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16hemi16
Was plagt dich denn in letzter Zeit besonders?

19.03.2022 14:30 • #21


Bubbles
@16hemi16 es sind so viele Dinge, am schlimmsten ist dieses depressive. Kein Antrieb, keine Freude, immer traurig.
Dann die Herzangst und die Derealisation.

19.03.2022 19:34 • #22



Tagesklinik sinnvoll?

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DarkPhoenix
Hi,

ich finde die Sache mit deinem Therapeuten auch echt krass, Augenverdrehen ist schon heftig, finde ich.

Habe selber positive Erfahrungen in der Tagesklinik gemacht, und von dem, was du so beschreibst, klingt es für mich, als könnte eine Tagesklinik passend sein.

Und wenn es nichts für dich ist, kannst du ja auch wieder abbrechen, aber es wäre den Versuch wert, finde ich.

Warum verdreht dein Therapeut bei dem Thema die Augen? (Sorry, falls du es schon geschrieben hattest)

19.03.2022 22:54 • x 2 #23


Bubbles
@DarkPhoenix keine Ahnung warum er das macht, da waren ja von Anfang an so komische Sachen, die mir aber vielleicht auch nur so vorkommen.

Das erste war das er mir erzählte das er eigentlich keine Langzeittherapie mehr machen möchte weil es ihn nervt die Berichte für die Zulassung zu schreiben.

Dann hat er mir erzählt das Meisterschule erfolgreich beenden und die Welt bereisen eigentlich nicht zu Angst/Panikpatienten passen würde. Dann kommen solche Gedanken ob er vielleicht Recht hat und ich mich nur anstelle das hat mich echt verunsichert.

Ich habe ihm dann gesagt das ich das alles geschafft habe als ich mit Medikamenten eingestellt war.

Ich mache mir jetzt Mal Gedanken wie ich das mit der Klinik machen soll.

20.03.2022 10:34 • x 3 #24


Grace_99
Dieser Mann ist inkompetent! Mir wird richtig schlecht das er Menschen behandeln darf.

Du bist wie du bist richtig. Mit all deinen Wünschen!

Bitte kümmere dich zeitnah um die Tagesklinik und zeig dem Mann den ausgestreckten Arm mit Mittelfinger.

20.03.2022 10:37 • x 2 #25


Bubbles
Wie habt ihr das gemacht mit der Tagesklinik?
Seit ihr schon Krankgeschrieben oder aus der Stationären Klinik dort hin oder habt ihr vorher gearbeitet?

20.03.2022 10:37 • #26


Grace_99
Zitat von Bubbles:
Wie habt ihr das gemacht mit der Tagesklinik? Seit ihr schon Krankgeschrieben oder aus der Stationären Klinik dort hin oder habt ihr vorher ...


Ich war 10 Wochen stationär, hätte von dort in die Tagesklinik gekonnt. Ich war nicht in der Tagesklinik, da ich eine sehr gute ambulante Therapeutin habe.

Ich weiß aber von anderen, dass sie auch ohne stationären Aufenthalt in eine Tagesklinik gegangen sind.

20.03.2022 10:39 • x 3 #27


Bubbles
@Grace_99 der behandelt ja auch nicht erst seit gestern. Ist schon Mitte 50 und schon einige Jahre Therapeut.

Ich muss dazu sagen das die Therapeutin in der Akkut-Therapie die ich Anfang 2021 hatte auch nicht viel besser war.
Die hat Medikamente verteufelt und stur auf dieser Konfrontation Therapie geritten.

Ich glaube Konfrontation hilft Menschen die überhaupt nicht mehr rausgehen oder bei Phobie.
Ich mache ja alles gehe Arbeiten, gehe ins Fußballstadion, fahre mit der Familie weg uns das mit den Symptomen.

Vielleicht hatte ich bis jetzt einfach nur Pech mit den Therapeuten oder es liegt wirklich an mir.

20.03.2022 10:47 • x 3 #28


Grace_99
Pech mit den Therapeuten. Es liegt definitiv nicht an dir.

Als ich seinerzeit Therapeuten gesucht habe, waren da welche dabei wo ich dachte, die gehören auf die Couch, aber sowas von.

Du bist mit Medikamenten gut gefahren. Du denkst, fühlst. Vertrau auf dein Bauchgefühl!

20.03.2022 10:52 • x 2 #29


zWo3
@Bubbles Ich kann dich sehr gut verstehen ich hab von 2008-2010 auch eine VT gemacht damals meine erste und letzte.

Anfangs dachte ich ok das ist ganz gut und bringt mir was aber mit der Zeit wurde die Therapeutin so nervig und Sie hat mir es dann auch mal gesagt das Sie möchte das ich mich weiterentwickle und dich auf der Stelle bleibe. Ich empfand es nicht so als auf der Stelle stehen ich hatte anfangs 2 x die Woche Therapie und später 1 x die Woche ich habe halt ihr dann immer erzählt wie es mir so ging die letzten Tage.

Und das hab ich halt in jeder Sitzung so gemacht bis Sie meinte das Sie das nicht mehr hören könne von diesen Zeitpunkt an hab ich ihr nach dem Mund geredet und die Therapie war für die Katz sozusagen.

Lasst euch nicht alles von den Therapeuten gefallen das sind auch nur Menschen die fehler machen können.

Es gibt gute und schlechte wie in allen Berufen und bereichen.

Probier das mal mit der Tagesklinik das ist glaub ganz gut lass dich da gut einstellen mit den Medis und da hast du auch Kontakt zu Therapeuten evtl findest du da jemand anderen.

