1

koenig

koenig


1514
75
837
Vor 17 Jahren hatte ich mal eine Phase, da bin ich auch dauernd aufgeschreckt. Es passierte mehr in meinem Kopf. Ich konnte gar nicht mehr ins Bett und habe auf der Couch vor dem Fernseher geschlafen. Das beruhigte sich dann wieder.

25.10.2017 05:54 • #21


petrus57

petrus57


14158
158
7874
@stegro73

Schon mal ein trizyklisches AD zum Schlafen probiert?

25.10.2017 07:19 • #22


stegro73


Zitat von petrus57:
trizyklisches AD


Klar, hab ich. Es fing mit Fluoxitin an. Da ich die aber überhaupt nicht vertragen hatte, wurde mir Doxepin verschrieben.
Und jetzt bin ich bei Trimipramin (100-200mg). Da sie eine einschlaffördernde Wirkung erziehlen, wie auch Doxepin, nur stärker.

Aber mir ging es explizit um das Hochschrecken, kurz vorm Einschlafen. Auch Lorazepam hilft mir partiell nur bedingt.

Naja, dann Augen zu und durch!

25.10.2017 10:41 • #23


Christinajoma


Was macht ihr wenn ihr nicht schlafen könnt? Habt ihr Einschlaftipps? War jetzt eine Woche krank, konnte dadurch kaum schlafen. Jetzt ist mein Rythmus total verkorkst habe Panik an Schlafmangel zu sterben...

13.11.2017 02:54 • #24


Mama28

Mama28


77
8
6
Guten Morgen Ihr Lieben,

Kurz zu mir, ich bin eine 31. jährige junge Mutter, die unter Panikattacken leidet und unter einer Herzt Angst Neurose.

Dazu hin kommt das ich Nachts kaum Schlafen kann wenn ich alleine bin und das bin ich oft da mein Mann berufs bedingt oft und lange weg ist.

Mein Problem ist das ich Angst habe nachts im Schlaf zu sterben, und das dann niemand meine Kinder findet. . .

Ich liege wach bis 3 oder 4 Uhr früh, bevor ich dann vor lauter Erschöpfung schlafe.

Tags über habe ich das Problem nicht, da kann ich mittags mal für zwei Stunden schlafen wenn es die Kinder zulassen.

Ich bin echt verzweifelt, möchte keine Medis nehmen weil ich meine Kinder nachts hören muss.

Kennt diese Angst jemand?

14.03.2018 07:38 • #25


Psychic-Team

Psychic-Team


2962
210
2849

14.03.2018 07:41 • x 1 #26


Anna1990


6
3
1
Hallo liebe Mitleidenden :/
Und zwar ist es bei mir so, dass ich gar keine probleme hab unter Menschen zu sein oder sonstiges.
Die Angst kommt sobald ich alleine bin und manchmal ist sie sogar erträglich. Bis ich mich dann zum schlafen hinlege, einschlafen geht auch meistens wäre da nur nicht das aufwachen mitten in der nacht und mein herzrasen, ich liege dann wie gelähmt an meinen bett gefesselt mein puls beschleunigt sich und ich bekommen keine luft. Dann strömen 10000 Gedanken durch meinen kopf in dem moment denke ich, ich verliere meinen verstand. Die Angst wird dann immer schlimmer das kann ich gar nicht beschreiben. Mir grauts jeden tag vorm schlafen gehen, da ich alleine wohne schlafe ich jetzt seit 2/3 monaten den größteil der woche bei meiner Mutter (ich
bin 28) . Ich weiß das es keine Lösung ist und die Attacken sind auch nicht weg dadurch, aber ich komme damit nicht alleine klar. Mitten aus dem schlaf gerissen zu werden und zu denken jeden moment zu sterben oder verrückt zu werden.
Kennt ihr das? Hat vielleicht jemand Tipps? Ich bin so verzweifelt.

Ps ich mache eine verhaltensterapie seit 2 Monaten nehme aber keine Medikamente irgendwie weigere ich mich davor.

