



Angst vor dem Tod meiner Mutter

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Hallo ja ich lebe mit meiner Freundin zusammen wir haben ei e grosse dann den kleinen und eine 3 jährige. Und ich mache zurzeit eine ausbildung als fliesenleger um für die Zukunft ein sicheres leben zu geben immoment sieht es Geld mäßig nicht gut aus da das Gehalt nicht sehr hoch ist.
Seit cirka 6 Monaten kämpft sie auch mit psychischen Störungen angst atarke zwangsgedanken usw manchmal denk ich das mich das genauso verrückt machen wird aber keine Ahnung. Das mit dem denken bei mir geht halt schon als Kind aber ich hab mit meinem Vater Guten Kontakt denke nicht das es daran liegt .
Mfg

18.12.2015 16:15 • #3


Icefalki
Marcel, du darfst das ein bisschen anders sehen. Du hast eine Mutter, die dich liebt und du sie. Das ist ein Geschenk, das viele hier nicht gehabt haben.

Und ja, liebt man einen Menschen, kann man sich in solche Gedanken verlieren.

Egal, was passiert, und das ist jetzt sehr wichtig, ihr habt euch geliebt. Das wird auch der Tod nicht ändern.

Wenn du wieder mal in die Gedankenschleife kommst, dann denke daran, dass auch über den Tod hinaus, diese Liebe bleibt. Diese Bindung wirst du immer haben.

Und mit Ihren 58 Jahren wird sie dir, rein statistisch gesehen, noch lange Jahre erhalten bleiben.

Vielleicht liegt es auch daran, dass es ihr gerade nicht so gut geht. Und das belastet dich.

Also, sei für sie da und sei ihr eine Stütze. Und lasse deine eigenen Ängste ein bisschen außen vor.

Den Tod hält niemand auf, aber solange kein akuter Anlass besteht, bleib im Hier und Jetzt. Und Jetzt hast du sie.

18.12.2015 16:47 • #4


Schlaflose
Diese Angst habe ich auch schon seit langem. Mein Vater ist schon ist vor über 30 Jahren gestorben, als ich 21 war. Vor 13 Jahren starb auch meine Oma und ich habe jetzt nur noch meine Mutter. Sie ist 79. Ich habe auch keine Geschwister und nur ganz wenige Verwandte, die weit weg wohnen. Eine eigene Familie habe ich auch nicht, ich war schon immer alleinstehend.

18.12.2015 17:32 • #5


Zitat:
Egal, was passiert, und das ist jetzt sehr wichtig, ihr habt euch geliebt. Das wird auch der Tod nicht ändern.

Wenn du wieder mal in die Gedankenschleife kommst, dann denke daran, dass auch über den Tod hinaus, diese Liebe bleibt. Diese Bindung wirst du immer haben.


Das würde ich auch so unterschreiben, gut formuliert.

Gerade das Geliebtsein und das, was man erlebt, kann einem keiner je wieder wegnehmen. Es ist ein ewiges Geschenk, dass Du niemals verlieren kannst. Sei dankbar, dass Du das hast
und immer haben wirst, solch eine Liebe ist ein heiliger Schatz. Zeig ihr Deine Liebe, aber zeig ihr auch, dass sie eines Tages beruhigt einschlafen kann und sich keine Sorgen um Dich
machen muss.

18.12.2015 17:57 • #6




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