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Da ich mich etwas mit der Kategorisierung meiner Angst befasst habe bin ich etwas unsicher geworden welche Art der Angst ich überhaupt habe.

klassische Prüfungsangst?? Ja bestimmt und garnicht wenig

(mein Anzug war beim mündlichen Abitur trotz angenehm klimatisiertem Raum am Rücken klatschnass geschwitzt)

Aber das weitere Angstbild ist für mich nicht so ohne weiteres einzuordnen.

Ich versuch es mal ohne einen konkreten Bezug darzustellen.

Wenn auf mich eine neue negative oder nur möglich negative Situation zukommt oder zuzukommen scheint, neige ich immer ausgeprägt dazu die schlimmsten Folgen anzunehmen.
Und das Hamsterrad dreht sich......ohne aufzuhören, wenn es einmal in Schwung gekommen ist.
Und wenn sogar der erste Aspekt dieser neuen (möglich negativen) Situation gedanklich oder real entschärft ist, sucht mein Gehirn regelrecht wie ein Detektiv nach weiteren möglichen negativen Folge-Auswirkungen dieser Situation um sich dort festbeissen zu können.
Damit sich das Hamsterrad wieder drehen kann......


Und um es in einem eher harmlosen Beispiel zu konkretisieren (welches mich ehrlich gesagt etwas weniger aufregt):

Meine Tochter hat sich zusätzlich zu unseren zwei ausgewachsenen Hauskatzen ein Katzenbaby eingebildet.
Natürlich drehten sich meine Gedanken sofort darum ob die zwei alten Katzen das Junge annehmen werden und ob nicht eine oder sogar beide der jungen Katze ums Leben trachten.

Als die ersten Schwierigkeiten überwunden schienen, drehten sich mein Gedanken plötzlich in eine andere Richtung ob das Junge den zwei Alten nicht etwa irgendeine Krankheit mitgebracht haben könnte.

Dies wie gesagt nur um mein Problem zu veranschaulichen.

12.11.2012 15:56 • 13.11.2012 #1


5 Antworten ↓


Habt ihr nun ein Kätzchen bei euch, oder bildet ihr euch nur ein, eines zu haben? Habt ihr überhaupt Katzen?

12.11.2012 16:10 • #2



Welche Art der Angst habe ich überhaupt?

x 3


Ja sicher haben wir, das Beispiel ist real.

12.11.2012 16:15 • #3


Schlaflose
Zitat von garfield10000:
Wenn auf mich eine neue negative oder nur möglich negative Situation zukommt oder zuzukommen scheint, neige ich immer ausgeprägt dazu die schlimmsten Folgen anzunehmen.
Und das Hamsterrad dreht sich......ohne aufzuhören, wenn es einmal in Schwung gekommen ist.
Und wenn sogar der erste Aspekt dieser neuen (möglich negativen) Situation gedanklich oder real entschärft ist, sucht mein Gehirn regelrecht wie ein Detektiv nach weiteren möglichen negativen Folge-Auswirkungen dieser Situation um sich dort festbeissen zu können.
Damit sich das Hamsterrad wieder drehen kann......


Das geht in Richtung generalisierte Angsstörung. Geh doch mal in das entsprechende Unterforum. Dort gibt es einen Test, den man machen und auswerten kann.

12.11.2012 17:04 • #4


Naja, ich finde das hört sich eher nach Zwangsstörung an...

12.11.2012 19:30 • #5


20 Punkte für ein positives Ergebnis braucht man lt. Test 35.

Ich renne ja nicht dauernd mit Ängsten beladen durch die Gegend.
Sondern immer nur wenn etwas unvorhergesehenes unerwartetes (möglich) Negatives eintritt.

13.11.2012 10:14 • #6




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