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MissBoba
Schoenen guten Abend miteinander: )
Auf der Suche nach gleichgesinnten bin ich auf dieses Forum hier gestoßen.
Ich bin mittlerweile 27 Jahre und kaempfe seit knapp 6 Jahren gegen Panikattacken und auch immer schlimmer werdende Angststoerrungen.

Ich hatte nur einmal eine Therapeutin aber nach 4 Stunden bin ich nicht mehr hin. (Insgesamt, nicht am Stueck).
Ansonsten kaempfe ich alleine damit, es versteht mich sowieso niemand. Und deswegen sage ich es auch niemand mehr!
Ich habe taeglich grosse angst gleich zu sterben, ich kann nie mein urlaub mal oder freie Tage genießen.... Aerzte und Krankenhäuser zaehlen zu meinem zweiten zuhause.
Ok das ist mal etwas von mir. Entschuldigt den langen Text.
Liebe grüße

21.02.2017 21:27 • 31.03.2017 x 2 #1


36 Antworten ↓


Gude MissBoba,

willkommen im Forum!

Du hättest gern auch mehr schreiben können! Zu entschuldigen ist da nichts.

Ich wünsche dir einen guten Austausch und hoffentlich einen zweiten Anlauf mit einer neuen Therapeutin!

Alleine bist du mit deinen Problemen in keinem Fall. Auch wenn dein persönliches Wohlergehen im Endeffekt allein von dir abhängt.

Liebe Grüße

21.02.2017 21:47 • #2



Angststörungen werden schlimmer - Therapie abgebrochen

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Hallo MissBoba,erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. Du wirst sehen es gibt hier Menschen die dich, weil es ihnen ähnlich geht wie Dir. Ich wünsche dir einen regen Austausch. Gruß Daniel

22.02.2017 08:56 • #3


monochrom


Dass Du dich trotzdem hier anmeldest ist doch aber schon mal ein Zeichen dafür, dass Du den Austausch suchst. Und der ist auch super wichtig! Deshlab wünsche ich dir gaaanz viel davon hier!

Alles Gute für Dich!

LG, mono

22.02.2017 13:49 • x 1 #4


MissBoba
Ich danke euch vielmals. Ich bin froh einige Beiträge hier zu lesen und zu wissen das man nicht allein ist. Das tut mir schon zumindest gut. Danke

22.02.2017 21:13 • x 1 #5


Brandungsburg
Herzlich Willkommen!

Aber sag mal, wieso hast du dir denn keine neue Therapeutin gesucht, wenn dir die erste nicht zugesagt hat?

Grüße von Jamie

22.02.2017 21:34 • #6


Hi Leute,
Ich bin ebenfalls neu hier im Forum. Ich bin 26 Jahre alt und leider seit fast genau einem Jahr unter diffusen körperlichen Symptomen. Ich leide eigentlich täglich an Schwindel, Kopfschmerzen und Angstzuständen. Letztes Jahr war ich 8 Wochen in einer psychosomatischen Klinik, tagesklinisch, der Aufenthalt war Mitte November zu ende und seit dem gehe ich wieder zur Arbeit . Das hat mit sehr geholfen. Seit Mitte Januar mache ich eine ambulante Psychotherapie. Ich habe relativ gut gelernt mit der Symptomatik umzugehen und viel neue Hoffnung schöpfen können.

Seit drei Tagen habe ich wieder extremen schwindel, der kaum auszuhalten ist. Nach dem Auslöser suche ich noch.

23.02.2017 10:19 • #7


monochrom
Zitat von IggyK:
Seit drei Tagen habe ich wieder extremen schwindel, der kaum auszuhalten ist. Nach dem Auslöser suche ich noch.


Hey Iggy,

auch willkommen an dich!

