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invisiblemuesli

invisiblemuesli
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Ich hadere gerade mit mir weil ich am Mittwoch ein Erstgespräch für die Suchtklinik bei uns in der Stadt habe. Habe zwei Kinder (14 und 3) und habe meinem Mann gesagt, dass ich Angst habe, dass sie es ohne mich nicht schaffen. Vor allem weil der Große und er sich immer in den Haaren liegen. Auch mein Kleiner hängt so an mir zurzeit, dass ich so Angst habe, ihn alleine zu lassen. Ich würde einen Aufenthalt ca. im August bekommen, aber ich sträube mich noch ein wenig. Das habe ich meinem Mann gesagt und er meinte nur, dass es allen ohne mich besser gehen würde. Vermutlich hat er auch recht damit. Er meint, dass das das Einzige ist, das mich noch retten würde und ich das machen muss. Tut schon weh zu hören, dass man für alle nur eine Bürde ist, aber ich habe so dermaßen Angst vor der Klinik, dass ich nicht mehr schlafen kann. Gott sei Dank begleiten mich meine Eltern zu dem Gespräch, sodass ich nicht alleine bin. Die können das alles nachvollziehen. Aber dass er mich weg haben will, tut schon weh zu hören. Hat vielleicht jemand auch Kinder und einen Klinikaufenthalt hinter sich? Vl. mag das jemand teilen mit mir.
Alles Liebe

10.06.2026 x 1 #1


49 Antworten ↓
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Zitat von invisiblemuesli:
Ja, das denke ich mir auch. Mein Freund ist halt sehr leistungsorientiert - ohne Leistung bin ich quasi nutzlos...nicht böse gemeint, aber ich muss halt arbeiten gehen...was ich ja gerne tue...man wird sehen wie es mit dem Entzug überhaupt klappt. Aber wenn ich nochmal zu Benzos greife, wird er mich verlassen, das ...

Ich finde du stehst unter enormen Druck, dieses ich muss das nun alles schaffen sonst klappt es nicht mehr mit der Beziehung und ich muss danach Leistung erbringen und arbeiten gehen weil du sonst nutzlos für ihn bist.

Ich kenne eure Beziehung nicht und ich möchte auch nicht dein Partner verurteilen weil er so gestresst ist mit der Situation, doch ich weiss nun was du damit sagen wolltest, dass er denkt danach seist du wieder zusammengeflickt und seist wieder die Alte Partnerin von damals, obwohl du selber innerlich bereits weisst, dass es viel länger braucht als er sich das vorstellt und das macht dir sicher Druck und Ängste, ich hoffe du lernst in der Klinik genau dies an zu gehen damit er dich nicht mehr unter Druck setzen kann mit seinen Erwartungen, nicht wegen dem Entzug das ist super dass du das machst aber es gibt ja auch noch psychische Gründe.

27.05.2026 17:56 • x 5 #21


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A


Klinik - ohne mich geht es allen besser

x 3


Sonja77

Sonja77
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Ich habe eben erst dieses Thema von dir entdeckt und durchgelesen…

Bei einigen Aussagen war ich kurz sprachlos und auch kurz sauer….natürlich nicht böse gemeint

Also ich möchte dir nur sagen,bitte sei deinem Partner nicht böse über seine Worte und Sätze dir er gesagt hat..leider wird hier im Forum und auch allgemein meistens nur von dem kranken direkt gesprochen aber nur sehr selten von der Familie die den kranken Tag für Tag begleiten,ertragen,aushalten,sehen,
Erleben,miteinander leben müssen
Das wird leider viel zu oft vergessen was das eigentlich für eine immense „Last“für Partner und Kinder sein muss wenn einer der Eltern dermaßen krank ist

Du hast einiges an schweren Diagnosen und einige teilen wir auch

Ich spreche selbst als Mama denn auch ich hab Kinder Tiere Familie
Und ich muss ehrlich zu mir selbst sein,sie alle haben die Hölle durchlebt mit mir als es mir so schlecht ging,ich hatte meine persönliche Hölle auf Erden sowas wünsche ich echt keinem,aber die Menschen an meiner Seite in meiner Wohnung die das alles miterleben mussten hatten eine ebenso schlimme Hölle auf Erden wenn auch auf eine andere Art und Weise
Bei mir hat das ganze circa 7 Jahre gedauert und wurde immer und immer schlimmer,ich war in 2 verschiedenen Psychiatrien
Das erste Mal 10 Wochen lang und das zweite Mal knappe 9 Wochen lang
Damals war mein kleiner Sohn 7 Jahre alt und hat alles von Anfang an bis zu letzt mitbekommen wie schlecht es Mama ging
Bis zu dem Punkt wo es so schlimm wurde das ich circa 2 ganze Jahre lang meine eigene Wohnung nicht mehr verlassen konnte,also nichtmal nach unten gehen um die Post aus dem Briefkasten zu holen…

