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Hallo, bin hier seit einiger Zeit stille Mitleserin und nachdem ich mich nun überwunden habe mich anzumelden möchte ich mich erstmal vorstellen.
Ich bin 30 Jahre alt, glücklich verheiratet, habe einen guten Job, ein Häuschen im Grünen...
Eigentlich könnte alles so schön sein wenn da diese Angst nicht wäre die mich nun schon seit ca. 4 Jahren begleitet. Erst habe ich versucht mich davon abzulenken, dann habe ich mir eingeredet und gehofft das es von allein wieder aufhört, leider vergebens. Irgendwann habe ich eingesehen das ich wohl doch professionelle Hilfe brauche da die Angst immer mehr mein leben beherrschte und mir immer im Nacken saß. Naja aber ist gar nicht so einfach darüber laut zu reden. Habe das dann auch immer so vor mir hergeschoben...
Bis ich es vor einem dreiviertel Jahr geschafft habe es meinem Mann zu erzählen der mich da wirklich unterstützt und zu 100% hinter mir steht. Als das alles noch schlimmer wurde habe ich mich an meinem Hausarzt gewandt der mich zum Psychologen überwiesen hat und ich nun dort meinen ersten Termin hatte. Hoffe nun das irgendwann mal ein Lichtblick kommt...
Da ich sonst noch nie mit jemanden über dieses Problem gesprochen habe (hmm wem erzählt man schon das man SO ein Problem hat) wäre es schön hier vielleicht Tipps zu bekommen und sich über nette Gespräche mit Leidgenossen auszutauschen.

Schöne Grüße yv412

11.01.2012 19:42 • 13.01.2012 #1


13 Antworten ↓


Profiangsthase
Hallo yv412,

herzlich willkommen, ich selbst bin auch schon etwas länger stiller Mitleser gewesen und habe mich Anfang des Jahres angemeldet.
Es gibt hier viele nette Menschen, welche dir bestimmt auch etwas zur Seite stehen können, ... geteiltes Leid ist halbes Leid

Wovor hast du denn Angst ?

LG
Angsthase

11.01.2012 21:21 • #2



Ich brauche professionelle Hilfe gegen meine Angst

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hallo,
schön, dass du auch hier neu bist
sei nur wirklich froh, dass dein mann hundert prozent hinter dir steht.... mein mann ist mit dieser neuen situation glaub ich sehr überfordert, der versteht das ganze irgendwie garnicht
lg

11.01.2012 21:23 • #3


Hallo Anny, ja ist schon schwierig sich diese Probleme selbst einzugestehen und vorallem auch laut auszusprechen. Hat mich viel überwindung gekostet und hat auch über 3 Jahre des stillen Leidens gedauert das ich mich meinem Mann anvertraut habe. Ich denke für ihn ist es auch schwer nachvollziehbar aber wenn ich nen Duchhänger habe und heulend auf der Couch sitze ist er schon sehr verständnisvoll.
Auf meinen Termin beim Psychotherapeuten musste ich nur 5 Wochen warten. Das mit den langen Wartezeiten habe ich aber auch schon gelesen. Vielleicht kommt das auf das Bundesland oder die Stadt an...
Hast du sonst jemand mit dem du über dein Problem sprichst? Hab mit Freunden oder Familie noch nie darüber gesprochen weil ich mich doch ein wenig schäme...

Schöne Grüße yv412

11.01.2012 21:57 • #4


hallo,
die haben das ja alle hier mitbekommen habe es dann allen in der familie gesagt, meine eltern machen sich grosse sorgen, tel. wegen terminen sämtl. psy. ab, wollen mir helfen, aber wirklich verstehen tut mich glaub ich von denen allen niemand, kann ich sogar verstehen.... nimmst du medis? lg

11.01.2012 22:04 • #5


Warst du dann beim Hausarzt? Wenn ja was hat er für eine Diagnose? Mein Hausarzt dem ich mich dann anvertraut haben hat mir Dystologs S Tropfen (pflanzlich) aufgeschrieben und für den Notfall Bromazepam die ich aber wirklich nur nehme wenn es gar nicht mehr geht. Weiß nicht wie der Psychologe das sieht und ob ich von ihm dann Medikamente bekomme. Im Moment wäre ich da für alles offen da ich manchmal das Gefühl habe kurz vor nem Nervenzusammenbruch zu stehen weil die Angst einfach nicht aufhören will....

LG yv412

11.01.2012 22:19 • #6


mein HA sagt, burn out / angstzustände..... der hat auch nicht die meiste ahnung in der hinsicht, sagt er selber, deshalb hat er mir ja gleich eine überweisung zum psy. gegeben,
aber ich krieg nirgends einen termin in absehbarer zeit........ komme aus nrw / kleines dorf, hier ist es echt schwierig in der hinsicht leider........

11.01.2012 22:30 • #7


Hallo zusammen, wenn es mit dem Termin zu lange dauert kann man auch eine ambulante übergangstherapie machen. Reden hilft gerade mit dem Umfeld, ist unangenehm aber hilfreich. Für Notfälle hab ich Notfalltropfen dabei 4 auf die Zunge und mir geht's in kürzester Zeit besser.

Lg

11.01.2012 22:41 • #8


Bin auch aus NRW

11.01.2012 22:47 • #9


@ sindi: vielleicht kannst du uns mal den namen der tropfen geben, vielleicht helfen sie uns ja auch in akuten situationen danke

12.01.2012 08:10 • #10


Murnauers Notfalltropfen muss aber kirschpflaume drinnen sein. Soll angstlösend wirken.

12.01.2012 12:33 • #11


danke dir .... sind dir rezeptpflichtig oder kriege ich die einfach so in der apotheke?
lg

13.01.2012 11:01 • #12


Bekommst du ohne Rezept in der aphotheke

13.01.2012 11:36 • #13


super, danke dir
lg

13.01.2012 11:38 • #14



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