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201603.03




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Hallo Liana,
Das die Blase eng mit dem Gehirn verbunden ist habe ich schon oft von Ärzten gehört.
Nach dem Toilettengang im stehen, kommt das Missempfinden deutlich schneller, dem kann ich also vollkommen zustimmen. Somit setze ich mich sowieso immer auf die Toilette.
Was für Tabletten hat deine Tochter denn bekommen? :-)

Auf das Thema antworten


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  03.03.2016 17:18  
Ups 2 mal gepostet..



  03.03.2016 19:06  
MicNic92 hat geschrieben:

Was für Tabletten hat deine Tochter denn bekommen? :-)


Das weiß ich leider nicht mehr. Aber vielleicht kannst du deinen Arzt ja mal fragen.



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  03.03.2016 23:01  
[ quote = " Pfirsich " ]
Hast du weitere Schritte in Angriff genommen? (Psychotherapie, psychologische Behandlung zB durch Medikamente, Ursachenfindung)?
Frage nur aus reinem Interesse :) [/quote]

Also Medikamente habe ich Erfahrungen mit Tamsulosin, Spasmex und Mictonorm. Ich muss dazu sagen, dass ich persönlich eher abgeneigt bin Medikamente zu nehmen und viel auf herkömmlichen Weg versuche. Ich trinke in meiner Freizeit ohne Druck ca. 3l am Tag. Zusätzlich gebe ich selbst Kurse wie Pilates, wo man auch den Beckenboden trainiert. Psychologische Behandlung habe ich schon häufiger in Erwägung gezogen, war und ist arbeitstechnisch derzeit aber nicht machbar.

[ quote = " Pfirsich " ]
Dann gibt es wieder Tage und Wochen (wie seit diesem Jahr) wo mir z.B. so etwas wie Einkaufen und in der Schlange stehen ziemlich schwer fallen.... ohne ersichtlichen Grund, ohne großartige Veränderungen die dies begünstigen [/quote]

Solche Tage habe ich nach Alk., Koffeinkonsum. Da scheine ich z.B. sehr empfindlich drauf zu reagieren. Gleichzeitig ist das ganze bei mir sehr Stress und Situationsbezogen. Wie viele schon schreiben, zuhause bestehen keinerlei Probleme. Ich schätze es bei mir als Ergebnis des traumatischen Ereignisses ein..

Es ist leider sehr erschreckend zu hören, das selbst nach 9 Jahren keine ersichtlichen Fortschritte aufzuweisen sind.. man kann so ja nicht das ganze leben verbringen.



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  05.09.2016 11:39  
Hallo ...ich bin auch ein Leidensgenosse. Schon seit längerer Zeit. Diese Störung hat mir schon das Leben sehr oft schwer gemacht .
Ich hätte auch nicht gedacht , dass andere Menschen darunter leiden.
Wie läuft es denn im Moment bei euch ? Hat sich irgendetwas getan? Wie ist es beruflich?



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  11.10.2016 20:46  
Mir gehts genauso!
Ich habe vor Kurzem sogar noch einen Thread eröffnet in dem man mich nicht ernst nahm. Ich bin seit fast 1Jahr nicht mehr alleine Bahn gefahren. Und habe ne zeitlang solche Einlagen getragen. Auss Angst mich aus Angst einzupinkeln. :(
Vor allen Dingen beziehe ich meine Umgebung sofort auf mich. Jemand lacht undd ich denke ahhhh nein lachen die jetzt weil ich mcih eingenässt habe? :(...
Die Leute antworteten mir auch dass man das selbst meisst auch zu alleresrt bemerkt ;P
Naja.. Ich zwing mcih einfach mit extrem Situationen dazu. Undich trege diese Einlagen von Allday (manchmal bei langen Fahrten) und ich habe sie nie(!) gebraucht. Das hilft wenigstens nciht aus dem Bus oder der Bahn zu sprinten. Inzwischen gehts auch wieder aber wenn ich zum Beispiel im Bus stehen muss wo alle mich anstarren können ist es richtig richtig schlimm ;(



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  11.10.2016 21:07  
Manchmal ist es sogar so schlimm dass ich sogar meine zu merken wie es sozusagen schon rauströpfelt und dann wenn ich auf die Toilette renne. Nichts..



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  27.03.2017 18:34  
Liebe Community,

ich kenne das Problem zu gut.
Bei mir begann es im Alter von 16 Jahren, mitte der 10. Klasse.

Vorher hatte sich meine Angst anders geäußert, ein Problem dass ich fast im Griff hatte.

Menschen, die unter Panikattacken und Angststörungen leiden greifen bekanntlich nach jedem Strohhalm, ob teure Lektüren, Ratgeber, Medikamente, Klinikaufenthalte usw. Ihr versteht mich sicherlich.
Auch ich habe einiges ausprobiert und nahm 2 1/2 Jahre SSRI, die meine Stimmung stabilisieren sollten und mir helfen die Panik zu bewältigen.

Ich habe mir hier einiges durchgelesen und es ist traurig, dass so viele Menschen darunter leider und niemand Hilfe findet, niemand eine richtige Lösung gefunden hat.

Jedoch kann ich aus eigener Erfahrung davon berichten, dass es besser werden kann.
Ich hab mich der Angst immer wieder gestellt, auf den härtesten Wegen, probierte Reizkonfrontation und auch die Art, die nur stufenweise konfrontiert.