Ich habe über Jahre hinweg täglich 3 sehr starke Neuroleptika genommen plus dazu fix ein Benzo jeden Tag und trotzdem ging es mir nicht gut

Ich hab damals bis zum letzten Tag gearbeitet,ich hab es geliebt..bis zu dem Tag wo mich meine Hausärztin „gezwungen“hat mich krankzuschreiben weil es unter keinen Umständen mehr ging denn ich war nicht mehr fähig zu „leben“(was ich alles an Medis durch hab kannst du in meinem Profil lesen)
Bei mir war es dann so schlimm das die erste Psychiatrie sofort Antrag auf Rente gestellt hat,die zweite Psychiatrie hat ebenfalls diesen Antrag befürwortet und ich bin nun seit Jahren zu 100%unbefristet berentet wegen meiner Psyche

Ich kenne also all deine Probleme Fragen und Sorgen
Denn auch ich hab über Jahre Benzos genommen zu wie gesagt 3 weiteren starken Neuroleptika
Ich hatte Kinder
Und ich war sehr sehr lange Zeit in der Psychiatrie und hab über 6 Jahre lang durchgehend Psychotherapie gemacht zu erst bei einer Psychologin danach circa ein Jahr lang bei einer Psychiaterin

Es hatte niemand die Hoffnung die Idee oder nicht mal der Gedanke das es mir mal besser gehen würde denn nichts aber auch gar nichts hatte mir geholfen weder all die Medis noch Kliniken noch Therapie über Jahre
Ich war nach Worten von Klinik ein zu komplexer Fall
Nach Worten von Therapeuten untherapierbar
Nach Worten von Psychiatern trotzdem noch zu „gesund“für das was ich alles erleben musste in meiner Vergangenheit
Kein einziger Mensch hat geglaubt das es mir hätte besser gehen können niemand
Außer mir
Ich hab immer gekämpft und zu allen gesagt
Ich werde es eines Tages schaffen für mich und die die mich lieben und brauchen

Heute bin ich seit circa 19 Monaten komplett stabil symptomfrei beschwerdefrei und nehme keine Medikamente mehr seit einer Weile
Auch mach ich seit einem Jahr keine Therapie mehr
Es geht mir sehr sehr gut,ich würde sagen so zu 85%wie vor dem Ausbruch der Erkrankungen
Ich lebe wieder ein ganz normales Leben wie jeder andere auch und hatte noch keinen einzigen Tag einen Rückfall seit 19 Monaten (Rückfall in die Symptomatik meine ich)ich bin nicht gesund und ich bin nicht geheilt,denn eine komplette Heilung von meinen Diagnosen gibt es nicht…Aber ich lebe so als hätte ich meine Erkrankungen nicht….

Ich hab dir das alles so ausführlich erzählt um dir Mut zu machen,es gibt die kleinen Wunder es kann wirklich passieren das man dieser Hölle komplett entkommt
Gib bitte niemals auf,kämpfe weiter kämpfe um dein Leben um ein besseres Leben und lasse dir niemals von niemandem sagen dass das nicht geht oder nicht möglich ist
Kämpfe für dich und deine liebsten
Du bist viel stärker als du denkst und du kannst es schaffen

Ich wünsche es dir von Herzen und bin unglaublich stolz auf dich das du in die Klinik gehst und dir endlich helfen lässt,der erste Schritt ist getan…Es werden weitere Schritte folgen versprochen

Liebe Grüße Sonja und pass gut auf dich auf denn wir alle haben nur das eine Leben…..Kämpfe dafür damit du es wiederbekommst 🤗

02.06.2026 20:30 • x 4 #41


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Finchen1985
Hallo. 🌷

Ich finde es sehr traurig, dass Dein Mann so mit Dir spricht.

Ich würde bei der Krankenkasse nachfragen, ob Du wenigstens das kleine Kind mitnehmen kannst (sowas wie eine Mutter Kind Kur vielleicht?)