01.07.2019 01:45 • #27


Aylina


33
4
15
Hallo Anna

Ich kenne das ganz gut kurz vor dem Einschlafen - eigentlich bin ich müde und erschöpft und würde gerne schlafen, aber kriege es anscheinend nicht hin, komplett abzuschalten und sobald ich meine Augen zu mache, schrecke ich auf, dränge nach Luft, schwitze, habe Herzrasen .. es kommt nicht jede Nacht vor, aber wenn es vorkommt, dann bin ich ebenso beunruhigt wie du und denke direkt an was Schlimmes .. aber das ist es nicht. Einmal hatte ich das die ganze Nacht über, das war der Horror. Eingeschlafen bin ich vor Erschöpfung gegen 08:00 Uhr morgens. Bis dahin ständiges aufschrecken, starke Panikattacken, nach ein paar Mal wurde mir schon schwarz vor Augen, weil ich lag - dann rasch aufsprang und das oft. Daraufhin bekam ich natürlich noch viel mehr Angst .. Teufelskreis.

Ich höre mir vor dem schlafengehen Videos über Angst/Panikstörungen an und über Gedanken und Gefühle und vor allem geführte Meditation, bis ich müde werde und loslassen kann oder ich höre meine Lieblingsmusik oder schaue eine Serie oder einen Film, bis ich müde werde und lasse den Fernseher laufen. Manchmal beruhigt es mich, wenn der Fernseher läuft, wenn ich schlafen gehe.

Dazu muss ich sagen, dass ich diese Attacken sowohl alleine, als auch mit anderen Personen habe. Das hatte ich sogar vor Jahren schon, es ging und kam dann wieder.

Was Beruhigungsmittel angeht, ich nehme nichts, außer gelegentlich Lavendelöl oder die Tabletten davon.

01.07.2019 02:00 • #28


Angor

Angor


9542
7
14482
Ehrlich gesagt kann ich es manchmal nicht verstehen,. dass man sich lieber ständiger Angst und Stress aussetzt, jeden Tag Angst-und Panikattacken erlebt, Todesangst hat, aber sich weigert, wenigstens vorübergehend ein Medikament zu nehmen, um erst mal aus dieser Angstspirale rauszukommen.

Eine Therapie kann auch medikamentös begleitet werden, bei akuten Angst-und Panikattacken helfen Lavendel-und sonstige pflanzliche Pillen soviel wie Smarties.
Ich leide seit meiner Jugendzeit an einer Angstsstörung, PA, Depressionen und diversen Phobien.

Seit zwei Jahren nehme ich jetzt wieder mal ein Medi, hab oft jahrelang nichts genommen. Aber irgendwann wurde es wieder so heftig, das ist wie ein Horrortrip.

Nee danke, will ich nicht mehr, was ist denn das für ein Leben? Ich habe durch dieses Medikament wieder einigermaßen eine Lebensqualität. Warum soll ich mich täglich diesem Horror von Angst und Schrecken aussetzen, wenn ich ein Medi zu mir nehme, was nur ausgleicht was mir fehlt. Es heisst ja nicht, dass ich die mein Leben lang nehmen muss.

01.07.2019 04:26 • #29


Anna1990


6
3
1
Hallo Aylina,

danke für deine Tipps. Ich überlege schon seit längerem mir nen fernseh ins Schlafzimmer zu stellen. vielleicht sollte ich das wirklich mal tun...

Hallo Angor,

ich muss dazu sagen ich hab ne chronische darmkrankheit und nehme schon seit der Jugend Medikamente die nicht ohne sind und jetzt noch was dazu nehmen. Nochmehr Nebenwirkungen?
Ich bin halt irgendwie der Meinungen dass ich das Problem nicht löse mit Medikamenten sondern nur unterdrücke. Klar, aber bevor ich eingewiesen werde nehme ich vielleicht doch tabletten *lach*. Ich lache zwar aber manchmal seh ich mich echt gefangen in ner Irrenanstalt.

Meint ihr nicht die PA können verschwindenden so wie sie gekommen sind?

01.07.2019 07:40 • x 1 #30


Aylina


33
4
15
@Anna1990 Finde ich gut dass du nicht direkt auf Medikamente zurückgreifst. Panikattacken und Angstzustände sind mehr als unangenehm, aber mit einer guten Therapie und Willen lässt es sich gut behandeln, zur NOT gibt es Medikamente, aber wirklich im schlimmsten Fall. Zudem muss ein Medikament anschlagen und wenn wir mal ehrlich sind, ist es früher oder später eine Abhängigkeit, auch wenn man sich sagt ach ich nehme es nicht für immer und es trägt auch noch Nebenwirkungen mit sich. Vor allem gute Psychologen und Ärzte, raten erstmal von solchen Medikamenten ab, das war bei mir genauso. Mit einer guten Therapie bekommst du es sicherlich in den Griff

01.07.2019 10:05 • x 1 #31



Prof. Dr. Borwin Bandelow


Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag