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201802.12




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Guten Abend!
Ich bin etwas am Verzweifeln, denn ich habe seit längerem Probleme mit Untersuchungen jeder Art. Es ist schonmal das Problem, dass ich nicht weiß, wie man diese Phobie (wenn es denn eine ist) nennt und therapieren kann. Also ich versuche das mal genau zu beschreiben.
Ich bin immer schon Tage vor dem Arztermin unruhig. Wenn dann die Untersuchung ist, überkommt mich immer ein Gefühl der Übelkeit, sobald ich irgendwie damit konfrontiert werde, dass ich menschlich bin. Zum Beispiel:
- wenn der Physiotherapeut Knochenstellungen erklärt
- wenn der Zahnarzt sagt, dass es ein Problem mit dem Gebiss gibt
-wenn ich mit beim Röntgen meine Knochen bereits bildlich vorstelle
- generell wenn ich Blut sehe
- der Gedanke an das Anwenden von Augentropfen
- auch im Alltag, wenn Freunde Unfälle beschreiben
- und noch so viele andere Situationen

In Situationen wie diesen wird mir immer Unwohl, also richtig schwarz vor Augen, zum Glück sag ich immer was, bevor es zu spät ist und ich ohnmächtig werde. Dafür schäme ich mich, dass ich bei solchen Kleinigkeiten schon ein Sonderfall für den Arzt bin. Meine Angst vor so einem Blackout ist im Vorfeld eigentlich schon größer, als die generelle Angst vor dem was beim Arzt passiert.
Wenn jemand weiß, wie man das nennt, wäre ich sehr dankbar, endlich zu erfahren, wie ich das bekämpfen kann!
Danke im Vorraus!

Auf das Thema antworten

4 Antworten ↓
Danke1xDanke



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Ostsee
3237
  02.12.2018 23:32  
Nabend,
schau mal ob Iatrophobie (mit "i" am Anfang) die Phobie ist, nach der du suchst.

Gibt hier laut Suchfunktion einige, die das Problem auch haben:
https://www.psychic.de/suche.html?cx=pa ... j523506j10

Da dürfte wahrscheinliche eine Verhaltenstherapie beim Psychotherapeuten am erfolgsversprechendsten sein. Psychologen haben NICHTS über das organische in Ihrer Ausbildung gelernt und können dementsprechend garkeine körperlichen Untersuchungen durchführen.

LG

Danke1xDanke




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  03.12.2018 00:09  
Danke für die schnelle Antwort!
Also einige Symptome von Iatrophobie treffen zu, jedoch beschreibt es meiner Meinung nach nicht ganz das was ich erlebe.
Dieses Gefühlt tritt nicht nur bei Ärzten auf, sondern ist mir auch schonmal passiert, als ich Schuhe kaufen war und mir der Verkäufer mitteilte, dass ich einen Knickfuß habe. Sogar in dieser Situation wurde mir richtig schwarz vor Augen..
Ich habe keine Hemmungen vor Psychologen, das wäre defintiv nicht mein Problem.
Aber danke nochmal für die schnelle Antwort



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Ostsee
3237
  03.12.2018 00:19  
MrMime hat geschrieben:
der Verkäufer mitteilte, dass ich einen Knickfuß habe

Merkwürdig, dass du bei sowas banalem fast aus den Latschen kippst.

1. Seit wievielen Jahren hast du das denn?
2. War das plötzlich da oder wurde langsam schlimmer?
3. Gibt es irgendwelche möglichen Zusammenhänge, wie tödliche Diagnosen bei nahen Angehörigen o.ä.?

Danke1xDanke




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  03.12.2018 23:46  
Du sagst es, es ist wirklich merkwürdig
Seit ungefähr 6 Jahren ist das nun so, das erste mal wo ich es erlebt habe, war wie wir in einer Gruppe uns am Hinterkopf in eine Mulde fassten. Da wurde mir auch gleich ganz anders.
Dementsprechend war es in dieser Form eigentlich plötzlich da, früher als Kind ist es ja normal etwas ängstlich vor Ärzten zu sein.
Mit Angehörigen gibt es meines Wissens auch keine Zusammenhänge im Bezug auf mein Thema.



Prof. Dr. Borwin Bandelow

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