Kannst Du das grosse Kind vielleicht bei Freunden unterbringen?
Dass er versorgt is, aber trotzdem noch in die Schule geht.

Was ich denke wenn ich das lese:
Du musst von diesem Mann weg.

Alles Gute.
Schreib ruhig, wenn Du möchtest. 🌷

x 3 #2


Phaedra
Angesichts dessen, was Du in Deinen anderen Threads über Deinen derzeitigen Zustand schreibst und daß da zwei Kinder drinhängen die diesen Zustand täglich miterleben, glaube ich daß Dein Mann seelisch einfach an der Grenze ist. Und jetzt sieht er den Silberstreif am Horizont, nämlich diese Klinik. Und in dem Moment, wo Du relativierst und eventuell doch nicht hingehen willst, ist ihm klar, daß sich der Zustand fortsetzt oder eventuell noch verschlimmert. Und vermutlich wollte er Dir deshalb mit recht drastischen Worten klarmachen, daß es jetzt an Dir ist was zu ändern und daß so, wie es derzeit ist, es nicht weitergehen darf.
Ich glaube auch nicht, daß Du das kleine Kind mitnehmen solltest. Im Gegenteil, es ist wichtig daß Du Dich voll und ganz auf Dich selbst und Deine Genesung konzentrierst um da wieder rauszukommen.

x 11 #3


invisiblemuesli
@Phaedra
Ja, da hast du vollkommen recht. Er will einfach wieder seine Freundin zurückhaben, aber das wird eben ein langer Prozess werden. Da ich einen Entzug mache, kommt für mich es nicht in Frage meinen Kleinen mitzunehmen. Deshalb möchte ich das, wenn schon, in der Klinik machen. Die sollen das nicht mitbekommen wie es mir dann geht....weil ich weiß, dass das sehr unschön werden wird...
und ja, mein Mann ist komplett an seiner Grenze.....

x 3 #4


Phaedra
Er will seine Freundin wieder zurückhaben, und er will vor allem auch sicher, daß es Dir wieder besser geht. Und manchmal muß man jemanden, den man liebt, auch etwas unverblümter ansprechen, damit der einen Schritt in die richtige Richtung wagt. Sei ihm nicht böse für seine ehrlichen Worte, er hat grad all seine Ressourcen ausgeschöpft.
Du packst das!

x 6 #5


invisiblemuesli
Danke für eure Unterstützung. Ich habe jetzt tatsächlich gestern das Erstgespräch für einen klinischen Entzug gehabt. Wie es aussieht, werde ich Ende Juni einrücken für 3 Wochen und dann 6 Wochen Tagesklinik machen. Ich habe so Bammel davor... 😢 meine Eltern waren mit und haben mich begleitet. 🌺

x 3 #6


Phaedra
Respekt vor Deinem Mut. Klopf Dir ruhig selbst auf die Schulter, dass Du den Schritt wagst und das in Angriff nimmst. Du und Deine Familie, ihr könnt nur gewinnen!

x 2 #7


G
Zitat von invisiblemuesli:
Aber dass er mich weg haben will, tut schon weh zu hören.

Das ist nur deine Interpretation.

Er hat gesagt, dass es allen ohne dich besser geht, weil du aktuell eben krank bist, nicht leistungsfähig, gereizt oder wie auch immer deine Probleme sich zeigen.
Natürlich ist es für den Partner und die Kinder schwer oder anstrengend, wenn sie mittendrin stecken und alles life mitbekommen.
Du bist keine Bürde. Du bist krank.
Um welchen Entzug wovon geht es denn ? Tavor?
Sorry...ich kann deine vorherigen Themen nicht alle nachlesen.
Dein Mann und die Kinder werden klar kommen. Bestimmt. Und wenn es mal chaotisch ist oder gestritten wird, dann ist das so. Davon geht die Welt nicht unter. Sei mal zuversichtlich!

x 3 #8


Laurentius85
@invisiblemuesli

Ich finde die Begründung deines Mannes sehr schwierig. Es kann gut sein, dass er wirklich nicht von dir persönlich, sondern von dem Krankheitsbild gesprochen hat. Das hätte er auch anders formulieren können. Frag vielleicht mal nach, was er genau gemeint hat und du dich nicht als Last fühlen willst, was deinen Aufenthalt nicht leichter macht.

Du solltest schon mit einem guten Gefühl in die Klinik gehen.

Spontan fällt mir nur ein, dass man von der Krankenkasse auch eine Haushaltshilfe bekommen kann.

