Pfeil rechts

hallo,

ich habe ständig große Angst meinen Job zu verlieren, das komische daran ist, dass ich meinen Job hasse. Warum ich trotzdem Angst habe ist einfach, dass ich jeden Montat meine Rechnungen zahlen muss und wenn ich arbeitslos wäre könnte ich das nicht mehr und würde mich wahrscheinlich verschulden. Ich verdiene soviel, dass es gerade zum Leben reicht, kann mir dennoch keine eigene Wohnung leisten und Lebe mit meinen 27 (!) Jahren noch zu Hause. Ich habe Angst, dass ich die nächsten Jahre dort wohnen muss, ich verstehe mich gut mit meinen Eltern, aber ich sehne mich so sehr nach den eigenen vier Wänden. Habe leider auch niemanden, mit dem ich zusammenziehen könnte, um die Kosten zu teilen. Schreibe schon Bewerbungen in der Hoffnung auf einen besseren Job. Außerdem habe ich extreme Angst vor dem Tod, vor dem eigenen und auch dem Tod von Freunden und Familie. Es fällt mir schwer vorzustellen, dass irgendwann mal alles vorbei ist. Es macht mich einfach fertig und ich verdränge solche Gespräche immer. Meine Eltern erkranken sehr oft und es ist schlimm nichts tun zu können.

30.09.2009 13:08 • 16.10.2009 #1


3 Antworten ↓


Silvermoon
Hallo Sakura,

das ist doch schon mal etwas, dass du jetzt schon Bewerbungen schreibst. Da wird bestimmt bald was für dich dabei sein. Bestimmt!!!

Käme vielleicht eine WG für dich in Frage?

01.10.2009 09:23 • #2



Angst davor, den Job zu verlieren oder zu sterben

x 3


huhu sakura, ich kenn das auchnur zu gut, also die Angst vor dem Tod...ein fürchterlicher gedanke und mein ganzes grundübel glaub ich.

06.10.2009 13:19 • #3


Die Angst vor dem eigenen Tod zu überwinden ist eine Mega-Aufgabe, also lieber klein anfangen. Die Angst, den Job zu verlieren. Vielleicht hilft es sich vorzustellen, was denn passieren würde, wenn man arbeitslos wird. Richtig konkret mit vielen Details. Z.B. heisst eine Kündigung ja nicht, dass man von heute auf morgen den Arbeitsplatz verliert. Es gibt Fristen, da kann man meist schonmal 3 Monate planen. Dann wie viel würde man an ALG bekommen? Könnte man kurzzeitig die eigenen Ausgaben reduzieren? Jobsuche mit neuen Aussichten. usw.

Solange dieses gesichtslose Monster Arbeitslosigkeit vor einem steht, bekommt man die Angst nicht weg.

16.10.2009 20:43 • #4




Mira Weyer