Zitat von Icefalki:
Hast einen guten Vater. Und wegen deiner Mutter. Erwarte einfach nichts. Weder negativ, noch positiv.
Wenn sie es braucht, wie auch immer zu reagieren, hat das was mit ihr zu tun. Du willst eine Diagnose, willst die richtige Therapie, um mehr geht es nicht.
Es geht auch nicht um mehr. Aber die Aussage meiner Mutter ist immerhin wichtig. Egal wie sie diese macht...
Zitat von Jochanan:
Beruhigen dich eigentlich auch sich wiederholende Dinge sehr?
Ich schaue seit einigen Monaten ein Lets Play von Resident Evil 1 jeden Abend. Ich esse seit einigen Monaten dasselbe. Ich habe zwar über hundert Spiele, aber spiele meistens Resident Evil 4 auf der PS4 oder Subway Surfer auf dem Handy, weil es mich beruhigt.
Meinst du, das liegt an der Angst oder gehört es eher zu Asperger?
Außerdem ist es bei mir so, dass umso mehr Stress ich habe, umso passiver werde ich, bis ich dann gar nichts mehr sage. Es ist wie eine Art Mutismus, in die ich dann verfalle. Ich rede dann entweder kaum oder gar nicht mehr.
Wie unterscheidest du zwischen deine Ängsten und möglichem Asperger, z.B. wenn es um Augenkontakt geht?
Ja. Wiederholendes ist für mich sehr wichtig. Sonst funktioniert gar nichts mehr bei mir.
Du musst schauen, ob es bei dir schon immer so war. Du schreibst seit einigen Monaten. Das ist ein Unterschied.
Bei mir war es z.B. schon immer so. Ich werde ansonsten sehr frustriert und ja, bekomme Angst. Aber wie gesagt war das schon immer so. Mit Veränderungen kann ich auch nur sehr schlecht umgehen. Spontanität ist auch ein riesiges Problem.
Das mit dem Stress ist ja auch ganz normal, dass man dass passiver wird, oder eher aggressiver. Das ist zumindest bei den meisten Menschen so, soweit ich weiß.
Ich werde tatsächlich aggressiver bei Stress.
Ich unterscheide danach, inwiefern es 1. schon immer so war und 2. weshalb z.B. eine Angst da ist.
Zum Beispiel Augenkontakt: Augenkontakt war für mich schon immer schwierig. Als Kind hatte ich (sofern ich mich erinnere) keine Angst davor, habe es aber auch nicht gemacht weil mir dabei 1. sehr unwohl war und ich mich dann nicht mehr konzentrieren konnte, 2. ich einfach den Sinn nicht darin erkennen konnte und Augenkontakt nie verstanden habe und 3. es nicht funktioniert hat, wenn ich es versucht habe. Und genau so ist es auch jetzt noch, nur dass auf Grund des gesellschaftlichen Drucks die Angst dazu kommt.
Die Angst davor ist demnach nicht so im Vordergrund, sondern kam auch erst später, als man mich immer wieder dazu gedrängt hat. Auch nur weil ich so sehr dazu gedrängt wurde versuche ich es überhaupt.
Nehme ich zum Beispiel die starke Angst vor Veränderungen ist es so, dass Veränderungen Chaos in meinem Kopf anrichten und diese Welt dann noch weniger Sinn und Greifbarkeit für mich hat.
Da muss man unterscheiden z.B. wenn es darum geht, dass man Angst vor Veränderungen hat wenn es z.B. einfach zum Lebensabschnitt gehört -jeder hat Angst oder ist Aufgeregt wenn ein Jobwechsel ansteht, wenn man auszieht etc.
Ich denke vor allem ist es immer wichtig zu schauen,
seit wann man diese, z.B. Ängste, hat und weshalb.
Und man darf nicht vergessen, dass manche Ängste für ein bestimmtes Lebensalter normal sind (sofern nicht übermäßig vorhanden) etc.