Ich würde meine KI einfach fragen, was es für Hilfsangebote bei Verhinderung eines Elternteils gibt.

Da muss es doch Hilfsangebote geben, wo eine weitere Behörde wie das Jugendamt oder andere Stellen ein Hilfe für Familien bei Konflikten und Überforderung anbieten.

Hier mein KI Auszug:

"Mögliche Ansprechpartner und Hilfen sind z. B.:
das Jugendamt / Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD)
Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
Beratungsstellen für Familien mit psychisch erkrankten Eltern
Sozialpsychiatrischer Dienst
Familienberatungsstellen
Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern
Krisendienste oder Familienentlastungsdienste
Diese Stellen können unterstützen, wenn:
ein Elternteil in die Klinik muss,
beide Eltern überlastet sind,
Kinder mitbetroffen sind,
oder der andere Elternteil Unterstützung braucht. �
CJD Bildung & Soziales +2
Es gibt auch spezielle Angebote für Familien mit psychisch belasteten Elternteilen, die Beratung, Begleitung und Vermittlung von Hilfen anbieten. �
Essen +2
Oft läuft vieles über das Jugendamt, aber das bedeutet nicht automatisch „Kindeswegnahme“. Häufig geht es erstmal um Unterstützung, Entlastung und Stabilisierung der Familie. �
reddit.com +1
Wenn du möchtest, kann ich dir auch sagen:
welche Stelle meist der erste Ansprechpartner ist,
wie man so etwas formuliert,
oder welche Hilfen speziell für Kinder / Partner / beide Eltern gedacht sind."

x 2 #9


Laurentius85
@invisiblemuesli

Entschuldige bitte, ich konnte meine vorige Nachricht nicht mehr anpassen. Ich hoffe, dass du mich nicht missverstehst.

Hier noch ein ähnlicher Auszug:

"Mögliche Stellen sind z. B.:
Erziehungs- und Familienberatungsstellen
Gespräche mit Eltern, Kindern oder gemeinsam
Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
Unterstützung direkt im Alltag zuhause
Kinder- und Jugendpsychotherapeutische Dienste
Sozialpsychiatrischer Dienst
Jugendamt / ASD
nicht nur bei Gefährdung, sondern auch als Unterstützung
Angebote für Familien mit psychisch belasteten Elternteilen
Dort geht es oft um:
bessere Kommunikation,
Konflikte entschärfen,
Verständnis füreinander,
Entlastung,
Grenzen,
Unterstützung im Alltag,
und Hilfe, damit Beziehungen nicht weiter eskalieren.
Viele Menschen denken beim Jugendamt sofort an etwas Negatives, aber ein großer Teil der Arbeit besteht tatsächlich aus freiwilliger Hilfe und Unterstützung für Familien.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch erklären:
welche Hilfe bei welchem Konflikt sinnvoll wäre,
wie so ein Gespräch abläuft,
oder wie man ohne „großes Drama“ Kontakt aufnimmt."

x 1 #10


invisiblemuesli
@Gedeon Hallo! Bei mir geht es um Praxiten. Ich bin bei der Höchstdosis angelangt und muss davon einfach weg. Ich mag nichts mehr machen. Habe vor allem Angst...mir gehts einfach schlecht und ich merke, dass meine Familie sehr leidet. Ich habe noch keine Nachricht bekommen von der Klinik und werde bald irre.....

#11


invisiblemuesli
@Laurentius85 Danke für deine Bemühungen und deine Beiträge. Ich habe nur eben leider die Schwierigkeit, dass alles alleine durchstehen zu müssen, da mein Partner denkt - naja, ich gehe in die Klinik und er bekommt die "alte" Freundin wieder zurück. Das wird nicht so sein befürchte ich..Ich könnte nie Hilfe für zuhause in Anspruch nehmen, da er dagegen wäre. Mir bleibt nur die Klinik und danach die 6- wöchige Tagesklinik die mir "hoffentlich" hilft. Ich habe solche Angst.

#12


Dunkelbunte
Zitat von invisiblemuesli:
Auch mein Kleiner hängt so an mir zurzeit, dass ich so Angst habe, ihn alleine zu lassen. Ich würde einen Aufenthalt ca. im August bekommen, aber ich sträube mich noch ein wenig.

