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Hallo,
Bin neu hier und habe mich hier angemeldet da es so nicht mehr weiter gehen kann.
Zu meiner Person bin Männlich und 16 Jahre alt, leide unter Angst und Panikattacken.
Ich war eigentlich immer sehr beliebt, selbstbewusst etc.

Heute ist mal wieder so ein schwerer Tag für mich mir ist schlecht und ich habe leichte Panikattacken. Ich weiß gar nicht wo ich Anfangen soll es fing alles ca. in der 5/6ten Klasse an ich habe mir und mir wurde viel Druck gemacht auf eine weiterführende Schule zu gehen das ich auch geschafft habe, mir war in der Schule schon immer Schlecht aber ich schob es immer auf Sachen wie zB. zu wenig gegessen oder getrunken.
Irgendwann ging es soweit da ich die Schule nicht mehr besuchen konnte weil ich es einfach nicht mehr geschafft habe.
Dann kam der Alk. mit ins Spiel weil ich es anders nicht mehr ausgehalten habe, mittlerweile trinke ich seit einem halben Jahr fast jeden Tag, und Essen kommt des öfteren zu kurz.
Mir ist mittlerweile nicht mehr den ganzen Tag schlecht aber sobald ich in Stress Situationen oder keinen Fluchtweg habe wovor ich mich notfalls noch drücken könnte schlecht und ungut. Meine Freundin mit der ich bald ein Jahr zusammen bin kann ich nur selten sehen weil ich es einfach nicht schaffe, wenn ich daran denke das sie Mittwoch kommen will wird mir wieder ganz schlecht, heute wollte ich weg gehen aber das traue ich mir jetzt irgendwie auch nicht mehr zu obwohl ich da schon des öfteren war und es nie schlimm ist.
Entschuldigung das alles so holprig ist aber ich weiß gerade nicht wo ich Anfangen bzw. Aufhören soll! Gruß

24.04.2011 17:33 • 31.12.2020 #1


23 Antworten ↓


Hallo enola,

Du greifst jeden Tag zur Flasche?

24.04.2011 18:20 • #2



Angst & Panikattacken im Alltag

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Ich denke, Du benötigst professionelle Hilfe. Vielleicht kannst Du das in den Sommerferien mal angehen.

24.04.2011 18:23 • #3


Zitat von DieLiebe:
Hallo enola,

Du greifst jeden Tag zur Flasche?


Leider fast jeden, aber nur B. und das auch nie mehr als 3, ich weiß nicht gut aber immerhin nicht sehr viel, es gibt aber auch ausnahmen am Wochenende mit Freunden.

24.04.2011 18:31 • #4


Hast du jemand mit dem du darüber reden kannst? Vielleicht einen Bruder, Cousin, Eltern, bester Freund,...

Die Panikattacken können von deinem Druck in der Schule kommen. Wie ist denn da deine Situation im Moment?

24.04.2011 19:06 • #5


Zitat von Kathi85:
Hast du jemand mit dem du darüber reden kannst? Vielleicht einen Bruder, Cousin, Eltern, bester Freund,...

Die Panikattacken können von deinem Druck in der Schule kommen. Wie ist denn da deine Situation im Moment?


Kompliziert aber eig. bin ich fertig das heißt ich muss nicht mehr zur Schule gehen.
Reden könnte ich schon, aber keiner kann mir helfen habs schon öfters versucht, aber kam auch nie was bei raus.

24.04.2011 19:09 • #6


Machst du denn jetzt eine Ausbildung? Das heißt im Moment hast du keinen Druck?

Wenn so ein Panikmuster im Kopf erstmal etabliert ist, dann bleibt es auch nachdem der Auslöser weg ist. Das ist etwas das man lernt, genauso wie fahrrad fahren. Und genauso kann man es auch wieder verlernen
Das dauert seine Zeit und ist nicht leicht, aber es geht.

24.04.2011 19:13 • #7


Zitat von Kathi85:
Machst du denn jetzt eine Ausbildung? Das heißt im Moment hast du keinen Druck?

Wenn so ein Panikmuster im Kopf erstmal etabliert ist, dann bleibt es auch nachdem der Auslöser weg ist. Das ist etwas das man lernt, genauso wie fahrrad fahren. Und genauso kann man es auch wieder verlernen
Das dauert seine Zeit und ist nicht leicht, aber es geht.


Ne mache zur Zeit nichts, und ob ich ab September die Ausbildung anfange kann ich nicht sagen, wenn es mir nicht besser geht dann nicht.