Ich ging trotz der Angst und Panik, bzw. gerade deshalb auf Konzerte, bis jetzt nur drei. Das erste war nur 40 min. entfernt (Mein erstes Konzert überhaupt) mit ca. 1000-2000 Menschen, das nächste verlangte eine Strecke von glatten 8 Stunden Zugfahrt mit 8000 Menschen. Ich stand ewig Schlange und fragte mich im Nachhinein immer und immer wieder, wie ich das schaffte, da ich anfangs Panik in Supermärkten hatte, wie viele hier. Ob es mir geholfen hat, mich derart zu konfrontieren? ich weiß es nicht. In Akutsituationen vergisst man wohl alle seine Erfolge. Doch muss man es versuchen, man muss sich der Angst wirklich aussetzen; ohne Ablenkung, keine Musik, Gespräche, im Hier und Jetzt sein. Das war schwierig, verdammt schwierig und es war auch sehr ermüden und anstrengend. Aber auch nicht einmalig. Eigentlich konfrontiere ich mich jeden Tag. Ich gehe arbeiten, jeden Tag, bin insgesamt 12 Stunden tgl. weg mit Zugfahrt und nach Hause laufen.
Aber das ist gut.
Es ist anstregend ja, es ist teilweise grauenhaft und manchmal will man aufgeben. Aber ich hab schon so viel schönes erlebt, in den letzten Jahren, trotz meiner Angst. Das Leben ist nicht vorbei und man kann es sehr wohl hinbekommen.

Nach längeren "Konfrontationslosen-Pausen" aufgrund von Krankheiten oder sonstigem, wird alles schlimmer, immernoch. Und es wird immer so sein.
Wir müssen uns klar machen, dass es mit einmal konfrontieren nicht getan ist, man muss sich immer wieder stellen. Man braucht jede Menge Mut, aber ihr müsst euch in den Kopf rufen, dass ihr das für euch tut.

Ob man mit diesem imperativen Harndrang jemals normal leben kann ist fraglich, denn es kann weggehn, jedoch auch immer und immer wieder kommen.

Ich war in Therapie und bin es bald wieder, das wichtige ist: Regelmäßigkeit! Einmal im Monat ist umsonst, da kann mans direkt lassen.

Es ist ein ewig langer Weg und ich will euch nur sagen, dass wir das alles schaffen. Irgendwie, Irgendwann.

Im Gegensatz zu "normalen" Menschen müssen wir stetig an uns arbeiten, aber ist das denn so schlimm? Durch diese, wenn auch ekelhaften, Erfahrung lernen wir sehr viel über uns selbst.
Und jeder der nur einen Auslöser sucht ist falsch, denn es sind so viele Ursachen, die man wohl garnicht mehr rausfinden kann.

Ich kann euch gerne auch Bücher empfehlen, in denen man auch etwas über die Prozesse im Körper während einer Panikattacke erfährt.

Ich will so gerne irgendwie anderen Menschen helfen, denen es geht wie mir. Sei es nur mit langweiligen Konfrontationsberichten oder meinen bis jetzt geschafften Weg.

Falls jemand reden möchte, schreibt mir gerne!
Wenn das auch nur irgendwie hilft, vielleicht uns beiden, sollte das schon ein guter Anfang sein.



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  03.02.2018 11:27  
Hallo
Das kenne ich sehr gut. Aber es gibt richtige Hilfe. Keine Tabletten oder Wundermittel. Die Hilfe bist du. Du musst deine Vorstellung überprüfen und sie korrigieren und deinem Kopf sagen , dass er sich geirrt hat. Das ist der erste Punkt. Was spricht dafür , dass es passiert. Nichts. Denn du warst erst auf Toilette. Gibt es einen Beweis dafür .Nein es war nur so in meinem Kopf. Wenn das Gefühl kommt. Sage laut oder leise zu Dir .Stopp. Lenke dich ab mit der Umgebung. Was nimmst du war. Es wird nichts Schlimmes passieren. Konzentriere dich auf die Atmung. Das ist das wichtigste. Du musst deinen Körper entspannen. Die Atmung ist das wichtigste und hast du immer dabei. Ich habe für den Notfall eine Anleitung auf meinem Handy. Bekommst Du auf der Homepage von Doris Wolf. Da spricht jemand sehr beruhigend und gibt mir Anweisungen mich zu entspannen. Gehe mal auf die Seite von Doris Wolf. Das Buch (Ängste verstehen und überwinden) von Ihr hat mich verändert und mir sehr geholfen. Du musst aber bereit sein an die hart zu arbeiten. Das wichtigste ist die Korrektur deiner Vorstellung und die Atmung. Und vor allem die Angst nicht meiden. Du musst immer wieder rein. Sonst wird es nur schlimmer. Und denke daran .Es ist nicht Lebensgefährlich. Du stirbst nicht und kannst jeder Zeit aus der Situation heraus. Ich bin bei Dir.



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  03.02.2018 11:35  
Hallo
Du schreibst sehr gut. Ich habe das selbe Problem und jetzt ein Aktuelles Thema gestellt. Ich bin neu hier und finde die Seite sehr gut. Danke dir.



Prof. Dr. Borwin Bandelow

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