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bunnygucker
Hallo,
Vor einiger Zeit hatte ich mich vorgestellt, ich habe Angst vor Krankheiten, - extreme Angst.
Vor allem was meine Kinder betrifft. Ich selbst habe nur Angst um mich weil ich mir denke,
wenn ich sterbe wer liebt dann meine Kinder so weiter wie ich?


In den letzten Wochen ging es mir eigentlich ganz gut damit.


Heute früh wacht Sohn 1 auf und spielt mit seinem Schniedelwutz herum.
Belustigt stellt er fest: Er ist total angeschwollen an der Spitze. Ein richtiger Knödel drauf.
Aber keine Schmerzen und kein Brennen.


Da hab ich schon gemerkt wie mir das Blut aufsteigt... In den Sekunden hab ich mein Kind
schon mit der Diagnose Lymhdrüsenkrebs auf der KinderOnkologie gesehen. Mir war heiss und kalt
und ich hab ihn sofort gepackt und zum Arzt gebracht.


Dort angekommen war der Knödel schon abgeschwollen und der kleine Schniedelwutz in Summe
noch etwas angeschwollen, aber alles in allem kein Vergleich mehr zu vorher. Arzt hat mit
den Schultern gezuckt und gemeint wenn es öfter vorkommt soll man auf die Kinderklinik zum Ultraschall.


Sohn 1: "So Mama - bist du beruhigt, können wir jetzt endlich in den Kindergarten fahren?"


Er ist in Summe sehr fit, flitzt (wie gestern) 2km ums Dorf, schwimmt am Montag noch frisch fröhlich im Pool, geht Mittwochs zum Fussballtraining, hüpft und springt und futtert rund um die Uhr. Objektiv betrachtet ist mir klar das er nicht sehr krank sein kann.


Aber alleine der Gedanke daran das ihn Krebs oder eine andere Krankheit bedroht schnürt mir die Luft ab.
Vor Fahrradstürzen, Klettern, toben usw. hab ich gar keine Angst, der Kerl ist übersäht mit blauen Flecken von
den wilden Spielen.


In meiner Angst um ihn nehme ich auch gar nichts Positives wahr, so wie z.B. dass heute mein Urintest (ich fürchte mich ja schon seit Monaten vor Nierenversagen) wieder völlig in Ordnung war.


So, danke fürs zuhören. Gehört ein wenig zu meiner Therapie mir das von der Seele zu schreiben!

LG
BG

22.05.2015 12:17 • 24.05.2015 #1


7 Antworten ↓


Perle
Hallo BG,

ich denke auch, dass es gut für Euch als Familie wäre, wenn Du eine Therapie machen würdest.

Bin selbst mit einer überängstlichen Mutter aufgewachsen, was für meine Entwicklung leider nicht förderlich war und im Erwachsenenalter ebenso zu einer Angststörung führte. Ich hätte mich als Kind über eine selbstbewusste Mutter, die mich loslassen kann (auch das ist ja Liebe), gefreut und hätte mich auch selbst freier gefühlt.

In dem Sinne alles Liebe für Euch!

LG, Martina

22.05.2015 14:06 • #2



Akute Angst - brauche wohl professionelle Hilfe

x 3


Zitat von bunnygucker:
Hallo,
Vor einiger Zeit hatte ich mich vorgestellt, ich habe Angst vor Krankheiten, - extreme Angst.
Vor allem was meine Kinder betrifft. Ich selbst habe nur Angst um mich weil ich mir denke,
wenn ich sterbe wer liebt dann meine Kinder so weiter wie ich?


In den letzten Wochen ging es mir eigentlich ganz gut damit.


Heute früh wacht Sohn 1 auf und spielt mit seinem Schniedelwutz herum.
Belustigt stellt er fest: Er ist total angeschwollen an der Spitze. Ein richtiger Knödel drauf.
Aber keine Schmerzen und kein Brennen.


Da hab ich schon gemerkt wie mir das Blut aufsteigt... In den Sekunden hab ich mein Kind
schon mit der Diagnose Lymhdrüsenkrebs auf der KinderOnkologie gesehen. Mir war heiss und kalt
und ich hab ihn sofort gepackt und zum Arzt gebracht.