24.04.2011 19:20 • #8


Hört sich ziemlich deprimiert an, so als ob du nicht die Motivation hättest etwas zu unternehmen

24.04.2011 19:28 • #9


Zitat von Kathi85:
Hört sich ziemlich deprimiert an, so als ob du nicht die Motivation hättest etwas zu unternehmen


Kann man so sagen, im Moment irgendwie nicht

24.04.2011 19:31 • #10


Das soll kein Vorwurf sein, ich versuch dir zu helfen
Ich versuch zu verstehen was bei dir los ist. Ich würde dir auf jeden Fall raten zu einem Jugendpsychiater zu gehen. Du bist noch sehr jung und du brauchst sicher Unterstützung dabei. Das braucht man ja auch, wenn man sehr viel älter ist.
Lass bitte nicht einfach alles schleifen!

24.04.2011 19:34 • #11


Das wird von selber nicht weggehen, du musst langsam lernen dein Leben in die Hand zu nehmen Haben deine Eltern Verständnis? Vielleicht können sie dir helfen einen Termin zu machen

24.04.2011 19:35 • #12


Hallo Enola,

nach der letzten Trennung und der Trauer hatte ich phasenweise abends auch 3-4 halbe Liter B. getrunken. Ich heulte dann nicht so viel und konnte auch mal einschlafen. Im Supermarkt griff ich routinemäßig zum Sixer und dabei beobachtete mich ein Kollege. Mich durchfuhr ein Blitz und ich schob das B. zurück. Ich fühlte mich ertappt und schämte mich.
Ich konnte es tatsächlich aufgeben, nachdem sich diese neue schlechte Angewohheit schon 3 Monate in meinem Leben hielt.

Wenn Du niemanden zum Reden hast, dann schreibe Tagebuch. Alternativ kannst Du bei jemandem, dem Du vertraust, eine Gesprächstherapie beginnen. Davon halte ich viel mehr, als von Tablettenfresserei - wollte man mir auch immer aufdrängeln. Aber das ist ein anderes Thema, und macht mich auch gleich wieder aggro, wenn ich nur daran denke.

Wenn Du Deine Freundin liebst und ihr vertraust, dann solltest Du mit ihr auch ein ehrliches Gespräch bezüglich Deiner Ängste führen. Ihr seid schon ein Jahr zusammen, da darf man(n) doch auch mal seine verletzliche Seite zeigen, oder was meinst Du!?

Liebe Grüße

24.04.2011 19:46 • #13


Zitat von Kathi85:
Das wird von selber nicht weggehen, du musst langsam lernen dein Leben in die Hand zu nehmen Haben deine Eltern Verständnis? Vielleicht können sie dir helfen einen Termin zu machen


Meine Mutter ist Ärztin aber irgendwie glaube ich nicht das sie es versteht, kann es nicht beschreiben man merkt es mir ja nicht an, da ich mich ein bisschen wiederspreche zB. manche sachen kann ich nicht, aber die ganze Nacht mit Freunden in die Disco zB. geht bzw. ich schaff es aber das es mir dabei nicht gut geht sieht keiner.

24.04.2011 19:49 • #14


Das ist das Problem bei Angststörungen, dass man uns nicht ansieht wie schlecht es uns geht Das kenne ich sehr gut. Aber wenn deine Mutter Ärztin ist, müsste sie Angststörungen kennen. Wenn du trotzdem nicht mit ihr darüber reden kannst, würde ich dir raten mal mit deinem Hausarzt (oder ist das deine Mutter?) drüber zu reden. Der kann dich an einen Psychiater oder Psychologen überweisen. Und der versteht dich auf jeden Fall, denn diese Ängste sind heutzutage sehr weit verbreitet, glaub mir.
Du kannst auch von dir aus einen Psychiater oder Psychologen anrufen und deine Situation schildern, dass du große Probleme mit Angst hast und Hilfe brauchst.

24.04.2011 19:52 • #15


Zitat von DieLiebe:
Hallo Enola,

nach der letzten Trennung und der Trauer hatte ich phasenweise abends auch 3-4 halbe Liter B. getrunken. Ich heulte dann nicht so viel und konnte auch mal einschlafen. Im Supermarkt griff ich routinemäßig zum Sixer und dabei beobachtete mich ein Kollege. Mich durchfuhr ein Blitz und ich schob das B. zurück. Ich fühlte mich ertappt und schämte mich.
Ich konnte es tatsächlich aufgeben, nachdem sich diese neue schlechte Angewohheit schon 3 Monate in meinem Leben hielt.