Lg

20.03.2022 11:10 • x 2 #30


Bubbles
@zWo3 ja so geht es mir auch, erzähle immer wie es mir geht seit der letzten Stunde und dann ist die Stunde um.

Hatte am Anfang auch auf einmal die Woche gehofft als er mir die Zusage für die Therapie gegeben hat, dann wurden es aus Mangel an Terminen alle zwei Wochen mit der Aussage helfen könne er mir nicht daß könnte ich nur selber.

Das mag ja sein daß man es selber machen muss, nur um zu lernen wie gehe ich ja zur Therapie. Und immer nur zu hören ich solle doch stolz auf mich sein trotz der Krankheit alles zu machen lindert sie leider nicht.

20.03.2022 11:30 • x 3 #31


zWo3
Zitat von Bubbles:
@zWo3 ja so geht es mir auch, erzähle immer wie es mir geht seit der letzten Stunde und dann ist die Stunde um. Hatte am Anfang auch auf einmal die Woche gehofft als er mir die Zusage für die Therapie gegeben hat, dann wurden es aus Mangel an Terminen alle zwei Wochen mit der Aussage helfen könne er mir nicht daß ...

Richtig oder wenn der Therapeut dir sagt das deine Angst so und so nicht möglich ist . Das mag oft schon sein das es nichts mit der Realität zu tun hat aber wenn einem der Kopf es so suggeriert empfindet man es halt einfach in dem Moment so abstrakt wie es halt ist.

Und wenn ein Therapeut es dann als nichtig abtut find ich das extrem Kontaproduktiv. Mein damaliger Psychiater dem hab ich das dann damals mitgeteilt der war extrem Sauer auf die Therapeutin und hat ihr glaub ich dann auch mal die Meinung gegeigt und hat mir gesagt das ist schei. egal und wenn ich 45 Minuten da drin hocke und Weine das ist ihr Job.

Versuch andere perspektiven zu finden damit fährst du besser und du warst ja schon 2 mal aus der Symptomatik raus lass dich gut einstellen und versuch das beste draus zu machen.

Lg

20.03.2022 11:42 • x 3 #32


Islandfan
Ich war vorher auch nicht stationär. Ich habe eine Einweisung durch meine Psychiaterin bekommen, das hätte aber auch die Hausärztin gemacht.
Ich würde an deiner Stelle schon mal bei einer anrufen und dich auf die Warteliste setzen lassen, vorher kann man sich die Klinik auch anschauen, aber manche machen das wegen Corona momentan nicht.
Ich musste aber lange warten, ich habe bei der einen 9 Monate gewartet, in die ich dann schließlich gegangen bin. Eine andere, die ich eine Woche ausprobiert habe, hatte eine Wartezeit von 6 Wochen.

20.03.2022 11:44 • x 3 #33


Bubbles
@Islandfan ich werde Mal schauen und die in Frage kommen anschreiben. Die sind bei uns ziemlich rar und ich möchte auch keine Stunde fahren.

20.03.2022 12:13 • x 1 #34


Islandfan
Bei der einen, in der ich nur eine Woche war, durfte man mit dem Auto fahren. In der anderen gab es Autoverbot für die ganze Zeit, obwohl ich keine neuen Medikamente hatte. Ich hatte das Glück, dass ich von meiner Hausärztin einen Taxischein bekam, weil ich 35 km entfernt auf dem Dorf wohne. Das war Luxus pur. Von Haustür zu Haustür.

20.03.2022 12:21 • #35


Bubbles
@Islandfan Auto-Verbot? Irre, was es nicht alles gibt.

20.03.2022 12:38 • #36


Islandfan
Zitat von Bubbles:
@Islandfan Auto-Verbot? Irre, was es nicht alles gibt.

Ja, Auto und Alk.. Da hat sich am Wochenende aber nicht jeder dran gehalten,das wäre aber im Falle eines Unfalls versicherungstechnisch problematisch geworden.
Sie haben es gemacht, weil viele neue Medikamente bekommen haben und weil die Therapien natürlich auch teilweise belastend waren.
Aber selbst in der Klinik, in der man Auto fahren durfte, hätte man bei einer Medikamentenumstellung eine Woche nicht fahren dürfen.

20.03.2022 12:41 • x 1 #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Bubbles
@Islandfan ich habe schon zweimal Medikamente (SSRI) eingeschlichen, da hat nie einer was gesagt von Auto stehen lassen. Mit Alk. kann ich leben, kann eh keins trinken wegen Angst vor Kontrollverlust.

20.03.2022 13:00 • #38


Islandfan
Zitat von Bubbles:
@Islandfan ich habe schon zweimal Medikamente (SSRI) eingeschlichen, da hat nie einer was gesagt von Auto stehen lassen. Mit Alk. kann ich leben, kann eh keins trinken wegen Angst vor Kontrollverlust.

Ambulant sagt da auch keiner was, aber es war halt das Prinzip der Klinik. Man musste es unterschreiben, dass man in der Zeit nicht fährt. Es stand jetzt nicht im Führerschein und polizeilich wäre es auch nicht verboten gewesen, aber im Falle eines Unfalls hätte die Versicherung nicht bezahlt.

20.03.2022 13:07 • x 2 #39


Bubbles
@Islandfan ja okay, ist ja eigentlich schon richtig es so zu machen.

Bin jetzt gerade wieder hin und her gerissen. Schreibe mir die Kliniken raus die in Frage kommen und im Kopf sehe ich wieder mein Therapeut der die Augen rollt, mit den Schultern zuckt und sagt Tagesklinik kommt nur in Frage wenn es sonst nicht mehr geht.

20.03.2022 13:15 • #40



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