Nimm dir das nicht zu sehr zu Herzen. Therapie bedeutet oft einen Schritt zurück um dann zwei vorwärts gehen zu können. Sicherlich bist Du momentan einfach überlastet und brauchst mal eine Pause

LG, mono

23.02.2017 11:02 • #8


MissBoba
Hey
Ich bin natuerlich dabei, leider gibt es in meinem DORF nicht so viele und ich wuerde auch weiter wegfahren,
aber Wartezeiten von ab 8 Monaten und Wartelisten sind meine Momentane Situation. LEIDER!

24.02.2017 18:43 • #9


Hallo MissBoba,



herzlich willkommen, iin diesem guten Forum.
Ich selbst kann das nur zu gut nachvollziehen, weis es heist in einem Kaff zu Leben wo jeder jeden kennt, und wo gewisse Themen ganz einfach tabu sind.
Heute im Zeitalter, von PC und Internet, ist vieles schon mehr erklärbarer geworden, als wie noch, zu meiner Zeit damals es war, ich bin über 40.
Viele Informationen gab es damals noch nicht, im Gegensatz zu Heute, wo man im Internet nach einer gezielten und längeren Suche auch fündig, an speziellen Informationen wird.
Auch Heute gibt es noch sehr viel Unverständnis, in einem Kaff.
In einer größeren Stadt, wo man nicht so unter der Beobachtung der Anderen steht, ist das Ganze abgemildert,
und die Menschen sind dort irgendwo auch ein bischen offener.










LG Schwarzes-Leben

24.02.2017 19:09 • #10


Natty
Hallo MissBoba, hallo Iggy,

willkommen hier!

Bei meiner Krankenkasse gibt es z.B. ein Online-Coaching bei Depressionen. So etwas wäre vielleicht etwas zur Überbrückung bis ein Therapeut in der Gegend gefunden wurde oder ein Termin für eine Psychosomatische Reha frei ist? MissBoba, frag doch mal bei Deiner Krankenkasse und surf im Internet.

Iggy, hast Du das mit dem Schwindel schon beim Arzt abklären lassen, ob Ursachen zu finden sind?

Liebe Grüße
Natty

24.02.2017 19:25 • #11


MissBoba
Hi Schwarzes-Leben

ja leider, einige Menschen haben sich sogar noch Lustig darueber gemacht und leider finden meine Eltern nicht viel Verstaendnis fuer diese Krankheit. Die kennen das einfach nicht und wissen damit nichts anzufangen, Sie haben mir natuerlich immer geholfen keine Frage aber die koennen sich leider nicht Vorstellen wie schlimm diese schei. Panikattacken und Angstzustaende sind. Mittlerweile wissen es meine beiden engsten Freunde und mit den kann ich ueber alles reden!
Aber das mit dem Dorf ob es jemand weis oder nicht, ganz ehrlich das juckt mich garnicht. Ich kuemmer mich um meinen Ar. und wenn andere ueber mich Reden muessen, bitte nur zu!

Liebe Gruesse

24.02.2017 19:32 • #12


Hotin
Hallo MissBoba,


Schön. Dass du hier ins Forum gefunden hast.
Zitat:
Ich habe taeglich grosse angst gleich zu sterben, ich kann nie mein urlaub mal oder freie Tage genießen....


Das hört sich schlimm an. Es gibt sehr viele User hier im Forum, die das gleiche beschreiben. Vermutlich steht
Deine Angst, zu sterben, für etwas völlig anderes.

Schade, dass Du deine Therapie schon nach 4 Stunden abgebrochen hast.
Als erstes solltest Du schnell wieder eine Therapie anstreben. Meiner Meinung nach brauchst Du ein gutes
Feedback einer medizinischen Fachkraft.
Warum hast Du die ersten Therapiegespräche nicht ertragen?
Zitat:
Ansonsten kaempfe ich alleine damit, es versteht mich sowieso niemand.


Ich denke, wir verstehen Dich hier schon. Nur, warum willst Du alleine kämpfen?
Das geht nur sehr schwer.
Menschen sind wie Spiegel. Sie sagen Dir etwas, was sie glauben zu sehen.
Wenn Du behauptest, Dich versteht niemand, ist das so ähnlich, als wenn Du
in einen Spiegel schaust, aber Du erkennst und verstehst Dein Spiegelbild nicht.

