Guten Morgen

Ich bin Marcus, 32 Jahre jung, derzeit alleinstehend und gleichgeschlechtlich orientiert.
Meine Probleme, weshalb ich mich hier angemeldet habe sind folgende: Angst vor Bienen und Wespen, vor´m Zahnarzt, vor Höhe (wobei ich diese nicht unbedingt beseitigen möchte, da ich es nicht brauche), Raumangst (MRT).
Ich selbst halte z.B. Asseln und Springschwänze, mit Krabbeltierchen habe ich also kein Problem (ebenso mit Hornissen, die finde ich niedlich ^^), ebenso vor Skorpionen und Spinnen nicht.
Am vergangenen Montag gab es ein sehr unschönes Erlebnis, das ich hier kurz skizzieren möchte, weil ich dadurch überhaupt zur Suche nach einer Therapie gekommen bin:
zu Besuch bei meiner Mutter, da abends (bei Licht) direkt mehrere Wespen da waren, haben wir uns umgesehen und ein Nest über der darüberliegenden Wohnung (Lüftungsschacht) entdeckt. Daraufhin direkt den Kammerjäger gerufen, der Montag leider nicht direkt was ausrichten konnte, da ein Schlüssel zur Wohnung über uns fehlte. Am Montag Morgen war es dann so, das wieder mal eine Wespe wegen Licht rein kam und sich unter dem Sockel einer Lampe verkroch, wo wir direkt mal zwei Ladungen Insekten-Spray hin gegeben haben. Aus Angst gab´s ne Stunde später von mir noch eine dritte Ladung, da meine Mutter zu dieser Zeit schon in der Frühschicht war (Beginn etwa 5.30).
Nun saß ich da mit dem Tier. wusste nicht, ob tot oder lebendig, konnte sie weder sehen, habe allerdings hin und wieder ein surren gehört, welches ich aber nicht zuordnen konnte.
So lief ich dann bis ca. 9 Uhr panisch durch die Wohnung, kein setzen, nichts war möglich. dann in der Tagesklinik, die meine Mutter im letzten Jahr besucht hatte (wegen Burn-out) und direkt einen Termin für Ende Oktober bekommen, falls ich bis dahin keinen ambulanten Therapeuten finde. Auch wurde mir in einem sehr ausführlichen Gespräch klar gemacht, das meine Angst völlig übertrieben ist (eben eine Angststörung) und keine Wespe drei Behandlungen mit Spray überleben würde.
Dann hab ich auch einen Freund angerufen, auch der holte mich nochmal runter, kam zu mir und sah überall nach, danach war ich dann zwar immer noch ängstlich, aber schon ruhiger.
Einen Verhaltenstherapeuten habe ich direkt am Montag noch finden können, sie klang auch direkt sehr sympathisch, so das sich ein Aufenthalt in der Klinik wohl erübrigen wird.
Meine Frage nun an euch: kann ich mich irgendwie vorbereiten? Kann ich mich in irgendeiner Form entspannen lernen ? Was kann ich tun, um die Therapie zu unterstützen ?
Übrigens: ich bin, obwohl noch in der Fahrschule, schon leidenschaftlicher Motorradfahrer und selbst mein Fahrlehrer ist schon genervt, weil ich am liebsten jeden Tag stundenlang fahren will Big Grin da gibt es für mich nur gesunden Respekt, einzige "Angst" sind LKW`s, weil die so riesig und ich dagegen so klein bin mit dem Bike. aber das sollte nicht dazu gehören Smile
Ich bin gespannt, was ihr so schreibt und hoffe, das man sich austauschen kann. Sollte ich, da ich mein Problem direkt bei der Vorstellung geschildert habe, das falsche Forum erwischt haben, verschiebt es bitte einfach.
Liebe Grüße
Marcus