Wenn Du niemanden zum Reden hast, dann schreibe Tagebuch. Alternativ kannst Du bei jemandem, dem Du vertraust, eine Gesprächstherapie beginnen. Davon halte ich viel mehr, als von Tablettenfresserei - wollte man mir auch immer aufdrängeln. Aber das ist ein anderes Thema, und macht mich auch gleich wieder aggro, wenn ich nur daran denke.

Wenn Du Deine Freundin liebst und ihr vertraust, dann solltest Du mit ihr auch ein ehrliches Gespräch bezüglich Deiner Ängste führen. Ihr seid schon ein Jahr zusammen, da darf man(n) doch auch mal seine verletzliche Seite zeigen, oder was meinst Du!?

Liebe Grüße


Sie weiß es und habe oft mit ihr darüber geredet, sie fragt nur jeden zweiten Tag ob mir heute 'schlecht' war/ist, sie rät mir immer zu so einer Heilpraktikerin zu gehen bei der sie auch mal war, aber ich weiß nicht so recht, bzw. kann mich nicht so richtig überwinden.

24.04.2011 19:55 • #16


Zitat von Kathi85:
Das ist das Problem bei Angststörungen, dass man uns nicht ansieht wie schlecht es uns geht Das kenne ich sehr gut. Aber wenn deine Mutter Ärztin ist, müsste sie Angststörungen kennen. Wenn du trotzdem nicht mit ihr darüber reden kannst, würde ich dir raten mal mit deinem Hausarzt (oder ist das deine Mutter?) drüber zu reden. Der kann dich an einen Psychiater oder Psychologen überweisen. Und der versteht dich auf jeden Fall, denn diese Ängste sind heutzutage sehr weit verbreitet, glaub mir.
Du kannst auch von dir aus einen Psychiater oder Psychologen anrufen und deine Situation schildern, dass du große Probleme mit Angst hast und Hilfe brauchst.


Bei einem Hausarzt war ich auch schon, habe eine Überweisung zu einem Jugend Psychologen bekommen und Anti Depressiva habe ich aber nicht genommen meine Mutter hält davon nichts wenn dann auf natürliche Art bei meinem Problem, die Therapie habe ich aber dann gelassen da es mir nichts gebracht hat zumindest kam es mir so vor.

24.04.2011 19:59 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zu meiner Heilpraktikerin habe ich mein Kind auch immer gerne geschickt. Die Frau brauchte keine Werbung, die lebt auch heute noch von Mundpropaganda.

Jung!, Du brauchst aber dringend eine Ausbildung. Das ist ganz wichtig.

24.04.2011 20:03 • #18


Zitat von DieLiebe:
Zu meiner Heilpraktikerin habe ich mein Kind auch immer gerne geschickt. Die Frau brauchte keine Werbung, die lebt auch heute noch von Mundpropaganda.

Jung!, Du brauchst aber dringend eine Ausbildung. Das ist ganz wichtig.


Ausbildung kann ich jederzeit Anfangen, bei meinem Paten

24.04.2011 20:06 • #19


Hm, Medikamente können schon helfen aber nur begleitend. Sie helfen, deine Symptome zu mildern so dass du mehr Kraft hast die Ursachen deiner Probleme anzugehen. Ich würde das an deiner Stelle mit deinem Arzt besprechen, nur weil deine Mutter nichts davon hält würde ich mich noch nicht davon abhalten lassen. Mir haben Medikamente zB sehr geholfen und ich halte sie auch für unbedenklich WENN man das Ganze von einem Arzt betreuen lässt und gleichzeitig auch eine Therapie macht um an einem Problem zu arbeiten. Meine Mutter denkt da übrigens ähnlich wie deine, bloß keine Medikamente. Wenn du und dein Arzt denken, es sei besser mit würde ich mit ihr nochmal drüber reden.

Zu der Therapie, bei solchen Sachen dauert es schon eine Weile bis man Erfolge merkt. Außerdem ist es enorm wichtig, dass dir der Therapeut symphatisch ist und du ihm/ihr vertrauen kannst. Sonst macht das Ganze absolut keinen Sinn, da geb ich dir recht
Ich würde ein paar Therapeuten ausprobieren bis du einen findest mit dem du gut klarkommst.

Ansonsten kann ich dir noch empfehlen, mal ein Buch über Angststörungen zu lesen. Das hat mir auch sehr weiter geholfen. Die die hier auf der Seite angeboten werden finde ich nicht so gut, wenn du Interesse hast kann ich dir was empfehlen.

24.04.2011 20:06 • #20



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Mira Weyer