Menschen verstehen Dich sofort, wenn Du sie in Ihrer Sprache ansprichst
und wenn Du ihnen das, was sie noch nicht verstehen können, genau erklärst.

Hast Du Lust mit uns über das zu reden, was Dich wirklich schon viele Jahre
belastet und Dich allein kämpfen lässt?

Viele Grüße

Bernhard

24.02.2017 20:06 • #13


Zitat von Natty:
Hallo MissBoba, hallo Iggy,

willkommen hier!


Iggy, hast Du das mit dem Schwindel schon beim Arzt abklären lassen, ob Ursachen zu finden sind?

Liebe Grüße
Natty


Hey,

Eigentlich schon. Ich habe, wie bestimmt die meisten hier, einen Ärztemarathon hinter mir. MRT von Lenden und Halswirbelsäule und Kopf, sowie EEG und Nervenwasseruntersuchung. Dann kamen noch HNO und Orthopäde hinzu und etliche Bluttests und EKGs. Laut den Ärzten bin ich körpetlich kerngesund, bis auf meinen Rundrücken.

Mittlerweile habe ich die Panikattacken ganz gut im Griff und sie belasten meinen Alltag lang nicht mehr so sehr, wie "am Anfang" . Am schlimmsten ist eben der Schwindel. Außerdem habe ich das Gefühl, dass meine Arme und Beine eigentlich viel zu schnell einschlafen, wenn ich mal falsch liege oder zu lange auf dem Klo sitze
Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob das normal ist oder daran liegt, dass ich meinen Körper ständig beobachte und auf die kleinste Veränderung achte.

Liebe Grüße

25.02.2017 17:34 • #14


Natty
Hallo Iggy,

na da hast Du ja schon viel hinter Dir. Nachdem Du von MRT und Nervenwasseruntersuchung schreibst, dann ist es eher unwahrscheinlich, daß der Schwindel von Wirbelsäule und Bandscheiben her kommt. Lagerschwindel ist es wohl auch nicht, das hätte sicher ein Arzt erkannt.

Vielleicht mal länger genauer beobachten, wann in welchen Zusammenhängen es vielleicht mit dem Schwindel weniger schlimm ist und wann schlimmer?

Ich wünsche Dir, daß bald eine Besserung eintritt.

Liebe Grüße
Natty

25.02.2017 18:04 • #15


Hallo Boba

ich habe auch Panikattacken manchmal.... und ich weiß auhc woher das es kommt

nimmst du Medikamente bzw. hast du ein Notfallpräparat das und regelmäßige Besuche beim Neurologen sind sehr wichtig

und wegen den der Therapie ich wohne auch voll auf den Land ich häng mich ans tel. einem nach dem andern in der Nähe und musst mal googeln es gibt auch eine Telefonnummer die freie Therapieplätze in deiner Region vermittelt...

und wenn es dir wirklich so schlecht geht hast du schon mal an passende Klinik oder Reha gedacht...muss ja nicht zwingend stationär sein was aber vermutlich besser wäre für dich...

wenn du Empfehlung für Reha-Klinik brauchst schreib mir PN

LG CARO

25.02.2017 18:29 • #16


Zitat von Natty:
Hallo Iggy,

ielleicht mal länger genauer beobachten, wann in welchen Zusammenhängen es vielleicht mit dem Schwindel weniger schlimm ist und wann schlimmer?

Ich wünsche Dir, daß bald eine Besserung eintritt.

Liebe Grüße
Natty


Hey,

Ich beschäftige mich gefühlt den ganzen Tag mit möglichen Gründen manchmal gar nicht so einfach. Aber seit meinem 8 wöchigen Klinikaufenthalt verstehe ich alles viel besser und kann besser mir allem umgehen. Der Aufenthalt war sehr wichtig und ist, wie ich finde, das Fundament für eine Besserung, wenn man eine solche Erkrankung hat. Ich befürchte alleine schafft man es kaum daraus. Ich konnte sehr viel lernen.

