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hallo, elvira!

na, ich denke, es gibt sich ein bisschen mit dem älterwerden.

es hängt wohl auch mit dem jeweiligen temperament zusammen.

bei mir war es wohl nicht ganz so stark ausgeprägt, wie bei dir!?

lg
rose

25.04.2010 13:36 • #21


liebe E. ich habe dir ne pn geschrieben.

lg Tina.

25.04.2010 14:11 • #22


Liebe Tina,

danke für die pn, hab zuerst ein bisschen suchen müssen, bis ich sie gefunden habe, und hab mich dann aber umso mehr darüber gefreut. Hab Dir auch gleich eine pn zurückgeschrieben

Liebe Grüsse

Elvira

25.04.2010 17:25 • #23


08.02.2012 14:17 • #24


guten morgen
hier ein paar worte an dich, weil ich mich frage wozu wir uns in einem forum befinden, wenn zig leute das problem überfliegen, aber nicht einer davon ein paar sätze findet. ich weiß ein bisschen wie es ist. ich gehe auch nicht gern in restaurants, lieber nehme ich (wenn überhaupt) das essen mit nach hause und esse alleine oder mit mir vertrauten personen. habe ich leute dabei (im restaurant) die ich gerne hab und die mich vom umliegenden geschehen ablenken, dann macht es mir weniger aus.
was genau magst du nicht an solchen situationen?
alles liebe und einen schönen, hoffentlich sonnigen tag!

09.02.2012 07:47 • #25


mirona41
Guten Morgen Carola, ja, das kenne ich leider auch nur zu gut. Ich fühle mich immer total unwohl, bekomme kaum was runter, muss immer außen sitzen, am besten in der Nähe vom Ausgang. Ich habe das schon seit vielen Jahren und versuche, es zu vermeiden (verkehrt, ich weiss ...). Es belastet mich auch sehr, denn es ist leider nicht meine einzige Angst und das Leben wird immer schwieriger, gerade weil Menschen, die so etwas nicht kennen, es nicht verstehen. Und man sagt ja auch nicht zu irgendwelchen Kollegen oder Bekannten, "ich habe Angst ins Restaurant zu gehen". Richtig tolle Ratschläge kann ich da leider auch nicht geben, höchstens das Übliche: Du musst dich der Angst stellen.... und es immer wieder üben. Leicht gesagt, ich weiss ...
LG

09.02.2012 09:08 • #26


Liebe Carola

Ich weiß so ziemlich genau wovon du sprichst. Ich leide unter diesen Ängsten schon seit ca. 12 Jahren. Das ist schon eine sehr lange zeit..ich weiß..aber die sache mit dem essen in restaurants hat sich im laufe der zeit gebessert. wenn du willst kann ich dir sagen wie und wann es bei mir angefangen hat und wie und wodurch sich die sache bei mir etwas gebessert hat wobei sie noch weit davon entfernt ist erträglich zu sein.

lg

17.02.2012 22:11 • #27


Das hat jeder mit SP oder ÄvsuP.
Angst, sich zu blamieren oder angestarrt zu werden.
Dann sucht man automatisch ne Ecke, wo man vor den meisten Blicken sicher ist.

19.02.2012 00:53 • #28


nyunmin

02.08.2017 04:12 • #29


patriot
Was ich sehr schön finde ist das du was tun möchtest.
Viele Menschen haben ihr Päckchen aus der Kindheit zu tragen.

Meistens erleben wir die ersten inneren und äußeren Bewertungen in der Kindheit. Kinder die eine sichere Elternbindung erleben, entwickeln einen guten Schutzfaktor für ihr Selbstwertgefühl.
Nahe liegend, dass ein unerwünschtes Kind sich wenig geliebt fühlt und deshalb sensibler auf negative Bewertungen reagiert.
Ablehnung oder Verachtung der Eltern gegenüber Kindern könnten Ursachen für spätere psychische Probleme sein, für Selbstzweifel und Selbstwertkrisen.
Ein Kind muss fühlen: „Ich bin in Ordnung, so wie ich bin.“ Andererseits beginnt es an sich und seinem Selbstwert zu zweifeln.

Deswegen arbeite an dir, nehme dich an wie du bist. Sag du zur dir selbst , ich bin ok wie ich bin.
Vereine sind gut Freundschaften zu schliessen.
Es gibt viele Möglichkeiten aus dir mehr zu machen. Natürlich wenn du es nicht mehr aushälst vertraue deiner Frauenärztin oder Hausarzt an. Die können dir im Gespräch auch weiterhelfen.

