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Hey,
ich habe schon einige foren ausprobiert wo ich allerdings nur auf gelächter gestoßen bin. Ich hoffe dass das hier anders wird.

Naja ich erzähl mal kurz.
Also, seit jahren merke ich wie mein selbstbewusstsein und meine selbstachtung immer mehr schwindet. Ich habe immer öfter diese gedanken wie "Ich bin nichts Wert". Wenn mir irgendwas negatives zustößt denke ich meist "Das geschieht dir recht du nichtsnutz". Nun war ich 7 Jahre lang solo, habe dann eine tolle Frau kennengelernt mit der ich 4 Monate zusammen war, dann hat sie mich mal wieder abgeschossen weil sie nen anderen Typen toller findet als mich. In der Feuerwehr(freiwillige) wo ich tätig bin, habe ich mich um die homepage gekümmert, diese wurde mir dann weggenommen weil ich angeblich zu langsam war. Das gleiche war dann bei der öffentlichkeitsarbeit der Fall. Naja ich bin nun an dem Punkt angekommen an dem ich niemanden mehr vertraue. Dann habe ich aber auch Angst allein zu bleiben, doch in einer Beziehung bin ich nur Eifersüchtig und habe Angst wieder hintergangen zu werden. Ich fühl mich als nichts und bin eigentlich immer "Down".

Würdet ihr mir Psychologische oder Psychotherapeutische Hilfe nahelegen?
P.S. Auch davor dahin zu gehen habe ich Angst...

19.03.2012 13:30 • 20.03.2012 #1


3 Antworten ↓


Und du meinst sicher du wärst der Einzige, dem es so geht, nicht? Nur weil die meisten keinen Mut haben darüber zu reden oder zu schreiben, sollte man sich kein falsches oder gar selbstbezogenes Bild von den Gegebenheiten machen. Ich empfinde, dass man heutzutage nur noch abgeschossen wird, im Beruf wie privat. Und dass es nicht an einem selbst liegt, sondern an der Gnadenlosigkeit unserer Gesellschaft und dem blinden Befolgen eigener Interessen der meisten Menschen.

Von mir der Rat - denk einfach um, weder du noch ein anderer hat den Schwarzen Peter... es ist einfach so. Man kann lernen damit umzugehen und sich darüber freuen ab und zu auf Menschen zu treffen, die anders denken, selbst wenn man sich keine gar so große Hoffnungen machen und Durststrecken eher als einen Normalzustand ansehen sollte. Aber das wichtigste ist ja, dass wenn man die Fähigkeit hat Mißstände zu erkennen, daraus folgt, dass man selbst eine andere Denkweise hat. Und das ist doch erfreulich, oder?

Von mir also ein "Nein" auf deine Frage. Wenn du schon Angst davor hast, versuche deine Denkweise auf eine für dich erträglichere Art zu ändern. Manchmal kommt auch so ein Wandel im Laufe der Jahre ganz von selbst.

LG Bird

19.03.2012 19:41 • #2



Professionelle Hilfe ja oder nein?

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Ich kann Bird dahingehend zustimmen, dass viele von dir beschriebenen Probleme ganz viele Menschen haben und das es eine Frage der Sichtweise ist, ob man sich davon runterziehen läst oder nicht. Allerdings glaube ich auch, dass eine Therapie oder eine entsprechende Selbsthilfegruppen einem helfen kann genau diese Sichtweise zu Erlangen und auch zu verinnerlichen so dass man wieder ein gesundes Selbstwertgefühl bekommt und nicht alles auf die eigenen Defizite orientiert betrachtet. Daher würde ich sagen, ja eine Therapie ist sinnvoll. Aber wie tief deine Zweifel in dich selber sind, dass kannst nur du wissen. Aber wenn du wirklich so von Eifersucht zerfressen wirst, dann hat keine zukünftige Beziehung eine Chance auf Zukunft. Und der Kreislauf der Enttäuschung und selbstzweifel setzt von vorne ein. Die Spirale zu durchbrechen ist wichtig und wenn du dafür eine neutrale Anstoßperson nutzt kann dir das nur helfen.

19.03.2012 23:13 • #3


Selbst Psychiater können falsche Entscheidungen treffen. Oft kann man die eigene Lage selbst besser einschätzen, bzw. den richtigen Startpunkt bestimmen..

Bitte beachten - wann bei einer Depression PT nicht angezeigt ist.

http://www.krammerbuch.at/bookData/pdfs ... erapie.pdf

LG Bird

20.03.2012 21:16 • #4