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Z
Hallo,

ich bin ganz neu hier und mich beschäftigt gerade die Frage, ob meine Therapeutin die Therapie mit mir abbrechen will.

Ich bin jetzt schon ca. 2 Jahre bei ihr in Verhaltenstherapie und wir haben ein sehr gutes, vertrauensvolles Verhältnis. Ich hatte eine sehr schwierige Zeit und bin echt froh, dass ich zu ihr gehen kann.

Jetzt habe ich aber in letzter Zeit den Eindruck, dass ich nicht so wirklich weiter komme und mache mir da auch etwas Vorwürfe. Außerdem ist der Gedanke aufgekommen, dass die Therapeutin auch quasi genug von mir haben könnte. Das wurde von ihrer Seite bis jetzt nicht kommuniziert, aber ich befürchte es trotzdem und es belastet mich.

Ich weiß jetzt auch nicht, wie ich mit der Situation umgehen soll. Soll ich sie konkret auf meine Befürchtungen ansprechen? Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Vielen Dank euch!

Zita

12.03.2023 20:20 • 15.03.2023 #1


5 Antworten ↓


SweetButPsycho1
@Zita

Ich würde es definitiv ansprechen, auch das du dich bei ihr wohl fühlst und die Therapie mit ihr beibehalten möchtest

13.03.2023 01:18 • #2


A


Angst, dass Therapie von Therapeutin abgebrochen wird

x 3


moo
Grüß Dich und willkommen!

Zitat von Zita:
Jetzt habe ich aber in letzter Zeit den Eindruck, dass ich nicht so wirklich weiter komme und mache mir da auch etwas Vorwürfe. Außerdem ist der Gedanke aufgekommen, dass die Therapeutin auch quasi genug von mir haben könnte. Das wurde von ihrer Seite bis jetzt nicht kommuniziert, aber ich befürchte es trotzdem und es belastet mich.


Jeder Therapeut hat seinen Stil und mancher mag gewisse Längen in der Therapie bewusst integrieren und ein anderer mag sie eher als unproduktiv einschätzen.

Bevor Du sie (unbedingt!) deswegen ansprichst, frage Dich selber, warum Du nun schon eine Weile damit wartest und versuche, den Grund für Deine Selbstvorwürfe formulieren zu können. Gerade solche Schlüsselstellen, wie das offene Ansprechen solcher Bedenken können wieder einen wichtigen Schritt darstellen.

13.03.2023 11:35 • x 1 #3


Z
Danke für die Anregungen...ich glaube auch, dass bei mir ein zentraler Punkt in der Therapie erreicht ist und durch meine Ängste deutlich wird. Ich habe morgen wieder Therapie und werde es ansprechen. Danke!

14.03.2023 12:50 • x 2 #4


Kermit
@Zita Genau das ansprechen . Deshalb bist Du ja in Therapie um über Ängste Sorgen und Nöte zu sprechen. Nur redenden Menschen kann geholfen werden.

14.03.2023 13:51 • x 1 #5


Z
Hallo, ich habe heute bei meiner Therapeutin das Thema angesprochen bzw. hat sie von sich aus gesagt, dass Sie nun den Verlängerungsantrag bearbeitet hat und ein Weiterführen der Therapie für sinnvoll und gut erachtet.

Ich habe dann noch von meinen Sorgen über das Abbrechen der Therapie erzählt und sie meinte, dass diese Gedanken meiner Vorstellung entspringen und wahrscheinlich ich den Eindruck hätte, dass der Verlauf der Therapie nicht zielführend sei. Sie hätte einen ganz anderen Eindruck und dann hat sie Dinge aufgezählt, die tatsächlich schon erreicht wurden.

Dann haben wir noch etwas über meine inneren antreiber geredet, das Gefühl nicht alles zu schaffen bzw. richtig zu machen, begleitet mich schon immer.

Lieben Dank euch, ich habe wieder einiges gelernt, dadurch, dass ich meine Ängste und Sorgen angesprochen habe!

Zita

15.03.2023 15:18 • x 1 #6





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