02.08.2017 04:31 • #30


Also der Beitrag ist ja schon ein paar Tage alt und ich weiss nicht, ob mein Kommentar überhaupt noch gelesen wird. Aber als ich deinen Text gelesen hab nyunmin, dachte ich nur "Respekt". Du siehst die Dinge sehr klar und scheinst dich sehr gut reflektieren zu können. Und das jetzt schon, ohne irgendwelche Hilfe(Therapie). Ich hab so zurück gedacht und drüber nachgedacht, was gewesen wäre, hätte ich das mit 15 schon so sehen können... Ich habe eine soziale Phobie, die lange falsch behandelt wurde. Ich wusste lange nicht, was mit mir los ist, hab nicht gewusst, wovor ich eigentlich Angst hatte. Das hat es noch schlimmer für mich gemacht. Beispielsweise konnte ich nicht mehr in die Schule gehen, hab oft geschwänzt, hatte einfach Angst. Und das, obwohl da nichts war, die Leute mochten mich sogar, ich hatte keine Streit usw. Aber ich konnte nicht so, wie ich wollte.

Was mir geholfen hat, und was auch erste Wahl ist, was Therapie angeht, ist die kognitive Verhaltenstherapie. Dort wird dir beigebracht, selbst gegen deine Ängste vorzugehen und vorallem wie. Es ist nicht mal so wichtig, warum du die Phobie hast(ob du sie hast muss aber erst mal diagnostiziert werden). Ich weiss es bis heute nicht so wirklich, kann mich auch nur erinnern, dass ich in vielen Situationen nicht "frei" sein konnte, auch als Kind schon nicht.

Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg und kann mir vorstellen, wenn es die soziale Phobie ist, dass du da relativ schnell Erfolge haben wirst, wenn du es angehst.

12.08.2017 22:32 • #31


03.05.2019 21:52 • #32


Gleichklang
Hallo Markus1989,

herzlich Willkommen hier im Forum!

Hast du schon mal darüber nachgedacht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um deine früheren Mobbing-Erlebnisse aufzuarbeiten?

Ich wurde früher selbst extrem gemobbt und weiß wieviele Jahre das noch in einem schlummert und welche Probleme es in vielerlei Situationen leider mit sich zieht.

Magst du näher über dein früheres Mobbing berichten, was du schlimmes erlebt hast?
Vllt würde es dir helfen das mal runter zu schreiben, um dein heutiges denken und handeln besser zu verstehen?

Ganz liebe Grüße

04.05.2019 00:09 • #33


jaaa bin ich schon am überlegen wegen einer therapie weill das ganz schön Mein Leben Einschränken tuht. bis ich aber bei einem Therapeuten ein Termin Bekomme dauert ja bestimmt auch sehr lange aber erstmal will ich auch zum Hausarzt um die andere probleme anzusprechen...

wir können auch gerne privat schreiben wenn du magst?

04.05.2019 00:22 • x 1 #34


Gleichklang
Zitat von Markus1989:
jaaa bin ich schon am überlegen wegen einer therapie weill das ganz schön Mein Leben Einschränken tuht. bis ich aber bei einem Therapeuten ein Termin Bekomme dauert ja bestimmt auch sehr lange aber erstmal will ich auch zum Hausarzt um die andere probleme anzusprechen...

wir können auch gerne privat schreiben wenn du magst?


Du kannst mich gerne anschreiben, wann immer du möchtest!

04.05.2019 00:28 • x 1 #35


SoulFeather
Huhu,

Ja, eh man mal einen Termin oder freien Platz bei einem Therapeuten bekommt, dauert leider manchmal unveschämt lange.
Traurig, da sieht man immer wieder, wie viele psychisch kranke Menschen es gibt, die Hilfe brauchen. Manchmal steht man dann erstmal auf der Warteliste.
Und dann muss man erstmal sehen, ob überhaupt die Chemie stimmt zwischen dem Therapeuten und dir... und wenns nicht passt, geht die Suche und die Warterei von vorne los. Habe ich auch alles schon durch und das kann echt demotivierend sein.

Aber ich würde dir auch empfehlen über professionelle Hilfe nachzudenken, auch wenn es vielleicht schwierig ist und ein längerer Weg wird.
Glaube manchmal kommt man mit diesen Problemen einfach nicht mehr alleine klar.

Die anderen Probleme erstmal beim Hausarzt anzusprechen ist sicherlich auch nicht verkehrt und vielleicht hat er dann sogar auch eine Empfehlung für dich, wie du weitermachen könntest. Wurde damals auch von meinem HA auf meine jetzige Psychiaterin verwiesen, dass ich vielleicht mal einen Termin bei ihr ausmachen könnte... und zuerst kam ich mir auch doof dabei vor... aber habe es am Ende nicht bereut.

Achja: Willkommen im Forum. Vielleicht hilft dir das Lesen und Schreiben hier ja auch schon etwas.

04.05.2019 00:28 • x 2 #36


Danke

04.05.2019 00:40 • #37


12.12.2019 21:19 • x 2 #38


Hoffnungsblick
Hallo Juli0210,

hab Dank für dein Vertrauen.
Ich möchte dir am liebsten sagen: Vertraue in deine Fähigkeiten.

