Pfeil rechts

Hallo ihr lieben

Ich habe seit einigen monaten ein großes problem. Ich habe panische angst davor, dass meine mutter stirbt. Die größte sorge bereitet mir, dass sie krebs bekommt. Nur wenn sie leichte kopfschmerzen bekommt, denke ich, es ist ein gehirntumor. Ich guck ohr auch immer in die augen, ob sie keine unterschiedlich großen pupillen hat, was ja wiederum auf einen hirntumor hinweisen könnte. Man muss dazu sagen, dass meine mutter schon 64 jahre alt ist. angefangen hat das alles als unser hund an leukämie gestorben ist. Ich muss noch hinzufügen, dass ich große panik hatte, selber krebs zu haben, obwohl ich erst 20 kahre alt bin und es so ca mit 14 jahren angefangen hat, dass ich jedes symptom überbewertet habe. Nun mache ich mir um mich keine sorgen mehr sondern um
Meine mutter. Eigentlich sagt mein logischer menschenverstand, dass meine sorgen unbegründet sind aber meine emotionen sind so stark, dass ich ständig daran denken muss.
Das problem ist ja auch, dass ich außer meiner mutter niemanden mehr habe.
Ich hätte ja eigentlich ein ganz gutes leben, wenn mich nicht diese sorgen belasten würden.
Kann mir da jemand vielleicht weiterhelfen oder hat irgendwer von euch sowas schon mal selber erlebt? Würde mich über eure antworten sehr freuen

25.02.2012 13:42 • 28.02.2012 #1


20 Antworten ↓


Du solltest die ursachen für deine Ängste in einer Therapie zu ergründen versuchen. Ob die Ängste unbegründet sind oder nicht ist nebensächlich. Passieren kann immer was aber unwahrscheinlich ist es auch.

25.02.2012 16:43 • #2



Angst vor dem tod meiner mutter.

x 3


Ja genau, ich hab schon mit meinem hausarzt darüber gesprochen und er meinte, ich kann mal zum psychotherapeuten gehen aber es hängt auch mit meinem charakter zusammen, da ich ein eher ängstlicher typ bin

Lg
NastyGirl280491

25.02.2012 17:02 • #3


Täusch dich nicht, wenn dich das so beschäftigt, dass du dich in deinem leben eingeschränkt fühlst, dann solltest du was tun. Und vielleicht ist das ja auch mit ein paar Sitzungen getan und du bekommst Hilfen, die dir beim Umgang damit helfen

25.02.2012 17:11 • #4


Hmm ja ich würd sowas auch ganz gerne mal machen, vllt hilfts. Ich hatte schon mal nen termin aber in dieser zeit gings mir wieder gut und dann bin ich nicht hingegangen... Leider

Lg

25.02.2012 18:08 • #5


Hallo,

ich kenne das nur zu gut. Bei mir bezieht sich das allerdings auf meine Eltern, also Vater & Mutter. Mutter allerdings mehr. Ich denke auch ständig das irgendwas ist. Meine Eltern müssen nur eine Erkältung haben, oder Kopfschmerzen, meinetwegen auch nur ein Herpesbläschen und ich denke sofort an das Schlimmste.
Bin bereits in Therapie, komme aber nur schleppend voran weil ich viele Termine aufgrund meiner Arbeit nicht wahrnehmen kann
Ich empfehle dir eine Therapie zu machen, lass dir von deinem Hausarzt Adressen geben oder suche dir selber welche im Internet.
Wir schaffen das

26.02.2012 13:32 • #6


Hallo
Vielen dank für deine antwort gut zu wissen, dass ich nicht die einzige bin.
Und was musst du eigentlich in der therapie machen? Sind des nur gesprächt die du mit deinem therapeuten führst oder z. B. Rollenspiele oder so?

Liebe Grüße

26.02.2012 13:54 • #7


Nein, da bist du sicherlich nicht die Einzige, da kann ich dich wohl oder übel beruhigen.
Naja, bis jetzt nur Gespräche und zudem habe ich einen Kurs für autogenes Training gemacht und Krankengymnastik, da machen wir so Entspannungsübungen.
Ich frage jetzt mal ganz ungeniert, gibt es denn einen konkreten Anlass dafür das du dir Sorgen um deine Mutter macht? Eventuelle Vorerkrankungen o.Ä ?
Oder sind die Ängste tatsächlich einfach unbegründet und total 'aus der Nase gezogen'?

26.02.2012 19:10 • #8


Aso des hört sich ja interessant an mal abgesehen davon, dass du nicht so oft zur therapie gehst, merkst du da eine verbesserung? Hilft die therapie?
Hmm na ja eigentlich war meine mutter nie schlimm krank, sie ernährt sich gesund, raucht und trinkt net und hat normalgewicht. Aber es kann ja immer etwas passieren. Es gibt so viele leute, die an krebs erkranken und meine mutter ist ja schon etwas älter. Manchmal äußert sich krebs auch erst, wenn es zu spät ist. Das schlimmste ist ja, dass ich jedes symptom, auch wenn es nur tränende augen sind, google und gucke ob es sich nicht vielleicht um irgendeine krebsart handelt  das ist echt belastend...