Viele Kinder spüren, wenn es den Eltern oder wie in deinem Fall der Mutter sehr schlecht geht. Das verunsichert sie und sie suchen noch mehr Halt und wollen beruhigen.
Das ist vermutlich nur ein weiteres Signal, jetzt etwas zu ändern.

Ich würde das Kind nicht mitnehmen. Du weißt nicht wie es dir gehen wird in der Klinik. Willst deinem Kind das zumuten? Soll es Zeuge sein? Noch mehr verunsichert?
Das möchtest du doch nicht verstärken?

Und um Vertrauen zu lernen, musst du loslassen. Die Kontrolle, deinen Mann, deine Kinder und deine Medis.

Suche nicht weiter nach scheinbar plausiblen Gründen, warum du doch nicht in die Klinik kannst 😉Bis August ist noch lang.
Du wirst noch 1000 Gründe in deinem Kopf finden. Aber sind alles die Ausflüchte eines Abhängigen 🍀

x 3 #13


invisiblemuesli
@Dunkelbunte Danke ja, da hast du Recht. Anscheinend darf ich schon Ende Juni in die Klinik...warte schon so auf den Anruf....Ende August bin ich dann fertig mit Tagesklinik, sodass ich im Herbst hoffentlich wieder arbeiten kann. Ich bin so nervös, da hilft fast nichts....gestern hat mein Freund mich zum Streichen des Carports verdonnert weil er meinte, dass mich das ablenkt und Natur mir guttut....war echt lustig eigentlich lachen

x 1 #14


invisiblemuesli
Das Schlimme ist nur, dass ich alles vergesse. Heute habe ich vergessen, dass keine Kinderkrippe ist und mein Freund war voll sauer weil er den Kleinen bringen wollte. Bin dann wie ein Häufchen Elend auf der Couch gesessen und wusste nicht mehr was ich tun soll. Das Vergessen macht mich kaputt.

#15


Dunkelbunte
Zitat von invisiblemuesli:
Ende August bin ich dann fertig mit Tagesklinik, sodass ich im Herbst hoffentlich wieder arbeiten kann.

Nimm dir lieber zu viel als zu wenig Zeit 😉

x 2 #16


invisiblemuesli
Ja, das denke ich mir auch. Mein Freund ist halt sehr leistungsorientiert - ohne Leistung bin ich quasi nutzlos...nicht böse gemeint, aber ich muss halt arbeiten gehen...was ich ja gerne tue...man wird sehen wie es mit dem Entzug überhaupt klappt. Aber wenn ich nochmal zu Benzos greife, wird er mich verlassen, das ist sicher..... traurig( und davor habe ich Angst...das ich das nicht schaffe...

x 1 #17

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Dunkelbunte
Zitat von invisiblemuesli:
Aber wenn ich nochmal zu Benzos greife, wird er mich verlassen, das ist sicher..... ( und davor habe ich Angst...das ich das nicht schaffe...

Mach das für dich und deine Kinder. Das ist am Wichtigstens.

x 1 #18


G
Zitat von invisiblemuesli:
Hallo! Bei mir geht es um Praxiten. Ich bin bei der Höchstdosis angelangt und muss davon einfach weg.

Die Anfangsdosis sollte 25-50 mg Oxazepam (Praxiten) betragen. Danach kann die Tagesdosis erforderlichenfalls auf bis zu 150 mg Oxazepam/Tag gesteigert werden. Die Tagesgesamtdosis beträgt in der Regel 50-150 mg Oxazepam/Tag. Sie kann auf mehrere Einzelgaben mit einer größeren Dosis zur Nacht verteilt werden.

Wieviel nimmst du denn aktuell, wenn du von Höchstdosis sprichst? Und wie lange nimmst du sie schon? Bei welcher Diagnose, wenn du denn eine bekommen hast?

#19


invisiblemuesli
@Gedeon
Also ich nehme aktuell 150 mg Oxazepam und 20mg Paroxetin. Die Benzos nehme ich seit 1 1/2 Jahren und in der Dosis ein halbes Jahr würde ich sagen. Ich habe eine Angst- und Panikstörung, Zwangsgedanken und Zwangsstörung, schwere Depression, emotional- instabile Persönlichkeitsstörung vom Typ Borderline, eine isolierte Phobie (Emetophobie) und kPTPS. Die Benzos nehme ich deshalb, weil es für mich mit den Attacken nicht mehr möglich war zu leben...konnte nicht mehr arbeiten und den Haushalt führen...die gingen über Tage...mir war ständig übel.....

x 1 #20


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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