Zitat von Juli0210:
Ich möchte Kindern helfen, welche einen schweren Stand im Leben haben mit dem Ziel, dass sie ein sorgenfreies und entspannteres als auch glückliches Leben führen können


Das ist doch eine sehr gute Berufsmotivation. Man wünscht sich einen solchen Heilpädagogen für die Kinder.


Zitat von Juli0210:
Nach diesem halben Jahr absolvierte ich noch ein halbjähriges FSJ bei einer Ganztagesbetreuung an einer Grundschule hier in Deutschland, bei welchem ich mir sehr schwer getan habe, mich gegenüber den Kindern richtig zu behaupten, konsequent zu sein und mich auch nicht zu sehr stressen zu lassen. Nichtsdestotrotz habe ich das Studium begonnen mit dem Gedanken, dass mir im Rahmen des Studiums die notwendigen Kompetenzen vermittelt werden, um auch mit solchen Situationen umgehen zu können


Das hört sich einfach nach "Praxisschock" an. Erst mal ist der gute Wille und die gute Motivation da. Aber in der Praxis hat man echte Menschen vor sich, die sich nicht nach Regeln oder wie am grünen Tisch verhalten. So ein Praxisschock ist normal. Passiert fast jedem. Mit der Zeit, in der Praxis, wirst du alles lernen, was du können musst. Vertraue auf deine Motivation. Von dort bekommst du Kraft zum Durchhalten.

Zitat von Juli0210:
"Man du hörst dich an wie ein Depp, hochnäßig, Möchtegern schlau, außerdem war das, was du gesagt hast, total dumm." Ich hätte mich am liebsten in Luft aufgelöst.


Das ist leider das Probleme. Du negierst dein Dasein und deine Lebensäußerungen so sehr, dass es mich beim Lesen traurig macht.
Wenn ich deinen Text lese, dann klingst du sympatisch, selbstkritisch und du erkennst viele deiner Probleme.
Deine eigenen Probleme werden dich befähigen, dich sehr gut in andere mit ähnlichen Schwierigkeiten einzufühlen. Das ist eine gute Ausgangssituation für deinen Beruf als Heilpädagoge.

Vielleicht wäre es gut, wenn du dich aber zunächst mal in deinem "So-Sein" annimmst. Versuche jemanden zu lieben (dich selbst), den du hier als "komischer Nerd" oder als "kompletter Außenseiter" bezeichnest.

Zitat von Juli0210:
Ich frage mich nun, ob die oben genannten Symptome wirklich zu einer sozialen Phobie


Ob du deine Schwierigkeiten jetzt als soziale Phobie bezeichnen wirst oder nicht: Letztlich hilft es nur, wenn du konkret ein Problem nach dem anderen löst.

Ob man introvertiert oder extrovertiert ist, das ist ein Charaktergrundzug, der nur schwer zu verändern ist. Das muss man liebevoll akzeptieren.

Du kannst deine sozialen Fähigkeiten auch bewusst fördern und darüber Buch führen. Du könntest z.B. Theater spielen lernen, vielleicht zunächst mit Einzelstunden bei einem Schauspieler, der dazu bereit ist. Du könntest das auch in der Heilpädagogik anwenden.

Vielleicht kann dir auch Yoga helfen. Das ist gut geeignet für introvertierte, selbstkritische oder auch perfektionistische Menschen, weil man lernt, sich selbst anzunehmen und gleichzeitig aber seine körperlichen, psychischen und geistigen Fähigkeiten fortwährend auszudehnen.

Liebe Grüße

12.12.2019 22:09 • #39


CaptainFuture
Hallo Juli,

Erstmal danke dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Ich bin 39 Jahre alt und leide selbst an einer Sozialphobie daher kann ich das vielleicht etwas beurteilen. Meiner Meinung nach hast du ganz klare Anzeichen einer Sozialphobie was da ganz klar hervorsticht ist die Angst durch Bewertung anderer. Bei dir scheint, die genetische Veranlagung eine große Rolle zu spielen. Das bedeutet für mich als Laie dass das nicht so einfach weggehen wird. Meiner Erfahrung nach wird es vielleicht etwas besser wenn man älter wird aber es geht nicht von selbst weg daher habe ich mich entschieden eine Psychotherapie zu machen. Dies würde ich dir auch raten, verliere keine Zeit wenn du spürst dass das für dich belastend ist und das ist es offensichtlich, du Solltest auch zu einem Psychiater gehen und dich mal durchchecken lassen. Vielleicht kann man dir auch medikamentös helfen. Ich schreibe das, um dir klarzumachen dass du aktiv werden musst verliere bitte keine Zeit so wie ich es getan habe. Ich habe mich lange Zeit mit Alk. betäubt bei Ängsten eine gefährliche Mischung,fang das bloß nicht an. Ich möchte dir mit diesem Post keine Angst machen denn eins kann ich dir versichern es gibt Hilfe du musst es nur angehen.

LG

15.12.2019 10:54 • #40




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