26.02.2012 21:38 • #9


Hallo NastyGirl280491,

bist Du als Einzelne besorgt um Deine Mutter ?
Hat Deine Mutter selbst Ängste um ihre Gesundheit geäußert ?
Mußtest Du schon mal ungewollt Verantwortung für Deine Mutter übernehmen ?
Kannst Du Deiner Mutter zeigen, wieviel Dir an ihr liegt ?

Gruß
Dirk

27.02.2012 22:29 • #10


hey nastygirl

das problem begleitet mich auch...

seitdem mein vater gestorben ist habe ich angst davor das meine mutter an der selben krankheit stirbt und bei jedem bisschen bei ihr geh ich immer gleich an die decke und sage ihr sie soll zum arzt .

ich kann dich gut verstehn

aber mach dir nicht so einen kopf

hoffe hab nix falsches geschrieben

gruß René

28.02.2012 02:05 • #11


Hallo dirk

Hmm also meine mutter redet manchmal, dass sie bald stirbt weil sie ja so alt ist, dass ihr nur noch paar jahre bleiben und dass man ja nie weiß, was alles passieren kann.
Ich hab noch nie mit ihr über meine ängste gesprochen und möchte dies auch gar nicht. Ich sag ihr auch nie, dass ich sie liebe oder so weil mir das alles total schwer fällt

Liebe grüße

28.02.2012 06:48 • #12


Hallo rene

Vielen dank für deine antwort. Ne hast doch nix falsches geschrieben
Also meine mutter geht fast nie zum arzt weil ja alles halb so wild ist. Auch wenn ich ihr schon 100 mal gesagt habe, sie soll zum augenarzt weil sie tränende augen hat. Ich denke mir dass es vielleicht ein hirntumor sein könnte, auch wenn das kein symptom dafür ist...
Auf jeden fall sagt meine mutter immer, man sollte nicht gleich wegen jedem kleinen wehwechen zum arzt rennen. Aber tumore bereiten manchmal keine schlimmen schmerzen oder dergleichen und es gibt so viele arten, wie sich ein tumor äußert und die symptome auch ziemlich unbedeutend erscheinen können.

Liebe grüße

28.02.2012 06:55 • #13


Hallo,

also wegen der tränenden Augen gibt es da eine simple Erklärung und zwar trockene Augen.
Oder gereizte Augen. In der Apotheke bekommt man da so eine Art künstliche Tränenflüssigkeit oder eine Augensalbe von Bepanthen. Grade bei kalten Wintermonaten wo viel die Heizung an ist kommt das sehr häufig vor. Hatte ich auch endlos lange, total nervig.

28.02.2012 15:06 • #14


Hallo
Hmm aber sie hat des scho ziemlich lange und sie sind manchmal auch rot und die augen tränen noch mehr, wenn sie ihr gesicht eincremt :-/

Liebe grüße

28.02.2012 18:19 • #15


Schlaflose
Dann könnte es eine Allergie gegen die Creme sein, aber es ist definitiv nichts Schlimmes!

Viele Grüße

28.02.2012 18:51 • #16


Ja das hat meine mutter auch gesagt. Aber ich dachte, dass sich eine allergie gegen ne creme anders äußern würde, z. B. Durch hautausschlag oder so.
Aber vielen vielen dank, du hast mich echt beruhigt

Liebe grüße

28.02.2012 19:00 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo nochmal,

also gerrötete Augen zeigen definitiv das sie gereizt sind und das kann tatsächlich davon kommen das die Luft zu trocken ist oder sie sich öfter die Augen reibt ohne es vielleicht zu merken. Grade mit 'dreckigen' Fingern.
Wenn die Creme ätherische Öle enthält kann es sein das diese zu 'scharf' sind und sie die Augen reizen.
Hast du schon mal Minzöl unter die Augen geschmiert? Das zwiebelt
Es kann aber auch sein das, wenn sie die Creme bis unter die Augen reibt, dass sie diese wirklich nicht veträgt.

28.02.2012 20:39 • #18


Achja was ich noch sagen wollte,
diesen Satz hat mir mal mein HA gesagt um mich zu beruhigen

'Wenn man ein Galoppieren hört, sollte man an Pferde denken, nicht an Zebras' sprich, Wahrscheinliches ist wahrscheinlich und Seltenes ist selten

Denke also lieber an gereizte Augen anstatt an einen Hirntumor

28.02.2012 20:41 • #19


Danke mein problem ist aber, dass ich total pessimistisch bin und immer das schlimmste erwarte.

28.02.2012 21:23 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Prof. Dr. Borwin Bandelow