Insgesamt habe ich unterschiedliche Symptome gehabt, im Laufe der Zeit. Eine zeitlang hatte täglich heftige Kopfhautschmerzenund Stirnschmerzen, über Monate hinweg. Danach hatte über Wochen Wadenschmerzen und Schmerzen in den Kniekehlen. Dann verstärkt Gelenkschmerzen, vorallem in Handgelenken und Fingern. Eine Zeitlang hatte ich täglich ein Stechen in der Brust, verbunden mit Herzrasen. Das waren immer mal Phasen.

Kontinuierlich ist der Schwindel, der aber mal schwächer, mal stärker oder auch gar nicht vorhanden ist. Und ansonsten immer mal ein Kribbeln oder Stechen in den Händen, Füßen oder auf dem Kopf.

Echt ätzend.

Liebe Grüße

25.02.2017 19:27 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Natty
Zitat von IggyK:
Hey,

Ich beschäftige mich gefühlt den ganzen Tag mit möglichen Gründen manchmal gar nicht so einfach.


Hallo Iggy,

das ist auch fürchterlich, wenn Dich ständig die Ursachenforschung verfolgt. Es ist ja zumindest ermutigend, wenn Du aus dem Klinikaufenthalt für Dich hilfreiches mitnehmen konntest.

Liebe Grüße
Natty

25.02.2017 21:44 • #18


MissBoba
Hi erstmal und sorry fuer die relativ spaete Antwort.

Das Problem das ich die Therapie nach 4 Stunden abgebrochen hatte war ich hab mich nicht wohlgefeuhlt als ich mit Ihr gesprochen hatte, es kam mir wirklich immer so vor als ob Sie es wirklich sehr eilig hatte und nach 15 Minuten war alles vorbei.
Sie hat mir immer gesagt das es nicht schlimm sei und man da nicht so viele Therapie stunden braeuchte !
Sie ist Psychologin im Krankenhaus, Termine waren immer Wochen dazwischen.
Ich weis nicht wofuer meine Angst stehen soll aber im Moment ist es einfach so das es irgendwie mehr zunimmt anstatt das es abnimmt mit den Angstzustaenden, teilweise gehen Sie wirklich den ganzen verfluchten Tag ueber, egal was ich mache ! Ich werde noch verrrueckt!
ICh habe eine Liste die ich immer wieder durch telefoniere um einen geeigneten Platz zu finden aber es ist wirklich unglaublich schwer!
Meine beste Freundin und mein bester Freund stehen mir sehr gut bei.
Mit der Krankenkasse habe ich auch schon gesprochen, Sie sagte mir :
Ja Sie sind nicht die einzige viele Suchen einen Therapieplatz
Wir haben zu wenig Therapeuten fuer so viele Patienten !
Und Sie bezahlen keine Therapien mehr die keine Kassenzulassung haben.
Somit heißt es fuer mich, Warten...warten und nochmals warten.


LG

25.03.2017 12:55 • #19


MissBoba
Hi Caro,

Nein ich habe kein Notfallpraeperat. _bzw mein Arzt verschreibt es immer wieder aber ich nehme es einfach nicht die Angst auf die Nebenwirkungen machen mir die Situation nicht besser.

Mach ich genauso, ich telefoniere durch, suche selbst... Aber es ist wirklich sehr schwer.
DAs sagt mir auch mein Arzt wie auch die Krankenkasse vor Ort!

Ja natuerlich habe ich schon mal ueber eine Klinik nachgedacht aber dann werde ich zu 100% meinen Arbeitsplatz verlieren und ich habe wirklich lange gebráuvht um´so eine gute Stelle zu finden... Und wenn ich den noch verlieren sollte das koennte ich nicht.
Ich bin befristet erstmal angestellt erstmal.


LG

25.03.2017 13:10 • #20



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