Dort angekommen war der Knödel schon abgeschwollen und der kleine Schniedelwutz in Summe
noch etwas angeschwollen, aber alles in allem kein Vergleich mehr zu vorher. Arzt hat mit
den Schultern gezuckt und gemeint wenn es öfter vorkommt soll man auf die Kinderklinik zum Ultraschall.


Sohn 1: "So Mama - bist du beruhigt, können wir jetzt endlich in den Kindergarten fahren?"


Er ist in Summe sehr fit, flitzt (wie gestern) 2km ums Dorf, schwimmt am Montag noch frisch fröhlich im Pool, geht Mittwochs zum Fussballtraining, hüpft und springt und futtert rund um die Uhr. Objektiv betrachtet ist mir klar das er nicht sehr krank sein kann.


Aber alleine der Gedanke daran das ihn Krebs oder eine andere Krankheit bedroht schnürt mir die Luft ab.
Vor Fahrradstürzen, Klettern, toben usw. hab ich gar keine Angst, der Kerl ist übersäht mit blauen Flecken von
den wilden Spielen.


In meiner Angst um ihn nehme ich auch gar nichts Positives wahr, so wie z.B. dass heute mein Urintest (ich fürchte mich ja schon seit Monaten vor Nierenversagen) wieder völlig in Ordnung war.


So, danke fürs zuhören. Gehört ein wenig zu meiner Therapie mir das von der Seele zu schreiben!

LG
BG


Mach das nicht! Übertrag nicht deine Angst auf deine Kinder. Dein Sohn bekommt das mit und wird irgendwann auch unsicher werden. Keiner hat was davon wenn du bei " Nichtigkeiten " panisch reagierst.
Denk mal drüber nach ob du das Problem nicht mal therapeutisch angehen willst.

22.05.2015 14:25 • #3


bunnygucker
Ja da stimme ich völlig zu...
Wenn dir jüngste Tochter im herbst in den Kindergarten kommt werde ich mir einen Arzt suchen.

Und bis dahin hoffen dass sich meine Sorgen niemals bewahrheiten

22.05.2015 14:52 • #4


bunnygucker
Und dann wieder die Gedanke....
die wollen dich alle nur beruhigen mit blablabla

Und morgen mußt du mit deinem geliebten Schatz ins krankenhaus und dann finden Sie ein Lymphom und dann ist mein Leben vorbei.

Wie irrational das klingt ist mir natürlich klar... gegen das Gefühl kann ich aber nix tun

22.05.2015 14:58 • #5


Zitat von bunnygucker:
Ja da stimme ich völlig zu...
Wenn dir jüngste Tochter im herbst in den Kindergarten kommt werde ich mir einen Arzt suchen.

Und bis dahin hoffen dass sich meine Sorgen niemals bewahrheiten


Den Arzt würde ich mir an deiner Stelle schon jetzt suchen wegen monatelanger Wartezeit.

22.05.2015 15:24 • #6


Perle
Ich kann nicowersonst da wirklich nur zustimmen. Bitte warte nicht bis Herbst, gehe die Therapeutensuche aktiv und sofort nach Pfingsten an. Deine seelische Gesundheit ist sehr wichtig, für DICH und für DEINE KINDER.

22.05.2015 17:09 • #7


bunnygucker
du hast ja so recht...
der kleine schniedelwutz ist wieder ganz ok, war wohl eine entzündung.


dafür hab ich jetzt ein auffälliges muttermal an ihm entdeckt, das der arzt zwar am 27. Oktober das letzte mal gesehen und für unauffällig befunden hat. aber mir kommt vor es hat sich verändert.


und da ihm durchs permanente zähneknirschen wegen dem beginnenden zahnwechsel zwei milchzähne angebrochen sind hab ich auch angst das seine knochen demineralisiert sind? WAHHHH.. ich schau gleich morgen im telefonbuch nach einem passenden arzt. für mich.


ich liebe meine kinder einfach so, sie sind großartige menschen und so wertvoll. ich würde nicht überwinden wenn ihnen etwas passiert.

24.05.2015 22:02 • #8




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